Geroldswil Gemeindenachrichten 1/18
41 Vereine Erfolgreiches Chränzli des Heimetchors Limmiggruess Am ersten November- Wochenende 2017 war die Stimmung in der Gmeindsschür Oetwil a.d.L. perfekt. An beiden Abenden erfreu ten sich die vielen Gäste am vielseitigen Angebot, das vom Heimetchor Limmig gruess präsentiert wurde. Das ab 19 Uhr verfügbare Nachtessen, Spätzli und Gschnätzlets, oder für die weni ger Hungrigen eine Kürbissuppe oder gar nur ein Schinkenbrötli, wurde gerne ge nutzt und auch das reichhaltige Getränke sortiment gefiel. Die Lieder fanden An klang, die Stimmung im Publikum steigerte sich, es wurde zum Teil sogar mitgesungen und geklatscht. Erstaunlich gut gelang es dem relativ kleinen Chor, den Saal akus tisch zu füllen, auch ohne Mikrofone und Verstärkeranlagen. Und dann die grosse Pause vor dem Theaterstück mit dem Tom bolalos-Verkauf! Die gluschtigen Preise verführten zum Kauf der Lose, die seit Jahrzehnten immer noch einen Franken kosten. Das Losglück lachte aber nicht allen, einige sammelten Nümmerli in schöner Zahl, andere fanden unter 50 Losen gerade mal zwei Treffer. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch und der Schwank, den die sechs Laienschauspieler in knapp einer Stunde darboten, war perfekt insze niert. Es gab spontanes Gelächter und am Schluss tosenden Applaus. Geselliges Beisammensein Die Hintergrund- und später Tanzmusik, geboten vom Chorleiter Stani Zalar, war vielseitig und rassig, nur – die Tanzfläche war wirklich nie überfüllt. Es zeigte sich einmal mehr, dass ein solcher Anlass viel mehr genutzt wird, um mit Freunden oder Bekannten, die man das Jahr durch kaum trifft, wieder einmal ausgiebig zu plaudern. Am Samstag spielte als Überraschung gar ein Appenzeller Quartett, das Echo vom Tannenberg, mehrere lüpfige Weisen. Das Sponsoring für diesen Auftritt erfolgte durch eine Gruppe von Chörli-Fans, den Oetwiler Töfflibuben, die einmal spätabends in Appenzell in bester Laune waren, wie mir Hümbel anvertraute. Nasser zweiter Advent Am Abend des zweiten Adventssonntags kam auf dem Oetwiler Dorfplatz keine rechte Weihnachtsstimmung auf, war doch das Wetter allzu garstig. Der erste schöne Schnee war vom Föhn in Matsch verwandelt worden und kurz vor 18 Uhr be gann es zu regnen. Wir versuchten mit un seren Weihnachtsliedern, die Gäste auf dem Dorfplatz zu erfreuen und zwischen den beiden Liederblöcken, die durch unse ren Chorleiter Stani mit seinem Akkordeon begleitet wurden, erzählte Pfarrer Franz Studer eine etwas besondereWeihnachts geschichte. Mit dem Chlaushock vom Freitag, 15. De zember, im Restaurant Werd, in der Ge roldswiler Sportarena wurde das Vereins jahr in guter Stimmung abgeschlossen. Es gilt eben: «Wännd’s wotsch gmüetli haa, muesch is Chörli ga!» Albert Räss Da der Chorleiter den Kopf verloren zu haben scheint, sieht man dafür alle Sängerinnen und Sänger Laienschauspieler lösen grosse Begeisterung aus
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