Gemeindenachrichten Heimeintritt – Die Finanzierung in Kürze | Seite 13 Begrüssung neuer Raumpatin | ab Seite 26 Der Frühling im OTVG | ab Seite 36 Gospel-Chorprojekt – Sängerinnen gesucht! | Seite 49 Asylwesen: Erhöhung der Aufnahmequote 52. Jahrgang | Ausgabe Nr. 2 | Juni 2023 | www.geroldswil.ch
2 Gemeinde Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Der Krieg brachte unermessliches Leid, Tod und Zerstörung über weite Teile Europas. «Nie wieder Krieg», forderte sinnbildlich die deutsche Künstlerin Käthe Kollwitz mit ihremweltbekannten Plakat. Diese Forderung hatte in Europa Bestand bis zum 24. Februar 2022. Doch wer glaubt, es gäbe nur Schutzsuchende aus der Ukraine, der irrt. Gemäss dem UNHCR befinden sich bis Mitte 2022 weltweit 32,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Schutzbedürftige aus der Ukraine, dem Nahen Osten, Asien, Südamerika, Nord- undWestafrika suchen Schutz. Eine grosse Herausforderung für Europa, Bund und Kantone. Vor allem aber für die Gemeinden. Schwerpunktthema der heutigen Ausgabe ist das Asylwesen im Kanton Zürich und in der Gemeinde Geroldswil. Unsere Sozialabteilung schilder t eindrücklich, wie dynamisch und herausfordernd sich die weltpolitische Lage auch auf kleine Gemeinden auswirken kann. Lesefieber. Unsere Bibliothek startet mit spannenden Veranstaltungen in den Lesefrühling. Mit dem 6. Schweizer Vorlesetag am24. Mai 2023 findet der ersteHöhepunkt stat t. Dann nämlich lesen bekannte Gesichter den Kindern vor. Musik liegt in der Luf t. Die Kreismusik Limmat tal geht auf Tournee! Im Beitrag erfahren Sie mehr zu ihren Auf trit ten in Geroldswil und im Limmattal. Zücken Sie Ihre Agenda und notieren Sie die Konzerte. Fledermäuse sind faszinierende Tiere. Wussten Sie, dass Fledermäuse zusammen mit den Flughunden die einzigen Säugetiere sind, die fliegen können? Und vielleicht haben Sie heimliche Untermieter. Weitere interessante Beiträge aus unserer attraktiven Gemeinde halten wir heute für Sie bereit. Ich wünsche viel Spass beim Lesen. Auch ein Treffen mit Ihnen und ein spontaner Austausch sind wertvoll. Bis dahin machen Sie mir den Gefallen und bleiben oder werden Sie gesund! Für Ihren Gesamtgemeinderat und das Verwaltungsteam. Michael Deplazes «Nur durch blanke Überlegenheit in allen militärischen Belangen hat man noch lange keinen Krieg gewonnen.» Quelle: Erwin Rommel, deutscher Generalfeldmarschall während des Nationalsozialismus, 1891–1944 «Bund, Kanton und Gemeinden stehen einmal mehr vor einer grossen Herausforderung. Die Unterbringung der Schutzbedürftigen hat oberste Priorität. Ich bin zuversichtlich, dass es in den Gemeinden gelingen wird, die erforderlichen Strukturen aufzubauen.» Quelle: Regierungsrat Mario Fehr Im Jahr 2022 wurden gemäss Bundesamt für Statistik 24 511 Asylgesuche in der Schweiz gestellt. ImVergleich zumVorjahr bedeutet dies einen Anstieg von über 60%. Die Gemeinden im Kanton Zürich hatten seit dem 1. Januar 2020 eine Aufnahmequote von fünf Asylsuchenden auf 1000 Einwohner und Einwohnerinnen gehabt (0,5%). Im April letzten Jahres stieg die Aufnahmequote für die Unterbringung von Schutzbedürftigen auf 0,9%. In Geroldswil leben momentan 69 Flüchtlinge/Asylsuchende und Personen mit Status S (Schut zbedür f t ige). Ab dem 1. Juni 2023 steht die Abteilung Soziales und Gesundheit vor neuen Herausforderungen, denn die Aufnahmequote steigt auf 1,3% (ein Zuwachs von ca. 20 Personen für Geroldswil). Die Asylunterkunf t in der Fahrweid ist ausgelastet und die Abteilung Soziales und Gesundheit ist auf der Suche nach geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten. Auchmuss die ZSA (Zivilschutzanlage) für eineÜbergangslösung inBetracht gezogen werden. Für die Zukunft muss überlegt werden, wie die Gemeinden von Bund/Kanton entlastet oder unterstützt werden können. Die Strukturen und die Platzverhältnisse vonGeroldswil sindmehrheitlichvorgegebenundkönnen nicht beliebig erweitert werden. Primäres Ziel von Geroldswil ist, weiterhin eine attraktiveGemeinde zu bleiben, aber auch den Auftrag von Bund und Kanton zu erfüllen. Aline Strub Sozial- und Gesundheitsvorständin Asylwesen
Inhaltsverzeichnis 3 Gemeinde Gemeinde Asylwesen: Erhöhung der Aufnahmequote per 1. Juni 4 Grüezi mitenand 8 Gesundheit Limmattal 13 Büchervorstellung mit Manuela Hofstätter 15 Bibliothek 16 Wo leben Fledermäuse in Geroldswil? 20 Gratulationen 20 Feuerwehr: Spezialistengruppen innerhalb der Feuerwehr 22 Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern 25 Umsetzung Litteringkonzept – Begrüssung neuer Raumpatin 26 Sommerparkieren 29 Umwelttipps 30 Vereine Kreismusik Limmattal 32 Natur- und Vogelschutzverein Limmattal rechtes Ufer 35 OTVG 36 Quartierverein Fahrweid 39 Pro Schlans 41 HEV 43 Familie Mikado 45 Kirche Veranstaltungen der kath. Pfarrei St. Johannes 47 Veranstaltungen der ref. Kirchgemeinde 47 Nächstes Gospel-Chorprojekt – Sängerinnen gesucht! 49 Kirchenchor Weiningen 51 Parteien FDP Oetwil und Geroldswil 53 Die Mitte Oetwil-Geroldswil-Weiningen 55 Gewerbe Limeco: Leistungsstarkes Geschäftsjahr 56 Limmattaler Energie Genossenschaft 59 GVGO – Wo finde ich was? 60 Informationen Wichtige Telefonnummern von Behörden und Institutionen 62 Mediadaten Gemeindenachrichten 63
4 Gemeinde Asylwesen: Erhöhung der Aufnahmequote per 1. Juni Die Aufnahme zahlreicher Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine stellte Geroldswil vor grosse Herausforderungen. Doch bereits zeichnen sich weitere in der nahen Zukunft ab. Der Kanton Zürich hat die Erhöhung der Aufnahmequote von 0,9 auf 1,3 pro tausend Einwohner auf den 1. Juni 2023 bestimmt. Auf Grund der Weltsituation werden zusätzlich Flüchtende aus Nordafrika erwartet. Asylregion Zürich Zürich ist eine von sechs Asylregionen in der Schweiz. Der Bund betreibt in Zürich und in Embrach je ein Bundesasylzentrum. Dort bleiben asylsuchende Personen maximal 140 Tage. Danach sind die Kantone und Gemeinden für die Unterbringung und Betreuung verantwortlich. Für das Asylverfahren und den Asylentscheid ist das Staatssekretariat fürMigration zuständig. Unterbringung und Unterstützung durch die Kantone Asylsuchende und vorläufig aufgenommene Personen, die demKanton Zürich zugewiesen werden, wohnen einigeMonate in kantonalen Unterkünften (Durchgangszentren). In dieser sogenannten ersten Phase startet der Integrationsprozess. Die asylsuchenden und vorläufig aufgenommenen Personen erhalten Deutschunterricht und werden mit demAlltag in der Schweiz vertraut gemacht. Leben in den Gemeinden Nach demAufenthalt in einem kantonalen Durchgangszentrum leben die asylsuchenden oder vorläufig aufgenommenen Personen in einer Gemeinde. Aktuell sind die Zürcher Gemeinden verpflichtet, pro tausend Einwohner und Einwohnerinnen neun Personen aus demAsylbereich aufzunehmen. Vorläufig aufgenommene Personen werden nach den gleichen Grundsätzen Der Innenhof im Bundesasylzentrum Zürich
