Geroldswil Gemeindenachrichten 2/20

Gemeinde 13 Am 1. Juni 2020 trete ich meine Stelle als Brunnenmeister bei der Gemeinde Geroldswil an. Gerne stelle ich mich Ihnen kurz vor: Meine neue Funktion beinhaltet folgende Aufgaben: Als gemeinsamer Brunnenmeister der Gruppenwasserversorgung GOW sowie der Wasserversorgungen Oetwil a.d.L., Geroldswil und Weiningen bin ich für die Sicherstellung und Überwachung des Betriebs undUnterhalts der umfangreichen Anlagen und Netze derWasserversorgun- gen verantwortlich. Das Bedienen und Überwachen des zentralen Leitsystems sowie dieWasserverbräuche der einzelnen Sektoren gehören ebenso zu meinem Aufgabengebiet wie das Führen der ent- sprechenden Statistiken und Bilanzen. Die technische Beratung von Vorgesetzten, Behörden und Kunden sowie die Umset- zung, Aktualisierung und Überwachung des Qualitätsmanagements runden mein Einsatzgebiet ab. Ich bringe folgende berufliche Erfahrun- gen mit nach Geroldswil: Ursprünglich lernte ich Landschaftsgärtner. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zog es mich jedoch in den Ver- kauf, wo ich den Umgang mit Menschen und den Kundenkontakt vertiefen konnte. «Back to the roots» hiess es dann, als ich bei der Gemeinde Spreitenbach als Bau- amtsmitarbeiter angefangen habe. Nach relativ kurzer Zeit zog es mich dann aber zum Wasser. Ich amtete die letzten zwölf Jahre als Stellvertretender Brunnenmeis- ter. Im Oktober dieses Jahres werde ich den Brunnenmeister mit eidgenössischem Fachausweis abschliessen. Folgende berufliche Ziele verfolge ich auf der Gemeindeverwaltung Geroldswil: Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebens- mittel! Mein wichtigstes Ziel ist, dass die Bevölkerung jederzeit absolut einwand- freie Qualität aus demWasserhahn bezie- hen kann. Den Brunnenmeister mit eidg. Fachausweis abschliessen, meine Erfah- rungen und mein Wissen in die Gemeinde einbringen und mich stets weiterent­ wickeln. Beat Amsler Brunnenmeister «Die Tat unterscheidet das Ziel vom Traum» Auf das freue ich mich: Auf eine spannende und erfolgreiche Zu- sammenarbeit mit der Bevölkerung und den drei Verwaltungsbehörden. Für unser «blauesGold» verantwortlich zu sein, macht mich stolz und ich werde mein Bestes ge- ben, damit wir auch in Zukunft einwand- freies Trinkwasser geniessen können. Eine Anekdote aus meinem Geschäfts- alltag: Etwas, das ich nie mehr vergessen werde, ist an einem Abend vor etwa vier Jahren geschehen, als ich Pikett hatte und die Kantonspolizei anrief, es «tropfe» aus einemHydranten. Bei der Fahrt zum ange- gebenen Hydranten stellte ich jedoch sehr schnell fest, dass dieser nicht nur «tropfte», denn von weitem sah man eine etwa zwölf Meter hohe Fontäne. Der Hydrant wurde von einem Auto umgefahren …

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