Geroldswil Gemeindenachrichten 3/21
Gemeinde 5 Häufig wird an Wochenenden oder am Feierabend Abfall illegal deponiert, was zu unnötigem Mehraufwand führt. Der Aufwand des Betriebsunterhalts sowie die Entsorgungskosten und der Verwal- tungsaufwand wird dem Verursacher der illegalen Entsorgung weiterverrechnet, sofern er festgestellt werden kann. Im Wiederholungsfall wird er verzeigt. Durchschnit tlich werden pro Woche 500 Liter Abfall gesammelt, welche nicht ordnungsgemäss entsorgt wurden. Dies bedeutet für den Betriebsunterhalt wö- chentlich 18 Stunden für die Reinigung, was vermeidbar wäre. Anlässlich der Klausur vom 6. Juli 2020 hatte der Gemeinderat beschlossen, ein Litteringkonzept zu erarbeiten. Dies auf- grund des stark erhöhten Litterings und der zunehmenden Vandalismusvorfälle. Die Abteilung Bau und Infrastruktur wurde damit beauf tragt, das Lit teringkonzept zusammen mit der Ressortvorständin So- ziales und Gesundheit auszuarbeiten. Ziel ist es, mit den entsprechenden Massnah- men das Littering in Geroldswil markant einzuschränken, dies kurz-, mit tel- und langfristig. Das Litteringkonzept wurde am 7. Juni 2021 durch den Gemeinderat ge- nehmigt. Littering kann nur wirkungsvoll bekämpft werden, wenn verschiedeneMassnahmen kombiniert und gezielt ergriffen werden. Die grösste Wirkung gegen Littering zei- gen Massnahmen, die beim Verhalten des Menschen ansetzen. Das Vorgehen gegen Littering bedarf einer langfristigen Lösung, die das Problem über die Jahre hinweg nachhaltig bekämpft. Eines der zentralen Elemente des Litte- ringkonzepts bildet die mobile Jugendar- beit «MOJUGA». Mit ausgewiesenen Fachpersonen in der offenen Jugendarbeit soll das einvernehmliche Zusammenleben zwischen den Generationen gefördert und stabilisiert werden. Damit soll auch die Sicherheit für die Bevölkerung in Gerolds- wil gewährleistet werden. Ein Pilotprojekt für die offene Jugendar- beit als aktive Unterstützung des Littering- konzepts ist vorbereitet und kann innert kurzer Zeit starten. Ein Teilziel dieses Pilot projektes ist der gegenseitige Respekt wie auch die Aufklärung betreffend Abfall respektive Littering. Das Pilotprojekt dau- ert zwei Jahre. Illegale Entsorgung – Sammelstelle Giessacker
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