Gemeinde 5 unterstützt wie Asylsuchende. Die Unterstützungsansätze sind tiefer als diejenigen in der Sozialhilfe. Für Flüchtlinge gelten andere Regeln. Schutzbedürftige in Geroldswil Mehrere Millionen Menschen sind seit dem Ausbruch des Krieges aus der Ukraine geflüchtet und auch in der Schweiz angekommen. Aktuell wohnen 25 schutzbedürftige Personen (Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine), hauptsächlich Frauen, darunter fünf Minderjährige, bei uns in Geroldswil. Untergebracht sind sie in Notwohnungen der Gemeindeverwaltung. Unterstützt werden sie von der GemeindeverwaltungAbteilung Soziales und Gesundheit in Zusammenarbeit mit der AOZ Schlieren (Sozialberatung & Asylbetreuung Standort Schlieren). Im April 2022 kamen die ersten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine bei uns in Geroldswil an. Anfangs wurden sie bei Gastfamilien in Geroldswil untergebracht. Die Gemeinde musste rasch handeln und Notwohnungen anmieten, umauf der einen Seite die Gastfamilien zu entlasten und andererseits die Kriegsgeflüchteten einzugliedern. Die Abteilung Soziales und Gesundheit bietet den Schutzsuchenden in Zusammenarbeit mit der AOZ Schlieren Unterstützung bei der Eingliederung in den Alltag in Geroldswil, der ärztlichen Versorgung und der Einschulung der Kinder. Cornelia Riess, Abteilungsleiterin Soziales und Gesundheit, kann sich noch sehr gut erinnern, dass eine der schutzbedürftigen Frauen Mitte Juli 2022 sich hochschwanger am Schalter der Abteilung Soziales und Gesundheit angemeldet hat. Die Frau war erschöpft, verzweifelt und sehr dankbar, nach einer äusserst gefährlichen und beschwerlichen Flucht aus ihremHeimatland, der Ukraine, ihre Zuweisung in eine unserer Notwohnungen für sich und ihre damals knapp fünfjährige Tochter erhalten zu haben. AnfangAugust 2022 hat sie ihren Sohn im Spital Limmattal gesund zur Welt gebracht. Der Vater der Kinder, ein Ingenieur, ist Soldat, verteidigt sein Land im Krieg und hat seinen Sohn noch nicht in den Armen halten dürfen. ImgesamtenAsylwesenwirddieAbteilung Soziales und Gesundheit von der AOZ Schlieren unterstützt. In Zusammenarbeit finden regelmässig Gespräche mit Flüchtlingen, Asylsuchenden und schutzbedürftigen Kriegsflüchtlingen stat t. Alle sind sehr dankbar, dass sie vorübergehend ein Zuhause inGeroldswil haben. Sie schätzen dieNähe zumWald und die Freundlichkeit, die ihnen in unserer Gemeinde entgegengebracht wird. Aktuelle Situation Erneut steht die Gemeinde in Sachen Asyl vor einer Herausforderung. Eine Anpassung der Aufnahmequote vonAsylsuchenden sei unumgänglich, teilte uns der Kanton mit. Zürcher Gemeinden müssen mehr Asylsuchende aufnehmen. Die kantonale Sicherheitsdirektion hat daher entschieden, die Aufnahmequote für alle Gemeinden zu erhöhen. Ab 1. Juni 2023 müssen die Zürcher Gemeinden 13 Asylsuchende auf 1000 Einwohnerinnen und Einwohner aufnehmen. Das entspricht einer Quote von 1,3 Prozent, bislang sind es 0,9 Prozent. In Geroldswil dürfen wir einen Zuwachs von ca. 20 zusätzlichen Flüchtlingen erwarten. Wir vermuten, dass es hauptsächlichAsyl-
6 Gemeinde suchende aus Nordafrika sein werden, was auf das aktuelle Weltgeschehen zurückzuführen ist. Asylsuchende Personen in Geroldswil sind in unserer Asylunterkunft in der Fahrweid untergebracht . Die Asylunterkunf t hat Platz für die Unterbringung von 22 Personen. Gegenwärtig, Stand Ende April 2023, ist die Asylunterkunft bis auf ein Bett belegt. Die Gemeinde sucht nach Unterbringungsmöglichkeiten. Sie ist in Gesprächen mit Eigentümern und Vermietern. Als Übergangslösung bieten sich eine Liegenschaft an der Limmattalstrasse sowie die Zivilschutzanlage Steinhalde an. Ebenfalls werden erste Gespräche mit dem Eigentümer einer Liegenschaft in der Fahrweid geführt. Der Gemeindeverwaltung ist es wichtig, dass Flüchtlinge, Asylsuchende sowie Schutzbedürftige eine angemessene Unterbringung inGeroldswil erwartenkönnen.
Gemeinde 7 Anlaufstelle Gesundheit und Alter Für Ihre Anliegen: 043 455 10 17 www.gesundheit-limmattal.ch Wie Sie bei Krankheit, Behinderung und Unfall Ihr Leben meistern Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Qualität in der Betreuung. Eine weitere Herausforderung könnte uns bereits im Herbst 2023 erwarten, da allenfalls die Aufnahmequote von 1,3% auf 1,5% steigen wird . Diese Quote wird vom Kanton vorgegeben und es wird für alle Gemeinden und insbesondere für Geroldswil immer schwieriger, die geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Der aktuelle Stand Ende April 2023 für Asylsuchende/Flüchtlinge und Schutzbedürftige in Geroldswil: Schutzbedürftige 25 Flüchtlinge/Asylsuchende 44 Total Personen 69 Cornelia Riess Abteilungsleiterin Soziales undGesundheit
8 Gemeinde Grüezi mitenand Diana Caruso Betreibungsbeamtin und Gemeindeammann Am 1. März 2023 trat ich meine Stelle als Betreibungsbeamtin und Gemeindeammann bei der Gemeinde Geroldswil an. Gerne stelle ich mich Ihnen kurz vor: Meine neue Funktion als Betreibungsbeamtin und Gemeindeammann beinhaltet folgende Aufgaben: Das Aufgabengebiet ist sehr umfassend und beinhaltet nebst vielen zwangsrechtlichen Vollstreckungsmassnahmen in finanziellen Sachen ebenfalls Fachaufgaben des Gemeindeammannamtes. In diesem Bereich sind wir für ein Fachgebiet zuständig, in dem die kantonale Gesetzgebung uns die Aufgaben zuordnet. So kann dies beispielsweise die zwangsrechtliche Räumung von Liegenschaften als auch die Aufstellung von Verbotstafeln beinhalten. Ich bringe folgende berufliche Erfahrungen mit nach Geroldswil: Im Fachbereich des Inkassowesens und der rechtlichen Zwangsvollstreckung bin ich bereits seit vielen Jahren tätig. Hier kann ich auf einen grossen – und wie erwähnt langjährigen – Wissensfundus zurückgreifen, welchen ich natürlich aber auch stetig erweitere. Folgende berufliche Ziele verfolge ich auf der Gemeindeverwaltung Geroldswil: In erster Linie freue ich mir sehr, mit meinem motivier ten Team die beruflichen Herausforderungen unseres Alltags zu meistern. Hier ist es mir ein grosses Anliegen, nebst der stetigen Verbesserung der fachlichen Kompetenzen auch in persönlicher Hinsicht zuwachsen und bereits bestehende Strukturen auszubauen sowie auch zusätzliche zu bilden. Auf das freue ich mich: Das Gebiet ist mir – wie erwähnt – nicht fremd, doch bietet es immer wieder neue und spannende Situationen, mit welchen es umzugehen gilt. Insofern freue ich mich auch besonders auf angeregte Gespräche, die Zusammenarbeit mit dem Team und natürlich den weiteren Abteilungen der Gemeindeverwaltung Geroldswil. Eine Anekdote aus meinem Geschäftsalltag: Das Mot to «Ohne Fleiss kein Preis» hat mich seit jemotiviert und angespornt, neue Herausforderungen in Angriff zu nehmen. In meiner langjährigen Karriere in dieser Branche habe ich verschiedenste Situationen bereits erlebt, welche mich persönlich geprägt haben. Nicht selten habe ich von Schuldnern positive Rückmeldungen erhal ten, wenn sie ihre Schulden abbezahlen konnten. Rückmeldungen solch positiver Natur sind natürlich immer ein Ansporn. Dies zeigt mir auch immer wieder auf, dass es sich stets lohnt, seine Ziele zu verfolgen und sich hierfür einzusetzen.
