Geroldswil Gemeindenachrichten 4/18

43 Zeitreise ins Berner Oberland Die zweitägige Vereins- reise führte am 18. und am 19. August ins Frei- lichtmuseum Ballenberg und nach Thun zu einer abenteuerlichen Verfolgungsjagd. Mit zwei vollen Dittli-Bussen starteten wir am Samstagmorgen um 7.30 Uhr in Ge­ roldswil Richtung Luzern–Brünig. Der Himmel war bedeckt, doch beim Ballen­ berg angekommen, begrüssten uns die ersten Sonnenstrahlen. Auf der Terrasse des «Hühnerstalls» genossen wir feine Berner Buttergipfeli, die uns Hanni spen­ dete, und erwarteten Eva und Hans, die mit dem Zug angereist kamen. Im Pferdefuhrwerk durch die alte bäuerliche Schweiz Um 10 Uhr wurden wir von zwei Pferde­ fuhrwerken abgeholt. Während einer Stun­ de rollten wir über die Kieswege des Bal­ lenbergs vom Eingang Ost zum Eingang West. Bei der Schmiede machten wir ei­ nen ersten Halt und besuchten die Töpfe­ rei sowie das langgezogene Gebäude der Seilerei aus Unterägeri. Mit den Zweispän­ nern ging es dann weiter vorbei an Knies Zirkuswagen und dem Gasthaus Degen. Bei den Häusern des Kantons Zürich stie­ gen wir nochmals aus den Wagen, be­ staunten die Säge aus Rafz, das Bauern­ haus aus Wila mit Schweinestall und ein Weinbauernhaus aus Richterswil. Die letz­ te Wagenstrecke führte uns durch den Wald vorbei am malerischen kleinen See Richtung «Alter Bären». Die Steigungen wurden im Trab überwunden. Um 11.30 Uhr wurden wir beim Ofenhaus abgeladen, wo wir Bänke im Schatten vor­ fanden. Wir machten es uns bequem und genossen das mitgebrachte Picknick. Schweisstreibende Alltagsarbeit Da an diesem Samstag ausnahmsweise Waschtag war, zog es einige zum Bauern­ haus Eggiwil. In grosse Holzzuber wurde Buchenasche, ein dickes Tuch, in dem die Wäsche eingepackt war und gekochtes Wasser eingefüllt. Mit riesigen Holzkellen wurde die Wäsche von mehreren Leuten «gestünggelt». In einem anderen Zuber wurden dann die Kleidungsstücke in kal­ temWasser gespült und gestampft, bis sie dann an die Wäscheleine kamen. Für alle Vorgänge war Feuer notwendig, also wa­ ren die Holzofen in Betrieb. In einemWaadtländer Bauernhaus fabrizier­ ten wir Butter aus Vollrahm. Nach fünf Mi­ nuten schütteln durften wir die feine Butter mitDarvidasgeniessen.WelcheinSchmaus! Übernachtung in Brienz Nach Bewunderung der blühenden Gärten führten uns Hanni und Dani um 16 Uhr mit Unterwegs mit Pferd und Wagen Vereine

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