Geroldswil Gemeindenachrichten 1/15

Gemeinde 15 Das Wandern ist der Frösche Lust Schutzmassnahmen für Amphibien Die meisten Amphibien verbringen die längste Zeit fernab vom Gewässer. Frö- sche und Kröten können sich während des Jahres bis zu mehreren Kilometern vom Gewässer entfernen. Mit den ersten frostfreien, regnerischen Nächten des Spätwinters erwachen Frösche, Kröten und Molche aus ihrer Winterstarre und machen sich zu Tausenden auf den Weg zu ihren ursprünglichen Laichgewäs- sern. Auf der Wanderung zu ihren Ge- burtsgewässern, wo sie sich nun selber fortpflanzen, legen die Tiere oft mehrere Kilometer zurück und müssen dabei viel- fach Strassen überqueren. Dabei werden viele Amphibien von Autos überfahren. In Geroldswil starten diese Amphibien- wanderungen am Waldrand oberhalb der Haslernstrasse. Mitte Februar hat das Amt für Landschaft und Natur Amphibi- enzäune erstellt. Dabei handelt es sich um ca. 50 cm hohe Plastiknetze, denen in regelmässigen Abständen in die Erde vergrabene Auffangkübel vorangestellt werden. Zäune und Kübel werden ca. Mitte April wieder entfernt. Auch dieses Jahr stellen sich Freiwillige zur Verfügung, um die Frösche und Krö- ten, die in den Auffangkübeln landen, in Gewässernähe ins Gebiet Werd zu trans- portieren. Für deren Einsatz danken wir herzlich. Weitere Informationen: www.geroldswil.ch unter Umwelt > Gewässer www.ALN.ch unter Naturschutz > Amphibienschutz Der Klimawandel betrifft uns alle, der CO 2 - Ausstoss muss reduziert werden. Sie können sofort etwas dafür tun: Geben Sie Ihre Speise- und Küchenabfälle der Grüngutsammlung mit und lassen sie in der Kompogas-Anlage verwerten. So entsteht CO 2 -neutrale Energie in Form von Strom und Treibstoff fürs Auto. CO 2 -neutrale Energie dank Kompogas. www.kompogas.ch borowski.ch Speisereste in den Grüncontainer statt in den Abfallsack. RZ_ins. umwperspekt 186x62mm.indd 1 26.2.2007 17:09:45 Uhr Kröte Amphibienzaun oberhalb Haslernstrasse.

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