Gemeindenachrichten Neophyten – Schön, aber schädlich! | ab Seite 17 Texaid: Stiftung «Wunderlampe» | Seite 27 Trainingslager in Benidorm | ab Seite 40 Osterbasteln: Braun, flink und lange Ohren? | Seite 50 Was macht eigentlich die Bibliothek? 53. Jahrgang | Ausgabe Nr. 2 | Juni 2024 | www.geroldswil.ch
2 Gemeinde Vor mehr als fünftausend Jahren entstanden die ersten Bibliotheken. Schon in der Antike waren Bibliotheken ein Machtinstrument. Sie bildeten das einzige Zentrum für Informationen, das alles relevante Wissen der Zeit speicherte und entsprechend weitergab. Die wohl berühmteste und grösste Schatzkammer des Wissens war die Bibliothek von Alexandria in Ägypten. Heute wissen wir: Bibliotheken bewahren das Weltwissen der Menschheit auf. Es wäre sehr vermessen, die Bibliothek Geroldswil mit den weltweit bedeutendsten Bibliotheken wie die Public Library (New York), Biblioteca Joanina (Coimbra), Biblioteca Vasconcelos (Mexico City), Bodleian Library (Oxford) oder eben der neuen Bibliotheca Alexandrina, die am Ort der alten entstanden ist, zu vergleichen. Dennoch dürfen wir auf unsere kleine Schatzkammer stolz sein. Sie ist nicht nur eine der schönsten und topmodernsten Bibliotheken in der Region, sondern auch ein wichtiger Ort der Begegnung. In der Rubrik «Was macht eigentlich ...» lädt Sie unsere Bibliotheksleiterin, Marianna Portaluri, zum spannenden Rundgang ein. Sie erzählt über die vielfältigen Aufgaben als Informations-, Begegnungs-, Bildungs-, Kulturpflege-, Freizeitgestaltungs- und Unterhaltungsort einer Bibliothek mit mehr als 40 000 Ausleihen im Jahr 2023. Sie ist mehr als nur eine Bücherausleihe. Haben Sie gewusst, dass etliche Vogelarten fast ausschliesslich an Gebäuden brüten? Typische Gebäudebrüter sind Segler und Schwalben. Ihre Bestände sind in den letzten Jahrzehnten drastisch gesunken. Die Zukunft dieser Gebäudebrüter in unserem Land hängt fast völlig von uns Menschen ab. Unser Werkmeister, Simon Stutz, setzt sich mit viel Herzblut für das Überleben und den Lebensraum dieser wunderbaren Luftakrobaten ein. Unterstützen Sie ihn dabei. Mehr darüber in seinem Beitrag. Europaweit absolviert in keinem anderen Land ein so hoher Anteil an Jugendlichen eine duale Berufsbildung wie in der Schweiz. Die Berufsmesse Oberstufe Weiningen leistet einen wertvollen Beitrag dazu. Im März stellten viele Betriebe ihre Berufe vor. Wie wichtig diese Plattform für Schulabgänger ist, erfahren Sie im Erfahrungsbericht der Oberstufenlehrkraft, Peter Nef. Die Limmattaler Energie Genossenschaft nimmt Fahrt auf, um ihr Ziel zu erreichen: die Energiewende im Limmattal vorwärtszubringen. Ein Engagement für mehr Solarstrom mit einem weiteren Projekt mitten in unserer attraktiven Gemeinde ist in Planung. Seien Sie gespannt. Blättern Sie in der heutigen Ausgabe der Gemeindenachrichten und lesen Sie nach, was unsere kulturellen und sportlichen Vereine, freiwilligen Hände, Institutionen und Organisationen seit der letzten Ausgabe der Gemeindenachrichten alles geleistet haben. Dazu wünsche ich Ihnen viel Spass. Auf ein Treffen und spontanen Austausch mit Ihnen freue ich mich sehr. Sprechen Sie mich ohne Hemmungen an. Bis dahin machen Sie mir den Gefallen und bleiben oder werden Sie gesund! Für Ihren Gesamtgemeinderat und das Verwaltungsteam. Michael Deplazes «Das Einzige, das Sie unbedingt wissen müssen, ist der Standort einer Bibliothek.» Quelle: Albert Einstein, theoretischer Physiker, 1879–1955
Inhaltsverzeichnis 3 Gemeinde Gemeinde Was macht eigentlich die Bibliothek? 4 Grüezi mitenand 10 Neophyten – Schön, aber schädlich 17 Gebäudebrütende Vögel 20 Gratulationen 21 Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern 22 Gesundheit Limmattal 23 Feuerwehr 24 Vergütung Texaid-Altkleidersammlung 27 Neue Leitung für Limmatstadt AG 29 Oberstufe Weiningen 30 Bibliothek Biblioweekend 2024 34 Bücherpräsentation, Kindererlebnisnachmittag & Flohmi 36 Agenda 39 Vereine FCOG 40 Theaterverein Weiningen-Fahrweid 42 HEV 43 Verein Neue Orgel Weiningen 44 OTVG 46 Familie Familienverein Mikado 50 Kirche Veranstaltungen der kath. Pfarrei St. Johannes 53 Veranstaltungen der ref. Kirchgemeinde 55 Wiedereröffnung Café Treffpunkt – für alle! 55 Gegen das Alleinsein: Besuchsdienst 57 Nächstes Gospel-Chorprojekt: Sängerinnen gesucht! 59 Parteien Generalversammlung der SVP Geroldswil 61 Gewerbe Limmattaler Energie Genossenschaft 63 GVGO – Wo finde ich was? 64 Informationen Wichtige Telefonnummern von Behörden und Institutionen 66 Mediadaten Gemeindenachrichten 67 © Foto Titelbild: Juliet Haller, Fotografin BR
4 Gemeinde Was macht eigentlich die Bibliothek? In dieser Ausgabe unserer Gemeindenachrichten richten wir das Scheinwerferlicht auf ein oft unterschätztes Juwel unserer Gemeinde: die lokale Bibliothek. Vorbei sind die Zeiten, in denen es nur darum ging, staubige Bücher zu verleihen. Unsere Bibliothek hat sich zu einem dynamischen Zentrum des digitalen Zeitalters entwickelt. Aber was genau geschieht hinter den Kulissen? Nicht nur Bücher: Eine Medienzentrale Unsere Bibliothek bietet eine beeindruckende Palette an Medien. Neben Büchern und Zeitschriften sind auch E-Books, Hörbücher, DVDs und sogar Videospiele verfügbar. Durch Anschlüsse zu Online-Plattformen haben Nutzer auch Zugang zu einer Goldmine an Online-Ressourcen.
Gemeinde 5 Selbstverbuchungsanlage: Schnell und unkompliziert Zusätzlich verfügt unsere Bibliothek über eine Selbstverbuchungsanlage, die den Ausleihprozess deutlich vereinfacht. Nutzer können eigenständig Bücher ausleihen und zurückgeben, ohne auf die Unterstützung des Bibliothekspersonals angewiesen zu sein. Dank diesen benutzerfreundlichen Terminals lassen sich Wartezeiten erheblich reduzieren. Dies ermöglicht es unserem Personal, sich verstärkt auf das Anbieten weiterführender Dienste wie Informationshilfe und die Organisation von Veranstaltungen zu konzentrieren. Die Einführung dieser Technologie fördert nicht nur die Selbstständigkeit unserer Nutzer, sondern steigert auch die Effizienz der Bibliothek insgesamt. Bibliothek der Dinge: Nicht nur lesen, sondern auch erleben Ein besonderes Highlight ist unsere «Bibliothek der Dinge». Hier können nicht nur Medien, sondern auch Gegenstände wie eine Hotdog-Maschine und ein Schokoladenbrunnen oder Partyzubehör wie ein XXL-Bingo und vieles mehr ausgeliehen werden. Warum kaufen, wenn man nur testen möchte? Diese innovative Erweiterung unseres Angebots fördert nicht nur die Nachhaltigkeit, sondern auch die Kreativität und die praktischen Fähigkeiten in unserer Gemeinde. Mehr als nur Lesen: Events, die begeistern In der Bibliothek herrscht selten absolute Stille. Mit einem prall gefüllten Kalender an Lesungen, Workshops und Kursen ist hier immer etwas los.