Gemeinde 9 Grüezi mitenand Claudia Keller Sachbearbeiterin Berufsbeistandschaft Am 3. April 2023 trat ich meine Stelle als Sachbearbeiterin Berufsbeistandschaft bei der Gemeinde Geroldswil an. Gerne stelle ich mich Ihnen kurz vor: Meine neue Funktion als Sachbearbeiterin beinhaltet folgende Aufgaben: • Klientenbuchhaltung • Diverse administrative Arbeiten rund um Beistandschaften Ich bringe folgende berufliche Erfahrungen mit nach Geroldswil: • Sachbearbeitung Sozialhilfe • Buchhaltung Folgende berufliche Ziele verfolge ich auf der Gemeindeverwaltung Geroldswil: • Vertiefung Buchhaltung • Erweiterung der SozialversicherungsKenntnisse • Fachliche und persönliche Weiterentwicklung Auf das freue ich mich: • Zusammenarbeit mit Berufsbeiständinnen • Vielseitiges Arbeitsgebiet • Telefonischer und schriftlicher Kontakt mit Klienten Eine Anekdote aus meinem Geschäftsalltag: Ich liebe das Arbeiten in einem Team und die strukturierte Arbeit in der Administration/Buchhaltung. Im Privaten passiert es mir of t , dass ich meine Administration etwas vernachlässige und Belege einfach auf einer Beige sammle, so dass es unübersichtlich wird. Jedoch bin ich bei der Arbeit sehr strukturiert und liebe die Ordnung! Ein ehemaliger Chef von mir meinte sogar, sozusagen als «Ausgleich» zu meiner strukturierten Arbeitsweisemüsse ich wohl privat leicht chaotisch sein. Da hatte er nicht unrecht.
10 Gemeinde Grüezi mitenand Yves Marti Mitarbeiter Betriebsunterhalt Am 1. April 2023 trat ich meine Stelle als Mitarbeiter Betriebsunterhalt bei der Gemeinde Geroldswil an. Gerne stelle ich mich Ihnen kurz vor: Geboren und aufgewachsen bin ich in Geroldswil! Lange Zeit lebte ich in Zürich und mittlerweile lebe ich mit meiner Frau und Tochter in Steinmaur. In den letzten 13 Jahren habe ich im Garten- und Landschaftsbau gearbeitet. Meine neue Funktion als Mitarbeiter Betriebsunterhalt beinhaltet folgende Aufgaben: • Unterhaltsarbeiten in Sachen Grün • Bauliche Arbeiten auf öffentlichem Grund • Putztouren in der Gemeinde Geroldswil • Betreuung der Sammelstelle • Unterhaltsarbeiten bei den Sportanlagen Auf das freue ich mich: Gernewerde ichmich für alle Arbeiten, die in der Gemeinde Geroldswil anfallen, einbringen undmich für ein schönes Äusseres einsetzen. Ich freue mich auf ein tolles Team und auf viele verschiedene Arbeiten in der Gemeinde. Da ich in Geroldswil aufgewachsen bin, laufe ich fast tagtäglich an bekanntenGesichtern von früher vorbei.
Gemeinde 11 Grüezi mitenand Sandra Villegas Rojas Stellvertretende Amtsleiterin BAGOW Am 1. Juni 2023 werde ich meine Stelle als Stellvertretende Amtsleiterin BAGOW bei der Gemeinde Geroldswil antreten. Gerne stelle ich mich Ihnen kurz vor: Mein Name ist Sandra, ich bin 33 Jahre alt und wohne in Zürich Altstet ten. In meiner Freizeit bin ich gerne mit meiner Schwester und meinen Nef fen (2 und 4 Jahre alt) imLimmattal unterwegs. Zudem mag ich Tiere (insbesondere Katzen). Meine Freizeit verbringe ich gerne in der Natur, mit Lesen und Reisen. Im Sommer bin ich oft und gerne draussen an der Sonne oder im Wasser. Meine neue Funktion als Stellvertretende Amtsleiterin beim Betreibungsamt beinhaltet folgende Aufgaben: • Vollziehen von Pfändungen und Arresten • Beglaubigungen, Befundaufnahmen und Verbote • Stellvertretung der Amtsleiterin bei Abwesenheit Ich bringe folgende berufliche Erfahrungen mit nach Geroldswil: Über elf Jahre Erfahrung auf Betreibungsämtern in der Stadt Zürich (abgeschlossene Berufslehre beim Betreibungsamt Zürich 1, Tätigkeit als Kanzleimitarbeiterin undPfändungsbeamtin beimBetreibungsamt Zürich 9 sowie Leitung Pfändungsvollzug beim Betreibungsamt Zürich 4). Zudem bin ich als Flight Attendant um die Welt gereist und durf te viele spannende Länder und Kulturen kennenlernen. Wieder zurück auf dem Boden, habe ich drei Jahre bei einer Schweizer Grossbank im Compliance gearbeitet. Folgende berufliche Ziele verfolge ich auf der Gemeindeverwaltung Geroldswil: Eine neue berufliche Herausforderung auf der Gemeinde. Auf das freue ich mich: Auf ein of fenes Team sowohl beim Betreibungsamt selbst wie auch auf der ganzen Gemeinde. Einige durf te ich bereits schon kennenlernen – dies hat mich sehr gefreut. Eine Anekdote aus meinem Geschäftsalltag: Bei meinem derzeitigen Arbeitsplatz ist der Blick auf die Zürcher Langstrasse inklusive. Es gibt unzählige Anekdoten zu unseren Kunden und um das Geschehen rund ums Büro. Dies würde best immt mehrere A4-Seiten füllen. Gerne werde ich mal persönlich über die «Highlights» berichten.
