Geroldswil Gemeindenachrichten 3/18

Gemeinde 27 Telefonbetrug? Nicht mit mir! Organisierte Verbre- cherbanden bringen mit allerlei Tricks Seniorin- nen und Senioren immer wieder um ihre Ersparnisse. Sie rufen an und reden so lange auf ältere Menschen ein, bis sich diese zu einemunvorsichtigen Schritt hinreissen lassen. Oder sie stellen per Post einen hohen Gewinn in Aussicht und bitten um Rückruf. Lesen Sie hier, wie Sie sich mit einfachen Massnahmen vor Trickbetrügern schützen können. Vorsicht bei unterdrückten Nummern! Speichern Sie die Telefonnummern Ihrer Verwandten und Bekannten, so dass der Name des Anrufers auf Ihrem Display er- scheint. Ratsam ist ein Anrufbeantworter. Wenn ein Unbekannter anruft und eine Nachricht hinterlässt, können Sie selber entscheiden, ob sie zurückrufen wollen oder nicht. Guter Tipp: Anrufe mit unter- drückten Nummern lassen sich mit einem Zusatzdienst der Swisscom automatisch abweisen. Angebliche Verwandte und falsche Polizisten Die meisten Senioren kennen den Begriff «Enkeltrick», wissen aber nicht, dass sich Betrüger nicht zwingend als Enkel ausge- ben. Oft behaupten sie, entfernte Ver- wandte, Bekannte, ehemalige Schulfreunde, Behördenvertreter oder gar Polizisten zu sein. Meist sprechen sie hochdeutsch, schlüpfen in unterschiedliche Rollen und passen sich der jeweiligen Gesprächssitu- ation sofort an. Sie erzählen verworrene, teils sehr emotionale Geschichten, erwe- ckenMitleid und bitten schliesslich umGeld. Betrüger sind schlau – seien Sie schlauer! Bei unbekannten Anrufern ist stets Miss- trauen angebracht. Stellen Sie Kontroll­ fragen, die nur eine nahestehende Person beantworten kann. Zum Beispiel: «Wie heisst meine Schwester?» Verraten Sie Unbekannten niemals Passwörter, und ge- ben Sie keine Auskunft über Ihre familiären und finanziellen Verhältnisse, denn das geht niemanden etwas an. Legen Sie den Hörer auf, wenn Sie jemand unter Druck setzt; das ist nicht unhöflich, sondern dient Ihrem Schutz! Unterschreiben Sie keine Verträge und übergeben Sie unbekannten Personen niemals Bargeld oder Wertsachen – egal, was man Ihnen für eine Geschichte erzählt. Informieren Sie die Kantonspolizei (117) und gegebenenfalls Ihre Bank über dubiose Anrufe. Weiterführende Tipps finden Sie auf www.telefonbetrug.ch, oder bestellen Sie den entsprechenden Flyer bei der Anlauf- stelle. Antworten auf persönliche Fragen gibt es bei der Kantonspolizei und bei Ihrer Telefongesellschaft. Beatrice Feusi, Leiterin Anlaufstelle Gesundheit und Alter rechtes Limmattal Für Ihre Fragen: Telefon 043 455 10 17 oder beratung@gesundheit-limmattal.ch Ergänzende Informationen und weitere Tipps auf www.gesundheit-limmattal.ch

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