Geroldswil Gemeindenachrichten 2/15

Gemeinde 4 Attr aktives Geroldswil im Zentrum der Zukunft Die Zusammenhänge in den einzelnen Themenfeldern sind äusserst komplex (Abbildung aus der siegreichen Projektstudie von Baumberger & Stegmeier AG, Zürich) Der Entscheid ist gefallen und das Sieger- projekt aus dem Studienauftrag für eine Überbauung auf dem Baufeld Ost, dem heutigen Kiesplatz, bestimmt. Damit ist ein weiterer erfolgreicher Meilenstein in der Zentrumsentwicklung erreicht. Den Anstoss für die Zentrumsplanung ha- ben das Nationalstrassenprojekt (dritte Gubriströhre) sowie die flankierenden Massnahmen auf der Limmattalstrasse mit dem neuen Kreisel gegeben. Diese Chance wurde genutzt, um das Potenzial des Zen- trums zu erhalten und weiter auszubauen, damit es auch für kommende Generationen attraktiv und lebenswert bleibt. Es wurde festgelegt, auf dem heutigen Kiesplatz eine Überbauung als Initialpro- jekt auszulösen. Die parallel durchgeführ- te Wirtschaftlichkeitsanalyse für das Ho- tel Geroldswil zeigte, dass ein Hotel in Geroldswil nur unter erschwerten Bedin- gungen und mit grossen Kraftanstrengun- gen betrieben werden kann. Eine ergän- zende Machbarkeitsstudie zeigte ausser- dem, dass eine Umnutzung der Hotel­ zimmer in Wohnungen baulich machbar wäre. Ein optimaler Wohnungsmix könnte mit einem siebenstöckigen sogenannten «Punktbau» erreicht werden. Über die geplante neue Verkehrsführung sowie mögliche Überbauungen wurde die Bevölkerung an zwei Orientierungsveran- staltungen und an der Gemeindeversamm- lung – im Zusammenhang mit der Teilrevi- sionderBau-undZonenordnung–informiert. Diese umfasste insbesondere die Einzo- nung des heutigen Kiesplatzes von der Freihalte- in die Zentrumszone mit einer Gestaltungsplanpflicht. Die eingesetzte Begleitkommission Zen- trumsentwicklung BKZ erarbeitete im Rahmen von Workshops zu den Themen Wohnungen, Alterswohnungen, Gemein- desaal, Restaurant, Dorfplatz, Verkehr, Aussenräume, Termine usw. zahlreiche Empfehlungen zuhanden des Gemeindera- tes. Diese wurden allesamt übernommen und sind grösstenteils bereits in die wei- teren Planungen eingeflossen. Die Zusammenhänge in den einzelnen The- menfeldern sind äusserst komplex, vonei- nander abhängig und können sich wech- selseitig aufeinander auswirken. Der Prozess- und Planungsablauf hat deshalb jederzeit auf Veränderungen zu reagieren. Diese wiederum schaffen teilweise neue Abhängigkeiten.

RkJQdWJsaXNoZXIy Mjk4MTY2