Gemeindenachrichten Schulhausfest Oberstufe Weiningen | ab Seite 10 Bibliothek Geroldswil führt Open Library ein | Seite 29 OTVG: Sport unter heisser Sonne | ab Seite 36 Regio-Anlass: «Glück im Alter» | Seite 55 Der Dorfplatz in Geroldswil lebt 54. Jahrgang | Ausgabe Nr. 3 | September 2025 | www.geroldswil.ch
2 Gemeinde Ein Freibad vor dem Gemeindehaus? Nein, ich erlaube mir keinen Aprilscherz im September. Und doch, wer das nicht selbst miterlebt hat, der traut seinen Augen nicht. Plantschende Kinder in einem Wasserbecken vor dem Gemeindehaus und plaudernde Mütter am Beckenrand. Vor mehr als 40 Jahren ein besonderes Erlebnis für die Kinder in Geroldswil. Ausverkaufte klassische Konzerte umrahmt von Candle-Light-Dinners, Comedians, die uns vor lauter Lachen zum Weinen brachten, und heisse Party-Nights mit fetziger Musik für jeden Besucher. Hey, war das ein Riesenspass! Was haben wir doch alles auf dem Dorfplatz erlebt. Heute ist unser Dorfplatz eher selten mit Anlässen für Jung und Junggebliebene belebt. Die Bedürfnisse der Menschen ändern sich halt und das Angebot an Freizeitaktivitäten ist vielfältiger denn je. Und doch gibt es unter unserer Bevölkerung engagierte Menschen, die laut sagen: Der Dorfplatz in Geroldswil lebt! Unser Hauptbeitrag dieser Ausgabe ist der Arbeitsgruppe Dorfplatzbelebung gewidmet. Ihre Aufgabe bestand darin, Ideen, Vorschläge und Empfehlungen zu erarbeiten, welche die Zielvorgaben «Gestalten und Beleben» erfüllen. Lesen Sie nach, mit welcher Begeisterung die Mitglieder der Arbeitsgruppe die Zielvorgabe nicht nur erfüllt, sondern deutlich übertroffen haben. Sie. Ja genau Sie! Sie können Macher in der Umsetzung von grossartigen Ideen werden. Melden Sie sich als Helfender oder Unterstützender der künftigen Gruppe «Mis Geroldswil». Freiwilligenarbeit ist als wertvoller Ausgleich unserer hektischen Zeit nicht mehr wegzudenken. Sie stärkt den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft. In dieser Ausgabe erzählen unsere Vereine über ihr aktives Vereinsleben, Erfolge und Herausforderungen. Der Seniorenrat Oetwil-Geroldswil-Fahrweid sucht helfende «grüne Daumen» und weitere «Haushalt-Feen». Und der OTVG berichtet über viele durchgeführte Sportanlässe und ihre Mission Eidgenössisches Turnfest in Lausanne. Oder wie die Armbrustschützen an ihren Jubiläumsfeierlichkeiten einen würdigen Meisterschützen auf Wilhelm Tells Spuren erkoren. Wilhelm Tell? Das Stichwort zur ... 1. August-Feier im Quartierzentrum Föhrenwäldli. Mehr als 250 Besucher aus der Fahrweid, Weiningen und Geroldswil zählte die Festgemeinde. Das Miteinander und Respekt als Fundament unseres Zusammenlebens rief uns der Unterengstringer Gemeinde- und Kantonsrat Yiea Wey Te in seiner 1. August-Ansprache in Erinnerung. Wenn Sie nicht dabei sein konnten, kein Problem. In dieser Ausgabe erleben Sie in der Nachlese unsere verbindende Bundesfeier 2025. Gelebte Demokratie live erleben. Im Wahlbüro der Gemeinde Geroldswil erlebt man die Demokratie wortwörtlich aus erster Hand. Begegnen Sie dem Stimmbürger an der Urne und übernehmen Sie Verantwortung bei der Auszählung zu den Abstimmungsvorlagen. Interessiert? Ihre Einarbeitung wird sorgfältig begleitet. Werden Sie Mitglied des Wahlbüro-Teams Ihrer Gemeinde. Weitere Infos? Im Beitrag. Unser Redaktionsteam freut sich, wenn diese Ausgabe Ihnen Freude bereitet. Wenn Sie mögen, geben Sie das Exemplar einfach an Freunde und Bekannte weiter. Auf meine Begegnung mit Ihnen freue ich mich. Sprechen Sie mich spontan und ohne Hemmungen an. Sagen Sie mir, was Ihnen gefällt oder Sie bewegt. Der Austausch mit der Bevölkerung ist mir sehr wichtig. Bis dahin machen Sie mir den Gefallen und bleiben oder werden Sie gesund. Für Ihren Gesamtgemeinderat und das Verwaltungsteam. Ihr Gemeindepräsident Michael Deplazes «Die einzige Konstante im Leben ist der Wandel» Quelle: Buddha, Gelehrter
Inhaltsverzeichnis 3 Gemeinde Gemeinde Der Dorfplatz in Geroldswil lebt 4 Schulhausfest Oberstufe Weiningen 10 1. August-Feier – Rückblick 12 Abfall – lasst uns reden 13 Neue Hundegesetzgebung in Kraft 14 Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern 16 Gemeindeverwaltung Geroldswil: Neue Öffnungszeiten 17 Herzliche Gratulation! 18 Kandidaten für Wahlbüro Geroldswil gesucht 18 Schwimmschule Limmattal: Neue Kurse 19 Gratulationen 21 Rückkehr des Sonnensegels 22 Regionale 2025: Lange Tafel auf der Kantonsgrenze 23 Kunststoffsammlung: Geroldswil führt den RecyBag ein 24 Feuerwehr 26 Bibliothek Bibliothek Geroldswil führt Open Library ein 29 Auf ins neue Schuljahr 31 Neu in der Bibliothek: Die Nintendo Switch 31 Agenda 33 Vereine Spielbühne 99 35 OTVG 36 Armbrustschützen Oberengstringen 41 Kreismusik Limmattal 45 Senioren Seniorenrat 47 Kirche Veranstaltungen der kath. Pfarrei St. Johannes 49 Veranstaltungen der ref. Kirchgemeinde 51 Samstagsinput von Monika Riwar 52 Café Treffpunkt 52 Fiire mit de Chliine 53 Regio-Anlass 55 Basar in Geroldswil 55 Adventskonzert: Sängerinnen gesucht! 57 Gewerbe Limmattaler Energie Genossenschaft 58 GWGO – Wo finde ich was? 60 Informationen Wichtige Telefonnummern von Behörden und Institutionen 62 Mediadaten Gemeindenachrichten 63
