Gemeinde 19 Seniorenschutz geht uns alle an Wir als Anlaufstelle hören in unserer täglichen Arbeit immer wieder von Erlebnissen, welche uns betroffen machen und erschrecken. Es geht zum Beispiel um Telefonbetrug wie den Enkeltrick oder den falschen Polizisten. Seniorinnen und Senioren müssen besser vor Betrugsdelikten sowie vor Gewalt und Vernachlässigung geschützt werden. Deshalb wurde bei der Kantonspolizei Zürich die Fachstelle Seniorenschutz geschaffen. Die Aufgaben der Fachstelle Seniorenschutz Die Fachstelle ist darauf ausgerichtet, in Ermittlungsverfahren den besonderen Bedürfnissen von verletzlichen Seniorinnen und Senioren als Opfer von Straftaten nachzukommen. Sie beobachtet und analysiert, um heikle Situationen früh zu erkennen. Ziel ist es, ältere Menschen vor Betrug, Gewalt und Vernachlässigung zu schützen, Delikte aufzuklären und die Seniorinnen und Senioren im Strafverfahren angepasst einzubeziehen. Es können sich Institutionen, Organisationen, Behörden, aber auch Angehörige und Betroffene melden. Warum ist diese Fachstelle wichtig? Ältere Menschen sind vor allem von bestimmten Delikten häufig betroffen. Dazu gehören Telefonanrufe wie der des angeblichen Enkels, der auf betrügerische Weise an das Geld der Senioren herankommen will, oder der eines falschen Polizisten. Die Betrugsmaschen sind äusserst vielfältig und sehr arglistig. Es wird an die Hilfsbereitschaft der älteren Menschen appelliert und dabei werden häufig Drucksituationen erzeugt, um die Betroffenen zu einem raschen Handeln zu veranlassen. Nebst den BetrugsdeDie Anlaufstelle Gesundheit und Alter berät Sie gerne bei diesem und vielen weiteren Themen. likten befasst sich die Fachstelle auch mit Gewalt und Vernachlässigung. Gewalt ist oft eine Folge von Überforderung. Warum geht es uns alle an? Der Seniorenschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die alleine mit polizeilichen Massnahmen nicht bewerkstelligt werden kann. Die Fachstelle verfügt deshalb über ein breites Netzwerk und arbeitet mit verschiedenen Organisationen und Behörden zusammen. Wichtig dabei sind niederschwellige Meldemöglichkeiten. Wer sich nicht an die Polizei wenden will, kann sich auch an einen Netzwerkpartner wie Pro Senectute, die unabhängige Beschwerdestelle für das Alter (UBA) oder kommunale Fachstellen wie die Anlaufstelle Gesundheit und Alter rechtes Limmattal wenden. Weitere Informationen und Tipps finden Sie auf unserer Website: www.gesundheit-limmattal.ch Kontakt: Telefon 043 455 10 17 Montag–Donnerstag 8.00–12.00 Uhr oder: beratung@gesundheit-limmattal.ch June Saladin Stefanie Barbudo Fachmitarbeiterin Fachmitarbeiterin Fachstelle Seniorenschutz – Wir kümmern uns darum! Tel. 058 648 22 22 seniorenschutz@kapo.zh.ch
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