Geroldswil Gemeindenachrichten 4/15
Gemeinde 21 Zivilschutz Dietikon hilft im Berggebiet Die Zivilschutz-Or- ganisation Region Dietikon hilft wäh- rend fünf Tagen bei baulichen Arbeiten zugunsten der Ge- meinschaft in der Gemeinde Trun, der Partnergemeinde der Anschlussgemeinde Geroldswil. Los ging es amMontag, 7. September 2015, pünktlich um 6 Uhr beim Feuerwehrgebäu- de Dietikon, wo die ZSO Region Dietikon mit 17 Personen, drei Fahrzeugen sowie allen nötigenWerkzeugen die Reise ins 2½ Stunden entfernte Trun, kurz vor Disentis, antrat. Freundlich nahmen die Mitarbeiter der Forstverwaltung und der Leiter Forst und Strassen, Mattias Cadruvi, die Zivilschüt- zer in Empfang. Nach kurzer Begrüssung wurden die Zivilschützer in zwei Gruppen aufgeteilt und gingen zusammen mit den Mitarbeitern der Gemeinde an die Arbeits- plätze, an denen sie für vier der nächsten fünf Arbeitstage viel zu tun hatten. Der grössere der beiden Arbeitsplätze be- fand sich nördlich von Trun, in einem künstlich angelegten Lawinenauffangbe- cken. Dieses war in den letzten Jahren sehr dicht mit Bäumen und Sträuchern zugewachsen. Mit Kettensägen, Äxten, Schaufeln und Pickeln ging das erste Team ans Werk. Es dauerte vier Tage, um das Auffangbecken komplett von dem dichten Unterholz zu befreien. Strassensanierung Der zweite Arbeitsplatz lag südöstlich von Trun, oberhalb von Zignau auf einer über sechs Kilometer langen und drei Meter breiten Schotterstrasse, die oft von Jägern, Pilzsammlern und Anwohnern be- nutzt wird. Auf einer Länge von einem Kilometer wurde dort vor allem im obers- ten Teil die Strasse mit zwei verschieden feinen Sorten von Kieselsteinen neu aus- gewalzt sowie teilweise verbreitert. Im Weiteren mussten etwa ein Dutzend neue Abwasserrinnen quer zur Strasse einge- setzt werden. Auf verschiedenen Ab- schnitten der Strasse wurden Handläufe, die der Witterung nicht Stand hielten, er- neuert. Dabei wurde Kastanienholz den bestehenden Metallpfosten angepasst und eingesetzt. Diese Arbeiten dauerten auch vier Tage an. Am dritten Arbeitsplatz arbeiteten am Mittwoch beide Teams gleichzeitig, da er der abgelegenste war. Südlich von Trun, auf 2000 Metern Höhe, wurden eine Feu- erstelle sowie der Wanderweg, der dort- hin führt, wieder in Schuss gebracht. Dazu wurden sechs Holzbänke gebaut, ein Holz- schopf saniert und auch morsche Bäume gefällt, die dann gleich zu Brennholz wei- terverarbeitet wurden. Dieser Mittwoch war auch der Behörden- tag, an dem die Vertreter der Gemeinde Trun sowie der Anschlussgemeinden sich ein Bild von den Arbeiten machten. Diese wurden durch alle Beteiligten gewürdigt und die Zivilschutzorganisation als jeder- zeit wieder willkommen geheissen. Funktionierende Logistik Der Zivilschutz Dietikon war während die- ser Woche unweit von Trun untergebracht und versorgte sich während der Woche durch seine eigene Logistik. Am Freitag nach einem gemeinsamen Mittagessen in Trun, das von der Gemeinde für die gute Leistung offeriert wurde, verabschiedete man sich herzlich und verblieb auf eine hof- fentlich baldige erneute Zusammenarbeit. In dieser Woche leistete die ZSO Region Dietikon 85 Manntage und sie konnte be- weisen, dass die Einsatzfähigkeit insbe- sondere in der Logistik, im Führungsbe- reich und in den Fachbereichen auch überkantonal gegeben ist. Das Lawinenauffangbecken wird von Bäumen und Sträuchern befreit 85 Manntage leistete die ZSO Dietikon in unserer Patengemeinde Oberhalb von Zignau werden die Handläufe erneuert
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