Geroldswil Gemeindenachrichten 1/19
Gemeinde 31 Der Sehschwäche Paroli bieten Für einige Augener- krankungen, die oft erst im Alter auftreten, gibt es leider keine Hei- lungsmöglichkeiten. Weder eine neue Brille noch Kontaktlinsen oder gar eine Operation bringen Besserung. Es gibt dennoch Möglichkeiten, wie Sie Ihr rest- liches Sehvermögen optimal nutzen und Ihre Selbständigkeit erhalten können. Low-Vision-Abklärung Sie können Ihre Sehschärfe, den Vergrös- serungs- und Lichtbedarf, die Blendemp- findlichkeit, das Kontrastsehen oder die Beweglichkeit des Auges überprüfen las- sen. Im Low-Vision-Training können Sie «umlernen» unddanach trotz Sehschwäche wieder Geld erkennen, Getränke einschen- ken, Mahlzeiten zubereiten, die Zahnpaste richtig auf der Bürste platzieren oder einen Knopf annähen. Lieb gewonnene Tätigkei- ten wie Lesen, Schreiben oder Handarbei- ten werden oft wieder möglich. Die Anlauf- stelle vermittelt Ihnen gerne passende Adressen und Angebote. Beseitigen Sie Hindernisse in der Wohnung Komfort und Sicherheit können bereits durch kleine, kostengünstigeMassnahmen wie beispielsweise eine gute Beleuchtung verbessert werden. Verlangen Sie bei der Anlaufstelle entsprechende Merkblätter oder konsultieren Sie unsere Website. Nutzen Sie Hilfsmittel Das Angebot reicht von Lupen, Leuchten und Küchenhilfen – zumBeispiel die «spre- chende Waage» – bis hin zu Farberken- nungsgeräten, Papeterieartikeln und Spie- len. Erfahren Sie mehr beim (Online-) Hilfsmittelshop des Schweizerischen Zen- tralvereins für das Blindenwesen (SZB), www.szb.ch/hilfsmittel , Tel. 062 888 28 70. Trotz Sehbehinderung am gesellschaftlichen Leben teilnehmen Bleiben Sie am Ball: Die Schweizerische Bibliothek für Blinde-, Seh- und Lesebe- hinderte (www.sbs.ch, Tel. 043 333 32 32) leiht Belletristik, Fachliteratur und Zeit- schriften aus. Produziert werden diese zum Beispiel als Hörbücher oder in Grossdruck. Lernen Sie in einem Orientierungs- und Mobilitätstraining, sich in Räumen und im Strassenverkehr sowie in unbekannter Umgebung sicher und möglichst selbstän- dig zu bewegen und zurechtzufinden. Fra- gen Sie uns nach Angeboten. Wenn Sie eine Begleitung benötigen, um den öffentlichen Verkehr zu nutzen, bieten die SBB eine «Ausweiskarte für Reisende mit Behinderung» (Begleiterkarte) an. Die Person, die Sie begleitet, reist dann gratis. Wenden Sie sich an die Anlaufstelle oder direkt an das SBB Call Center Handicap (www.sbb.ch , Tel. 0800 007 102). Beratungsstellen finden Sie auf unserer Website – oder rufen Sie uns einfach an. Beatrice Feusi, Leiterin Anlaufstelle Gesundheit und Alter rechtes Limmattal Anlaufstelle Gesundheit und Alter rech- tes Limmattal Für Ihre Fragen: Telefon 043 455 10 17 oder beratung@gesundheit-limmattal.ch Ergänzende Informationen und weitere Tipps auf www.gesundheit-limmattal.ch
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