Gemeindenachrichten Jubiläumsfeier 75 Jahre GOW | Seite 9 Anpassung der Zusatzleistungsverordnung | Seite 13 50 Jahre Tennisclub Geroldswil | ab Seite 42 Limmattaler Energie Genossenschaft | ab Seite 58 Lebensmittel Nummer eins – Wasser 55. Jahrgang | Ausgabe Nr. 1 | März 2026 | www.geroldswil.ch
2 Gemeinde Mit Schrecken, Fassungslosigkeit und unendlicher Trauer hat das neue Jahr begonnen. Solche Momente führen uns schmerzhaft vor Augen, wie plötzlich und unvorhergesehen unsere Welt aus den Fugen geraten kann und verletzlich unser Zusammenleben ist. Umso wichtiger ist es, mit Hoffnung, Zuversicht und gegenseitiger Unterstützung trotzdem weiterzugehen. Jede und jeder Einzelne von uns kann mit kleinen Gesten, Aufmerksamkeit und Engagement dazu beitragen, dass unser Miteinander von Respekt, Mitgefühl und Zusammenhalt geprägt bleibt. Wie nahe Freud und Leid beieinander liegen, zeigen die Erfolge unserer grossartigen Schweizer Athletinnen und Athleten an den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina! Sie liessen uns für einige Tage die Tragödien der aktuellen Weltgeschichte etwas vergessen und schenkten uns Momente der Freude, des Stolzes und der Verbundenheit mit einem herzhaften HOPP SCHWIIZ! Ein neues Jahr ist immer auch eine Gelegenheit, den Blick nach vorne zu richten. Die erste Ausgabe der Gemeindenachrichten 2026 zeigt eindrücklich, wie vielfältig, engagiert und lebendig unser Gemeindeleben ist. Hinter jedem Beitrag stehen Menschen, die Verantwortung übernehmen, sich einbringen und damit unser Zusammenleben stärken. Wasser ist das lebensnotwendige Elixier für den Menschen. Ein weiteres starkes Zeichen setzt die Gruppenwasserversorgung Geroldswil-Oetwil a.d.L.-Weiningen (GOW), die 2026 ihr 75-jähriges Bestehen feiert. Seit Jahrzehnten sorgt sie verlässlich dafür, dass sauberes Trinkwasser aus dem Hahn fliesst – ein Luxus, den wir oft als selbstverständlich wahrnehmen. Gleichzeitig erinnern uns Informationen zur Versorgungssicherheit, zur Notfallvorsorge und zur geplanten Übung daran, wie wichtig es ist, vorbereitet zu sein und Verantwortung auch im Kleinen zu übernehmen. Brunnenmeister Beat Amsler ermöglicht der interessierten Bevölkerung einen exklusiven Einblick in die Wasserversorgung unserer Gemeinde. Wann und wo genau? Lesen Sie den Beitrag. Ein wichtiger Meilenstein im laufenden Jahr sind die Erneuerungswahlen vom 8. März 2026. Sie geben Ihnen als Stimmberechtigte die Möglichkeit, die zukünftige Zusammensetzung unserer Behörden mitzubestimmen und damit die Entwicklung unserer Gemeinde aktiv zu prägen. Nutzen Sie dieses demokratische Recht – Ihre Stimme zählt. Auch das Engagement der Raumpatinnen und Raumpaten zeigt, wie viel Einzelne für das Gemeinwohl bewirken können. Wer regelmässig Abfall sammelt, übernimmt nicht nur eine praktische Aufgabe, sondern setzt ein Zeichen für Rücksicht, Respekt und ein sauberes Ortsbild. Dieses freiwillige Engagement verdient grosse Anerkennung. Bibliothek, Vereine, Musik, Sport und Kultur prägen das Gesicht unserer attraktiven Gemeinde ebenso. Sie schaffen Begegnungen, fördern Talente und verbinden Generationen. Ob Lesung, Konzert, Turnanlass oder Vereinsausflug – all diese Aktivitäten machen Geroldswil zu einem lebenswerten Ort, an dem man sich zuhause fühlt. Lassen wir uns von diesem Engagement inspirieren. Packen wir auch 2026 gemeinsam an – mit Offenheit, gegenseitiger Wertschätzung und dem Willen, unser Dorf weiter positiv zu entwickeln und zu gestalten. Ich freue mich, wenn wir gemeinsam für unser schönes Dorf engagiert sind. Die beste Gelegenheit dazu ist, wenn Sie mich bei unserer Begegnung spontan ansprechen. Ich nehme mir immer Zeit für einen offenen und respektvollen Austausch mit der Bevölkerung. Bis dahin bitte ich Sie um einen Gefallen: Bitte bleiben oder werden Sie gesund. Für Ihren Gesamtgemeinderat und das Verwaltungsteam. Ihr Gemeindepräsident Michael Deplazes «Viele kleine Menschen, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern» Quelle: Afrikanisches Sprichwort
