Geroldswil Gemeindenachrichten 3/15

41 Familie Gesundes Selbstwertgefühl der Kinder: Wie fördern? ImMittelpunkt des Vortrages vom 28. Mai stand die Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl unserer Kinder. Das Selbstvertrauen hängt mit den Leistungen und Fähigkeiten eines Kindes zusammen. Was kann ich? Durch Übung, Coaching, sach­ liches Feedback, Vertrauen und Ermutigung können wir unseren Kindern helfen, ein gesundes und realistisches Selbstvertrauen aufzubauen. Das Selbst­ wertgefühl hat mit der Persönlichkeit und dem Wesen zu tun. Wer bin ich? Eltern und Lehrer haben einen grossen Einfluss auf das Selbstwertgefühl der Kinder. Der Grundstein für das Selbstwertgefühl wird in den ersten Lebensjahren gelegt. Kin­ der, die häufig kritisiert werden, haben schnell das Gefühl, nicht in Ordnung und min­ derwertig zu sein. Wenn Kinder häufig gehänselt und bestraft werden, wenn von ihnen erwartet wird, immer alles richtig machen zu müssen, um akzeptiert zu werden, entwi­ ckeln sie zwangsläufig ein geringes Selbstwertgefühl. Aber auch zu viel Lob, Zeitman­ gel und Desinteresse können sich negativ auf das Selbstwertgefühl auswirken. Ebenso ist es von Nachteil, Kindern negative und schmerzliche Gefühle und Erfahrungen vorzuenthalten, da ihnen so die Möglichkeit entgeht, mit einem Scheitern umzugehen und schwierige Situationen selbst zu meistern. Kinder mit einem starken Selbstwertgefühl sind oft verantwortungsvoll, aufrichtig, zuversichtlich, einfühlsam und gut im Neinsagen. Wenn das Selbstwertgefühl ge­ schwächt ist, können die Kinder verhaltensauffällig, gewaltbereit und laut sein. Aber auch Kinder, die immer kooperativ, ehrgeizig, anständig und leistungsbereit sind, können aus Angst zu enttäuschen, ein schwaches Selbstwertgefühl entwickeln. Marion Sontheim (Erwachsenenbildnerin SVEB, dipl. Familienbegleiterin, Ausbilderin IG Spielgruppen Schweiz, Familylab-Seminarleiterin) verstand es, die grosse Zuhörer­ schaft mit ihrem lebendigen Vortrag und ihrer natürlichen Art zu begeistern. Wir hoffen auf ebenso grosse Resonanz im Herbst, für den wir die nebenstehenden Vorträge organisiert haben. Gönnen Sie sich zwei spannende und lehrreiche Abende in gemütlicher Runde und diskutieren Sie mit qualifizierten Fachpersonen. Für den Vorstand: Nancy Bänziger Sämtliche Vorträge und Kurse werden detaillierter auf unserer Homepage www.eblimmat.ch publiziert. Mittwoch, 21. Oktober 2015: «Umgang mit Geld und Konsum» Beginn: 19.30 Uhr bis etwa 22 Uhr in der katholischen Kirche St. Johannes, Poststrasse 5b, 8954 Geroldswil; Apéro ab 19 Uhr Referentin: Margrith Lenz Preis: CHF 15.–/Person bzw. CHF 22.–/Paar Dienstag, 17. November 2015: «Mobbing unter Kindern und Jugendlichen» Beginn: 19.30 Uhr bis ca. 22 Uhr im Schlösslisaal, Regensdorferstr. 9, 8104 Weiningen, Apéro ab 19 Uhr Referent: Markus Zimmermann Preis: CHF 15.–/Person bzw. CHF 22.–/Paar

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