6 Gemeinde Es wird nicht nur gelesen, sondern diskutiert, gelernt und sogar gefeiert. Und für die Kleinen? Die Bibliothek verwandelt sich regelmässig in einen Ort der Fantasie und des spielerischen Lernens mit anregenden Vorlesestunden und inspirierenden Kindererlebnisnachmittagen. Gaming und mehr: Betreuter Spielnachmittag für Schülerinnen und Schüler Jeden Mittwochnachmittag verwandelt sich unser Gamingraum in eine belebte Spielhöhle. Die Schülerinnen und Schüler treffen sich, um in einer freundlichen und interaktiven Atmosphäre die neusten Videospiele zu erleben. Dieser wöchentliche Event ist nicht nur ein Treffpunkt, sondern fördert auch aktiv das soziale Miteinander und den Teamgeist. In sicherer und betreuter Umgebung kann hier gemeinsam gespielt und können neue Freundschaften geschlossen werden. Treffpunkt Bibliothek: Wo sich alle Generationen treffen Die Bibliothek hat sich zu einem lebendigen sozialen Treffpunkt entwickelt, wo Schülerinnen und Schüler die gemütlich eingerichteten Lese- und Arbeitsbereiche für lebhafte Diskussionen und Lernaktivitäten nutzen. Im Kinderbereich herrscht eine lebendige und dynamische Atmosphäre, wo das bunte Chaos an Kreativität herrscht. Eltern und Kinder sind vertieft in das Bauen mit Duplo-Bausteinen und das Gestalten farbenfroher Zeichnungen. Dies spiegelt die kinderfreundliche und dynamische Atmosphäre unserer Bibliothek wider. Das wahre Herz der Bibliothek bildet jedoch das Café Littéraire, ein Schauplatz lebhafter Diskussionen über Bücher und Autoren und Autorinnen. Diese Gesprächsrunden sind erfüllt von energiegeladenen Debatten, die den Raum mit literarischem Geist füllen.
Gemeinde 7 Neben den Bücherwürmern versammelt sich auch eine gesellige Gruppe zum Stricken, Häkeln und Kaffeetrinken. Ihr fröhliches Geplauder und das Klicken der Stricknadeln verbreiten eine warme und einladende Atmosphäre in der Bibliothek. Bibliotheksentwicklung Die Rolle moderner Bibliotheken entwickelt sich kontinuierlich weiter und wird durch den technologischen Wandel immer komplexer. Während traditionelle Aufgaben wie der Medienerwerb und die Medienbereitstellung weiterhin von zentraler Bedeutung sind, gewinnen neue Aktivitätsbereiche an Bedeutung. Dazu gehören unter anderem die Förderung der Lesekultur, das Veranstaltungsmanagement und
8 Gemeinde die Vermittlung von Medien- und Recherchekompetenzen. Darüber hinaus sind Kooperationsfähigkeit und herausragende Gastgeberqualitäten erforderlich, um die Bibliothek erfolgreich als lebendiges Zentrum für Bildung, Kultur und soziale Interaktion zu etablieren. Bibliothekarinnen und Bibliothekare spielen eine entscheidende Rolle bei der Verwaltung und Weiterentwicklung dieser dynamischen Einrichtungen. Unsere Aufgabenpalette wird durch den technologischen Fortschritt stetig vielfältiger und anspruchsvoller. Neben den grundlegenden Funktionen treten zunehmend Aufgaben wie die Animation und Leseförderung, das Management von Veranstaltungen sowie die Schulung in Medienkompetenz in den Vordergrund, welche zusätzliche Fähigkeiten erfordern.
Gemeinde 9 Heute dient unsere Bibliothek als sozialer Treffpunkt, welcher Menschen aller Altersgruppen zusammenführt und den kulturellen Austausch fördert. Wir laden alle Bewohnerinnen und Bewohner von Geroldswil ein, die vielfältigen Angebote der Bibliothek zu erkunden und aktiv teilzunehmen. Besuchen Sie uns und erleben Sie selbst, wie die Bibliothek als pulsierendes Herz unserer Gemeinde funktioniert. Entdecken Sie die wertvollen Ressourcen und bereichernden Erfahrungen, die jedem Besucher geboten werden. Die Bibliothek ist eine Bereicherung für jeden, der sie betritt – ein lebendiger Ort, der weit mehr bietet als nur Bücher. Marianna Portaluri, Bibliotheksleiterin © Fotos: Juliet Haller, Fotografin BR © Fotos: Bibliothek Geroldswil
10 Gemeinde Grüezi mitenand Valeria Mohamed Sachbearbeiterin Betreibungs- und Gemeindeammannamt Am 1. Januar 2024 trat ich meine Stelle als Sachbearbeiterin Betreibungs- und Gemeindeammannamt bei der Gemeinde Geroldswil an. Gerne stelle ich mich Ihnen kurz vor: Ich heisse Valeria, bin 29 Jahre alt und wohne mit meiner kleinen Familie im Limmattal. In meiner Freizeit bin ich gerne viel draussen und mein Hobby ist der Kraft- und Ausdauersport. Meine Freunde und Familie würden mich als positiv und «immer im Schuss» beschreiben. Meine neue Funktion als Sachbearbeiterin Betreibungs- und Gemeindeammannamt beinhaltet folgende Aufgaben: • Verarbeitung und Zustellung von Betreibungs- und Auskunftsbegehren • Beglaubigung von Dokumenten und Unterschriften • Direkte Ansprechperson für unsere Klienten • Die Unterstützung und Betreuung unserer Lernenden • Und vieles mehr Ich bringe folgende berufliche Erfahrungen mit nach Geroldswil: Den Start in die kaufmännische Branche hatte ich im Bereich der Speditionslogistik. Danach konnte ich verschiedene berufliche Erfahrungen mit viel Kundenkontakt sammeln, da ich die letzten fünf Jahre im Verkaufsinnendienst für eine renommierte Firma im Bereich Import und Herstellung von italienischen Gastronomieprodukten berufstätig war. Folgende berufliche Ziele verfolge ich auf der Gemeindeverwaltung Geroldswil: Ich will mein Wissen vertiefen und mich in meinen Zuständigkeitsbereichen für meine berufliche wie auch persönliche Entwicklung weiterbilden. Auf das freue ich mich: • Auf einen spannenden beruflichen Alltag, die Zusammenarbeit mit meinem Team sowie den Kollegen aus den anderen Abteilungen • Mich als offene, lebensfrohe und motivierte Person in mein Umfeld integrieren zu dürfen • Unseren Klienten eine Anlaufstelle sein zu dürfen Eine Anekdote aus meinem Geschäftsalltag: Meinen Alltag begleitet folgender kleine Satz: «Es gibt für alles eine Lösung.» Da dies bei mir immer zugetroffen hat, gebe ich es meinen Mitmenschen auch gerne so weiter.
