Geroldswil Gemeindenachrichten 4/19
Gemeinde 27 Es gibt verschiedenste Gründe, ein Notrufsys- tem anzuschaffen. Je- mand hat gesundheitli- che Probleme, die ein schnelles Eingreifen erfordern. Anderemöchten auf einenKnopf drücken können, wenn plötzlich Betrüger vor der Türe stehen. Dritte wünschen sich einfach eine Absicherung für den Fall, dass im Haus oder im Garten «etwas» passiert. Ein Notrufsystem kann auch Angehörigen ein beruhigendes Gefühl geben. Entschei- dend ist, dass es IhreBedürfnisse zu einem angemessenen Preis abdeckt. Es muss zuverlässig sein, aber nicht alles können. Grundsätzlich gilt: Wer über ein Notruf- system verfügt, kann per Knopfdruck An- gehörige alarmieren oder eine Notrufzen- trale, die entsprechende Schritte einleitet. Es gibt viele verschiedene Geräte und An- gebote auf dem Markt. Stark verbreitet sindNotfallknöpfe amArmband, an der Uhr oder amMobiltelefon. Es gibt sie aber auch als Schmuckmedaillon am Hals. Bedürfnisse abklären Benötigen Sie einNotrufsystem für zu Hau- se und/oder für unterwegs? Können Sie den Alarm in jedem Fall selber auslösen oder wäre ein Bewegungsmelder patenter, der aktiv wird, sobald sich in der Wohnung über längere Zeit nichts mehr bewegt? WelcheReichweite sollte dasGerät haben? Soll ein Notrufarmband wasserdicht sein, damit Sie es beim Duschen anbehalten können? Möchten Sie im Notfall von den Helfern über einen Satelliten (GPS) geortet werden können, weil Sie sich oft in der freien Natur aufhalten? Wie einfach soll das Gerät zu bedienen sein, und welchen Service bietet Ihnen der Hersteller bei Problemen? Wer übernimmt die Installati- on und erklärt Ihnen das Gerät?Wollen Sie es mieten oder kaufen? Kosten im Auge behalten Wie immer spielen die Kosten eine wich- tige Rolle. Wenn eine Zentrale IhrenNotruf an 365 Tagen rund um die Uhr entgegen- nimmt, benachrichtigt sie je nach Situation Kontaktpersonen, Angehörige oder orga- nisiert professionelleHilfe – das ist bequem, aber nicht gratis. Wenn Sie einen Anbieter wählen, der automatisch einen Rettungs- dienst auslöst, entstehen für Sie selbst bei einem Fehlalarm hohe Kosten. Es lohnt sich also, wenn Sie sich beraten lassen. ZumBeispiel vomSchweizerischen Roten Kreuz, das den Rotkreuz-Notruf be- treibt. Dort können Sie auch Ihre Patien- tenverfügung hinterlegen, damit Ihre me- dizinischen Wünsche im Notfall erfüllt werden. Es gibt aber auch zahlreiche pri- vate Anbieter wie die Swisscom (www. smartlife-care.ch ). In jedemFall sollten Sie die Fix- und Zusatzkosten sowie die Ser- viceleistungen sorgfältig abklären und ver- gleichen. Hilfreich sind auch unsere Merk- blätter «Wer bezahlt meine Hilfsmittel?» und «Rascher Zugang zumZuhause – auch imNotfall». Sie finden sie auf unsererWeb- site unter «Praktische Tipps». Beatrice Feusi, Leiterin Corinne Halbheer, Fachmitarbeiterin Anlaufstelle Gesundheit und Alter rechtes Limmattal Für Ihre Fragen: Telefon 043 455 10 17 oder: beratung@gesundheit-limmattal.ch Ergänzende Informationen und weitere Tipps auf: www.gesundheit-limmattal.ch Notrufsysteme – Sicherheit im Falle eines Falles
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