4 Gemeinde Der Dorfplatz in Geroldswil lebt Der Dorfplatz bildet das Zentrum der umliegenden Liegenschaften wie auch das Dorfzentrum für die Bewohner von Geroldswil. Abseits des motorisierten Verkehrs eignet er sich für verschiedenste Begegnungen. Seit 2011 verfolgt der Gemeinderat die Vision der Zentrumsentwicklung im Dorfkern von Geroldswil. Bereits im Rahmen der Zentrumsentwicklung definierte die damalige Begleitkommission einen künftigen Auftrag: Gestalten und Beleben! Um diesen Auftrag umzusetzen, bildete der Gemeinderat eine mit allen Anspruchsgruppen durchmischte Arbeitsgruppe. In drei Sitzungen erarbeitete die Arbeitsgruppe Empfehlungen für die Belebung des Dorfplatzes. Daraus ergab sich ein breites Feld an belebenden Anlässen und Veranstaltungen. Das Leben auf dem Dorfplatz wurde bis vor einigen Jahren durch den ehemaligen Verein Spektrum Geroldswil gestaltet. Der Verein besteht nicht mehr, weshalb Anlässe und Veranstaltungen von der Gemeindeverwaltung organisiert und durchgeführt werden müssen. Damit die Ergebnisse der Arbeitsgruppe nachhaltig umgesetzt werden können, ist für die Organisation der verschiedenen Events eine unabhängige Trägerschaft zu suchen und einzusetzen. Begleitkommission Zentrumsentwicklung Schon beim Start des Prozesses der Zentrumsentwicklung war für den Gemeinderat der Einbezug der Bevölkerung ein essentieller Faktor. Dazu errichtete er eine Begleitkommission, welche sich im Workshop vom 8. April 2014 auch dem Themenbereich «Zukunft Dorfplatz» widmete. Überbauung Hoschti: In die Wohnungen des sanierten ehemaligen Hotels Geroldswil zogen die ersten Mieter im März 2025 ein, in den Neubau (rechts) ab April 2025
Gemeinde 5 Basierend auf diesem Workshop, wurden im Bericht der Begleitkommission Zentrumsentwicklung vom 8. Juli 2014 deren Schlussfolgerungen definiert. Darunter wurden parallel zum Restaurant, zum Gemeindesaal und zu den Erdgeschossnutzungen auch Empfehlungen zum Dorfplatz aufgelistet. Demnach soll der Dorfplatz weiterhin als Treffpunkt, Begegnungs- und Veranstaltungsort genutzt werden können und kann deshalb nicht als Rückzugsort dienen. Die Begleitkommission definierte die folgenden Zielvorgaben: • Gestaltung: Aufwertung durch Pflanzen, Sitzgelegenheiten sowie Geräte und Spiele für diverse Aktivitäten • Belebung: Vermehrte Attraktionen, Events und Veranstaltungen Arbeitsgruppe Dorfplatzbelebung Mit Sicht auf den Abschluss der Umbauten des ehemaligen Hotels Geroldswil und des Neubaus, also gegen Ende 2023, gestaltete der Gemeinderat die Arbeitsgruppe Dorfplatzbelebung. Der Auftrag aus dem Schlussbericht der Begleitkommission Zentrumsentwicklung war, Ideen, Vorschläge und Empfehlungen zur Aufwertung und Belebung des Dorfplatzes zu kreieren. Dies soll durch eine gute Durchmischung dieser Arbeitsgruppe geschehen. In den Gemeindenachrichten vom November 2023 und vom März 2024 erfolgten die Aufrufe zur aktiven Teilnahme in der Arbeitsgruppe Dorfplatzbelebung an die Bevölkerung. Der gewünschte Mix war sehr anspruchsvoll. Doch die Arbeitsgruppe konnte schliesslich die Interessen der folgenden Anspruchsgruppen vertreten: • Senioren • Jugendliche • Eltern • Direkte Anwohner • Nichtdirekte Anwohner • Gewerbetreibende Arbeitsgruppe Dorfplatzbelebung Gestützt auf den vom Gemeinderat definierten Mix der Arbeitsgruppe und aus den Meldungen aus der Bevölkerung konnte schliesslich die Arbeitsgruppe definitiv zusammengestellt werden. Einzig aus der Gruppe der Gewerbetreibenden fand sich trotz intensiver Bemühung kein Vertreter. Zur Unterstützung dieser Gruppe, die auch Exponenten des Gemeinderates und der beiden Kirchen umfasste, wurde Gemeindescheiber Karl Suter delegiert. Auftrag der Arbeitsgruppe «Der Dorfplatz ist weiterhin als Treffpunkt, Begegnungs- und Veranstaltungsort zu erhalten. Zugleich ist er aufzuwerten und zu beleben.» Dies stand für den Gemeinderat bereits seit dem Schlussbericht der Begleitkommission Zentrumsentwicklung vom 8. Juli 2014 fest. Der Auftrag für die Arbeitsgruppe lautete deshalb: Gestalten und Beleben. Vorgehen Bereits in einem vorangehenden Gespräch mit den direkten Anstössern reformierte Kirche und katholische Kirche am 16. Oktober 2023 wurden deren Anliegen aufgenommen. Dass der Dorfplatz kein Rückzugsort werden sollte, bestätigten die Vertretenden der beiden Kirchen und bekräftigten, dass für die Umsetzung des Auftrags eine Arbeitsgruppe eingesetzt werden soll. Ausgestattet mit dem Auftrag und dem Rückhalt der Anstösser des Dorfplatzes, machte sich nun die Arbeitsgruppe am 28. August 2024 mit der Kickoff-Sitzung an die Arbeit. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe wurden mit einem Rückblick auf ihre Aufgabe eingestimmt. Dabei kamen alte Erinnerungen an die Zeit auf, als der Dorfplatz noch über ein Schwimmbad verfügte. Ein Planschbecken auf dem Dorfplatz (1970er Jahre)
Was ist Raumpatenschaft? Ein Götti/Gotti ist zuständig für ein bestimmtes Gebiet, wo er/sie immer wieder aufräumt Das Gebiet kann jeder selbst bestimmen Keine Sitzungen oder andere Verpflichtungen Regelmässiger Rundgang durch das ausgewählte Gebiet Interesse geweckt? Gemeindeverwaltung Geroldswil, Bau und Infrastruktur, Telefon: 044 749 32 35 oder per Mail: bau_infrastruktur@geroldswil.ch Götti / Gotti gesucht Hilf mit! Kurzer Besuch bei uns auf der Gemeindeverwaltung Fassen der Utensilien wie Weste, Zange und Abfallsäcke Noch Fragen? Melde Dich bei uns. Anmeldung unter: www.igsu.ch/Raumpatenschaft Raumpatenschaft Wir suchen Dich!