Gemeinde 11 Grüezi mitenand Moira Parise Sachbearbeiterin Betreibungs- und Gemeindeammannamt Am 1. März 2024 trat ich meine Stelle als Sachbearbeiterin Betreibungs- und Gemeindeammannamt bei der Gemeinde Geroldswil an. Gerne stelle ich mich Ihnen kurz vor: Ich bin 29 Jahre jung, habe italienische Wurzeln und bin im Limmattal geboren und aufgewachsen. Ich bin Mami einer bald zweijährigen Tochter und habe eine Yorkshire-Hündin. Ich bin definitiv ein Wintermensch, denn die heissen Tage geniesse ich lieber im Ausland am Strand. In meiner Freizeit liebe ich es, zu backen oder einfach in der Natur mit der Familie zu spazieren. Meine Persönlichkeit beruht auf einer hohen Kommunikation. Meine Mitmenschen bezeichnen mich als sehr humor- und liebevoll. Meine neue Funktion als Sachbearbeiterin im Betreibungs- und Gemeindeammannamt beinhaltet folgende Aufgaben: • Korrespondenzführung mit Schuldnern, Gläubigern und Amtsstellen • Erteilung von Betreibungsauskünften • Ausstellung von Betreibungsregisterauszügen • Bewirtschaftung von Betreibungsbegehren • Schalter- und Telefondienst • Zustellungen von Zahlungsbefehlen (auch im Aussendienst) Ich bringe folgende berufliche Erfahrungen mit nach Geroldswil: Ich schloss im August 2013 erfolgreich die KV-Ausbildung auf der Gemeindeverwaltung Oberengstringen ab. Danach war ich für zwei Jahre im Steueramt der Stadt Zürich als Steuersachbearbeiterin arbeitstätig. Von 2017 bis 2023 erfüllte ich als Verwaltungssekretärin im Inkassobereich und in der Rechnungsstellung beim Kantonalen Steueramt Zürich meine Aufgaben. Nebst meinen Verpflichtungen im Hauptjob als Verwaltungssekretärin erhielt ich die Möglichkeit, erste Erfahrungen in einer Querschnittsfunktion als Fachperson, Redaktorin und Content-Managerin für die Webseite zu sammeln. Folgende berufliche Ziele verfolge ich auf der Gemeindeverwaltung Geroldswil: Mein Ziel ist es, das Team mit meinen beruflichen Kompetenzen und meinem Engagement zu unterstützen. Zudem möchte ich meinen Wissensstand in einem neuen Bereich erweitern und mich fortlaufend weiterentwickeln. Auf das freue ich mich: Ich freue mich auf die neue Herausforderung und darauf, eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit meinem Team zu gestalten, um so die gewünschten Dienstleistungen gewährleisten zu können. Ausserdem freue ich mich darauf, neue Menschen und die Gemeinde Geroldswil kennenzulernen. Eine Anekdote aus meinem Geschäftsalltag: «Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.»
12 Gemeinde Grüezi mitenand Lorenzo Pardini Schwimmlehrer Am 10. Januar 2024 trat ich meine Stelle als Schwimmlehrer bei der Gemeinde Geroldswil an. Gerne stelle ich mich Ihnen kurz vor: Meine neue Funktion als Schwimmlehrer beinhaltet folgende Aufgaben: • Schwimmunterricht • Die Regeln lehren • Selbstvertrauen • Eigene Grenzen kennen lernen Ich bringe folgende berufliche Erfahrungen mit nach Geroldswil: • Jugend- und Meisterschwimmer in Italien • Von August 2021 bis Dezember 2022 Schwimmtrainer beim SCRB (Schwimmclub Region Bremgarten) • Von August 2022 bis Januar 2024 Schwimmlehrer bei der Volksschule • Seit August 2023 Schwimmleher bei der Volksschule Schänis Folgende berufliche Ziele verfolge ich auf der Gemeindeverwaltung Geroldswil: Ich will mich bei der Gemeindeverwaltung Geroldswil weiterentwickeln. Auf das freue ich mich: Ich freue mich, bald im neuen Schwimmbad Geroldswil arbeiten zu können. Ich arbeite immer mit grosser Motivation. nnn PLANUNG INSTALLATION SERVICE WÄRMEBAU AG Grossächerstrasse 23 8104 Weiningen Fon 044 750 08 70 info@waermebau.ch www.waermebau.ch nnnnn Heizung Warmwasser Badezimmer Unterhalt & Reparaturen Gesamtplanung & Umbauten 0 5 25 75 95 100 WBAG_InsGN_Geroldswil_3.0
Gemeinde 13 Grüezi mitenand Antoinette Syz Aushilfe-Schwimmlehrerin Am 11. Januar 2024 trat ich meine Stelle als Aushilfe-Schwimmlehrerin bei der Gemeinde Geroldswil an. Gerne stelle ich mich Ihnen kurz vor. Meine neue Funktion als Schwimmlehrerin beinhaltet folgende Aufgaben: • Durchführen von Gruppenkursen nach den Standards von Swimsports • Kontakt mir den Eltern vor Ort: offene Fragen beantworten, bei Problemen lösungsorientiertes Handeln, soweit es in meiner Kompetenz liegt • Gewährleistung der Sicherheit der Kursteilnehmer/Kinder und Badegäste • Einhaltung der Regeln und Vorschriften des jeweiligen Bades • Vorbereitung/Nachbearbeitung der Lektionen • Bereitstellen und Aufräumen der Schwimmhilfen • Administratives: Führen einer aktuellen Teilnehmerliste • Qualifikation der Kinder am Kursende Ich bringe folgende berufliche Erfahrungen mit nach Geroldswil: Seit frühster Kindheit liebe ich es, im Wasser zu sein, egal in welchen Gewässern: ein erfrischender Sprung ins kühle Nass, beim selbständigen Schwimmtraining oder auf dem Wind-Surfbrett. Seit über 15 Jahren unterrichte ich fast täglich Schwimmen für Jung und Alt. Das heisst, ich erteile Einzel- und Gruppenlektionen und Kurse für fast alle Alters- und Leistungsstufen bis zum Behindertensport. Die Ausbildung zur Schwimmlehrerin habe ich vor über zehn Jahren abgeschlossen, ursprünglich bei Swimsports, gefolgt von einer Ausbildung bei Swiss Aquatics. Seit letztem Jahr bin ich auch noch ausgebildete Leiterin für Behindertensport (Schwimmen) bei Plusport, und dies ebenso von Jung bis Alt beziehungsweise für alle Stufen. Mein Herz schlägt primär für das Kinderschwimmen, leistungsorientierter Schwimmsport ist weniger mein Ding. Als ausgebildete Aquafitness-Instruktorin arbeite ich gelegentlich als Aushilfe oder bringe mich selber beim Aquajogging auf Trab, weil ich das Joggen leider auf Eis legen musste. Die Arbeit mit Kindern im Speziellen ist für mich bis heute eine Freude und Herausforderung zugleich. Ebenso lerne ich immer wieder etwas von den Kindern dazu. Meine Schwimmschüler sind auch fast eine Art «Ersatzkinder» für mich geworden. Der Beruf ist nicht bloss ein Job für mich, sondern ein Lebenselixier. In der Freizeit beschäftige ich mich vor allem in meinen ursprünglichen Berufsfeldern, der Architektur und dem Design. Ebenso finde ich in Kunst und Tanz Inspiration für eigene Kreationen. Weiter ist das Reisen eine grosse Leidenschaft für mich. Zeit, um für einmal nicht ins Wasser abzutauchen, sondern in andere Kulturen einzutauchen. Folgende berufliche Ziele verfolge ich auf der Gemeindeverwaltung Geroldswil: Die Mitarbeiter schrittweise kennenzulernen, die Struktur der Gemeinde zu verinnerlichen sowie die Philosophie der Schwimmschule während, vor und nach dem Unterricht bestmöglich zu leben und zu pflegen, ohne dabei auf die persönliche Note verzichten zu müssen. Der Kundschaft auch am provisorischen Standort Spreitenbach den bestmöglichen Service und Schwimmunterricht zu bieten. Mir ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass für alle ein angenehmes Arbeitsklima herrscht. Dies, damit sich alle Anwesenden wohl fühlen: Respekt, Toleranz und gegenseitige Unterstützung sollen im Vordergrund stehen. Kurz, ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander. Auf das freue ich mich: Geroldswil ist für mich als Stadtzürcherin eine noch unbekannte Region. Eine willkommene Gelegenheit, auch wieder vermehrt «Landluft» zu schnuppern. «Back to the roots», denn ich bin im Knonaueramt/ Säuliamt aufgewachsen. Eine Anekdote aus meinem Geschäftsalltag: Ganz nach dem Motto: «Der Kreis schliesst sich früher oder später.»
