Geroldswil Gemeindenachrichten 3/15

Gemeinde 21 Bei einem Ereignis 118 wählen Man kennt sie ja, die Feuerwehr in der Ge­ meinde, aber weiss auch jeder, dass man bei einem Ereignis die Nummer 118 wählen kann? Denn die Aufgabe der Feuerwehr be­ steht darin, möglichst rasche Hilfe zu leis­ ten und grössere Schäden zu vermeiden. Und wer näher betrachtet, was die heutige Feuerwehr an Ausbildung und Know-how mitbringt, damit die enorme technische Ausrüstung auch richtig bedient werden kann, wird sehr beeindruckt sein. Und wenn man nun auch noch weiss, dass ein Soldat nur rund 30 Stunden an Ausbildung (ohne Ernsteinsätze) im Jahr geniesst, dann begegnet man auch bei uns den Feu­ erwehrleuten nur mit Hochachtung. Dieser Aufwand ist natürlich nicht ehren­ amtlich. Jede Tätigkeit – ob Übung oder Einsatz – ist besoldet. So sind es Wasser-, Feuer-, Tierrettungs-, Sanitäts- sowie technische Hilfeleistungen bei Unwetter und Brandmeldeanlagen, die unsere rund 60-köpfige Mannschaft das ganze Jahr auf Trab halten. Tag und Nacht, wohlgemerkt. Aber wie in fast jedem Verein oder Club fehlt es auch uns an interessiertem und motiviertemNachwuchs. Jedermann oder -frau ist herzlich eingeladen, uns bei einer Übung zu besuchen und bei der Arbeit über die Schultern zu schauen! Die entsprechenden Daten sind auf der Website der Gemeinde Geroldswil unter dem Stichwort «Sicherheit» publiziert. Auch unser Kommandant Christian Signer nimmt Anmeldungen oder Anfragen unter chrisu@bluemail.ch gerne entgegen. Ich hoffe, Ihnen Ihre Feuerwehr ein klein wenig näher gebracht zu haben, und freue mich auf ein Feedback Ihrerseits. Eine kleine Anmerkung noch: Das Kom­ mando der Feuerwehr Geroldswil-Oetwil an der Limmat wendet pro Person über hundert Stunden (ohne Ernsteinsätze) an Freizeit auf, um das immense Pensum an «freiwilliger» Arbeit zu erledigen. Wer die Feuerwehr live erleben will, findet uns am Freitag, 25. September 2015, ab 18 Uhr beim Feuerwehrdepot in Geroldswil. An diesem Abend dürfen sich auch Unge­ übte einmal als Feuerwehrmann/-frau betätigen. Stets eine sichere Zeit wünscht Ihnen Ihr Feuerwehr-Ausbildungs-Chef Oblt. Daniel Peter Wechsel im Präsidium der Spitex rechtes Limmattal An der Mitglieder­ versammlung vom 28. Mai 2015 wurde auf Vorschlag des Gesamtvorstandes René Rey, Gemeinde­ rat von Unterengstringen, zum neuen Prä­ sidenten unseres Vereins gewählt. Für mich ist damit eine spannende und ausser­ ordentlich erfüllende Zeit zu Ende gegan­ gen. Motiviert übernahm ich vor zehn Jah­ ren das Amt von Verena Zbinden, der damaligen Gemeindepräsidentin vonWei­ ningen. Schnell machte ich zwei Erfahrun­ gen: Da war einmal das enge Korsett von Bund, Kanton und Krankenkassen einer­ seits und anderseits die Erwartungen unserer Trägergemeinden. Ziel war indes immer das Optimum für unsere Kunden. Die andere frühe Erfahrung, die ich ma­ chen durfte, war die hervorragende Iden­ tifikation unseres Personals mit ihrer an­ spruchsvollen Arbeit und die Zuwendung zu ihren Klienten. Dies war denn auch für mich immer wieder Ansporn, mich für die verschiedensten Belange des Vereins ein­ zusetzen, seien dies die Suche nach ad­ äquaten Räumlichkeiten, die Bereinigung der BVK-Problematik oder auch die Zu­ sammenarbeit mit andern Spitex-Organi­ sationen. Die vielen Erfahrungen, die ich in diesen zehn Jahren machen durfte, habe ich stets genossen, sie werden mir in bes­ ter Erinnerung bleiben. Dass das so ist, ist auch das Verdienst des Vorstandes und der Geschäftsleitung, die mich immer per­ fekt unterstützten. Dafür danke ich allen Beteiligten ganz herzlich. Schon heute denke ich mit etwas Wehmut an die vielen kurzen und längeren Gespräche mit dem Spitex-Team zurück. Ich freue mich, dass nun René Rey meine Nachfolge angetreten hat, und ich wünsche ihm und der Spitex rechtes Limmattal nur das Beste. Paul Studer

RkJQdWJsaXNoZXIy Mjk4MTY2