Gemeinde 7 Anschliessend wurde der Perimeter der Arbeitsgruppe definiert. Dieser umfasst für die künftige Belebung des Dorfplatzes, eingemittet zwischen dem Gemeindehaus, der neuen Hoschti, der reformierten und der katholischen Kirche sowie der Baugenossenschaft Hochwacht. Allfällige Ideen, welche nicht auf dem Perimeter, aber an einem anderen Ort verwirklicht werden können, wurden in einer Empfehlung an den Gemeinderat übergeben. Im Hauptteil der Sitzung waren die Mitglieder gefordert. Im Brainstorming mussten potentielle Zielgruppen und mögliche Ideen zur Belebung des Dorfplatzes gefunden werden. Die Resultate wurden mit der Software Mentimenter ermittelt und zusammengefasst. Diese erste Sitzung endete mit einer Einladung des Gemeindepräsidenten Michael Deplazes zu einem Apéro auf dem Dorfplatz, dem Objekt der ganzen Anstrengungen. Künftige Nutzungen des Dorfplatzes Die Arbeitsgruppe befasste sich intensiv mit der Clusterung und Gewichtung der Zielgruppen und der Aktivitäten. Dabei wurden die Zielgruppen «Alle», «Markt» und «Landwirtschaft» ausgeschlossen. Ebenfalls kann sich die Arbeitsgruppe die beiden Aktivitäten «Hochzeiten» und «Taufen» zur Belebung des Dorfplatzes nicht vorstellen. Schliesslich schlägt die Arbeitsgruppe folgende Belebung des Dorfplatzes vor: Zielgruppe Aktivität Zeitpunkt Organisation Schule Schulsilvester Vor Weihnachten Schule RäbeliechtliUmzug Anfang November Elterngruppe Gewerbe Kunstschaffende Eisverkäufer Jung + Alt Spiel + Sport Ganzes Jahr Kaffeerunden Ganzes Jahr Gemütliches Beisammensein Ganzes Jahr Mobile Spiele Ganzes Jahr Spiel/Animation Theater Konzerte Familien Wochenmarkt x-mal pro Jahr Aufführungen Vier-Jahreszeiten-Events Weihnachtsmarkt Samstag vor erstem Advent (Ende November) Gemeindeverwaltung Senioren Seniorenturnen Seniorentreffpunkte Bevölkerung Dorffeste Gottesdienste Kirchen Pfarreifest Kirchen Neben den Aktivitäten auf dem Dorfplatz kristallisierten sich Möglichkeiten an anderen Orten in der Gemeinde Geroldswil heraus, welche die Arbeitsgruppe als Empfehlung dem Gemeinderat weitergab: Jugendliche Mobiler Pumptrack Familien Kletterwand Baden/Duschen/Erfrischen Wasserspiele Bevölkerung Eisbahn Finanzierung Die Kosten für Aktivitäten können erst bei der Aufnahme von konkreten Anlässen beziffert werden. Im Budget 2025 der Gemeinde Geroldswil sind keine Kosten enthalten, mit Ausnahme derjenigen für das Dorffest vom 29./30. August 2025. Damit weitere Ergebnisse der Arbeitsgruppe realisiert werden können, sind voraussichtliche Nutzungskosten im Budget 2026 vorzusehen. Das Gebäude des früheren Hotels Geroldswil
10 mm Hinterleib hauptsächlich gelb Braun-roter Rumpf Braune Beine Nicht verwechseln mit der einheimischen Hornisse (Vespa crabro). Sie ist ein Nützling. Nesteingang unten Nest an geschützer Stelle Im Flug: deutlich gelber Hinterleib Asiatische Hornisse – bei Verdacht melden Kanton Zürich Baudirektion Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft www.asiatischehornisse.ch Helfen Sie mit, die Verbreitung der Asiatischen Hornisse zu verhindern, und melden Sie Sichtungen mit Foto und Ortsangabe unter: 10 mm Gelbe Enden der Beine Schwarzer Kopf und organgefarbenes Gesicht Schwarzer Rumpf Nesteingang seitlich Nest birnenförmig, hängt im Freien in hohen Bäumen Asiatische Hornisse (Vespa velutina) Im Flug: generell schwarzes Insekt Hinterleib hauptsächlich schwarz Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) stammt aus Südostasien. Sie hat bei uns kaum natürliche Feinde und kann sich deshalb stark vermehren. Die Asiatische Hornisse ist zudem sehr gefrässig und jagt einheimische Insekten wie Bienen, Wespen oder Fliegen. Des- halb gefährdet sie die Biodiversität. Die Europäische Hornisse (Vespa crabro) hingegen ist einheimisch und trägt als Teil unseres Ökosystems aktiv zu einem Gleichgewicht in der Natur bei.
Gemeinde 9 nnn PLANUNG INSTALLATION SERVICE WÄRMEBAU AG Grossächerstrasse 23 8104 Weiningen Fon 044 750 08 70 info@waermebau.ch www.waermebau.ch nnnnn Heizung Warmwasser Badezimmer Unterhalt & Reparaturen Gesamtplanung & Umbauten 0 5 25 75 95 10 WBAG_InsGN_Geroldswil_3.0 Aufruf Mit grossem Elan und Einsatz hat die Arbeitsgruppe am 28. August 2024 mit der Kickoff-Sitzung ihre Arbeit aufgenommen. Kreativ wurden Zielgruppen bestimmt und Ideen entwickelt. Konstruktiv wurden an der Sitzung vom 13. November 2024 die Aktivitäten mit den Zielgruppen geclustert und danach gewichtet. Geführt von Gemeindepräsident Michael Deplazes, unterUnterhalb des Dorfplatzes das Areal Niderwis: dritte Etappe der Zentrumsüberbauung breitete die Arbeitsgruppe mit dem Schlussbericht dem Gemeinderat Geroldswil ihre Empfehlungen. Der Einsatz der Mitglieder der Arbeitsgruppe war hoch und deren Resultate von ebensolcher Qualität. Die Hoffnung auf die Gründung einer Nachfolgegruppierung, allenfalls einer Kulturkommission, ist gross. Der Gemeinderat ruft hiermit die Einwohnerinnen und Einwohner von Geroldswil auf, aktiv das Leben auf dem Dorfplatz mitzugestalten. Melden Sie sich bei der Gemeindeverwaltung, Bereich Präsidiales, oder schreiben Sie unter info@geroldswil.ch als Mitglied, als Helfende/r oder Unterstützende/r der künftigen Gruppe «Mis Geroldswil».
10 Gemeinde Schulhausfest Oberstufe Weiningen 151 Jahre Oberstufe Weiningen! Das gilt es zu feiern. Allerdings: Warum nicht 150 Jahre, was doch eher einem üblichen Jubiläum entspricht? Grund ist natürlich, dass jetzt der Neubau eingeweiht werden konnte. Vor einem Jahr hätten die Gäste, die nun zum Fest strömten, im besten Fall eine grosse Baustelle durch den Absperrzaun bestaunen können. Wenig spannend also. Jetzt aber konnten die Gäste die neuen Zimmer im Rebbergtrakt betreten, den die Schüler vor wenigen Wochen erst bezogen hatten. Viele äusserten sich anerkennend über die hellen, grosszügig dimensionierten Räume und Korridore. Eine gute Mischung aus Beton und viel Holz sei es, hörte man allgemein. Am Freitag, 23. Mai, um 17 Uhr begann also das Fest. Die ersten Gäste trafen ein und besorgten sich an den vier Kassen Bons für allerhand Verpflegung und Attraktionen, die man auf dem Areal den Gästen bot. Von einer Tombola über Bilderrätsel, Schatzsuche, Fallbrett-Abenteuer, Tanzdarbietungen, um hier eine kleine Auswahl zu nennen, gab es wirklich eine Menge an Unterhaltung. Um vor allem jugendliche Gäste anzuspornen, testeten einige Mutige – Samanta gegen Michael Ammann und Mirka Voser, zwei Lehrkräfte – das Fallbrett in einem ersten Kampf aus. Ein ungleicher Kampf, in dem die Schülerin trotz aller Tapferkeit unterliegen musste. Alle Rufe wie «Du schaffst das. Glaub an dich!», die ihr drei Mitschülerinnen zuwarfen, nützten nichts. Doch auch die beiden Lehrkräfte blieben nicht lange ungeschoren oben sitzen. Runter auf die Matte mussten sie. Das Rennen war eröffnet. Noch viele flogen in den nächsten drei Stunden auf die Matte. Beim Bilderrätsel der A3c war Beobachtungsgabe gefragt. Wer weiss, welche Ringe oder welche Turnschuhe zu welcher Lehrperson passen. Hui, das war gar nicht so einfach. Wenigstens gab es kaum Fehler, als es darum ging, die abgebildeten orangefarbenen Haare einer bestimmten Person zuzuordnen. Fehlerquote gegen null Prozent tendierend. Auf jeden Fall gab’s bei der Teilnahme – wie auch bei acht anderen Angeboten – einen Stempel auf eine Karte, die dann wiederum zur Teilnahme an der grossen Verlosung berechtigte. Beim Bull Riding scheint der Bulle mit den Kandidaten offenbar meist kurzen Prozess gemacht zu haben. Eine kurze, heftige Drehung des hornbewehrten Plastik-Viehs und – schwupp – schon