14 Gemeinde Grüezi mitenand Géraldine Jehli Sachbearbeiterin Berufsbeistandschaft Am 1. März 2024 trat ich meine Stelle als Sachbearbeiterin Berufsbeistandschaft bei der Gemeinde Geroldswil an. Gerne stelle ich mich Ihnen kurz vor: Meine neue Funktion als Sachbearbeiterin Berufsbeistandschaft beinhaltet folgende Aufgaben: • Telefondienst sowie Bearbeitung des Post-Ein- und -Ausgangs • Verantwortung für die Verbuchung von Gutschriften und Rechnungen • Überwachung von Leistungsansprüchen, der finanziellen Liquidität und von Zahlungsrückflüssen • Aktualisierung der Datenbank, Geschäfts- und Fristenkontrolle sowie Archivierung • Unterstützung der Berufsbeistände bei: – Inventarerstellung – Vorbereitung der Steuererklärungen – Krankenkostenabrechnungen – Erstellung periodischer Vermögensberichte für die KESB – Abklärungen im Zusammenhang mit Privat- und Sozialversicherungen Ich bringe folgende berufliche Erfahrungen mit nach Geroldswil: Nach meinem KV-Abschluss beim Kanton Zürich war ich im Bereich Finanz- und Personaladministration tätig, bevor es mich in das Treuhandwesen zog. Berufsbegleitend habe ich zwei Fachausweise in den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen sowie Sozialversicherungen abgeschlossen. Folgende berufliche Ziele verfolge ich auf der Gemeindeverwaltung Geroldswil: Beruflich verfolge ich das Ziel, mein Fachwissen im Rahmen meiner Tätigkeit für die Gemeindeverwaltung Geroldswil anzuwenden und vertiefen zu können. Mit meiner Ausdauer erhoffe ich mir, der Abteilung einen wertvollen Beitrag beisteuern und das Team in jeglicher Hinsicht kompetent unterstützen zu können. Auf das freue ich mich: Ich freue mich im Rahmen meiner neuen Tätigkeit in einer für mich neuen Branche auf viele spannende Begegnungen und die Erweiterung meines Erfahrungshorizonts. Grossächerstrasse 21 | 8104 Weiningen Telefon 043 455 10 10 info@spitex-rechteslimmattal.ch spitex-rechteslimmattal.ch „Es gibt keinen Ort, der das Zuhause ersetzen kann.“ Volksweisheit
Gemeinde 15 Grüezi mitenand Astrid Schär Bibliotheksmitarbeiterin Am 1. Januar 2024 trat ich meine Stelle als Bibliotheksmitarbeiterin bei der Gemeinde Geroldswil an. Gerne stelle ich mich Ihnen kurz vor: Ich heisse Astrid Schär, bin verheiratet und habe drei erwachsene Kinder. Aufgewachsen bin ich in Dietikon, wohne nun aber schon seit über 30 Jahre in Zufikon im Kanton Aargau. In meiner Freizeit lese ich sehr gerne, besuche Konzerte und andere kulturelle Anlässe. Ausserdem geniesse ich es, mich im Freien zu bewegen und sportlich aktiv zu sein. Meine neue Funktion als Bibliotheksmitarbeiterin beinhaltet folgende Aufgaben: • Ausleihe und Rücknahme der Medien • Kundenberatung • Betreuung aller Klassenstufen • Mitarbeit bei der Bestandspflege der Medien in der Bibliothek • Unterstützung von laufenden Projekten • Organisation von Anlässen • Einkauf von Medien im zuständigen Ressort Ich bringe folgende berufliche Erfahrungen mit nach Geroldswil: Seit über 15 Jahren arbeite ich als Bibliothekarin und habe zusätzlich einige Jahre im Buchhandel verbracht. Durch das Absolvieren zahlreicher Weiterbildungskurse auch im Bereich Lesekompetenz und Leseförderung verfüge ich diesbezüglich über umfangreiche Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Schülerinnen und Schülern. Folgende berufliche Ziele verfolge ich auf der Gemeindeverwaltung Geroldswil: Auch ich will mich dafür einsetzen, unseren Kundinnen und Kunden den besten Service zu bieten. Das heisst, einen aktuellen Bestand bereitzustellen, auf Kundenwünsche einzugehen und sie bei der Recherche zu unterstützen. Einen guten Kontakt zur Schule und den Schülerinnen und Schülern zu pflegen, ist mir wichtig. Gerne besuche ich auch weiterhin Weiterbildungskurse, um meine Fähigkeiten zu erweitern. Auf das freue ich mich: Ich bin erfreut, durch meine Arbeit wieder eine stärkere Verbindung zum Limmattal und seiner Bevölkerung zu erhalten. Vor allem bin ich hochmotiviert, in unserer modernen, attraktiven und zukunftsorientierten Bibliothek mitzuarbeiten und dort Veranstaltungen sowie weitere Ideen und Projekte mitzugestalten. Auch auf die Zusammenarbeit im aufgestellten Team sowie mit der Gemeinde und auf die Begegnungen mit der Bevölkerung freue ich mich.
