Geroldswil Gemeindenachrichten 2/25

28 Gemeinde Dieses Jahr sind wir nochmals in das Brandhaus in Eiken zur Ausbildung am Feuer gefahren. Am Vormittag war der Zug 2 an der Reihe und am Nachmittag der Zug 1. So können wir die Einsatzbereitschaft in unserem Einsatzgebiet nach wie vor sicherstellen. Auch wenn das Brandhaus mit vier Feuerstellen relativ klein ist, gibt es doch viele verschiedene Wege, um zum Feuer zu gelangen. Das Programm wurde entsprechend angepasst, damit die AdF (Angehörige der Feuerwehr) im Vergleich zum letzten Jahr neue Herausforderungen hatten. Vollbrand im Erdgeschoss Ein Zimmer steht im Vollbrand, der Rauch dringt aus der Türe und das Feuer zündet auch schon aus dem Fenster. Nun heisst es, zur Brandbekämpfung im Team vorzurücken. Der Rauch deckt fast die obere Hälfte des Raumes ab. Für uns ist dies eine gute Ausgangslage, denn in der unteren Hälfte haben wir Sicht und weniger Hitze. Der Trupp rückt somit zur Brandstelle vor, unterstützt von einem AdF, welcher die Schlauchführung von ausserhalb sicherstellt und die Entwicklung des Feuers beim Fenster beobachtet. Sollte die Gefahr einer Rauchgasdurchzündung (Flashover) entstehen, muss er die AdF im Gebäude warnen können. Jeder ist gefordert und muss wachsam sein. Endlich beim Feuer angekommen, findet der erste Löschangriff aus der Deckung statt. Im Raum ist es viel zu heiss, um vorrücken zu können, und in dieser Phase hat es auch keinen Sinn. Auf dem Bild 2 sieht man sehr gut, wie die Thermik oberhalb des AdF durchströmt. Seine Position ist perfekt, denn er bekommt nicht die volle Hitze der Flammen ab. Die Brandbekämpfung braucht Geduld, man kann nicht einfach das Strahlrohr aufmachen und Wasser abgeben, bis gelöscht ist, denn ein Liter Wasser generiert 1700 Liter Wasserdampf. Dieser nimmt ebenfalls den geringsten Widerstand und dringt durch die Türe hinaus, was wiederum eine Gefahr für unsere AdF darstellt. Sobald das Feuer unter Kontrolle gebracht worden ist, kann man den Raum betreten und mit den Nachlöscharbeiten fortfahren. Zimmerbrand im ersten Stock Unter Atemschutz mit einem Schlauch die Leiter hochzuklettern, üben wir immer wieder mal während der Mannschaftsübungen. Diese Vorgehensweise haben wir nun auch im Brandhaus eingebaut. Der eine Ausbildungsplatz bestand darin, über die Leiter in den ersten Stock vorzurücken und den Zimmerbrand zu bekämpfen. Hier war das Feuer nicht so gross wie im unteren Stock, somit hat der Schnellangriff (100 Meter langer, fest verbauter Schlauch im Tanklöschfahrzeug) gereicht. Aber auch hier machten wir es dem Trupp nicht einfach. Es musste nach dem Einstieg über die Leiter noch ein Gang durchquert werden, bis man zum Feuer vordringen konnte. Dieses befand sich in einer Nische mit kompliziertem Zugang. Übung im Brandhaus in Eiken 1 2

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