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Gemeinde 13 Heimeintritt – Die Finanzierung in Kürze Steht bei Ihnen oder in der Familie ein Eintrit t in eine Institution kurz bevor? Oder möchten Sie sich, für den Fall, über die Finanzierung informieren? Dann sind Sie bei der Anlaufstelle Gesundheit und Alter rechtes Limmattal genau richtig. Wir informieren und beraten Sie kompetent und leicht verständlich über die Finanzierung eines Alters- und Pflegeheimes. DasWichtigste in Kürze: Der Bewohner In der Schweiz bezahlt der Bewohner für die Pflegetaxe pro Tag höchstens 23 Franken, hinzu kommen die Pensionstaxe für das Zimmer und die Betreuungstaxe. Die beiden Letzteren können von Institution zu Institution stark variieren und sind gesetzlich nicht vorgegeben. Die Krankenkasse Der Beitrag der obligatorischen Krankenversicherung an die Pflegetaxe ist gesetzlich vorgeschrieben. 2023 bezahl t die Krankenkasse, je nach Pflegestufe, Fr. 9.60 bis Fr. 115.20 pro Tag. June Saladin Stefanie Barbudo Jasmin Hof Fachmitarbeiterin Fachmitarbeiterin Fachmitarbeiterin Anlaufstelle Gesundheit und Alter rechtes Limmattal Kontakt: Telefon 043 455 10 17 Montag–Donnerstag 8.00–12.00 Uhr oder: beratung@gesundheit-limmattal.ch Weitere Informationen und Tipps finden Sie auf unserer Website: www.gesundheit-limmattal.ch Die Gemeinde Der Beitrag der Gemeinde ist ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben und kann von Kanton zu Kanton abweichen. Die Gemeinde übernimmt die sogenannten «Restkosten» an der Pflegetaxe, welche nicht vom Bewohner selbst und von der Krankenkasse übernommen werden. Jedoch nur bis zu einemgewissenMaximalbetrag. Dieser beträgt 2023 je nach Pflegestufe zwischen Fr. 0.00 und Fr. 245.55 pro Tag. Sollte dieser Maximalbetrag überschri t ten werden, können die Mehrkosten zulasten des Bewohners oder der Gemeinde gehen. In einem solchen Fall ist entscheidend, ob es sich umeine «freie Heimwahl» oder umein von der Anlaufstelle vermitteltes «Ersatzangebot» handelt. Wie Sie sehen, ist dieses Thema komplex und sehr individuell. Vereinbaren Sie einen Terminmit der Anlaufstelle undwir beraten Sie und Ihre Angehörigen gerne. Die kostenlose Beratung steht den Menschen aus folgenden Gemeinden zur Ver fügung: Oberengstr ingen, Unterengstringen, Geroldswil, Weiningen und Oetwil a.d.L.
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Gemeinde 15 Donnerstag, 8. Juni 2023, 19.30 Uhr Lassen Sie sich vom Lesefieber anstecken! Die Literaturbloggerin und gelernte Buchhändlerin Manuela Hofstät ter verbreitet «Lesefieber» und zaubert während ihrer Buchpräsentation einige Überraschungen fürs Publikum hervor. Auf unkonventionelleWeise präsentiert sie neue Buchperlen für jeden Geschmack – lassen Sie sich überraschen! Als Pionierin des Schweizer Buchblogs liest und bespricht Manuela Hofstätter seit über 15 Jahren Bücher und steckt zahlreiche Menschen mit ihrem Lesefieber an. Lassen auch Sie sich von diesem Virus anstecken und finden Sie Ihre Favoriten aus der Fülle des Bücherangebots. Eintritt: Fr. 15.00. Fr. 10.00 für Bibliotheksmitglieder Unkostenbeitrag Apéro: Fr. 5.00 Einlass: 19.00 Uhr Gerne nehmen wir Ihre Anmeldung auf info.bibliothek@geroldswil.ch oder 044 748 26 24 entgegen. Wir garantieren Ihnen einen unterhaltsamen Abend und freuen uns auf Ihren Besuch! Büchervorstellung mit Manuela Hofstätter 1070853 Generalagentur Limmattal Stephan Egli mobiliar.ch Kirchplatz 8953 Dietikon T 044 744 70 77 limmattal@mobiliar.ch Ich bin für Sie da in Geroldswil. Reto Müller, Versicherungs- und Vorsorgeberater T 044 744 70 61, reto.mueller@mobiliar.ch
16 Gemeinde Uns gehen die Ideen nicht aus! Neues wie auch Bewährtes steht bei uns auf dem Programm. Lassen Sie sich für unsere Veranstaltungen begeistern. Es hat für jedermann etwas Passendes! Bibliotheksveranstaltungen 6. Schweizer Vorlesetag – der Geroldswiler Gemeinderat liest vor! Im Rahmen des Schweizer Vorlesetages, einer Aktion des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, liest der Geroldswiler Gemeinderat spannende Geschichten vor. Sie setzen so ein Zeichen für das Vorlesen, denn Vorlesen heisst beisammen sein und fördert die Fantasie und Kreativität von Kindern. Mittwoch, 24. Mai 2023, ab 13.30 Uhr 13.30 Uhr mit Michael Deplazes 14.30 Uhr mit Aline Strub 15.30 Uhr mit Christoph Müller Eintritt frei. für Kinder ab 6 Jahren. Wir freuen uns auf viele Kinder – alle sind herzlich willkommen! Café Littéraire Ein Mitglied des Café-Littéraire-Teams stellt Leben und Werke der Autorin oder des Autors vor und leitet das anschliessende Gespräch. Die Bücher sollten möglichst vorher gelesen werden. Es stehen mehrere Exemplare in der Bibliothek zur Ausleihe bereit oder können in der Onleihe www.dibiost.onleihe.com heruntergeladen werden. Patrick Tschan: «Der kubanische Käser» In einer bitterkalten Winternacht im Frühmärz 1620 treiben Liebeskummer und Branntwein den jungen Toggenburger Noldi Abderhalden in die Fänge der Spanischen Armee. Noldi entgeht nur knapp der Spanischen Inquisition und wird nach Kuba verbannt, wo er eine Herde Rindviecher zu beaufsichtigen hat. Kein Problem für Noldi – denn Noldi wäre nicht Noldi, wenn er aus dieser Situation nicht machte, was er nur daraus machen kann. Mittwoch, 7. Juni 2023, 9.00–10.30 Uhr Für Details undweitere Veranstaltungen konsultieren Sie bitte dieWebseite der Bibliothek: www.bibliotheken-zh.ch/geroldswil
Gemeinde 17 Die Welt der Biene – Erlebnisnachmittag Gemeinsam mit einem erfahrenen Imker hast du die Möglichkeit, einen Blick in die Bienenstöcke zu werfen und mehr über das Leben der Bienen zu erfahren. Du lernst dabei nicht nur die verschiedenen Bienenarten kennen, sondern erfährst auch, wie sie miteinander kommunizieren und ihren Stock organisieren. Darüber hinaus hast du die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und etwas zu basteln. Anmeldungen nehmen wir gerne bis am 7. Juni 2023 auf info.bibliothek@geroldswil.ch oder 044 747 26 24 entgegen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Unkostenbeitrag Fr. 5.00. Sei dabei und erlebe einen unvergesslichen und faszinierenden Nachmittag! Mittwoch, 14. Juni 2023, 14.30–16.30 Uhr Buchstart – Reim und Spiel mit Lotta Gemeinsam Kinderlieder und die bunte Welt der Reime, Verse und Fingerspiele entdecken! Für Kleinkinder bis 3 Jahre in Begleitung einer erwachsenen Person. Der Buchstart ist ein Projekt der Bibliomedia Schweiz und des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM in Kooperation mit Kinderärzten, Buchhandlungen und Bibliotheken. Dienstag, 20. Juni 2023, 10.00–10.30 Uhr Märli durs Jahr Erleben Sie mit Maria Richner eine Reise durch die faszinierende Welt der Märchen. Lassen Sie Ihr Kind Sprache hautnah erleben und geniessen Sie die gemeinsame Zeit! Für Kinder ab 4 Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person. Samstag, 24. Juni, 10.30 - 11.00 Uhr