Nicht vergessen! Häckselservice Nur auf Voranmeldung unter: Tel. 044'749'32'35 oder bau_infrastruktur@geroldswil.ch (bis spätestens am Freitag davor) Mittwoch, 11. September 2024 Mittwoch, 20. November 2024
Gemeinde 17 Invasiven Neophyten eine Abfuhr erteilen, aber richtig Sie sehen schön aus, duften zuweilen betörend, doch sie schaden der Umwelt. Die Rede ist von invasiven gebietsfremden Pflanzenarten, auch invasive Neophyten genannt. Zu ihnen zählen beispielsweise die Goldrute, das Drüsige Springkraut, der Sommerflieder, der Kirschlorbeer oder der Riesenbärenklau. Aus den Gärten verbreiten sie sich in benachbarte naturnahe Flächen wie etwa Wiesen und Wälder und verdrängen dort einheimische Arten. Vielerorts werden invasive Neophyten nun von Privatgärtnern und Grundstücksbesitzern zurückgeschnitten, ausgerissen und entsorgt. Dabei gibt es jedoch einige Regeln zu beachten, denn sonst trägt man unter Umständen sogar noch zu ihrer weiteren Verbreitung bei. Hier sind die wichtigsten Regeln beim Entsorgen von invasiven Neophyten. Regel 1: Samenstände und Ausläufer weg Viele invasive Pflanzen produzieren jedes Jahr Hunderte oder gar Tausende von Samen, die sich leicht mit dem Oberflächenwasser oder mit dem Wind verbreiten. Bevor es so weit kommt, sollten die Samenstände abgeschnitten werden. Am besten macht man das gleich nach dem Verblühen der Pflanze. Ebenso sollte man bei Pflanzen, die sich über Wurzeln und Ausläufer vermehren, professionell eingebaute Wurzelsperren verwenden und Ausläufer jedes Jahr zurückschneiden. Regel 2: Kein illegales Deponieren von Grüngut Invasive Arten dürfen nicht am Waldrand oder im Wald deponiert werden. Ganz allgemein gilt: Grüngut als Abfall und das Ablagern von Abfällen ausserhalb von Deponien ist verboten. Zudem können Pflanzenteile wie Wurzeln, Ausläufer oder manchmal sogar Astabschnitte neu austreiben und zu einer neuen Pflanze heranwachsen. Auf diese Weise werden invasive Neophyten in ihrer Ausbreitung gefördert. Regel 3: Richtige Temperatur wählen Generell kann oberirdisches Material wie Stängel oder Blätter zu Hause auf dem Kompost entsorgt werden. Alle vermehrungsfähigen Teile wie Samen, Blüten, Früchte, Wurzeln und Ausläufer sollten jedoch in eine professionelle Kompostier- oder Vergärungsanlage gebracht werden. Durch die dort herrschende hohe Temperatur wird sichergestellt, dass alle Pflanzenteile absterben. Manchmal reicht aber auch das nicht aus. In diesem Fall müssen die Pflanzenteile via Abfallsack der Kehrichtverbrennung zugeführt werden. Das betrifft die Wurzeln und Ausläufer von Asiatischen Knötericharten und vom Essigbaum sowie die ganze Pflanze der Ambrosia, des Riesenbärenklaus und des Schmalblättrigen Greiskrauts. Ihre regionale Bäckerei-Konditorei. Täglich sind wir an der Poststrasse 4, Geroldswil für Sie da baeckerei-frei.ch Neophyten – Schön, aber schädlich
18 Gemeinde Gebietsfremde Pflanzenarten: In dieser Ausgabe der Gemeindenachrichten möchten wir jedoch auf einen anderen allgegenwärtigen Neophyten eingehen. Für die einen ist er eine immergrüne Sichtschutzhecke, für andere ist er unerwünscht. Gemeint ist der Kirschlorbeer. Dieser breitet sich zurzeit in unseren Wäldern aus. Wie kam der Kirschlorbeerstrauch in unsere Gärten? Der Kirschlorbeer stammt ursprünglich aus dem Gebiet der Türkei (Kleinasien) und kam mit dem Zierpflanzenhandel nach Mitteleuropa. Heute wird der immergrüne Strauch gerne als Sichtschutzhecke in Privatgärten und öffentlichen Anlagen Goldrute Springkraut Riesenbärenklau Sommerflieder
Gemeinde 19 verwendet. Vor allem im warmen Tessin kann die Pflanze eine Wuchshöhe von bis zu sechs Metern erreichen. Auswirkungen Mit seinem dichten Blattwerk nimmt der Kirschlorbeer den kleineren Pflanzen auf dem Waldboden das Licht weg. Das hat insbesondere Folgen für die Waldverjüngung. Die kleinen Bäumchen können nicht mehr wachsen. Ohne Eingriff bilden sich schnell Reinbestände des Kirschlorbeers, gegen die sich unsere einheimischen Pflanzen nicht durchsetzen können. Die Popularität des Kirschlorbeers in Privatgärten ist für die Artenvielfalt der einheimischen Insekten ein Problem. Zwar produziert der Strauch viele Blüten, die gerne von Bienen besucht werden. Doch seine Blätter sind giftig und werden von den hiesigen Schmetterlingsraupen und Käfern gemieden. Um die Insektenvielfalt zu fördern, ist es daher ratsam, auf Kirschlorbeer zu verzichten und eine einheimische Alternative anzupflanzen (zum Beispiel Liguster). Ausbreitung Der Kirschlorbeer produziert viele schwarze Beeren, die gerne von Vögeln gefressen werden. Dabei verschlucken sie auch die in ihnen enthaltenen Samen. Im Magen der Vögel schafft die Pflanze den Sprung aus den Gärten in unsere Wälder. Der schnellwüchsige Kirschlorbeer erträgt sowohl schattige als auch sonnige Standorte. Jungpflanzen können sich auch im tiefen Schatten eines Waldes etablieren. Damit kann der Kirschlorbeer in viele Gebiete und Ökosysteme der Schweiz vordringen. Begünstigt wird seine Ausbreitung gegenwärtig auch durch den Klimawandel. Die wärmere Temperatur fördert sein Wachstum. Bekämpfung Junge einzelne Pflanzen können mit der Wurzel ausgerissen werden. Grössere Sträucher müssen samt dem Wurzelstock ausgegraben werden. Alternativ kann auch der Strauch bis auf den Stock abgeschnitten und anschliessend mit einem Kontaktherbizid bestrichen werden, was den Wurzelstock absterben lässt. Bei der Verwendung von Herbiziden sind die Einschränkungen zu beachten. In Wäldern ist die Verwendung von Herbizid zum Beispiel verboten. Hier muss der ganze Stock ausgegraben werden. Andernfalls schlägt die Pflanze erneut aus. Alternativ kann man sie schneiden, bevor die Beeren reif werden und durch die Vögel weiterverbreitet werden können. Es ist daher wichtig, die weissblühenden Blüten abzuschneiden, damit daraus keine Beeren wachsen können, die sonst wieder in den Kreislauf gelangen. Helfen Sie mit. Schneiden Sie im Frühjahr die weissblühenden Blüten. Dies stoppt die Produktion der Beeren, wodurch die unkontrollierte Verbreitung des Kirschlorbeers verhindert wird. Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Abteilung Bau und Infrastruktur unter Telefon 044 749 32 35 oder per E-Mail, bau_infrastruktur@geroldswil.ch, gerne zur Verfügung. Kirschlorbeer
