Geroldswil Gemeindenachrichten 2/17

Da die Traktanden keine nennenswerten Diskussionen ergaben, konnte der Präsi- dent Edi Meier den offiziellen Teil der GV zügig abhandeln. Nach einer kurzen Pause stand das Referat von Benjamin Kämpfen, Vereinsmitglied und dipl. Umweltnatur-Wissenschafter ETH Zü- 49 86. Generalversammlung Vereine rich, über Neophyten auf dem Programm. Diese Pflanzen werden durch den globalen Handel in die Schweiz unabsichtlich ver- schleppt oder absichtlich eingeführt, z. B. als Gartenpflanze. Ei- nige dieser sogenannten invasiven Neophyten können hier über- leben, sich aggressiv vermehren und somit die natürliche Vegetation schädigen oder gar verdrängen. Herr Kämpfen hat über einige der bekanntesten Neophyten und notabene deren Vernichtung informiert. Sommerflieder/Schmetterlingsbaum/Buddleja Die verblühten Rispen vor der Samenreife abschneiden und in die Kehrichtverbrennung geben. Goldrute Durch das Eindringen von Goldruten werden namentlich lichtlie- bende Pflanzenarten durch die dichten Goldrutenbestände ver- drängt. Kleinere Bestände bei feuchtem Boden ausreissen (weniger Ge- fahr, dass die Pflanzen nur abgerissen werden), so wird ein Teil der Wurzeln aus dem Boden herausgezogen. Die Wurzeln in die Kehrichtverbrennung geben. Drüsiges Springkraut Grosse Bestände durch Mähen bekämpfen. Erfolgt der Schnitt zu früh, treiben die Pflanzen wieder aus, erfolgt er zu spät, können die Samenstände an den abgeschnittenen Pflanzen zur Nachreife gelangen. Die beste Zeit ist etwa Ende Juli beim Auftreten der ersten Blüten. Kleinere Bestände durch Ausreissen von Hand.

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