Gemeinde 11 lag der Kandidat unten. Doch keine Angst! Weiche Matten machten auch hier den Sturz zu einer recht erträglichen Angelegenheit. Gelächter gab’s gratis dazu. Lukullische Köstlichkeiten Es ist klar: Wer so hart kämpft, wer von einem Zimmer zum nächsten wechselt, viele Treppen rauf- und wieder runtersteigt, wer sein Gehirn quält, um herauszufinden, welcher Lehrer seinen Pulli oft über die Schulter hängt, wer sich in kniffligen Kahoots mit andern misst, Bildchen malt und der Schülerband intensiv zuhört, kriegt irgendwann Hunger, und das nicht zu knapp. Dem konnte rasch und ergiebig abgeholfen werden. Der Duft von Pommes Frites, von Bratwürsten mit Brot und von Hot Dogs stieg Hungrigen, egal wo sie waren, bald einmal ordentlich in die Nase. Leider wurden viele gleichzeitig hungrig und so musste man sich bei den Pommes etwas in Geduld üben, bevor man diese zwischen die Zähne bekam. Der Anblick des Dessertbuffets war die reinste Freude. Man kann es nicht oft und laut genug sagen. Viele Eltern der Schülerinnen und Schüler hatten zu Hause Kuchen und andere Süssigkeiten gebacken. Die Erinnerung daran lässt einem jetzt noch das Wasser im Munde zusammenlaufen. So ging garantiert niemand hungrig von diesem Fest nach Hause. Vier Stunden nach der ersten heftigen Schlacht auf dem Fallbrett ging das Fest allmählich zu Ende. Verletzte hatte es keine gegeben, einige gingen mit Preisen nach Hause, etliche noch sehr junge Schülerinnen und Schüler wissen nun, in welch schönes Schulhaus sie in ein paar Jahren gehen werden. Eigentlich hatten alle an diesem Fest ihren Spass gehabt – diejenigen, die bei der Verlosung am Schluss Glück hatten, erst recht. Besonders hell strahlte das Gesicht von Razan, A3b, die sich bei der Verlosung den Hauptpreis, ein iPad, sichern konnte. Nebst einem E-Roller können sich Jugendliche kaum ein noch schöneres Geschenk vorstellen als eben ein iPad. Doch Razan hatte sich den Preis redlich verdient, denn sie hatte bei der anfangs erwähnten heftigen Schlacht auf dem Fallbrett ihre Klassenkameradin lautstark unterstützt und ihr nach der Niederlage viel Trost gespendet. Dank Federführend bei der Organisation des Fests war zum einen die Schulleitung, der schon mal ein grosser Stein vom Herzen fiel, als die Wetterprognose nach zwei Tagen intensivem Regen exakt für den Freitag wieder gutes, sicheres Wetter versprach. Zum Glück hielt sich das Wetter – wie die Fotos beweisen – an das Versprechen der Meteorologen. Dann hatte sich auch ein Komitee aus Schulpflege und Elternrat an die Arbeit gemacht, um dieses Fest auf die Beine zu stellen. Dritter im Bunde war die AG Attraktive Schule, aus vier Lehrkräften bestehend, welche die grosse Arbeit der Klassen und Lehrkräfte koordinierte. Und nicht zu vergessen sind all die Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Klassen- und Fachlehrkräften und viel Engagement zum Gelingen beisteuerten. Für die Oberstufe Weiningen Peter Nef
12 Gemeinde 1. August-Feier im Quartierzentrum Föhrenwäldli Am Nationalfeiertag durften wir in der Fahrweid beim Quartierzentrum Föhrewäldli ein besonderes Fest erleben. Organisiert wurde die Bundesfeier gemeinsam vom Quartierverein Fahrweid und von der Gemeinde Geroldswil. Der Dritte im Bund war Petrus, bescherte er doch den rund 250 Gästen weitgehend stabiles Wetter mit Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und leichtem Wind. Feierlicher Auftakt und bewegende Worte Pünktlich um 11 Uhr eröffneten Michael Deplazes, Gemeindepräsident von Geroldswil, und Mario Okle, Gemeindepräsident von Weiningen, das Fest und hiessen die Gäste herzlich willkommen. Mit dem Motto «Respekt» setzten beide ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Aus aktuellem Anlass wurde eine Brücke zur Fussball-Europameisterschaft der Frauen geschlagen, an der die Werte von gegenseitigem Respekt unter Fans, Ordnungskräften und Besucherinnen und Besuchern spürbar waren. Ein besonderer Höhepunkt war die Festrede von Yiea Wey Te, FDP-Kantonsrat und Gemeinderat von Unterengstringen. Mit spürbarer Leidenschaft sprach er über Respekt, aufmerksames Zuhören, die Akzeptanz von Unterschieden und den Wert eines gelebten Miteinanders. Seine Worte berührten das Publikum tief und hinterliessen einen bleibenden Eindruck. Kulinarik, Begegnungen und Musik Für das leibliche Wohl sorgte Werner Ränggli mit seiner motivierten Crew, die köstliche Älplermagronen kostenlos servierte. Eine fröhliche Festwirtschaft mit erfrischenden Getränken rundete das Angebot ab. Überall sah man lachende Gesichter und vernahm gute Gespräche. Neue Bekanntschaften konnten geknüpft und alte aufgefrischt werden. Höhepunkt war das gemeinsame Singen der Nationalhymne, das einem eine Gänsehaut den Rücken hinunter jagte und spürbaren Gemeinschaftsgeist erzeugte. Ein gelungener Anlass Das Fest war ein voller Erfolg, vor allem dank den vielen Helferinnen, Unterstützern und den Gästen. Jeder Einzelne hat zum Gelingen beigetragen. Mit Freude blickt der Quartierverein zurück und hofft, im Jahr 2027 erneut Gastgeber dieser Feier sein zu dürfen. Nadja Möckli, Präsidentin Der Vorstand Quartierverein Fahrweid Michael Deplazes, Yiea Wey Te und Mario Okle Quelle Fotos: Limmattaler Zeitung
Gemeinde 13 Abfall – Lass uns reden: Einladung zum Tag des offenen Gespräches Wir möchten Sie herzlich zu einem besonderen Anlass einladen. Am 20. September 2025 ab 10 Uhr bis 13 Uhr öffnen wir die Türen der Abfallsammelstelle und laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, mehr über unsere Abfallentsorgung und die Problematik von Littering zu erfahren. Was erwartet Sie? Ein entspannter Tag mit der Möglichkeit, sich über alles rund um das Thema Abfall zu informieren. Wir möchten nicht nur die Bedeutung einer ordnungsgemässen Entsorgung hervorheben, sondern auch aktiv mit Ihnen ins Gespräch kommen, um gemeinsam Lösungen für das immer häufiger auftretende Problem des Littering zu finden. Programm • Grillieren und Plaudern: Geniessen Sie eine Wurst vom Grill und ein Getränk, während Sie sich mit den Verantwortlichen austauschen. • Fragen und Antworten: Unser Team sowie der Gemeinde- rat Tiefbauvorstand, Andreas Gabi, stehen Ihnen für alle Fragen rund um die Abfallsammelstelle, Recycling und Abfall- vermeidung zur Verfügung. Holen Sie sich praktische Tipps, wie Sie Müll vermeiden können, und warum jeder von uns einen Beitrag zur Sauberkeit in Geroldswil leisten sollte. Der Anlass ist gratis, und es ist keine Anmeldung erforderlich – kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! - Montage mit Komplettservice - Fensterersatz - Reparaturen - Unterhalt - Sonnenschutz Ihr Partner für Dachfenster ! www.saxerholzbau.ch Tel. 044 750 07 19 Mail: info@saxerholzbau.ch
