Geroldswil Gemeindenachrichten 2/17

Überflussgesellschaft, viel Modisches, Zeitbe- dingtes … so negativ solche Wörter klingen mögen – wie jedes Jahr wurde bei uns etwas Positives daraus. Bei der Kleidersammlung sind wiederum mehr als 543 Schachteln an Kleidern, Schu- hen, Bettwäsche und Geschirr zusammen- gekommen. Dazu kamen noch 32 gefüllte Taschen mit Spielsachen, Schulmaterialien, Hygieneartikel und 40 Einzelstücke wie Werkzeuge, Nähmaschinen oder Velos. Selbst fünf Kinderbetten (sehr begehrt) wurden verladen. Ganz herzlichen Dank für die gut erhaltenen Sachen. Einen besonders mächtigen und herzlichen Dank allen, die mitgeholfen ha- ben. Es braucht einiges an Vorbereitung, damit all das gebrachte Gut (und auch Un- gut = Abfallentsorgung) begutachtet und verpackt werden kann. Schliesslich muss alles geordnet und angeschrieben sein, sonst ist ein Problem bei wenigstens einer der Zoll-Durchfahrten programmiert, was bekanntlich recht unangenehm sein kann. Gegen dreissig Personen halfen beim Ent- gegennehmen, Sortieren und Verpacken und Beladen des Lastwagens und beim Schlussaufräumenmit. Das heisst, in dieser Woche wurden 256 Stunden Freiwilligen- arbeit geleistet. Erfreulicherweise konnten fünf neue Helferinnen und ein neuer Helfer gewonnen werden! Das Sammelgut ist schon lange in Rumäni- en eingetroffen. Wir können sicher sein, dass alles unentgeltlich an Menschen ver- teilt wird, die es nötig haben. (In Medien wurde unlängst berichtet, dass aus ande- ren Kleidersammlungen vieles an den An- Kleidersammlung für Rumänien 58 Kirche Das Sammelgut ist in Rumänien angekommen – Danke an die Helfer Die Armut in Rumänien ist riesig – die Familien freuen sich sehr über die Hilfsaktion kunftsorten verkauft wird. Dies ist bei un- serer Sammlung nicht der Fall!) Die Armut in Rumänien ist riesig. Viele kön- nen sich nur das Allernötigste leisten. Ent- sprechend fehlt es an vielem, das lebens- notwendig, aber schlicht und einfach nicht erschwinglich ist. Somit ist diese Aktion auch keine Konkurrenz für einheimische Industrien. Für den Transport wurde Geld gesammelt, denn selbst dies übersteigt das Vermögen der Bevölkerung in der Gegend, wo die Sachen hingebracht werden. (Ein Transport kostet etwa 4500 Franken.) Vergelt’s Gott allen.

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