20 Gemeinde Die Gemeinde Geroldswil erstellt dieses Jahr ein Inventar der gebäudebrütenden Vögel, was einen gesetzlichen Auftrag darstellt. Dazu zählen insbesondere Schwalben und Segler, die wahre Luftakrobaten sind. Diese Vogelarten sind geschützt und nisten gerne an Hauswänden. Leider verschwinden deren Nistplätze zusehends und die Bestände gehen zurück. Die Segler und Schwalben gehören deshalb in der Schweiz zu den potenziell gefährdeten Vogelarten und ihre Nester sind gesetzlich geschützt. Aufruf zur Mitarbeit und Information Erarbeitung Inventar der gebäudebrütenden Vögel Gebäude mit Niststandorten gesucht Bereits im vergangenen Jahr hat unser Werkmeister auf unserem Gemeindegebiet solche Niststandorte aufgenommen. Es sind vereinzelte Standorte bekannt, welche bei der Gemeinde erfasst und hinterlegt sind. Neben den Schwalben und Seglern werden auch Fledermausunterschlüpfe erfasst. Die Nester der standorttreuen Vögel sowie Fledermäuse können so bei Baumassnahmen geschützt und erhalten werden. Unsere Bitte an Sie Kennen Sie einen Niststandort von Seglern, Schwalben oder anderen Gebäudebrütern? Auch für Hinweise zu Fledermausunterschlüpfen sind wir dankbar. Bitte melden Sie sich direkt bei unserem Werkmeister, Herrn Simon Stutz, simon.stutz@geroldswil.ch, Telefon 079 193 58 39, oder bei bau_infrastruktur@geroldswil.ch, Telefon 044 749 32 35. Vielen Dank für Ihre Mithilfe. Mauersegler im Flug peter christen architekt fh/stv neubau umbau renovation sanierung badenerstrasse 18 • 81O4 weiningen z h fon O44 75O 36 31 • fax O44 75O 61 85 info@cbarch.ch • www.cbarch.ch 0 5 25 75 95 100 CBA_GNGeroldswil_178x63_1.0 Dienstag, 31. August 2010 17:56:13
Gemeinde 21 Den 80. Geburtstag feiern: 21. April Alfons Lenger-Iseli 29. April Harald Buchmann 30. April Verena Eichenberger-Christen 06. Mai Arthur Etter-Pauli 16. Mai Giovanni Benvenuto 20. Mai Peter Füglister-Turrin Den 85. Geburtstag feiern: 20. März Rutz Vecellio-Zuberbühler 26. März Margaretha Strasser-Müller 17. April Adrian Ferdinands 01. Mai Renata Maeder-Lucca 02. Mai Werner Knecht-Evéquoz 07. Mai Peter Dietrich-Frei 11. Mai Georg Fehrenbach-Eckert Feiern auch Sie im Jahr 2024 den 80., 85., 90. usw. Geburtstag oder eine Goldene, Diamantene oder Eiserne Hochzeit und wünschen keine Gratulation durch die Gemeinde? Bitte melden Sie dies per Telefon 044 749 32 30 oder E-Mail an info@geroldswil.ch. Jubilare 2024 Gratulationen Der Gemeinderat wünscht allen Jubilaren alles Gute und beste Gesundheit! Den 90. Geburtstag feiern: 11. März Ingeborg Spörri-Bachmann 30. April Roswitha Sulger-Sachs 04. Mai Erika Scholl-Zurbrügg 17. Mai Max Leonhard Das Fest der Goldenen Hochzeit feiern: 16. März Andreas und Beatrice Burlet-Mehr 10. Mai Urs und Dagmar Hänggi-Gronau 17. Mai Herbert und Brigitta Dux-Balderer 24. Mai Felix und Cäcilia Schaffhauser-Hafner Das Fest der Eisernen Hochzeit feiern: 23. Mai Albert und Hildegard Wanner-Werner
22 Gemeinde Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern (Verkehrserschliessungsverordnung VerV § 20 sowie Anhang 3) Die Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Fusswegen und Plätzen werden aufgefordert, die Bäume, Sträucher, Hecken und Einfriedungen, welche in den Strassen- bzw. Wegraum hineinragen, bis spätestens 3. Juni 2024 zurückzuschneiden. Nach dem 4. Juni 2024 werden Sträucher und Bäume, die noch in den öffentlichen Grund hinausragen, auf Kosten des Eigentümers zurückgeschnitten. Für allfällige Schäden durch das Schneiden der Pflanzen kann die Gemeinde nicht haftbar gemacht werden. Eigentümer von verkehrsbehindernden Bäumen und Sträuchern können für allfällige Schäden haftbar gemacht werden. Dabei sind folgende Vorschriften zu beachten: • Seitlich hat der Rückschnitt bis auf die Grundstücksgrenze zu erfolgen. • Über Strassen muss der Fahrraum bis auf eine Höhe von mindestens 4,50 m freigehalten werden. • Über Fusswegen und Trottoirs muss die lichte Höhe mindestens 2,65 m betragen. • Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln und Strassennamenschilder dürfen nicht überwachsen sein. • Bei Strasseneinmündungen, Strassenkreuzungen und Ausfahrten auf die Strassen müssen Sichtzonen eingehalten werden. In den Sichtzonen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 80 cm und einer solchen von 3 m gewährleistet sein. • Ab Hinterkante von Strassen und Wegen sind grössere Sträucher und Pflanzen 50 cm zurückzuschneiden. • Gehweg- und Strassenabschlüsse müssen sichtbar sein und freigehalten werden. • Die Bedienung der Hydranten muss allseitig gewährleistet sein. Wir bitten Sie um Kenntnisnahme und danken Ihnen für Ihren Beitrag an die Verkehrssicherheit. Privater Grund Öffentlicher Grund hw g Ge e Fusswege und Str s n hn G hweg a se o e e e Strass 0.5 0m 2.65 m 4.5 0m
Gemeinde 23 Hilfe zu Hause – Was gibt es überhaupt? Mittlerweile gibt es eine Menge von Möglichkeiten, die sich auch noch miteinander kombinieren lassen. Hier möchten wir Ihnen eine Auswahl vorstellen. Gerne beraten wir Sie und Ihre Angehörigen persönlich zu diesem Thema. Hilfe von Angehörigen/Bezugspersonen Diese Lösung wird oft als erste in Betracht gezogen. Seien es die eigenen Kinder oder auch die Nachbarn. Vielleicht kocht die Schwägerin gerne dreimal pro Woche eine zusätzliche Portion für Sie. Hier braucht es jedoch klare Abmachungen, damit alle Beteiligten zufrieden bleiben. Hilfe von privat angestellten Personen Aussenstehende Hilfspersonen kann man auf der Basis eines schriftlichen Vertrags anstellen und finanziell entschädigen. Dies hat den Vorteil, definierte Dienstleistungen einzukaufen. Jedoch muss man als Arbeitgeber/in die schweizerischen Arbeits- und Anstellungsbedingungen kennen und einhalten. Auch Angehörige kann man bei sich anstellen. Unterstützung von Betreuungsdiensten Von der Reinigung bis hin zur 24-Stunden-Betreuung (Live-in) ist vieles möglich. Die Anlaufstelle Gesundheit und Alter kann Ihnen seriöse Organisationen empfehlen. Hilfe von der öffentlichen oder privaten Spitex Das Personal der Spitex hat viel Erfahrung im Umgang mit Menschen, welche Hilfe benötigen, und ist im Tätigkeitsbereich fachlich ausgebildet. Hauswirtschaftliche und pflegerische Leistungen sind möglich. Es ist nicht einfach, sich in dieser vielfältigen Angebotslandschaft einen Überblick zu verschaffen. Aber genau dafür sind wir von der Anlaufstelle da. Wir sind gerne bereit, gemeinsam mit Ihnen eine passende Lösung zu finden. Die Anlaufstelle Gesundheit und Alter berät Sie gerne bei diesem und vielen weiteren Themen. Weitere Informationen und Tipps finden Sie auf unserer Website: www.gesundheit-limmattal.ch Kontakt: Telefon 043 455 10 17 Montag–Donnerstag 8.00–12.00 Uhr oder: beratung@gesundheit-limmattal.ch June Saladin Stefanie Barbudo Fachmitarbeiterin Fachmitarbeiterin