18 Gemeinde Bibliothek der Dinge: Leihen statt kaufen Mit diesem Gedanken leistet die Bibliothek Geroldswil einen wichtigen Beitrag zu noch mehr Nachhaltigkeit. Die «Bibliothek der Dinge» ermöglicht das Ausleihen von Gegenständen, die man nur kurzzeitig braucht oder einmal ausprobieren möchte. Wie funktioniert die Ausleihe? • Verfügbar für alle mit einem gültigen Bibliotheksausweis ab 18 Jahren • Ausleihfrist eine Woche. Eine Verlängerung ist möglich, wenn keine Reservation vorliegt. • Maximal zwei Gegenstände gleichzeitig pro Haushalt • Die Gegenstände können direkt vor Ort ausgeliehen werden. • Ausleihe und Rückgabe der Gegenstände erfolgt ausschliesslich an der Theke während der Öffnungszeiten. • Die Ausleihe kostet pro Gegenstand Fr. 5.00. • Bei höherpreisigen Gegenständen wird ein Depot von Fr. 50.00, welches bar hinterlegt werden muss, verlangt. Probieren Sie es aus! Die Streamingplattform «filmfriend» bietet Einblicke in die weite Welt des Films. Unbeschränkter Online-Zugang zu allen Filmen – kostenlos und werbefrei. Es stehen mehr als 3500 Spiel- und Dokumentar filme, Serienfolgen und Kurzfilme zur Auswahl: ambitionier tes Ar thouse-Kino aus aller Welt , faszinierende Genrefilme, Komödien und Dramen – unterhaltsam, mitreissend, bewegend, erhellend. Für Filmliebhaber und Weltentdecker, für Cineasten, für Familien, Kinder und Jugendliche. Die Auswahl wird kontinuierlich ergänzt. Die Anmeldung erfolgt einfach von zu Hause, im Zug oder im Café aus. Anleitungen zu «filmfriend» und andere digitale Angebote wie «Onleihe» und «freegal music» sind auf der Webseite der Bibliothek Geroldswil, www.bibliotheken-zh.ch/geroldswil, zu finden. Dafür kann man sich einfach mit den Bibliotheksdaten (Ausweisnummer und Passwort) auf der Plattform anmelden. Neues aus der Bibliothek «filmfriend» – neues Streamingangebot in der Bibliothek
Gemeinde 19 Ordentliche Öffnungszeiten Mo 14.00–18.30 Uhr Di–Do 14.00–18.00 Uhr Sa 09.30–12.00 Uhr Während Schulferien reduzierter Betrieb. Bibliothek Geroldswil Poststr. 5, 8954 Geroldswil Telefon +41 44 748 26 24 bibliothek@geroldswil.ch www.bibliotheken-zh.ch/geroldswil Folgt uns auf Öffnungszeiten während Auffahrt/Pfingsten Auffahrt Mi, 17.05.23 14.00–17.00 Uhr Do–Sa, 18.–20.05.23 geschlossen Pfingsten Mo, 29.05.23 geschlossen Öffnungszeiten während der Sommerferien Am Samstag, 15. Juli, ist die Bibliothek von 9.30 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet. Vom 17. Juli bis 19. August ist die Bibliothek jeweils amMontag von 14.00 Uhr bis 18.30 Uhr geöffnet. Benutzen Sie auch die digitale Bibliothek: www.dibiost.ch Das Bibliotheksteam wünscht allen eine schöne Sommerzeit! Infolge IT-Umstellung bleibt die Bibliothek vom 24. bis 26. August 2023 geschlossen! Entdecken Sie einen e-Book-Reader E-Reader ermöglichen es Ihnen, Ihre Lieblingsbücher bequem auf einem handlichen Gerät zu lesen. Die Bibliothek bietet die Möglichkeit, einen Tolino auszuleihen und in den Genuss des digitalen Lesevergnügens zu kommen. Egal ob Sie unterwegs sind oder gemütlich zu Hause auf dem Sofa liegen – ein Tolino ist die ideale Lösung für alle Leserinnen und Leser, die sich nicht zwischen dem Komfort digitaler Bücher und dem Charme von gedruckten Büchern entscheiden können. Informieren Sie sich in der Bibliothek über das Angebot und erleben Sie ein neues Lesevergnügen auf einem anderen Level!
20 Gemeinde Fledermäuse leben mitten unter uns. Fast in allen Dörfern und Städten leben sie in und anGebäuden und inBaumhöhlen. Auch Geroldswil ist da keine Ausnahme. Bisher sind in der Gemeinde nur eine Handvoll Fledermausquartiere nachgewiesen – es dürften aber sicher einige mehr sein. Da die Fledermausbestände durch einen Verlust von geeigneten Unterschlüpfen und Jagdgebieten in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen sind, stehen alle 30 einheimischen Fledermausar ten unter Schutz. Fledermäuse sind ein wichtiger Bestandteil unserer Biodiversität. Alle in der Schweiz lebenden Fledermäuse ernähren sich von Insekten, die sie während der Nacht mit tels Echoorientierung fangen. Eine einzige Fledermaus vonmanchen Arten vertilgt jede Nacht bis zu 3000 Insekten. Ihre Ökosystemleistung ist darum von enormemWert. Um einen effizienten Schutz gewährleisten zu können, ist es wichtig, zu wissen, welche Arten wo leben. Heimliche Untermieter – auch bei Ihnen? Die Gemeinde Geroldswil hat sich zum Ziel gesetzt, das Inventar der Fledermausunterschlüpfe zu erweitern, um so das Wissen und den Schutz der bedrohten Säugetiere zu verbessern. Falls jemand einen Fledermausunterschupf kennt, soll er sich bei der Gemeinde melden. Wo leben Fledermäuse in Geroldswil? Den 80. Geburtstag feiern: 26. Mai Annemarie Kacic-Plüss 8. Juni Albert Markwalder 1. Juli Annemarie Enz-Büchi 15. Juli Gerda Horst-Gruss 30. Juli Gertrud Zumstein-Notter 31. Juli Damiano Raemy-Meyer 31. Juli Peter Renggli-Jenal 2. August Karl Benz-Tanner 9. August Rosa Ehrat-Bucher 16. August Heidi Fleck-Bernet 20. August Alice Meier-Woerlen Den 85. Geburtstag feiern: 30. Mai Sonja Jäggi-Mettler 16. Juni Erol Arig-Bayramoglu 18. Juni Otto Bakdinger Den 90. Geburtstag feiern: 21. Juni Albert Wanner-Werner 30. Juni Mirella Ghirlanda-Toscanelli Den 95. Geburtstag feiert: 17. Juni Ellen Bremi-Blommers Wünschen Sie, nicht in den Gemeindenachrichten publiziert zu werden? Bitte teilen Sie dies dem Bereich Präsidiales mit: 044 749 32 30. Das Fest der Goldenen Hochzeit feiern: 8. Juni Lena und Andreas Köpfer Das Fest der Diamantenen Hochzeit feiern: 20. Juni Verena und Peter Dieterich Das Fest der Eisernen Hochzeit feiern: 2. August Lina und Fritz Berger