14 Gemeinde Neue Hundegesetzgebung in Kraft Mit dem revidierten Hundegesetz und der revidierten Hundeverordnung, die am 1. Juni 2025 in Kraft getreten sind, ändern sich im Wesentlichen folgende Punkte: • Wer noch nie einen Hund oder seit mehr als zehn Jahren keinen Hund mehr gehalten hat, muss einen theoretischen Ausbildungskurs besuchen, der mit einer Prüfung abgeschlossen wird. Der Theoriekurs wird vor Ort und webbasiert (online) angeboten. Verpflichtet ist, wer in einer Zürcher Gemeinde wohnt und einen Hund für mindestens drei Monate hält. Die Ausbildung muss bei einem Hundeausbildner oder einer Hundeausbildnerin erfolgen, der/die über eine entsprechende Bewilligung des Veterinäramts verfügt. • Für alle Hunde gibt es einen praktischen Ausbildungskurs (mindestens sechs Lektionen) mit einheitlichen Lernzielen. Die praktische Ausbildung beginnt frühestens nach Vollendung des sechsten Lebensmonats des Hundes und muss spätestens zwölf Monate nach der Übernahme des Hundes abgeschlossen sein. Der Kurs gilt als erfolgreich absolviert, wenn alle vom Veterinäramt vorgegebenen Lernziele erreicht worden sind. Theoretischer Ausbildungskurs Der Theoriekurs vermittelt Grundwissen in folgenden Bereichen: • Rechtliche Vorgaben der Hundehaltung. • Bedürfnisse, Sozialverhalten und Lernweise eines Hundes. • Einsatz von Hilfsmitteln der Hundehaltung und Hundeerziehung. • Zeitlicher und finanzieller Aufwand der Hundehaltung. Praktischer Ausbildungskurs Die praktische Hundeausbildung bezweckt: • Förderung der Bindung und Beziehung des Hundes zur Hundehalterin oder zum Hundehalter. • Erkennen und Verstehen der Körpersprache des Hundes. • Befähigung der Hundehalterin oder des Hundehalters zur Grunderziehung des Hundes. • Tiergerechtes und sicheres Führen des Hundes auch in anspruchsvollen Alltagssituationen. • Vermittlung der Methoden zur Maulkorbgewöhnung. Ausbildungsbestätigung Praxiskurs Die Hundeausbildnerin oder der Hundeausbildner trägt das erfolgreiche Absolvieren des Praxiskurses innert zehn Tagen in der Hundedatenbank AMICUS ein und händigt der Absolventin oder dem Absolventen innert dieser Frist die Lernerfolgskontrolle aus, auf der er oder sie das Erreichen der Lernziele bestätigt. Die Hundeausbildnerin oder der Hundeausbildner führt eine Liste der Personen, welche die Hundeausbildungskurse besucht haben. Er oder sie bewahrt die Liste, die Prüfungsergebnisse des Theoriekurses und die Lernerfolgskontrolle der praktischen
Gemeinde 15 Ausbildung während drei Jahren auf. Die Unterlagen müssen auf Ersuchen des Veterinäramts vorgelegt werden. Ausnahmen von der theoretischen Ausbildung: • Personen, die in den letzten zehn Jahren einen Hund für mindestens sechs Monate in Folge gehalten haben. • Personen, die den Hund vom Ehe-/Lebenspartner oder der Ehe-/Lebenspartnerin übernehmen, wenn der Hund seit mindestens sechs Monaten im gemeinsamen Haushalt lebt. • Sehbehinderte Personen, die einen Blindenführhund einer von der Invalidenversicherung anerkannten Blindenführhundeschule übernehmen. Ausnahmen von der praktischen Ausbildung: • Wenn der Hund beim Erwerb oder Zuzug in den Kanton älter als zehn Jahre ist. • Wenn Personen, die in den Kanton zuziehen, eine praktische Hundeausbildung absolviert haben, die gemäss Bestätigung des Veterinäramts gleichwertig ist. • Wenn der Hund vom Ehe-/Lebenspartner oder der Ehe-/Lebenspartnerin übernommen wird und der Hund seit mindestens sechs Monaten im gemeinsamen Haushalt lebt. • Für Hundeausbildnerinnen und Hundeausbildner, die gemäss § 16 d Abs. 1 Hundegesetz über eine Bewilligung des Veterinäramts verfügen. • Hunde, die in der zentralen Hundedatenbank AMICUS auf ein Tierheim registriert sind; ausgenommen sind jene, die ein Tierheim aus dem Ausland einführt, um sie in der Schweiz zu platzieren. • Für Personen, die einen Assistenzhund von einer von der Invalidenversicherung anerkannten Schule oder Ausbildungsvereinigung halten. • Für Personen, die als Milizhundeführer/in während der Rekrutenschule oder als Instruktor/in einen Hund der Armee übernehmen, wenn der Hund in der Armee eingesetzt wird oder für einen solchen Einsatz vorgesehen ist. • Bei Hunden, die für den Sicherheitsdienst der Polizei oder einer Strafvollzugsanstalt oder beim Grenzwachtkorps eingesetzt werden oder für einen solchen Einsatz vorgesehen sind. • Bei vom Bundesamt für Umwelt anerkannten Herdenschutzhunden. Ferner kann das Veterinäramt eine Person auf Gesuch von der praktischen Hundeausbildung befreien, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen die Ausbildung nicht absolvieren kann oder einen kranken oder verhaltensauffälligen Hund hält, mit dem keine praktische Hundeausbildung durchgeführt werden kann. Weitere Informationen sind auf der Website des Veterinäramtes des Kantons Zürich ersichtlich. Für mehr Informationen QR-Code scannen. Newsletter Nichts verpassen: Mit dem Newsletter der Gemeinde Geroldswil sind Sie stets auf dem Laufenden. Erhalten Sie wichtige Informationen, News und Termine direkt per E-Mail. Einfach abonnieren und bequem informiert bleiben, wann immer es Neuigkeiten aus Ihrer Gemeinde gibt.
16 Gemeinde Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Grundeigentümer, Hauswartungen und Liegenschaftsverwaltungen sind gemäss § 20 sowie Anhang 3 und 5 der Verkehrserschliessungsverordnung und § 23 der Polizeiverordnung verpflichtet, Bäume, Sträucher und Hecken, welche in den Strassen- bzw. Wegraum hinausragen, zurückzuschneiden. Diese Vorschrift muss ganzjährlich eingehalten werden. Der Gemeinderat fordert die Eigentümer von Grundstücken entlang öffentlicher Strassen, Fusswegen und Plätzen auf, die Bepflanzungen auf die gesetzlich vorgeschriebenen Masse bis spätestens 15. September 2025 zurückzuschneiden. Dabei sind folgende Vorschriften zu beachten: • Bepflanzungen dürfen nicht über die Strassengrenze ins Strassengebiet/den Gehweg ragen. • Über Strassen muss das Lichtraumprofil bis auf eine Höhe von mindestens 4,50 m dauerhaft freigehalten werden. • Über Fusswegen und Trottoirs muss die lichte Höhe mindestens 2,65 m betragen. • Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln und Strassennamensschilder dürfen nicht überwachsen sein. • Bei Strasseneinmündungen, Strassenkreuzungen und Ausfahrten auf die Strasse müssen Sichtzonen eingehalten werden. In den Sichtzonen muss ein sicht- freier Raum zwischen einer Höhe von 80 cm und einer solchen von 3 m gewährleistet sein. • Gehweg- und Strassenabschlüsse müssen sichtbar sein und freigehalten werden. • Die Bedienung der Hydranten muss allseitig gewährleistet sein. Wir bitten Sie um Kenntnisnahme und danken Ihnen für Ihren Beitrag an die Verkehrssicherheit. Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Grundeigentümer, Hauswartungen und Liegenschaftsverwaltungen sind gemäss § 20 sowie Anhang 3 und 5 der Verkehrserschliessungsverordnung und § 23 der Polizeiverordnung verpflichtet, Bäume, Sträucher, Hecken, welche in den Strassen- bzw. Wegraum hinausragen, zurückzuschneiden. Diese Vorschrift muss ganzjährlich eingehalten werden. Der Gemeinderat fordert die Eigentümer von Grundstücken entlang öffentlicher Strassen, Fusswegen und Plätzen auf, die Bepflanzungen auf die gesetzlich vorgeschriebenen Masse bis spätestens 15. September 2025 zurückzuschneiden. Wir bitten Sie um Kenntnisnahme und danken Ihnen für Ihren Beitrag an die Verkehrssicherheit. Dabei sind folgende Vorschriften zu beachten: • Bepflanzungen dürfen nicht über die Strassengrenze ins Strassengebiet/Gehweg ragen. • Über Strassen muss das Lichtraumprofil bis auf eine Höhe von mindestens 4,50m dauerhaft freigehalten werden. • Über Fusswegen und Trottoirs muss die lichte Höhe mindestens 2,65m betragen. • Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln und Strassennamensschilder dürfen nicht überwachsen sein. • Bei Strasseneinmündungen, Strassenkreuzungen und Ausfahrten auf die Strassen müssen Sichtzonen eingehalten werden. In den Sichtzonen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 80cm und einer solchen von 3m gewährleistet sein. • Gehweg- und Strassenabschlüsse müssen sichtbar sein und freigehalten werden. • Die Bedienung der Hydranten muss allseitig gewährleistet sein.
