Geroldswil Gemeindenachrichten 1/24

Gemeinde 25 Patenschaft im Zoo Zürich Ab 10. Januar 2024 wechselte die Tierpatenschaft im Zoo Zürich vom Kleinen Panda zum Europäischen Fischotter. Patenschaft Im Gegensatz zu Seehunden verfügen Fischotter über keine isolierende Fettschicht. Der Pelz dagegen bietet dem Fischotter eine wirkungsvolle Isolation gegen Kälte und Nässe. Die Haare sind mit mikroskopisch kleinen Rillen und Ankern miteinander verzahnt. Dieses dichte Pelzgeflecht hält isolierende Luftblasen fest und weist Wasser ab. Auf diese Weise bleibt die Haut des Otters trocken. Nachdem der Fischotter in der Schweiz in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (1989) ausgerottet worden ist, mehren sich nun die Hinweise, dass dieser Wassermarder wieder in die Schweiz zurückkehrt. Seit 2009 konnten jährlich sichere Nachweise von freilebenden Fischottern in der Schweiz erbracht werden. Verwandtschaft Raubtiere, Hundeartige, Marder (58 Arten), Fischotter (14 Arten), Eurasischer Fischotter (möglicherweise um die 13 Unterarten, darunter der Europäische Fischotter) Lebensraum Ufer von Fliessgewässern und Seen, Feuchtgebiete Lebensweise D ämmerungs- und nachtaktiv, Jagd im Wasser und an Land Sozialstruktur Einzelgängerisch, Mutter mit Jungtieren Futter Fische, Amphibien, Mäuse, kleine Vögel, Wirbellose Gewicht Weibchen 4 bis 6 kg, Männchen 4 bis 10 kg, Neugeborene 100 g Kopf-Rumpf-Länge 6 0 bis 80 cm Schulterhöhe 22 cm Schwanzlänge 30 bis 40 cm Tragzeit 52 bis 63 Tage Wurfgrösse 1 bis 4 Junge Geschlechtsreife Nach 18 bis 24 Monaten Lebenserwartung Bis 22 Jahre Nutzung Fell Aktueller Bestand R egional ausgerottet – auch in der Schweiz; Neubesiedlung durch Einwanderungen aus dem benachbarten Ausland Im Zoo Zürich seit 1952, international koordinierte Zucht (EEP)

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