Gemeinde 31 Minimal putzen, maximal profitieren Unordnung, die sich auszahlt Alle Jahrewieder: Der grosse Frühlingsputz steht an! Am Ende soll es frisch duften und schön sauber sein. Mit ein paar einfachen Faustregelnwird es nicht nur für Fenster und andere Oberflächen eine saubere Sache – sondern auch für die Umwelt. Der Frühling bringt so manch Schönes mit sich, doch das Putzen gehört für die meisten definitiv nicht dazu. Die gute Nachricht: Putzen geht auch zügig, unkomplizier t und umwelt freundlich. Die einfachste Regel: nur so viel Putzmit tel wie nötig verwenden. Die ideale Menge lässt sich gut selbst bestimmen – einfach mal mit wenig beginnen, denn es zeigt sich schnell, wie wenig Reinigungskraf t es für gute Resultate wirklich braucht. Wenn es ums Gärtnern geht, hat für viele Menschen Ordnung oberste Priorität. Doch Unordnung ist essenzieller Bestandteil eines gesunden Gartens – und ein wichtiger Faktor, um die Artenvielfalt zu fördern. Grund genug für etwas mehr Wildwuchs im Garten. Glücklich kann sich schätzen, wer Frühlingsgefühle im eigenen Garten ausleben kann. Gärtnern ist eine beliebte Schweizer Freizeitbeschäftigung. Natürlichmuss der Garten auch optisch etwas hergeben, wir sind schliesslich in der Schweiz, wir mögen es ordentlich. Was vielen nicht bewusst ist: Mit der Arbeit, die wir in das Sparen beimPutzmittel schont dieUmwelt – und natürlich das Portemonnaie. Auch lohnt es sich, das Putzmit tel unter die Lupe zu nehmen. Denn viele enthalten Inhaltsstoffe, die für Mensch und Umwelt schädlich sind, was aber auf der Verpackung nur schwer zu erkennen ist. Hier hilf t die beliebte App «Code-Check», mit der sich die Produkte direkt im Supermarkt scannen lassen. Sie liefert Informationen zu problematischen Inhaltsstoffen und hilf t so bei der klugen Wahl der Reinigungsmit tel. Auf Produkte mit der Bezeichnung «antibakteriell» kann man zum Beispiel im Haushalt gut verzichten. Hausmit tel wie Essig und Zitronensäure sind dagegen bewähr te und umweltschonende Allzweckreiniger und eignen sich nicht nur zum Entkalken von Herrichten und die Pflege unserer Gärten investieren, beeinflussen wir direkt die Biodiversität. Und dabei gilt: Was in Küche, Wohnzimmer und Bad Sinn hat – aufgeräumt und jedes Ding an seinem Platz –, wirkt sich rund ums Haus eher ungünstig auf die Artenvielfalt aus. Die Natur mag es lieber flexibel, unaufgeräumt und abwechslungsreich. Warum sich also im eigenen Gar ten nicht für eine natürliche Note entscheiden? Ein Garten mit einem Touch Wildwuchs bietet eine willkommene Plat t form für eine Vielfalt von Pflanzen und Tieren, einschliesslich Vögeln, Insekten und Geräten und Oberflächen, sondern auch als Fensterreiniger. Ebenfalls viel ökologisches Potenzial birgt dieWahl des Putzlappens: Wer statt neuer Putzlappen auf ein altes T-Shir t setzt, schont Ressourcen. Die Wohnung sauber, das Gewissen rein – Zeit , den Frühling zu geniessen. kleiner Säugetiere. Am einfachsten gelangt man zum Wildwuchs, wenn man sich mi t Gestal ten und Strukturieren bewusst zurückhält und die Natur einfach selber walten lässt. So können Gärten mit etwas Mut beides sein: Erholungsraum für Besitzerinnen und Besitzer – und Lebensraum für Schmet terlinge, Wildbienen oder Igel. Übrigens: Je mehr einheimische Blumen sich im Garten tummeln, desto mehr Insekten lassen sich in diesem kleinen Paradies blicken.
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