Gemeinde 17 Gemeindeverwaltung Geroldswil: Neue Öffnungszeiten Die Frequenz der Schalterbesuche auf der Gemeindeverwaltung Geroldswil wurde über einen längeren Zeitraum erhoben und analysiert. Die neuen Öffnungszeiten sind darauf abgestimmt, sowohl den Bedürfnissen der Einwohnerinnen und Einwohner gerecht zu werden als auch jenen der Mitarbeitenden nachzukommen. Die Website der Gemeinde Geroldswil wurde mit weiteren Dienstleistungen ergänzt, so dass weitere Angebote der Gemeindeverwaltung bereits zu Hause digital verfügbar sind. Für jene Geschäfte, für die ein Besuch auf der Gemeindeverwaltung notwendig ist, gelten seit 18. August 2025 folgende Öffnungszeiten: Montag 8.30–11.30 Uhr/14.00–18.30 Uhr Dienstag 8.30–11.30 Uhr/nachmittags geschlossen Mittwoch 8.30–11.30 Uhr/14.00–16.30 Uhr Donnerstag 7.30–11.30 Uhr/nachmittags geschlossen Freitag 8.30–13.00 Uhr Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung freuen sich auf eine angenehme Zusammenarbeit während der neuen Öffnungszeiten und stehen den Einwohnerinnen und Einwohnern weiterhin gerne zur Verfügung. Für mehr Informationen QR-Code scannen. Onlineschalter Nutzen Sie den Online-Schalter der Gemeinde Geroldswil: Ob Bestellungen, Anmeldungen oder Formulare, viele Anliegen lassen sich bequem digital erledigen. Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von unkomplizierten, schnellen und zeitgemässen Services direkt von zuhause aus.
18 Gemeinde Herzliche Gratulation! Kandidaten für das Wahlbüro Geroldswil für die Amtsdauer 2026–2030 gesucht Liebe Clelia Herzlichen Glückwunsch zu deiner bestandenen Lehrabschlussprüfung als Kauffrau Öffentliche Verwaltung EFZ! Wir sind unglaublich stolz auf dich und deinen grossartigen Einsatz während deiner Ausbildung. Mit diesem Meilenstein öffnest du dir nun neue Türen und spannende Horizonte warten auf dich. Wir danken dir von Herzen für die grossartige Zeit, deinen Fleiss und dein Engagement – es war uns eine Freude, dich auf deinem Weg begleiten zu dürfen. Für deine Zukunft wünschen wir dir von ganzem Herzen alles Gute, viel Erfolg und ganz viel Glück auf deinem weiteren Lebensweg. Verwaltungspersonal und Gemeinderat Für die bevorstehenden Erneuerungswahlen unseres Wahlbüros suchen wir noch motivierte und stimmberechtigte Personen, die uns tatkräftig unterstützen möchten. Das Wahlbüro ist verantwortlich für die sorgfältige Verarbeitung der Abstimmungscouverts an vier bis sechs Abstimmungs- und Wahltagen pro Jahr. Zudem übernehmen die Mitglieder teilweise Einsätze als Stimmenzählerinnen und Stimmenzähler an Gemeindeversammlungen sowie bei der Primarschulgemeinde Oetwil-Geroldswil (PSOG). Der Einsatz erfolgt nach einem jährlich festgelegten Einsatz- plan – ideal für Personen, die sich zeitlich flexibel engagieren möchten. Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter: info@geroldswil.ch
Gemeinde 19 Schwimmen lernen mit Spass und Freude Schwimmen für Anfänger bis zum Profi. Im Hallenbad Geroldswil ist es möglich. Schwimmkurse für Kinder ab viereinhalb Jahren und Wassergewöhnung. Von Dienstag bis Samstag Erwachsenenschwimmkurse. Privatkurse nach Absprache. Weitere Infos: www.schwimmschule-limmattal.ch schwimmen@schwimmschule-limmattal.ch Grossächerstrasse 21 | 8104 Weiningen Telefon 043 455 10 10 info@spitex-rechteslimmattal.ch spitex-rechteslimmattal.ch „Es gibt keinen Ort, der das Zuhause ersetzen kann.“ Volksweisheit Kompetenz durch Erfahrung und Engagement Planung/Raumentwicklung Baupolizei/Bauwesen Tiefbau/Realisierung Gesamt-/Bauherrenberatung Hochbau Hochbau Tiefbau Spezialtiefbau Verkehrsplanung Orts- und Quartierplanung Kommunale Bauverwaltung Bauvermessung Leitungskataster GIS Submissions- und Wettbewerbswesen Baurechts- und Brandschutzberatung Geroldswil 043 500 45 82 www.landis-ing.ch
Nicht vergessen! Häckselservice Nur auf Voranmeldung unter: Tel. 044'749'32'35 oder bau_infrastruktur@geroldswil.ch (bis spätestens am Freitag davor) Mittwoch, 10. September 2025 Mittwoch, 19. November 2025
Gemeinde 21 Feiern auch Sie den 80., 85., 90. usw. Geburtstag oder eine Goldene, Diamantene oder Eiserne Hochzeit und wünschen keine Gratulation durch die Gemeinde? Bitte teilen Sie dies der Präsidialabteilung mit: 044 749 32 30 oder E-Mail an info@geroldswil.ch. Jubilare 2025 Gratulationen Der Gemeinderat wünscht allen Jubilaren alles Gute und beste Gesundheit! Den 80. Geburtstag feierten: 24. Mai Maria Ancona 24. Mai Elisabeth Zimmermann-Holderegger 29. Mai Heidi Müller-Dreyer 30. Mai Günter Krepper 09. Juni Aleksandar Banda 22. Juni Dagmar Hansen 03. Juli Jean-Michel Frautschi 20. Juli Radosav Obrenovic-Pantic 03. August Monika Gyr 05. August Rolf Böhi-Ruzicka 21. August Wendy Gazzotti-James 23. August Rudolf Lehmann-Kübler 30. August Helena Kobler Den 85. Geburtstag feierten: 26. Mai Kurt Jauch-Koller 10. Juni Max Hörler-Bieri 23. Juni Elfriede Klein-Hasler 26. Juli Marianne Pfenning-Hofmann 28. Juli Hildegard Wanner-Meier 10. August Johannes Hezel-Stucki 18. August Elfriede Aerne-Hug 20. August Ernestine Facchinetti-Moser Den 90. Geburtstag feierten: 07. Juli Margarete Mäder-Roth 24. Juli Margrit Schmid-Zürcher 05. August Klara Laube-Pujol Den 95. Geburtstag feierten: 01. August Fritz Berger-Lutz Das Fest der Goldenen Hochzeit feierten: 06. Juni Bruno und Phi Phuong Leuthold-Pham-Thi 23. Juni Johannes und Charlotte Britschgi-Blättler 02. August Francesco und Rosa Azzarito-Provenzano Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten: 27. August Konrad und Martha Zimmermann-Hess Das Fest der Eisernen Hochzeit feierten: 01. Juli Josef und Maria Villiger-Loosli 02. September Walter und Esther Zulauf-Burgherr
22 Gemeinde Rückkehr des Sonnensegels Das Sonnensegel auf unserem Dorfplatz hat sich über viele Jahre hinweg bestens bewährt. An heissen Sommertagen spendete es grossflächig Schatten und sorgte so für ein angenehmeres Klima zum Verweilen und förderte damit die rege Nutzung des Dorfplatzes. Wegen der Bauprojekte musste das alte Segel jedoch temporär weichen. Das hohe Alter (Anschaffung 2007) in Kombination mit der Witterung sowie der mechanischen Beanspruchung hat jedoch seine Spuren hinterlassen. Vom schlechten optischen Erscheinungsbild abgesehen, musste das Segel auch bereits mehrmals repariert und instand gestellt werden. Ebenfalls wären durch die veränderte örtliche Situation Anpassungen am Segel notwendig geworden. Deshalb hat sich der Gemeinderat entschieden, das alte Segel durch ein neues zu ersetzen. Das neue Sonnensegel weist beinahe dieselbe Grösse und Geometrie auf, sodass die vorhandenen Ankerpunkte, Pfosten und Rinnen weiterhin genutzt werden können. Im Bereich der neu entstandenen Gasse, die zum Neubau führt, mussten jedoch Modifikationen vorgenommen werden. Für Anschaffung und Montage des neuen Segels hat der Gemeinderat einen Gesamtkredit in Höhe von CHF 120 000.00 inkl. MWST genehmigt. Wir freuen uns, das neue Sonnensegel pünktlich zum Dorffest einweihen zu können. Dadurch bleibt unser Dorfplatz auch in Zukunft ein gemütlicher Treffpunkt für Jung und Alt! Ihr digitaler Entsorgungskalender Für mehr Informationen QR-Code scannen. Alle wichtigen Daten und die verschiedenen Entsorgungsmöglichkeiten können Sie dem Entsorgungskalender entnehmen. Die Wertstoffsammelstelle steht ausschliesslich der Einwohnerschaft von Geroldswil und Fahrweid zur Verfügung. Beim Entsorgen auf der Sammelstelle ist der Entsorgungspass bereitzuhalten.