Gemeinde 21 Fledermäuse leben zwar mitten unter uns, doch viele Arten leben sogar als heimliche Untermietermit denMenschen unter einem Dach. Sie gehen ihnen aber aus demWeg. Um sich sicher zu fühlen, verkriechen sie sich in enge Ritzen und Spalten. Oft verraten nur Kotspuren auf Fenstersimsen und unterhalb Gebäudespalten oder auf EstrichbödendieAnwesenheit der seltenen Säugetiere. Die Abbildung zeigt, wo sich Fledermäuse in Gebäuden überall verstecken könnten. Der Kot von Fledermäusen ist von Vogelkot relativ einfach zu unterscheiden, denn er hat keine weissen Anteile und ist vollkommen trocken. Die einzelnen Chegeli sind ca. so gross wie ein Reiskorn und braun-schwarz und lassen sich im Gegensatz zu Mäusekot leicht zerreiben. Bitte melden Sie sich bei unserem Werkmeister, Herrn Simon Stutz (simon.stutz@ geroldswil.ch, Tel. 079 193 58 39), oder beim Fledermausschutz Kanton Zürich (fledermausschutz.zh@gmx.ch, Tel. 052 214 26 88), falls Sie ein Fledermausquartier bei sich im Haus oder anderswo in der Gemeinde entdeckt haben. Fledermäuse leben mitten unter uns und verstecken sich an Gebäuden in diversen Spalten. Bildnachweis: fledermausschutz.ch Damit sie wirklich gut geschützt sind, nutzen viele Fledermausarten ganz enge Spalten. Da sie keine Nagezähne haben und ihre Arme zu Flügeln umgebaut sind, können sie sich ihre Unterschlüpfe nicht selber schaffen, sondern sind auf ein Angebot an geeigneten Spalten angewiesen. Bildnachweis: fledermausschutz.ch
22 Gemeinde Innerhalb der Feuerwehr decken wir mit einigen Spezialistengruppen unser breites Einsatzspektrum ab. Da die Feuerwehr viele verschiedene Aufgaben zu bewältigen hat, braucht es für gewisse Themen Spezialisten. Diese haben zusätzlich zu den regulärenMannschaftsübungen noch eigene Übungen, damit sie auf ihrem Gebiet fit sind und sich auch weiterbilden können. Wir stellen euch nun unsere Spezialisten vor. AS – Atemschutzgeräteträger Nicht jeder aktive Angehörige der Feuerwehr (AdF) bekämpf t Brände an der Front. Entweder aus persönlichen oder auch aus gesundheitlichen Gründen kann es sein, dass man zwar feuerwehr-, nicht aber atemschutztauglich ist. Die Mehrheit der AdF sind Atemschutzgeräteträger. Damit diese aber auch am Feuer arbeiten können, müssen Leitungen gebaut, Leitern gestellt oder Türen geöffnet werden. Diese Aufgaben muss somit jeder in der Feuerwehr beherrschen. Die Atemschutzgruppe hat zusätzlich zwei Übungen pro Jahr, um ihr Können zu trainieren. Auf dem Bild sieht man das Absuchen eines verrauchten Raumes unter Atemschutz mit einer Wärmebildkamera. Absturzsicherung Wenn es um Arbeiten in der Höhe geht, kommt die Gruppe Absturzsicherung oder intern auch Seilgruppe genannt zum Zug und ist nicht nur für die Sicherheit der eigenen AdF verantwortlich. Sie hat auch Spezialisten, welche einfache Rettungen aus Höhen und Tiefen durchführen können. Für komplexe Rettungen werden zusätzlich dieHöhenretter der Berufsfeuerwehr zur Unterstützung aufgeboten. Die Spezialisten der Seilgruppe haben zusätzlich drei Übungen, wovon zwei am Samstag sind. Ebenfalls müssen sie alle drei Jahre einen schweizerischen Weiterbildungskurs besuchen. Da diese Zyklen aufgrund der Startdaten in der Gruppe unterschiedlich sind, haben wir jedes Jahr eine gewisse Anzahl AdF, welche an dieser Weiterbildung teilnehmen. So sind wir jedes Jahr auf dem aktuellen Stand. Sanitätsgruppe Auch wenn wir mit der Nähe zum Spital Limmat tal immer sehr schnell den Rettungsdienst vor Ort haben, betreiben wir eine eigene Sanitätsgruppe. Die Spezialisten der Sanitätsgruppewerden primär für die Erstversorgung unserer eigenen AdF eingesetzt. Nicht bei jedem Einsatz und schon gar nicht bei einer Übung ist ein Rettungswagen auf dem Platz. Wenn es somit schnell gehen muss, sind wir auf die ausgebildeten Spezialisten angewiesen. Natürlich kann diesesWissen auch sehr gut imAlltag angewendet werden, denn man kann immer in eine Situation kommen, in der Hilfe benötigt wird. Unsere Sanitätsgruppe ist ebenfalls beim Schweizerischen Roten Kreuz hinterlegt. Sollte somit ein Alarm über den Notrufknopf abgesendet werden und keine Angehörigen erreichen, wird die Sanitätsgruppe aufgeboten. Hierbei handelt es sich nicht um Notrufe bei lebensbedrohlichen Situationen. Diese gehen wie gewohnt zum Rettungsdienst. Spezialistengruppen innerhalb der Feuerwehr 1 3 2
Gemeinde 23 1 Atemschutz 2 Sanitätsgruppe 3 Seilgruppe 4 Holzergruppe 5 Maschinisten 5 FEUERWEHR ZWECKVERBAND Hast du Interesse am Feuerwehrdienst und eventuell auch an einer Spezialistengruppe? Dann melde dich beim Kommandanten zu einer Schnupperübung an. Kontakt: Kommandant Feuerwehr Geroldswil-Oetwil a.d.L., Michal Felt, Tel. 079 513 51 99 oder fw.geroldswil-oetwil@gmx.ch Verkehrsgruppe «Sinder wieder am Winke?» Solche oder auch andere Sprüche muss man sich von Zeit zu Zeit auf der Strasse anhören. Dennoch ist die Verkehrsgruppe ein sehr wichtiger Bestandteil der eigenen Sicherheit. Egal, ob bei einem Fahrzeugbrand oder einer Ölspur, für die AdF, welche an der Bewältigung des Ereignisses arbeiten, ist es wichtig, sich auf eine Sperrung des Verkehrs verlassen zu können. Dies ermöglicht es uns, effizienter voranzukommen und so die Strasse schneller wieder freizugeben. Damit dies reibungslos funktioniert, braucht es regelmässige Übung. Diese kann nicht immer auf Nebenstrassen stattfinden, denn der Einsatz wartet nicht, bis der Stossverkehr vorbei ist, und dann kommt es auf das Können unserer Verkehrsgruppe an. Holzergruppe Eine kleine Gruppe von nur drei AdF hat eine Ausbildung für das Wegräumen von Sturmholz. Das Bedienen der Kettensäge gehört zum Grundhandwerk innerhalb der Feuerwehr. Die Spezialisten haben aber vertiefte Kenntnisse zur Beseitigung von im Sturm gefallenen Bäumen und Ästen. Da ein umgefallener Baum in der Regel unter Spannung steht, braucht es spezifisches Wissen. Nicht nur, um zu verhindern, dass sich die Kettensäge verkeilt, sondern auch, um die Gefahr zu erkennen, die sich daraus ergibt, dass nach dem Durchtrennen sich ein Teil des Baumes wie von einem Katapult abgefeuert wieder aufrichten kann. Maschinisten Die grossen Fahrzeuge müssen nicht nur sicher und ohne Unfälle amSchaden- oder Übungsplatz ankommen, sondern siemüssen auch richtig bedient werden. Damit dies reibungslos funktioniert, haben wir für diese Fahrzeugkategorien speziell ausgebildete Maschinisten. Das Fahren ist meistens der kleinere Teil der Ausbildung, denn als Maschinist ist man nicht nur verantwortlich dafür, dass die Pumpe, das Licht oder die Motorleiter korrekt eingesetzt wird. Als Maschinist muss man auch wissen, wo das Material zu finden ist. Dies ist nicht nur wichtig, wenn es ein AdF 4 im Einsatz anfordert, sondern auch beim Versorgen muss alles wieder an seinem korrekten Platz sein. Nicht nur, dass es meistens an einem anderen Ort nicht hinpassen würde. Noch wesentlicher ist, dass das Material beim nächsten Einsatz sofort am korrekten Ort griffbereit ist.
