Geroldswil Gemeindenachrichten 1/22
16 Gemeinde Patenschaft im Zoo Zürich Ab 10. Januar 2022 wechselte die Tierpatenschaft im Zoo Zürich von einem Bennett-Wallaby zu einem kleinen Panda. Patenschaft Der kleine Panda ernährt sich hauptsächlich von Bambus und anderen Pflanzen. Ein verlängerter Handgelenkknochen, der wie ein echter Daumen funktioniert, bildet einen sechsten Finger. So können Tiere die Blätter vom Bambus gut abstreifen und Früch- te besser fassen. Zum Trinken taucht der kleine Panda seine Pfote in eine Pfütze oder einen Bach und leckt das Wasser anschliessend von der Pfote ab. Sein Fell pflegt er wie eine Katze. Mit den abgeleckten und daher von Spucke feuchten Pfoten «wäscht» er sein Fell. Eigenartig ist auch die Aufzucht der Jungen. Der kleine Panda baut wie ein Vogel sein Nest. Darin bleiben die Jungtiere nach der Geburt bis zu drei Monate. Verwandtschaft Raubtiere, Katzenbären, kleiner Panda (2 Unterarten) Lebensraum i mmergrüne Wälder mit Bambus und Rhododendron bis zur Baumgrenze auf 4000 Meter über Meer Lebensweise dämmerungs- und nachtaktiv, Nahrungssuche auf Bäumen, seltener am Boden Sozialstruktur einzelgängerisch, seltener paarweise oder in kleinen Gruppen Futter Bambus, Eicheln, Beeren, Eier, kleine Vögel Gewicht Weibchen bis 4,5 kg, Männchen bis 6 kg, Neugeborene 110 bis 130 g Kopf-Rumpf-Länge 60 cm Schulterhöhe 28 cm Schwanzlänge 55 cm Tragzeit 112 bis 158 Tage Wurfgrösse 1 bis 2 Jungtiere, selten bis 4 Junge, Nesthocker Geschlechtsreife nach 18 Monaten Lebenserwartung bis 15 Jahre Nutzung Fell für Mützen (China) Aktueller Bestand w eniger als 10 000 Tiere, verteilt auf zwei Unterarten Im Zoo Zürich seit 1954, international koordinierte Zucht (EEP) Quelle: Zoo Zürich
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