Geroldswil Gemeindenachrichten 4/20
53 Vereine oder jemandem zu helfen. Das Krokizeich- nen ist ebenfalls eine sehr praxisbezogene Lektion. Die Kinder lernen dabei, wie man mit ganz einfachen Mitteln selbst Karten zeichnen kann. Am Ende des Pionier-Un- terrichts ist jeder Pfadi im Stande, alleine ein einfaches Firstzelt aus zwei Blachen zu bauen. Auch das Pionier-Wissen wird vor allem in den anderen Pfadilagern im Sommer und an Pfingsten beim Zelten im- mer wieder angewendet. Nächtliche Orientierungswanderung Am Ende des Lagers stehen die Prüfungen in jedem Fach an, bei denen sich die Pfadis sowohl theoretisch als auch praktisch be- weisen müssen. Von Freitag auf Samstag findet der sogenannte OP-Tippel statt. Die OP-Kandidaten werden von uns Leitern am Freitagabend irgendwo ausgesetzt und müssen dann selbst nur mit Karte und Kom- pass ausgerüstet den Weg nach Hause finden. Natürlich lassen wir die Pfadis da- bei nicht aus den Augen, sie sind mit Pro- viant und Notfall-Handy ausgerüstet und werden rund um die Uhr von uns Leitern mit GPS-Trackern überwacht. Ausserdem muss ungefähr auf der Hälfte der Strecke ein Zwischenposten aufgesucht werden, der von Leitern betreut ist. Dort können die Prüflinge ihren Proviant wieder auffüllen und Energie für die zweite Hälfte der Wan- derung tanken. Am Samstag nach 12 Uhr mittags erreichten die OPs endlich ihr Ziel, den Höck in Weiningen. Sehr müde, aber dennoch wohlauf haben sie somit diesen Prüfungsteil erfolgreich bestanden. Wir sind alle extrem stolz auf die Prüflinge und zuversichtlich, dass sie auch die restlichen Prüfungsteile genauso erfolgreich hinter sich bringen werden. Allzeit bereit, Kolibri Zwei Pfadis beim Aufstellen eines Gotthardschlauch-Zelts in der Pionier-Lektion Fallbeispiel einer Samariterübung mit offenem Beinbruch Falls auch du Interesse hast, einmal ein solches Abendteuer zu erleben, dann komm doch auch mal Pfadiluft schnup- pern! Alle Informationen dazu findest du auf www.pfadialtberg.ch Wir freuen uns auf dich!
RkJQdWJsaXNoZXIy Mjk4MTY2