Du packst gerne an. Du bist verantwortungsbewusst. Du schätzt echte Kameradschaft. Dann hast du das Zeug zur Feuerwehrfrau / zum Feuerwehrmann. Wir bekämpfen nicht nur Brände aller Art, sondern helfen auch bei Naturereignissen, Verkehrsunfällen, Gewässerverschmutzungen sowie Oelund Chemieunfällen. Interessiert? Dann melde dich jetzt: 079 513 51 99 oder fw.geroldswil-oetwil@gmx.ch DER KÖNNTE DIR SO PASSEN! DIE FEUERWEHR GEROLDSWIL – OETWIL a.d.L
Gemeinde 25 Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern (Verkehrserschliessungsverordnung VerV § 20 sowie Anhang 3) Die Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Fusswegen und Plätzen werden aufgefordert, die Bäume, Sträucher, Hecken und Einfriedungen, welche in den Strassen- bzw. Wegraum hineinragen, bis spätestens 10. Juli 2023 zurückzuschneiden. Nach dem 10. Juli 2023 werden Sträucher und Bäume, die noch in den öffentlichen Grund hinausragen, auf Kosten des Eigentümers zurückgeschnit ten. Für allfällige Schäden durch das Schneiden der Pflanzen kann die Gemeinde nicht haftbar gemacht werden. Eigentümer von verkehrsbehindernden Bäumen und Sträuchern können für allfällige Schäden haftbar gemacht werden. Dabei sind folgende Vorschriften zu beachten: • Seitlich hat der Rückschnitt bis auf die Grundstücksgrenze zu erfolgen. • Über Strassen muss der Fahrraum bis auf eine Höhe von mindestens 4,50 m freigehalten werden. • Über Fusswegen und Trottoirs muss die lichte Höhe mindestens 2,65 m betragen. • Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln und Strassennamenschilder dürfen nicht überwachsen sein. • Bei Strasseneinmündungen, Strassenkreuzungen und Ausfahrten auf die Strassen müssen Sichtzonen eingehalten werden. In den Sichtzonen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 80 cm und einer solchen von 3 m gewährleistet sein. • Ab Hinterkante von Strassen und Wegen sind grössere Sträucher und Pflanzen 50 cm zurückzuschneiden. • Gehweg- und Strassenabschlüsse müssen sichtbar sein und freigehalten werden. • Die Bedienung der Hydranten muss allseitig gewährleistet sein. Wir bitten Sie um Kenntnisnahme und danken Ihnen für Ihren Beitrag an die Verkehrssicherheit. Privater Grund Ö entlicher Gr ff und hw g Ge e F s we e nd u s g u Str s n hn G hweg a se o e e e Strass 0.50 m 2.65 m 4.50 m
26 Gemeinde Ein Raumpate (oder in unserem Fall hier: eine Raumpatin) ist zuständig für ein bestimmtes Gemeindegebiet, wo er fortan regelmässig aufräumt und den achtlos weggeworfenen Abfall zusammenräumt. Diese Arbeit könnte ganz einfach vermieden werden, indem jeder seinenAbfall ordnungsgemäss entsorgenwürde. Leider nimmt das Lit tering ständig zu und unser Reinigungsdienst kann diese Mengen nur noch schwer bewältigen. Littering ist nicht die illegale Entsorgung von Abfällen aus Haushalten, Industrie oder Gewerbemit demZweck, Entsorgungskosten einsparen zu wollen. Littering ist die zunehmende Unsitte, Abfälle im öffentlichen Raum achtlos wegzuwerfen oder liegen zu lassen, ohne die dafür vorgesehenen Abfalleimer zu benutzen. Es freut uns ausserordentlich, in dieser GemeindenachrichtenAusgabe eine neue Raumpatin vorstellen zu können. Frau Corinne Berthoud ist seit Herbst 2022 im Dienst als Raumpatin und ist in einem persönlichen Gespräch bereits bei uns auf der Gemeindeverwaltung willkommen geheissen worden. Nachfolgend ein Interview mit ihr. Stellen Sie sich bitte kurz vor: Mein Name ist Corinne Berthoud und ich wohne mit meinemMann seit gut anderthalb Jahren in Geroldswil. Ich bin im Zürcher Oberland, in der Nähe von Effretikon, aufgewachsen. Als wir zusammengezogen sind, haben wir uns für den Grossraum Limmat tal entschieden. In Geroldswil sind wir nun angekommen und fühlen uns sehr wohl. Von Beruf bin ich Partner- und Team-Assistentin. Ich arbeite seit über zehn Jahren in derselben Firma in der Stadt Zürich, was mir viel Freude bereitet. Seit ein paar Jahren leite ich dort das Assistenzteam in unserer Abteilung. Ich setze mich (firmenintern) leidenschaftlich für das Berufsbild der Assistenz ein. Wie sind Sie auf die Raumpatenschaft aufmerksam geworden? Durch den Artikel letztes Jahr genau in diesem Heft. Sie säubern nun schon seit längerer Zeit Ihr Gebiet. In welchem Turnus machen Sie dies? Ich habe imHerbst 2022 mit meiner «Abfallsammelroute» angefangen. Ich versuche, es ein- bis zweimal imMonat zumachen. Aufgrund einer Weiterbildung habe ich es etwas vernachlässigt. Diese ist nun vorbei und ich kannwieder durchstarten – ich freuemich schon darauf! Was war das Verrückteste, das Sie gefunden haben? Auf meiner Route gibt es nicht viel Verrücktes wie Windeln oder Bettmatratzen. Der reguläre Abfall wie PET-Flaschen, Verpackungen von Essen, Aludosen und dergleichen hält sich in Grenzen. Was jedoch sehr auffällig ist, sind Zigarettenstummel. Viele Raucher/innen werfen ihre Zigaretten offenbar einfach auf die Strasse. Auf meiner Route durch die Quartiere imOberdorf gibt es nicht viele Abfalleimer –weil sie grundsätzlich keine öffentlichen Orte wie z. B. der Dorfplatz sind. Ich verstehe dennoch nicht, wie Anwohner/innen in der eigenen Strasse einfach die Zigaretten auf der Strasse entsorgen können. Ich selbst rauche nicht, meinMann jedoch schon und er entsorgt seine Zigaretten im nächstgelegenen Aschenbecher oder Abfalleimer. Dies sollte eigentlich selbstverständlich sein. Wo entsorgten Sie jeweils den gesammelten Abfall? Die Gemeinde hat angeboten, dass ich offizielle Abfallsäcke erhalte oder den Abfall im Werkhof entsorgen kann. Da sich die Menge auf meiner Route jedoch auf Kleinigkeiten wie oben beschrieben beschränkt, sammle ich den Abfall in Plastiksäcken vom Einkaufen. Meine Tour führt zwar nicht direkt an der Freizeitanlage Moos vorbei. Manchmal gehe ich trotzdem dorthin und entsorge dann den Abfall in einem der Sortierhaie auf dem Grillplatz. Oder ich beende meine Runde auf demPlatz vor demCoop, weil es dort auch Umsetzung Litteringkonzept – Begrüssung neuer Raumpatin
