Umwelttipp Abfall und Recycling

Früchteschalen sind schnell entsorgt - was passiert aber mit dem Frittieröl?

Das Fett muss weg - Was für Smoothies gilt, gilt auch für Frittiertes - selbstgemacht schmeckt am besten. Doch während die Früchteschalen schnell entsorgt sind, bleibt nach Pommes und Co. eine Pfanne voll Öl übrig - und jetzt?

Wer selber kocht, weiss was drinsteckt. Für Gesundes gilt das sowieso. Clevere Hobbyköche legen aber auch bei Frittiertem Wert auf Qualität, zum Beispiel bei Pommes-Frites. Früher waren selbstgemachte Pommes ein Jahrhundertereignis. Heute gibt es Fritteusen sogar für den Single-Haushalt. Eine Handvoll Biokartoffeln, ein gutes Öl und fertig ist die Leckerei - knusprig, frisch und genauso dick geschnitten, wie man es gerne mag. Nur - wohin mit dem Öl? In den Abfluss und die Kanalisation wird's schon richten? Von wegen. Öl mag flüssig aussehen, wenn es in der Fritteuse brutzelt. Es kühlt sich aber wieder ab und wird dadurch härter. Weil Öl sich nicht mit Wasser vermischt, kann es dann leicht die Kanalisation verstopfen. Erinnern sie sich noch an den 65 Meter langen Fettklumpen in der Kanalisation von London? Genau deshalb bieten sich Abfluss- und Toilette nicht zur Entsorgung an. Die feine Art, das übriggebliebene Öl loszuwerden, ist der Gang zur Wertstoff-Sammelstelle. Hier lassen sich Speiseöl und Frittieröl ohne schlechtes Gewissen entsorgen und werden dann komplett recyclet. Das gleiche gilt übrigens auch für Getriebeöl und kosmetische Öle.

Hier geht's zu den Öffnungszeiten unserer Abfallsammelstelle Giessacker.

Weitere spannende Informationen zum Thema Abfall und Recycling finden Sie auf der Website von Swiss Recycling.  

 

 

 


Meldung druckenText versendenFenster schliessen