Inhaltsverzeichnis 3 Gemeinde Gemeinde Lebensmittel Nummer eins – Wasser! 4 Jubiläumsfeier 75 Jahre Gruppenwasserversorgung GOW 9 Begrüssung neuer Raumpaten 10 Anpassung der Zusatzleistungsverordnung 13 MOJUGA: Jahresrückblick Limmattal 14 Oberstufentreff 17 Feuerwehr 18 Gratulationen 21 Seniorenzentrum Im Morgen: Neubaufreigabe 23 Öffnungszeiten Gemeinde 2026 26 Bibliothek Der neue Schweizer Podcast über Bibliotheken 29 Jahresrückblick 2025 der Bibliothek 30 Agenda 33 Vereine FCOG 35 OTVG 38 TC Geroldswil 42 Kreismusik Limmattal 44 Senioren Seniorenrat 47 Kirche Veranstaltungen der kath. Pfarrei St. Johannes 49 Veranstaltungen der ref. Kirchgemeinde 51 Weltgebetstag 2026 54 Ökumenischer Gottesdienst und Suppentag 55 Samstagsinput mit Karin Härry 55 Fiire mit de Chliine 57 Café Treffpunkt – für alle! 57 Gewerbe Limmattaler Energie Genossenschaft 58 GWGO – Wo finde ich was? 60 Informationen Wichtige Telefonnummern von Behörden und Institutionen 62 Mediadaten Gemeindenachrichten 63
4 Gemeinde Lebensmittel Nummer eins – Wasser! Es ist gesund, kommt aus unserer Region, stammt aus der Natur und ist umweltfreundlich und daher absolut nachhaltig: unser Trinkwasser! Aber es ist zweifelsohne auch das wichtigste Lebensmittel überhaupt. Nebst dem Genuss für unseren Körper benötigen wir das Wasser unter anderem auch zum Kochen, zum Waschen, zum Kühlen, zum, zum, zum ... Genau: Wasser ist sehr zentral in unserer Lebensgestaltung. In unserer Ernährung stellt das Wasser den wichtigsten Bestandteil dar. Täglich verlieren wir durch Ausscheidungen wie Schweiss, Atemluft usw. zwischen zwei und drei Litern an Flüssigkeit. Diesen Verlust an Flüssigkeit muss unser Körper kompensieren. Aus diesem Grund führen wir unserem Körper regelmässig Wasser in Form von Nahrung zu. Rund einen Liter Wasser nehmen wir in der festen Nahrung auf wie Gemüse, Früchte, Milchprodukte, Fleisch usw. Die restlichen mindestens zwei Liter trinken wir mit Vorteil als Wasser, ob mit oder ohne Kohlensäure oder als Süssgetränk, Kaffee, Tee: das Grundnahrungsmittel für uns alle. Als Durstlöscher bietet sich das Trinkwasser an erster Stelle an. Es verfügt zwar über verschiedenste wichtige Inhaltsstoffe, doch ist es völlig kalorienfrei. Die gelösten Mineralien geben dem Trinkwasser den charakteristischen Geschmack, und je nach Region können sogar Unterschiede festgestellt werden. Unser Trinkwasser in Geroldswil enthält Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium. Diese sind wichtig für unseren Körper, helfen sie doch beim Aufbau der Knochen und sind für eine funktionierende Stoffwechselfunktion zuständig. Auch Eisen zählt zu den gesunden Inhaltsstoffen. Eisen hilft bei der Bildung von roten Blutkörperchen und wirkt sogar Müdigkeit entgegen. Einwandfreie Trinkasserqualität Als Geniesser sind Sie jederzeit auf einwandfreies Trinkwasser angewiesen. Kaufen Sie das Trinkwasser im Detailhandel, können Sie auf die ständigen Produktionskontrollen bei der Herstellung und Abfüllung des Wassers in