Geroldswil Gemeindenachrichten 1/21

16 Gemeinde gefühl zu geben. «Dies möchten wir nun durch diese Skulpturen zum Ausdruck bringen.» Nebst der Symbolik passen die Figuren aber auch optisch gut in die Eingangshalle: «Die grauen Betonwände erscheinen durch die braunen Farbtupfer lebendiger, dieHallewird ausgeschmückt.» Zudem befindet sich gleich neben den neuen Holzskulpturen bereits ein Kunstobjekt mit demNamen «Die Gesellschaft» sowie eine Holzschale. Der Gemeinde sei es ein Anliegen gewesen, einen passenden Bezug zwischen den beiden Objekten zu schaf- fen, sagt Jurt. Erhält die «Familie» schon bald Zuwachs? Aufgrund des Lockdowns ist die Gemeindeverwaltung aktuell allerdings geschlossen, weswegen sich die Einwohnerinnen und Einwohner von Geroldswil noch ein wenig gedulden müssen, bis sie die neu zugezogene «Familie» zu Gesicht bekommen. Eine Einweihung ist ebenfalls nicht vorgesehen. Dennoch freue er sich schon jetzt auf das Echo der Bevölkerung, sagt Jurt. Zumindest aus dem Gemeinderat habe er bisher grosses Lob vernehmen können. Vater, Mutter und Kind: Im Gemeindehaus wohnt jetzt eine neue Familie Geroldswil ist ein familienfreundliches Dorf – mit Kindern am rechten Ufer der Limmat zu wohnen oder dort aufzuwachsen, hat bestimmt seine Reize. Den Wert der Familie möchte die Gemein- de nun auch symbolisch unterstreichen: In der Haupteingangs- halle der Gemeindeverwaltung befinden sich seit neustem näm- lich drei menschengrosse Holzskulpturen. Zusammen bilden sie «Die Familie», wie das Kunstobjekt heisst, bestehend aus den Eltern und einem Kind. Dabei unterscheiden sich die Objekte durch die Grösse und die Holzart: Der Vater wurde aus einer heimischen Eiche gefertigt, die Mutter sowie das Kind aus einem heimischen Judasbaum. Die drei Skulpturen stammen vomKünstler Erich Brandenberger- Kreissl, der in Hombrechtikon ein Kunstatelier betreibt. Die Bevölkerung muss sich noch gedulden «Vor allem jetzt, in Zeiten von Corona, bekommt die Familie einen nochwichtigeren Stellenwert. Der Zusammenhalt muss gefördert werden», erklärt der Geroldswiler Gemeindeschreiber Gregor Jurt den Gedanken hinter der Holzkunst. Die Gemeinde habe den Auftrag, für die Bevölkerung da zu sein und ihr ein Gemeinschafts-

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