Gemeinde 23 Lange Tafel auf der Kantonsgrenze Datum: Samstag, 20. September 2025 Zeit: 11–16 Uhr Ort: Fondlihof, Spreitenbacherstrasse 35 8953 Dietikon Veranstalter: Regionale 2025 www.regionale25.ch Als Abschluss und Höhepunkt der Projektschau 2025 findet auf der Kantonsgrenze beim Biohof Fondli ein Picknick der besonderen Art statt und symbolisiert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, welche die Regionale während zehn Jahren unterstützt und gefördert hat. Mit regionalen Produkten der Landwirtinnen und Landwirte und nach dem Tavolata-Prinzip erwartet Sie ein unvergessliches Erlebnis! Bringen Sie Ihr eigenes Lieblings-Picknick mit, geniessen Sie saisonale Köstlichkeiten, frisch gepressten Most und Spezialitäten vom Grill. Freuen Sie sich auf Kutschenfahrten, eindrückliche Bauernhoferlebnisse wie das Füttern von Tieren und Live-Musik mit der charmanten Gipsy-Band Strello. Ein Tag voller Genuss, Gemeinschaft und Überraschungen – für Gross und Klein.
24 Gemeinde Durch das Recycling von Plastikverpackungen und Getränkekartons können der Ressourcenverbrauch gesenkt und die Umwelt geschont werden. Um das zu ermöglichen, hat Geroldswil per 1. September 2025 die Sammlung dieser Verpackungen mit dem RecyBag eingeführt. Den RecyBag gibt es in verschiedenen Grössen, wobei der 35-Liter-Sack 10 Rappen günstiger ist als der Gebührensack. Geroldswil will einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten. Die Gemeinde hat deshalb der Branchenorganisation RecyPac eine Konzession für die Sammlung von Plastikverpackungen und Getränkekartons mit dem Sammelsack RecyBag erteilt. Getränkekartons von Fruchtsäften, Joghurt-Becher, Guetzlischalen, Teigwarenbeutel, Flakons von Kosmetika und weitere Verpackungen können künftig separat gesammelt und dem Recycling übergeben werden. Kunststoffsammlung: Geroldswil führt den RecyBag ein In den RecyBag gehören: • Getränkekartons (z. B. von Tetra Pak) und Plastikflaschen von Kosmetika, Putz- und Waschmitteln • Becher, Schalen, Tuben und andere Verpackungen aus Plastik • Plastikbeutel, -folien, -säcke, -tüten von Lebensmitteln und anderen Produkten Der RecyBag wird in Zehner-Rollen verkauft und kostet pro Stück: • 17-Liter-Sack: CHF 1.00 • 35-Liter-Sack: CHF 1.60 • 60-Liter-Sack: CHF 2.40 • 110-Liter-Sack: CHF 4.00 Die Säcke können bei der Sammelstelle Giessacker gekauft und dort auch abgegeben werden. Die Entsorgung erfolgt im betreuten Bereich, weshalb die Öffnungszeiten des Innenbereiches DAS GEHÖRT IN DEN RECYBAG: KEINE PET-Getränke- flaschen KEINE Elektrogeräte KEINE Batterien und Akkus KEIN Styropor DAS GEHÖRT NICHT IN DEN RECYBAG: QR-Code scannen und weitere Infos erhalten. www.recybag.ch für Verpackungen aus Plastik und Getränkekartons Behältnisse müssen nicht gereinigt werden, restentleert reicht aus. KEINE Spielsachen Getränkekartons (z.B. von Tetra Pak) und Plastik-Flaschen von Kosmetika, Putz- und Waschmitteln usw. Becher, Schalen, Tuben und andere Verpackungen aus Plastik Beutel, Folien, Säcke und Tüten aus Plastik von Lebensmitteln und anderen Produkten KAUFEN UND ZURÜCKBRINGEN. Wir sind eine Non-Profit-Organisation. Darum bekommst du den RecyBag zum Selbstkostenpreis. *unverbindliche Maximalpreisempfehlung DER RECYBAG IST GUT FÜR DIE UMWELT! Durch das Recycling können der Ressourcenverbrauch reduziert und die Umwelt geschont werden. Finde jetzt heraus, wo du den RecyBag kaufen und zurückbringen kannst! für Verpackungen aus Plastik und Getränkekartons www.recybag.ch ©RecyPac Januar 2025 17L-Sack: 1.00 Fr.* 35L-Sack: 1.60 Fr.* 60L-Sack: 2.40 Fr.* 110L-Sack: 4.00 Fr.*
Gemeinde 25 Weitere Auskünfte: Abteilung Bau und Infrastruktur Tel.: 044 749 32 35 E-Mail: bau_infrastruktur@geroldswil.ch 1070853 Generalagentur Limmattal Stephan Egli mobiliar.ch Kirchplatz 8953 Dietikon T 044 744 70 77 limmattal@mobiliar.ch Ich bin für Sie da in Geroldswil. Reto Müller, Versicherungs- und Vorsorgeberater T 044 744 70 61, reto.mueller@mobiliar.ch gelten. Weitere Verkaufs- und Rückgabestellen finden Sie auf www.recybag.ch. Darum hat sich Geroldswil für RecyPac entschieden RecyPac hat sich zum Ziel gesetzt, aus Plastikverpackungen und Getränkekartons hochwertige Rezyklate für den Wiedereinsatz auf dem Schweizer Markt herzustellen. Dafür betreibt RecyPac die schweizweit einheitliche Sammlung mit dem RecyBag und baut gegenwärtig eine flächendeckende Verkaufs- und Rückgabeinfrastruktur auf. Für Gemeinden und die Bevölkerung hat die Recycling-Lösung von RecyPac viele Vorteile. Dazu gehören, dass RecyPac als nicht gewinnorientierter Verein aufgebaut ist, das Kostendeckungsprinzip einhält und seine Finanz- und Stoffströme offenlegt. Weil das Konzept von RecyPac ausserdem von der WEKO geprüft und freigegeben worden ist, ist Geroldswil überzeugt, dass die Bevölkerung eine hochwertige Recycling-Lösung zu einem fairen Preis erhält.