Gemeinde 27 einen solchen hat, da die meisten Gegenstände ja PET-Flaschen oder Aludosen sind. Der Restmüll findet dann problemlos im öffentlichen Abfalleimer Platz. Es ist nicht selbstverständlich, dass Sie freiwillig ein gewisses Gebiet säubern. Wie kommt das? Seit ein paar Jahren interessiere ich mich generell mehr für die Umwelt, fürs nachhaltige Leben. Ich versuche, es auch in meinem Alltag einzubauen. Als ich hierhin zog und angefangen habe, im Wald spazieren zu gehen, ist mir vor allem auf demWeg zum Parkplatz Wiesentäli und bei kleineren Runden durch die Quartiere im Oberdorf aufgefallen, dass Abfall herumliegt. Ich habe da ab und an schon mal was mitgenommen, wenn es mir über den Weg gekommen ist. Als ich dann letztes Jahr den Artikel in den Gemeindenachrichten über die Raumpatenschaft gelesen habe, wusste ich: Das ist etwas für mich! Weil ich sowieso gerne hinaus und spazieren gehe – wieso nicht manchmal mit einem Plastiksack in der Hand? Wie reagiert Ihr Umfeld auf die Raumpatenschaft? Man sagt ja zwar, tue Gutes und sprich darüber – ich hänge diese Tätigkeit aber im Freundes- und Familienkreis nicht an die grosse Glocke. Es ist für mich einfach etwas, das ich in meiner Freizeit tue, und ich empfinde es als nichts Besonderes. Ich erachte es als «Me-Time», weil ich gerne für mich alleine spazieren gehe. Ich höre meistens einen Podcast dabei. Wie reagieren fremde Personen auf Ihren Einsatz beim Abfallsammeln? Die ersten paar Male habe ich keine grossen Reaktionen erhalten. Die Passanten haben freundlich gegrüsst – wie man es beim Spazieren halt so macht. Erst kürzlich hat mich das erste Mal eine Anwohnerin angesprochen, ob ich das ehrenamtlich tue. Ich habe mich kurz mit ihr unterhalten. Sie hat sich für meinen Einsatz bedankt und findet es eine tolle Sache, was wir Raumpaten tun. Denken Sie, dass Sie durch Ihren Einsatz auch andere motivieren können, Raumpate zu werden? Ich denke, dass vor allem die Artikel in den Gemeindenachrichten andere dazu motivieren, auch eine Raumpatenschaft einzugehen. Die Tätigkeit allein eher weniger – ausser es traut sich jemand, mich anzusprechen und erfährt so von der Raumpatenschaft. Was würden Sie gerne den Anwohnern/innen von Geroldswil noch mitteilen/mitgeben? An alle, die etwas bewusst nicht in einemAbfalleimer werfen oder es bewusst nicht aufheben, wenn etwas aus Versehen herunterfällt, habe ich nur eine Frage: Warum? Aus meiner Sicht bereitet es doch keine Mühe, etwas zu entsorgen oder aufzuheben, wenn es einem herunterfällt. Ich wünschte mir, dass sich die Anwohner/innen dessen mehr bewusst werden und hinterfragen, warum sie ihren Abfall nicht entsorgen. Für alle rauchenden Personen habe ich eine Idee: Besorgt euch einen «Taschenaschenbecher», damit ihr die Zigarettenstummel nicht mehr auf der Strasse entsorgt. Dieser kleine Aschenbecher hat im Hosensack Platz und ihr könnt ihn im nächsten Abfalleimer ausleeren. Ich bin positiv gestimmt, dass durch die Präsenz dieses Themas in den Gemeindenachrichten das Bewusstsein gestärkt und somit das Abfallproblem künftig kleiner wird. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle Verantwortlichen der Gemeindeverwaltung, die darauf aufmerksammachen und das Littering-Problemangehen! Haben wir nun auch Ihr Interesse an einer Raumpatenschaft geweckt? Wollen Sie Ihren Beitrag zu einem sauberen Geroldswil leisten, dann dürfen Sie sich gerne direkt bei der IGSU unter: www.igsu.ch – Raumpaten anmelden. Für weitere Auskünfte oder ein persönliches Vorgespräch steht Ihnen die Abteilung Bau und Infrastruktur, Tel. 044 749 32 35 oder per E-Mail unter bau_infrastruktur@geroldswil.ch, gerne zur Verfügung.
peter christen architekt fh/stv neubau umbau renovation sanierung badenerstrasse 18 • 81O4 weiningen zh fon O44 75O 36 31 • fax O44 75O 61 85 info@cbarch.ch • www.cbarch.ch 0 5 25 75 95 100 CBA_GNGeroldswil_178x63_1.0 Dienstag, 31. August 2010 17:56:13 Generalagentur Beat Weilenmann Neumattstrasse 7, 8953 Dietikon allianz.ch/beat.weilenmann Mut HeISST Machen WIR MACHEN MIT MIT PASSENDEN VERSICHERUNGSLÖSUNGEN AUS EINER HAND. Wir kümmern uns persönlich um Sie und unterstützen Sie bei Fragen rund um Versicherung, Vorsorge und Vermögen. Damit Sie weiterhin mit Mut durchs Leben gehen können. Kontaktieren Sie uns für einen persönlichen Beratungstermin. Ihr Berater: Luigi Voci Tel. 058 357 28 25 Mobile 079 788 33 24 luigi.voci@allianz.ch Inserat_Berater_GA_Weilenmann_Luigi_Voci_210x148mm.indd 1 28.08.19 15:26
Gemeinde 29 Bald ist Ferienzeit Denken Sie daran: Polizeiverordnung vom 2. Dezember 2013, III, § 18, Abs. 3: «Ohne Bewilligung ist es verboten, Fahrzeuge, Anhänger und andere mobile Geräte ununterbrochen länger als 3 Tage (72 Std.) auf öffentlichem Grund abzustellen. Signalisierte und markierte Parkzeitbeschränkungen bleiben vorbehalten.» Fehlbare werden gebüsst! Beachten Sie allfällige andere Parksignalisationen. Für Fragen steht Ihnen die Gemeindepolizei, Tel. 044 749 32 17, zur Verfügung. max. 72 Std.
30 Gemeinde Das ist für Gartenfans nicht neu: Für ein üppiges Blütenmeer und eine erfolgreiche Ernte braucht es gelegentlich etwas Nachhilfe – in Form von Dünger. Die Wahl des Düngemittels hat allerdings Auswirkungen auf die Umwelt. Problematisch sind vor allemKunstdünger, doch es gibt praktische Alternativen. Der Garten ist hergerichtet, die Setzlinge sind gepflanzt – jetzt noch etwas düngen, dann kommt alles gut. Zur Auswahl stehen zahlreiche Düngemittel, auch Kunstdünger. Er wird – wie der Name verrät – synthetisch hergestellt und besteht beispielsweise aus fossilenMineralien oder Stickstoff, der aus der Luft gewonnen wird. Kunstdünger sind preiswert, was sie auf den ersten Blick attraktiv erscheinen lässt. Und sie sind wirkungsstark, denn tatsächlich hat die intensive Nutzung von synthetischen Düngern in der Vergangenheit die Ernteerträge steigen lassen. Doch dieKunstdüngerproduktion verbraucht enorm viel Energie, und auf Dauer verschlechtert Kunstdünger die Qualität des Bodens. Gelangt dieser zudem in Bäche, Flüsse und Seen, begünstigt er das Algenwachstum, wodurch demWasser wertvoller Sauerstof f entzogen wird. Darunter leiden Tiere und Pflanzen. Stickstoffverbindungen reichern sich auch imGrundwasser an. Untersuchungen des Bundesamts für Umwelttipps Gärtnern mit Weitblick Umwelt zeigten, dass in der Schweiz die entsprechenden Grenzwerte imGrundwasser bei fast 15 Prozent der Messstellen überschritten werden. Glücklicherweise gibt es Alternativen, zum Beispiel Kompost. Wer ihn selbst herstellen möchte, braucht dafür nicht einmal viel Platz. Der aus Japan stammende Bokashi-Eimer ist eine bewährte Alternative zum klassischen Komposthaufen. Auch Biodünger aus organischen Abfällen oder der neue Urindünger «Aurin» der EAWAG sind umweltfreundliche Optionen. Seit 2018 gibt es für unkonventionelle Hobbygärtnerinnen und -gärtner zudem eine weitere nachhaltige Option: Der für Gemüse und Pflanzen zugelassene Urindünger «Aurin» schliesst natürliche Kreisläufe, indem er den Stickstoff im Urin zurückgewinnt und zu Dünger verarbeitet. Übrigens: Nicht allePflanzenbrauchengleich viel Dünger – oder überhaupt welchen. Machen Sie sich deshalb schlau, bevor Sie grosszügig Kompost und Co. verteilen.
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