Geroldswil Gemeindenachrichten 4/22

38 Den ganzen Sommer war es sehr sonnig und heiss. Doch an unserem Wandertag, dem 27. August, liess sich die Sonne leider nicht viel blicken. Dafür hat der Wet terbericht versprochen, dass es heute angenehme Wandertemperaturen geben sollte. Zehn Frauen von unserem TV trafen sich amBahnhof in Dietikon. Unsere Präsidentin hatte wieder eine tolle Wanderung vorbereitet. So fuhren wir im reservierten Abteil von Dietikon nach Zürich, welches wieder einmal fremd besetzt war – dann aber natürlich widerwillig an uns abgetreten wurde. Von Zürich ging’s nach Ziegelbrücke, wo wir umstiegen und via Glarus nach Linthal fuhren. Diese Strecke im schönen, neuen Zug dauerte noch ca. 45 Minuten. Dort angekommen, bestiegen wir die Standseilbahn nach Braunwald. Nach sechshundert Höhenmetern erreichten wir völlig relaxed diesen bezaubernden, vor allem als autofreier Kur- und Fremdenverkehrsort bekannten Flecken auf 1256 Meter über Meer. Jetzt war aber Wandern angesagt. Die Sonne liess sich leider nie blicken, dafür herrschte eine angenehmeWandertemperatur. Ein schöner Wanderweg führte uns durch stotzige Alpweiden an weidenden Rindern vorbei. Den Zillibachfall sahen wir leider nur von weitem. Aber unsere sehr aktive Wanderin Cilly freute sich sehr über ihren eigenen Wasserfall! Nach etwa einer Stunde erreichten wir die Alpwirtschaft Nussbüehl. Frisch gestärkt mit Kaffee und hausgemachtem Kuchen, riet uns dieWirtin, unsere Route nicht wie von Edith rekognosziert über die sumpfigen Alpweiden fortzusetzen, sondern bergauf zum Unterstafel. Das waren zwar einige Höhenmeter mehr, aber dafür blieben unsere Schuhe nicht im Sumpf stecken. Wir freuten uns auf die von der Wirtin versprochene schöne Aussicht, aber die Wolken meinten es gar nicht gut mit der schönen Fernsicht. Doch die Landschaft mit den knorrigen Bäumen auf riesigen Felsblöcken bot schöne Fotosujets. An einem kleinen Hüttli mit Bänkli gab es einen feinen Apéro. Wir staunten nicht schlecht, als Silvia eine Flasche Prosecco aus ihrem Rucksack packte. Weiter ging’s sehr beschwingt dem Grenzstein entgegen. Wir betraten den Urnerboden. Nach einemweiteren Picknickhalt war unser Tagesziel bald in Sichtweite. Auf der Landstrasse begegneten wir einigen Oldtimern, die sich wohl an das nostalgische Turnwanderung auf den Urnerboden Vereine

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