49 Vereine Während unseres Kaffeehalts auf der schönen Bergterrasse trottete noch ein Senten Vieh vorbei, natürlich extra für uns Unterländer. Danach begaben wir uns ins Chäshüttli, um Käse zu kaufen. Ein feiner «Bratchäs» wie auch andere Souvenirs fanden den Weg in unsere Rucksäcke. Im Laden schrie Monika plötzlich einen Freudenschrei aus. Was war geschehen? Im Bäsebeizli sass ein Promi, der Einstein vom «Donnschtig-Jass». Natürlich gabs mit ihm noch ein Gruppenfoto. Er genosss es natürlich, von so vielen Frauen umschwärmt zu werden, und nahm sogar in Kauf, dass sein Kaffee nach dem Fotoshooting sicher nicht mehr sehr heiss war. Zu Fuss oder mit dem Fruttli-Bähndli umrundeten wir den malerischen, tiefgrünen Bergsee. Der Melchsee wird durch einen künstlichen Damm gestaut und ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Familien und Hobbyfischer. Im Restaurant Tannalp genossen wir ein feines Mittagessen. Da trafen wir auch wieder auf unseren Einstein. Nach dem Essen kam die Frage von unserer Reiseleiterin Monika: «Wer kommt mit auf den Bonistock?» Natürlich alle, denn eine Gondel führt vom Distelboden hinauf. Fünf «sportliche» Frauen liessen es sich nicht nehmen, diesen Gipfel zu Fuss zu erklimmen. Oben erbot sich uns ein phantastischer Rundblick über die Zentralschweiz und die imposanten Berner Alpen. Nach einem feinen Kafi oder einer Glace fuhren wir alle nacheinander in kleinen Gruppen mit der Gondel hinunter und marschierten zur Stöckalpbahn. Die fünf Bonistock-Besteigerinnen kamen natürlich als Letzte auf dem Distelboden an. Schnurrstraks marschierten sie zur Bahnstation, welche auch sie schwebend zur Stöckalp hinunter brachte. Doch das reservierte Postauto konnte natürlich nicht auf den Rest der Gruppe warten. Da nützte auch Silvias Aufbegehren nichts, welche den Chauffeur sogar am Einsteigen hindern wollte. So warteten wir halt eine ganze Stunde auf den nächsten Bus. Ja, das sind wir im Limmattal gar nicht gewohnt. In Sarnen wurden wir von unseren Kolleginnen sehnlichst erwartet. Jetzt bestiegen alle gemeinsam den Zug und kehrten via Luzern und Zürich nach Dietikon zurück. Eine wunderschöne Turnwanderung mit vielen lustigen Erlebnissen wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Pia Birrer
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