24 Gemeinde Im Zentrum der diesjährigen Kaderübung stand neben der Brandbekämpfung auch der interkantonale, ja sogar internationale Austausch. Zusammen mit Kadervertretern der Feuerwehr Dörflingen (SH), Büsingen (DE) und Schaffhausen haben wir drei verschiedene Lektionen im Brandhaus in Schleitheim im Kanton Schaffhausen bestritten. Damit wir so viel wie möglich von den verschiedenen Taktiken profitieren konnten, haben wir die Gruppen mit den Kaderangehörigen gemischt. Je eine Doppellektion beinhaltete der Innenangriff bei einem Brand im Gewerbegebäude, das Löschen von Insolationsmaterial und Rettungen über die Karbonleiter. Brand im Gewerbegebäude Die Doppellektion im Brandcontainer enthielt für uns einige neue Komponenten. Der grösste Unterschied zum uns Bekannten stellt das Löschen mit Druckluftschaum (CAFS) dar. Dieser ist im Kanton Schaffhausen standardmässig auf dem TLF verbaut und wird für den Löschangriff zugemischt. Der taktische Vorgang unterscheidet sich grundlegend von unserem Innenangriff mit Wasser. Bei beiden Taktiken gibt es Vor- und Nachteile. Es war für alle Beteiligten sehr interessant, den Unterschied an der Front zu erleben. Der Vorgang beim Vorrücken und den Raum nach vermissten Personen absuchen ist im Kanton Schaffhausen sehr ähnlich, wie wir ihn im Kanton Zürich kennen und lernen. Glimmbrand von Isolationsmaterial Beim Bau von Gebäuden wird immer mehr verschiedenartiges Dämmmaterial eingesetzt. Dieses ist normalerweise schwer entzündlich, kann aber durchaus glimmen. Irgendwann wird genügend Energie freigesetzt, so dass ein Brand entstehen kann. Auch ist das Dämmmaterial vielfach wasserabweisend, was für uns ein Problem ist. Mit anderen Worten: Es mottet in einer Dämmschicht, aber das Wasser kommt nicht bis dorthin. In solch einem Fall kann man sogenanntes Netzmittel beimischen, welches von der Dämmung aufgesogen wird. Damit wir, zum Beispiel bei einem Dachstock, nicht die komplette Verkleidung herunternehmen müssen, gibt es die Möglichkeit, den Ort mittels Wärmebildkamera zu lokalisieren und mit der Rettungssäge einen Zugang zu schneiden, so dass mit dem beigemischten Netzmittel und wenig Wasser das Problem gelöst werden kann. Oder, für uns neu, mit dem Einsatz einer Löschlanze. Bei der Sanierung muss dann nur der betroffene Teil abmontiert und ersetzt werden. Dies spart Zeit und Kosten. Kaderübung im Brandhaus Schleitheim 1 2
Gemeinde 25 1 Schlauchunterstützung beim Innenangriff 2 Gute Stimmung, trotz verrusstem Helm 3 Ausbildung mit dem Netzmittel 4 Ausbildung an der Karbonleiter FEUERWEHR ZWECKVERBAND Hast du auch Interesse an der Feuerwehr bekommen? Dann melde dich beim Kommandanten Michal Felt. Tel. 079 513 51 99 oder fw.geroldswil-oetwil@gmx.ch 4 3 Karbonleiter Im Kanton Zürich benützen wir, wie auch einige andere Feuerwehren, die dreiteilige und 14,9 Meter lange Karbonleiter. Die Vorgängermodelle sind aus Holz gewesen, was sich sofort im Gewicht bemerkbar gemacht hat. Benötigt man für das Stellen der Holzleiter vier Personen, kann man die Karbonleiter mit zwei bedienen. Dieser Posten wurde nicht nur dazu genutzt, unsere Leiter den anderen Kollegen vorzustellen, sondern auch, um sich über die verschiedenen Taktiken und Rettungsarten auszutauschen. Es war ein sehr interessanter und reibungsloser Vormittag. Das Superwetter hat natürlich auch zur guten Stimmung beigetragen. Nicht nur beim anschliessenden Grillieren, sondern auch schon während des Vormittages herrschte eine sehr gute Stimmung. Hätten uns die Gemeindewappen auf den T-Shirts nicht unterschieden, hätte man meinen können, dass wir uns schon ewig kennen würden und nicht jetzt das erste Mal gesehen hätten.
Der Glücksbringer vom Limmattal neu auch für Lüftungsreinigung und Wartung Dietikon & Weiningen Tel. 044 742 20 10 www.sauter-kaminfeger.ch Reinigung | Kontrolle | Beratung 043 455 53 10 Reparaturen & Glasschäden www.besser-als-neu.ch Liegenschaftenservice
Gemeinde 27 Vergütung Texaid-Altkleidersammlung an die Stiftung «Wunderlampe» Auch im zweiten Halbjahr 2023 konnte durch die Texaid insgesamt 17 491 kg Altkleider gesammelt werden. Die daraus resultierende Vergütung von CHF 1399.30 wurde im Namen des Gemeinderates an die Stiftung «Wunderlampe» gespendet. Die Stiftung «Wunderlampe» erfüllt Herzenswünsche von Kindern und Jugendlichen mit schweren Erkrankungen oder Beeinträchtigungen. Die Welt dieser Kinder ist geprägt von vielen Spitalaufenthalten, Operationen, Verzichten und Einschränkungen. Die Stiftung «Wunderlampe» schafft in diesem Alltag einen Moment der Freude, einen Lichtblick, mit einem wunderschönen, unvergesslichen Erlebnis. Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 konnte die Stiftung «Wunderlampe» schon über 2800 Wünsche erfüllen. Wie so eine Wunscherfüllung aussehen kann: Kevin lernt Trauffer persönlich kennen Ihm einmal gegenüberzustehen, davon träumte Kevin schon lange. Als die gute Nachricht der Verwirklichung seines Wunschtraums eintraf, stieg die Vorfreude des Jugendlichen ins schier Unermessliche. Sie raubte ihm in der Nacht vor dem grossen Ereignis sogar fast den Schlaf. Auf der Anfahrt nach Küssnacht am Rigi stieg seine Nervosität dann auch von Minute zu Minute. In der Rigihalle angekommen, durfte Kevin den Soundcheck der Vorgruppe miterleben. Das fand er sehr spannend. Dabei behielt er aber den Backstagebereich immer im Auge. Endlich war es so weit: Er wurde zusammen mit seiner Begleitung vom Trauffer-Management abgeholt und in den Verpflegungsraum der Band geführt. Dort bereitete der Alpentainer seinen Fans einen herzlichen Empfang. Kevin jubelte regelrecht vor Freude, als er Trauffer alle Fragen stellen durfte, die ihn schon lange brennend interessierten. Natürlich gab’s auch Autogramme und Erinnerungsfotos. Dann musste sich Trauffer auf seinen Auftritt vorbereiten und Kevin genoss währenddessen ein feines Abendessen. Es blieb auch noch genug Zeit, um ein neues Trauffer-T-Shirt zu erstehen, bevor das Konzert losging. Kevin war ganz in seinem Element und genoss die wunderbare Bühnenshow in vollen Zügen. Kevin voller Vorfreude Persönliches Treffen mit Marc Trauffer
Generalagentur Beat Weilenmann Neumattstrasse 7, 8953 Dietikon allianz.ch/beat.weilenmann Mut HeISST Machen WIR MACHEN MIT MIT PASSENDEN VERSICHERUNGSLÖSUNGEN AUS EINER HAND. Wir kümmern uns persönlich um Sie und unterstützen Sie bei Fragen rund um Versicherung, Vorsorge und Vermögen. Damit Sie weiterhin mit Mut durchs Leben gehen können. Kontaktieren Sie uns für einen persönlichen Beratungstermin. Ihr Berater: Luigi Voci Tel. 058 357 28 25 Mobile 079 788 33 24 luigi.voci@allianz.ch Inserat_Berater_GA_Weilenmann_Luigi_Voci_210x148mm.indd 1 28.08.19 15:26
