Geroldswil Gemeindenachrichten 4/15

Gemeinde 2 In dieser Ausgabe setzen wir den Schwerpunkt zum Thema Pflegever- sorgung. Mit der Einführung des neuen Pflegegesetzes per 1. Ja- nuar 2011 wurden alle Gemeinden verpflichtet, eine Informationsstelle für die Bevölkerung ein- zurichten. Wir haben dies zusammen mit den Gemeinden rechts der Limmat getan. Unsere Anlaufstelle Gesundheit hat ihren Sitz in Wei- ningen, im selben Haus wie die Spitex rechtes Limmattal. Kürzlich haben sich die Gemeinden des Bezirks Dietikon entschieden, in diesen The- men vermehrt und gezielt zusammenzuarbeiten. So können Synergien genutzt werden, sind doch die Anliegen und Fragen aus der Bevölkerung in allen Gemeinden ähnlich. Die Erfahrung zeigt, dass es nicht genügt, nur Heimplätze zu vermit- teln und Kostengutsprachen einzuholen. Oft sind die Anliegen der Betroffenen und deren Angehörigen vielfältig. Beratung ist auch zu finanziellen und sozialen Themen gefragt. Gera- de bei Alleinstehenden zeigte es sich, dass es sinnvoll ist, wenn jemand «den Fall» begleitet und die Koordination der verschiedenen betei- ligten Stellen übernimmt und den Überblick behält. Frau Beatrice Feusi, welche die Stelle für uns führt, gibt in den Gemeindenachrichten immer wieder Ratschläge zu unterschiedlichen The- men. Sie ist inzwischen im Bezirk gut vernetzt und kennt die Sorgen und Nöte der älteren Be- völkerung bestens. Sie hilft Ihnen, das für Sie beste Angebot zu finden. Sie kennt die unter- stützenden Angebote und kann Sie auch unter- stützen, wenn Sie noch möglichst lange in Ihrer gewohnten Umgebung bleiben möchten. Neh- men Sie rechtzeitig mit Frau Feusi Kontakt auf, um Ihren Platz fürs Alter zu sichern. Ihre Veronika Neubauer Sozial- und Gesundheitsvorständin Älter werden hat viele Facetten! «Die Zeit verlängert sich für alle, die sie zu nutzen verstehen.» Leonardo da Vinci Mit der Advents- und Weihnachtszeit wer- den die letzten Tage des laufenden Jahres eingeläutet. Und mit der Advents- undWeih- nachtszeit erscheint die letzte Ausgabe der Gemeindenachrichten für dieses Jahr. Zeit für uns, und für unsere Berichterstatter wie Vereine, Kirchen und viele mehr, auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Sie alle haben es verstanden, die Zeit – wenn auch auf unterschiedliche Weise – zu nutzen. Die Pfadi und der Cevi berichten von 72 ak- tiven Stunden im Zeichen des Waldes, wäh- rend das Spektrum gar auf über 40 Jahre kulturelle Höhepunkte zurückblicken kann. Zahlreiche Jungbürger haben auch dieses Jahr ihren 18. Geburtstag gefeiert und der Zivilschutz Dietikon erlebte einen erlebnis- reichen, einwöchigen Einsatz in unserer Pa- tengemeinde Trun. Sie alle schauen aber nicht nur zurück, sondern auch voraus. Nut- zen Sie die Zeit und erfahren Sie mehr! Auch wir schauen voraus und wollen Sie er- mutigen, uns dies gleichzutun. In unserem Schwerpunktbeitrag «Jeder will alt werden, aber keiner will es sein» erfahren Sie viel Interessantes, welches Angebot an Frei- zeitaktivitäten unsere Seniorinnen und Se- nioren in Geroldswil erwartet. Aber auch wo Sie sich künftig hinwenden können, wenn Sie Fragen rund ums Älterwerden haben. Und nicht zuletzt welche Pflegeleistungen Sie im Alter beziehen können und wer diese finanziert. Es ist uns ein Anliegen, dass Sie wissen, wie Sie die Zeit nutzen können, damit sich diese auch für Sie verlängert. In diesem Sinne: Nutzen Sie die bevorste- hende Zeit mit Ihren Freunden, Bekannten und Familien. ImNamen des Gemeinderates wünsche ich Ihnen eine schöne Advents- zeit, frohe und besinnlicheWeihnachten und einen guten Start ins Jahr 2016. Ich freue mich, Sie am 1. Januar 2016 persönlich zum Neujahrsapéro zu empfangen und mit Ihnen auf ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr anzustossen. Für den Gemeinderat und das Verwal- tungsteam Michael Deplazes Gemeindepräsident

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