Geroldswil Gemeindenachrichten 4/20

44 Vereine Turnreise ins Mythengebiet Unsere zweitägige Turnreise wurde dieses Jahr aus Corona-Gründen um ein Jahr ver- schoben. Deshalb entschieden wir uns für eine eintägigeWanderungmit kurzer Zugfahrt. Diese begann bei nicht gerade sonnigem Wetter am Bahnhof in Dietikon. Frohgelaunt fuhren wir mit dem Zug nach Zürich. Zum Glück hatte unsere Präsidentin Edith Bächtold, Ihres Zeichens «Turnreise-Organisatorin auf Lebenszeit», ab Zürich für uns ein Abteil reserviert, denn es hatte sehr viele Gruppen unterwegs. Schon bald waren alle reservierten Abteile überbelegt. So fuhren wir bequem in die schöne, nahegelegene Innerschweiz. AmBahnhof in Biberbrugg stiegen wir aufs Postauto um. Gerade noch halbwegs trocken stiegen wir ein, dann begann es zu gies- sen, als ob Petrus gerade die Schleusen geöffnet hätte. Aber wir sassen ja im Bus und der Chauffeur war sehr witzig und unter- haltsam und wartete noch auf ankommende, nasstriefende Neu- einsteiger. Lokale Schwyzer Produkte im Fokus Schon bald fuhren wir Richtung Sattel. Da fielen uns amStrassen- rand die vielen «Hopp Schwyz»-Plakate auf. Diese hatten nichts mit allfälligen Länderspielen oder anderen Sportveranstaltungen zu tun. Nein, das war und ist eine Aktion der Gewerbetreibenden im Kanton Schwyz, welche bei der momentanen schweren Wirt- schaftslage die Leute dazu auffordert, die Firmen in der Region zu unterstützen. Monatlich werben dazu verschiedene KMUs für ihre eigenen im Kanton hergestellten Produkte in den Lokalzei- tungen oder auf Werbetafeln. Vom selbstgekelterten Wein aus dem Kloster Einsiedeln bis zum massgeschneiderten Skischuh oder dem Schoggi-Sackmesser aus Schwyz und noch für viele weitere Produkte aus anderen Branchen wird eifrig geworben. Wanderung auf unsicherem Boden In Sattel stiegen wir aus und begaben uns zur Station der Luft- seilbahn. Mit der drehbaren Gondel fuhren wir hinauf zum Mos- telberg. Dann begann unsereWanderung. Der Regen hatte genau zur rechten Zeit aufgehört. Zehn Frauen starteten über die Hän- gebrücke. Die Schreiberin, so gar nicht Freundin dieses schwan- kenden Untergrunds, entschied sich für die Wanderweg-Varian- te und wurde netterweise von Manuela begleitet. Gemeinsam trafen beide Gruppen gleichzeitig beim Restaurant Herrenboden zum lang ersehnten Kaffeehalt ein. Ein wunderschönes Restau- rant, so richtig urchig und gemütlich. Dann ging es los Richtung Mythengebiet. Um die Mittagszeit er- reichten wir das schöne Holzkirchli unterhalb der Haggenegg. Die vielen Bänkli vor der Kirche luden zum perfektenMittagshalt ein. Eine andere Turnverein-Gruppe beendete soeben ihren Aufent- Unverwüstliche Organisatorin: DTV-Präsidentin Edith Bächtold

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