Gemeinde 29 In einer wegweisenden Entscheidung hat die Limmatstadt AG bei ihrer letzten Generalversammlung eine neue Führungsebene etabliert. Lara Albanesi, Direktorin des Kurtheaters Baden, wurde zur Verwaltungsratspräsidentin ernannt. Unterstützt wird sie von Jasmina Ritz, der Geschäftsführerin der Limmatstadt AG, sowie Mario Okle, dem Gemeindepräsidenten von Weiningen und CTO von Weytec. Lara Albanesis Amtsantritt markiert einen strategischen Schritt, um die Standortförderung im Limmattal auf eine neue Ebene zu heben. Mit ihrem Fokus auf eine ganzheitliche Perspektive über kommunale und kantonale Grenzen hinweg unterstreicht sie die Bedeutung des Limmattals als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum. Neue Leitung für Limmatstadt AG: Fokus auf zukünftige Weichenstellungen Die Neubesetzung des Verwaltungsrats signalisiert einen breiteren Ansatz und eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Gemeinden und der Wirtschaft. Langjährige Mitglieder wie Josef Büttler und Jörg Krummenacher bleiben dem Gremium erhalten, um Kontinuität und Erfahrung sicherzustellen. Die Veränderungen erfolgten vor dem Hintergrund eines gescheiterten Strategieprojekts für die regionale Entwicklung im Limmattal. Dies führte zu grundlegenden Entscheidungen und dem Rücktritt des bisherigen Verwaltungsratspräsidenten Balz Halter. Aber auch Erika Fries, Mitinhaberin huggenbergerfries Architekten AG, Franziska Schoop-Zandonella, stellvertretende CEO Schoop + Co. AG und Peter Rauch, ehemaliger Inhaber swrplus AG, traten zurück. Der Verwaltungsrat wird in den kommenden Monaten Wege und Möglichkeiten ausloten, um die Grundlagen für den Fortbestand der regionalen Standortförderung über das Jahr 2024 hinaus zu schaffen. Dazu wird er einen engen Dialog mit den Gemeinden und der Wirtschaft führen. Der Planungsverband Zürcher Planungsgruppe Limmattal (ZPL) und vier Wirtschaftsverbände aus der Region (Industrie, Dienstleistung, Handel Spreitenbach, Industrie- und Handelsverein Dietikon, KMU- und Gewerbeverband Limmattal sowie die Wirtschaftskammer Schlieren) haben bereits ihr Interesse an einer Fortführung und gemeinsamen Ausgestaltung bekundet. Fotos: © Limmatstadt AG/Maria Mykhailenko
30 Gemeinde Am Dienstag, 19. März, warteten rund 40 Schülerinnen und Schüler, alle mit Dossiers in der Hand, gespannt darauf, in die Turnhallen eingelassen zu werden. Punkt 14 Uhr gingen die Türen auf, die Berufsmesse 2024 war eröffnet. Die Berufsmesse findet stets Ende März statt und ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Berufswahl an der Oberstufe Weiningen. Auch dieses Jahr stellten 20 Betriebe, in der Regel aus der näheren Umgebung, den interessierten Schülerinnen und Schülern ihre Tätigkeit vor. Viele Betriebe präsentieren sich schon seit Jahren in den beiden Turnhallen. Wichtig ist den Organisatoren, dass hier ein breites Spektrum an Berufen vermittelt werden kann. Vertreten war etwa die Spitex Limmattal, neu dabei auch das Spital Limmattal. Daneben informierten Kaminfeger, Fassadenbauer, Automobilfirmen sowie Betriebe aus dem Gebäudeunterhaltsbereich über ihre Angebote. Die Firma Zweifel, ebenfalls erstmals vertreten, stellte neue Berufe wie Lebensmitteltechnologie ins Zentrum. KV-orientierte Bereiche wie Gemeindeverwaltungen, Banken und auch das Gastgewerbe rundeten das Angebot ab. Ebenfalls mit einem Stand vertreten war das BIZ (Berufsinformationszentrum) Urdorf, wo unser Berufsberater Jeff Königs sich den Schülern zur Verfügung stellte. Berufsmesse an der Oberstufe Weiningen
Gemeinde 31 Jeder Schüler war an diesem Nachmittag mindestens zwei Betrieben fest zugeteilt und musste mit Vertretern von diesen ein Interview führen. Danach blieb noch Zeit für Interviews mit weiteren Firmen. Die Mitarbeiter der einzelnen Betriebe, oft ebenfalls recht junge Leute, bewerteten dann das Engagement, das Auftreten und die Qualität der Fragen der Oberstufenschüler. Damit alles reibungslos ablaufen konnte, brauchte es auch dieses Jahr eine ausgeklügelte Organisation. Verantwortlich dafür waren erneut der Elternrat und die Oberstufe. Auffallend ist jedes Mal, dass trotz der Vielzahl der Betriebe, die sich hier präsentieren, eine recht ruhige Atmosphäre herrscht. Die beiden grossen Turnhallen scheinen da ein idealer Ort zu sein. Selbst als fast 40 Schülerinnen und Schüler gleichzeitig Interviews führten, blieb es in den Hallen bemerkenswert ruhig. Die Berufsmesse erfüllt in erster Linie zwei Aufgaben. Sie vermittelt einerseits den Schülern eine Vorstellung, was zukünftig von ihnen verlangt wird, und sie zeigt zweitens die grosse Zahl von Betrieben, die im Limmattal präsent sind und auf Lehrlinge und Lehrtöchter warten. Für die Oberstufe Weiningen: Peter Nef Bilder: © CH Media/Andrea Zahler
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Gemeinde 33 Bereits zweimal hatte die ursprünglich auf den 10. März angesetzte Schneeschuhtour verschoben werden müssen. Doch nun, am Sonntag, dem 7. April, war es so weit. Gutes und vor allem wind- und niederschlagsfreies Wetter war angesagt. Eine kleine, aber muntere Truppe fand sich am frühen Sonntagmorgen vor dem Bahnhof Dietikon ein, bereit, am Berg alles zu geben. Mit Bahn und Bus ging es rasch in die Region Sarnen. Schon bald wurde klar, dass es mit der Aussicht nicht so toll sein werde. Schleierwolken und unglaublich viel Saharastaub verdeckten die Sonne. Los ging’s dennoch. Nicht lange allerdings, denn schon nach rund einem Kilometer erschien plötzlich ein Polizist auf dem Velo und untersagte uns den Weitermarsch. Direkt oberhalb der Passstrasse, also auf unserem Anstiegsweg, hätten sich Steine gelöst. Offenbar geschah dies erst vor kürzester Zeit, denn auch im Sportgeschäft, in dem wir unsere Schneeschuhe gemietet hatten, war die Sperre noch nicht bekannt gewesen. Nun war guter Rat teuer. Da eine Ersatzroute für Schneeschuhe nicht zur Verfügung stand, wurden diese gleich wieder abgegeben. Mit dem Polizisten zusammen wurde nach Alternativen gesucht und rasch eine gefunden. Neues Ziel war die Egg, 1611 m, gleich nördlich des Glaubenbergpasses. Angenehm für einige Teilnehmer war, dass es zunächst durch eine der schönsten Moorlandschaften der Schweiz leicht abwärts ging. Im fahlen Licht konnte man sogar den nahen Pilatus erkennen. Nach einer guten Stunde folgte ein recht geSchneeschuhtour mit Hindernissen mächlicher Aufstieg zur Egg, wo es eine längere Verpflegungspause gab. Danach zog die Gruppe weiter, zurück nach Langis am Glaubenberg, aber auf anderem Weg als zuvor. An sich wäre das eine sehr aussichtsreiche Strecke gewesen, mit Sicht auf die nahen Berner Alpen und den imposanten Rosenlauigletscher. Der Saharastaub liess allerdings nur schemenhaft erkennen, dass es da hinter dem Brünigpass noch hohe Berge gibt. Kurz vor 15 Uhr war dann Langis erreicht. Etwas Zeit bis zur Abfahrt des Postautos hatte man noch. Die wurde genutzt, um die vom vielen Plaudern und Lachen trockenen Kehlen wieder anzufeuchten. Dann ging’s wieder zurück nach Dietikon. Dem hier Schreibenden gefiel vor allem, wie unkompliziert die Teilnehmer die Umstellung annahmen. Immerhin hätte es ja auch im dritten Anlauf doch endlich eine Schneeschuhtour sein sollen. Für die Oberstufe Weiningen: Peter Nef
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