26 Gemeinde Auch dieses Jahr fand wieder die 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr statt. Die Einsätze und Übungen fanden in verschiedenen Gemeinden im Bezirk Dietikon statt. Für die Übernachtung durften wir die Gastfreundschaft von Schlieren annehmen. Das Antreten fand am Freitag, 20. Juni 2025, um 19 Uhr beim Feuerwehrdepot Schlieren statt. Die Verabschiedung war dann am Samstag, 21. Juni 2025, um 19 Uhr beim Feuerwehrdepot in Geroldswil. Freitag, 21 Uhr: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person Nachdem die Jugendlichen ihre Unterkunft bezogen hatten, gab es ein gemeinsames Abendessen. Kurz nach dem Dessert kam der erste Einsatz. An der Uitikonerstrasse im «Schliere-Wald» war ein Fahrzeuglenker von der Strasse abgekommen und in einen Baum gefahren. Der Lenker wurde dabei im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Jugendfeuerwehr befreit werden. Bevor aber die Arbeiten am Fahrzeug anfangen konnten, musste noch eine Fahrspur gesperrt werden, damit die Jugendfeuerwehr auch gefahrlos arbeiten konnte. Eine wechselseitige Verkehrsregelung wurde aufgezogen. Unterstützt durch die erfahrenen AdF (Angehörige der Feuerwehr), haben die Jugendlichen den Verkehr geregelt. Das verunfallte Fahrzeug wurde mit dem PIF (Pionierfahrzeug) und diversem Material, welches dieses Fahrzeug mitführt, gesichert. Danach wurde die Fahrertür mit schwerem Gerät entfernt. Anschliessend konnte der Fahrer mit dem Rettungsbrett aus dem Fahrzeug gerettet werden. Parallel dazu hat ein weiteres Team einen Sichtschutz aufgebaut, damit Gaffer und Onlinereporter keine Chance haben, Bilder zu machen. Allerdings haben wir in dieser Übung die Sichtschutzwand nach dem Aufbau auf die Seite geschoben, denn es waren zahlreiche Eltern gekommen, die ihre Jugendlichen im Einsatz sehen wollten. Freitag, 23 Uhr: Brand im Gewerbegebäude Kaum zurück und noch nicht einmal richtig Energie getankt, folgte schon der nächste Einsatz. Ein Fahrzeug hatte in einer Werkstatt Feuer gefangen. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung im ganzen Garagenbetrieb. Vor Ort stellte sich heraus, 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr 2025 1 dass sich noch Personen im Gebäude befinden. Nun galt es, schnell zu handeln und die Rettung einzuleiten. Also wurden die ersten Druckleitungen aufgebaut, Atemschutz angezogen und zur Personenrettung vorgerückt. Ein weiteres Team kümmerte sich um die Brandbekämpfung. Damit die Hitze aus der Werkstatt entweichen konnte, wurde mit der ADL (Autodrehleiter) noch eine Dachöffnung erstellt. So konnte nebst der Hitze auch der Rauch entweichen. Ein kräftezehrender Einsatz mit vielen Rettungen und Leitungen, aber auch mit diversen Herausforderungen. Nachdem der Einsatz bewältigt war, mussten, getreu dem Motto, «Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz», alle Schläuche wieder aufgerollt und die Atemschutzgeräte gereinigt werden. Sobald die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt war, konnten sich die Jugendlichen in ihre Schlafsäcke zurückziehen. Obwohl es schon zwei Uhr war, versuchten einige noch, wach zu bleiben, um beim nächsten Einsatz schnell bereit zu sein. Der nächste Einsatz war dann erst um sieben Uhr. Eine Brandmeldeanlage löste Alarm aus. Der ausgelöste Melder befindet sich im elften Stock. Nachdem der erste Trupp jedoch einen Fehlalarm festgestellt hatte, war klar, dass nicht noch weitere Personen hochlaufen mussten. Samstag, 9.45 Uhr: Übungsbetrieb Nach dem gemeinsamen Frühstück im Feuerwehrdepot Schlieren ist die Jugendfeuerwehr nach Uitikon aufgebrochen. Dort gab es drei Ausbildungsposten. Einmal für Pioniere, für die Öl-/Chemiewehr und fürs Retten über Leitern. Die beiden Posten Öl-/Chemiewehr und Retten über Leitern waren als Vorbereitung für den Kantonalen
Gemeinde 27 1 Personenrettung nach Autounfall 2 Konzentration während des Jenga-Spiels 3 Schlusseinsatz Fahrzeugbrand 2 Wettkampf ausgelegt. Beim Posten für Pioniere stand diesmal der Spass im Vordergrund. So konnte eine Gruppe mit dem Spreizer Jenga spielen und die andere Gruppe mit Hebekissen einen Ball so bewegen, dass er an das richtige Ziel kam. Wettertechnisch hatten wir Glück, es war die ganze Zeit schön. Am Nachmittag stieg die Temperatur aber stark an. So haben wir spontan entschlossen, das Programm anzupassen und nochmals einen PlauschFEUERWEHR ZWECKVERBAND Bist du mindestens 13 Jahre alt und möchtest in der Jugendfeuerwehr dabei sein? Dann melde dich bei der Feuerwehr in deiner Gemeinde. Für die Gemeinden Geroldswil und Oetwil an der Limmat wäre das beim Kommandanten Michal Felt, Tel. 079 513 51 99 oder unter fw.geroldswil-oetwil@gmx.ch 3 posten einzurichten. Auf einem eingezäunten Fussballfeld bei der Schule Kalktarren in Schlieren musste der Fussball mit dem Wasserstrahl ins gegnerische Tor befördert werden. Dass der Fokus auf dem gegenseitigen Nassspritzen sein wird, war uns von Anfang an klar. So kam es auch, dass alle «pflotschnass» waren. Es hat allen viel Spass bereitet. Samstag, 15.30 Uhr: Fahrzeugbrand Nun wurde es aber noch einmal ernst. Ein Fahrzeug in Oetwil an der Limmat hat Feuer gefangen. Ein anderer Autofahrer, der dies beim Vorbeifahren filmen wollte, hat durch die Ablenkung die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist gegen einen Baum gefahren. Eine Rauchpetarde, welche schwarzen Rauch generiert, liess dieses Szenario sehr realistisch aussehen. So mussten für diesen Einsatz nochmals die Brandschutzkleider und Atemschutzgeräte gefasst werden. Ein Team kümmerte sich um das Löschen des Fahrzeuges und ein anderes um die Rettung der eingeklemmten Person. Neben diesem Szenario gab es noch einen kleinen Ernstfalleinsatz. Die Drohne unseres Fotografen hatte sich wegen eines Windstosses in der Tanne oberhalb des Einsatzortes verheddert. So musste diese mit Hilfe der Steckleiter aus dem Baum befreit werden. Die anstrengenden Übungen, kombiniert mit wenig Schlaf und grosser Hitze, machten sich bei den Jugendlichen, aber auch bei den Erwachsenen langsam bemerkbar. Dennoch musste auch hier die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden. Nachdem alles aufgeräumt und versorgt war, konnte die diesjährige 24-StundenÜbung der Jugendfeuerwehr abgeschlossen werden. Ein bisschen Restenergie fand sich dann doch noch, als einige Jugendliche versuchten, einen anderen in den Brunnen zu werfen. Es war wieder eine tolle 24-Stunden-Übung, welche ohne die Unterstützung des Kaders, aber auch der Feuerwehren im Bezirk, nicht durchführbar gewesen wäre. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön für die Mitwirkung und Unterstützung.
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