Geroldswil Gemeindenachrichten 3/16

41 Als wir uns am Samstag am Bahnhof Dietikon tra- fen, ahnten wir noch nichts vom Kriminalfall, der uns an unserem Lagerplatz erwarten sollte. Bei schönem Wetter machten wir uns in der ersten Ferienwoche auf denWeg nach Schiffenen, wo wir imWald unser La- ger aufschlagen wollten. Auf einem kurzen Lagerrundgang erlebten wir eine Überra- schung: Jemand lag bei den Zelten be- wusstlos am Boden. Dabei handelte es sich um den jungen Mann Karl, der sich an nichts mehr erin- nern konnte ausser an seinen Namen und einen Zettel, den er in seiner Tasche gefun- den hatte und auf dem eine verschlüsselte Botschaft stand, die wir im Moment auch nicht entziffern konnten. Wir luden ihn auf ein feines Znacht ein. Am nächsten Tag fanden wir heraus, dass auf dem Zettel eine verschlüsselte Telefon- nummer stand. Karl rief die Nummer an und am anderen Ende der Leitung waren Die drei ???. Sie versprachen, sofort zu kom- men und ihm zu helfen, seine Erinnerungen wiederzufinden. Justine, Petra und Berta schlugen vor, in der Stadt, wo sie Karl letz- tens getroffen hatten, nach möglichen Hin- weisen zu suchen. In der Zwischenzeit soll- tenwir es uns doch noch etwas gemütlicher machen. Gesagt, getan. Den Nachmittag verbrachten wir mit dem Bau einer Holly- woodschaukel, von Tischen und Bänken und einer Seilbrücke. Am nächsten Morgen tauchten Die drei ??? und Karl wieder auf, mit seinem gefun- denem Tagebuch. Darin stand geschrie- ben, dass Karl mit seinem Kollegen Fritz den Schatz eines Fürsten suchen wollte. Vereine SoLa 2016 in Schiffenen FR, Thema: Die drei ??? Wo Fritz sei, wusste er allerdings nicht. Am Nachmittag ging’s an den See zu ei- nem kleinen Wasserball- oder Rettungs- schwimmkurs oder einfach zum Baden. Am Abend ging das Programm weiter mit Workshops, bei denen man basteln, ko- chen oder etwas bauen konnte. Am Dienstag war die Tageswanderung. Man konnte entweder die leichtere oder die schwerere Variante wählen. Nach der Wanderung konnte man noch kurz im See schwimmen gehen, bevor am Abend das Stufenabkochen stattfand. Als wir ziemlich müde vom Abkochen zu- rückkamen, erwartete uns ein Schreck: Unsere Zelte waren gepflöckelt worden! Um die Heringe zurückzukriegen, mussten wir in einer Nachtaktion verschiedene Pos- ten absolvieren und uns so die Heringe ver- dienen. Am Ende dieses Tages schliefen alle sehr gut … Am nächsten Tag ging es weiter mit einer Büchsenolympiade. Als am Mittag Die drei ??? wieder zu uns kamen, hatten sie lei- der keine erfreulichenNachrichten: Fritz sei mit demGeld abgehauen und von ihm fehle jede Spur. Doch vielleicht gäbe es ja in der Stadt Hinweise.Wir wollten uns auch etwas umhören, und so fand am Nachmittag das Stadtleben statt. Jeder Teilnehmer bekam anfangs einen Betrag, mit dem er Verschie- denes kaufen oder unternehmen konnte. So gab es zum Beispiel eine Post, ein vielbe- suchtes Casino, ein Detektivbüro und einen Beautysalon. An der Bar konnte man lecke- re Snacks und etwas zum Znacht kaufen. Am nächsten Morgen spielten wir mit dem Geld vom Stadtleben ein Pokerspiel, in der Hoffnung, dass das hohe Preisgeld Fritz an- locken würde und wir ihn überwältigen könnten. Nach demMittagessen erzählten uns Die drei ???, dass Fritz zwar kurz vorbei- gekommen war, aber sehr schnell gemerkt habe, dass etwas nicht stimme und wieder verschwunden war. Dabei liess er einen Zettel fallen. Darauf stand das Versteck des Schatzes, das aber nur Karl kenne. Die drei ??? brachten ihm also den Zettel, und er machte sich auf denWeg. Als Abschluss- abend spieltenwir ein «Schlag Die drei ???», bei dem die Teilnehmer in verschiedenen Spielen gegen Die drei ??? antraten. Am letzten Tag stand nur noch Packen, La- gerabbau und die Heimreise auf dem Pro- gramm. Das ganze Lager war supercool und spannend. Jetzt freuen sich alle auf das nächste Lager an Pfingsten. Und übri- gens: Karl hat den Schatz gefunden! Hast auch du Lust, solch ein tolles Lager zu erleben, dann schau doch einfach mal auf unserer Webseite vorbei: www.ceviweiningen-geroldswil.ch Elena Brunner v/o Minx Gruppenleiterin Das Casino war sehr beliebt beim Stadtleben

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