Flaschen zählen. Strenge Kontrollen führt aber auch Ihre kommunale Trinkwasserversorgung durch, bis das Wasser bei Ihnen aus dem Wasserhahn fliesst. Neben den regelmässigen Kontrollen der verschiedenen Pumpwerke und Reservoire durch Ihre Wasserversorgung werden periodisch Trinkwasserproben an verschiedenen Abnahmeorten im gesamten Gebiet der Trinkwasserversorgung durch das Kantonale Labor Zürich erhoben und ausgewertet. Für das Lebensmittel Nr. 1 gelten sehr strenge, also höchste Anforderungen. Die Proben werden sowohl mikrobiologisch als auch chemisch ausgewertet. Dabei dürfen die gesetzlichen Höchstwerte keinesfalls überschritten werden. Die Gruppenwasserversorgung GeroldswilOetwil a.d.L.-Weiningen (GOW) ist für die Versorgung mit Frischwasser, also Ihr Trinkwasser, für diese drei Gemeinden zuständig. Um mögliche Versorgungsengpässe oder gar Versorgungsausfälle zu überbrücken, hat die Gruppenwasserversorgung GOW das Konzept Trinkwasserversorgung in Notlagen (TWN) ausgearTrinkwasser
Gemeinde 5 Details zur Versorgungssicherheit Unsere Wasserversorgungen verfügen über ein Konzept für die Bewältigung von solch schwerwiegenden Notsituationen. Als schwerwiegend gilt, wenn die Wasserversorgung in die Haushaltung nicht innert drei Tagen wiederhergestellt werden kann. Denn aufgrund der gesetzlichen Vorgaben sind die Wasserversorgungen verpflichtet, ab dem vierten Tag ohne Wasserversorgung in die Haushaltungen mindestens vier Liter Trinkwasser pro Person und Tag zur Verfügung zu stellen beziehungsweise abzugeben. Allerdings: Die vorgelagerten drei Tage müssen die Haushaltungen mit ihrem Notvorrat selbst überbrücken. Unsere Wasserversorgung empfehlt einen Mindestbestand von neun Litern Wasser pro Person, also ein Sixpack mit 1,5-Liter-Flaschen. Bei jedem Notfall setzt unsere Wasserversorgung alles in Bewegung, um die Versorgung schnellstmöglich wieder in den Normalzustand zu versetzen. Sollte es zu schwerwiegenden und länger anhaltenden Unterbrüchen im Trinkwassernetz kommen, richten die Gemeinden ab dem vierten Tag Notabgabestellen ein. An diesen Notabgabestellen können die Einwohner/innen im Holprinzip, mit selbst mitgebrachten Gefässen, Trinkwasser beziehen. Übung Notfall-Wasserabgabestelle In der nächsten Ausgabe der Gemeindenachrichten erfahren Sie mehr über die Trinkwasser-Abgabestellen. Merken Sie sich schon heute den Samstag, 12. September 2026. An diesem Tag wird die Wasserversorgung in Zusammenarbeit mit der Gemeindeführungsorganisation Geroldswil, dem Zivilschutz der Zivilschutzorganisation Dietikon, der Feuerwehr beitet und vom zuständigen kantonalen Amt prüfen und genehmigen lassen. Die Durchführbarkeit dieses Wassernotfallkonzepts soll nun am Samstag, 12. September 2026, umfassend geübt werden. Die Einwohner/innen im Einzugsgebiet der Trinkwasserversorgung werden bei dieser wichtigen Übung die Hauptpersonen spielen. Versorgungssicherheit auch bei schweren Mangellagen Aus verschiedenen Gründen kann es vorkommen, dass die Wasserzufuhr in die Haushaltungen eingeschränkt oder gar unterbrochen ist. Unlängst, nämlich am 26. Dezember 2025, musste ein Teil des Dorfes Geroldswil auf das Wasser aus dem Hahn verzichten. Die Ursache, ein technischer Defekt, konnte in weniger als einer Stunde behoben werden. Aber auch in einer schweren Not-, also Mangellage, sind die Wasserversorgungen der GOWGemeinden Geroldswil, Oetwil und Weiningen sehr bestrebt, die Bevölkerung schnell mit ausreichend Trinkwasser zu versorgen. Als schwere Mangellage gelten zum Beispiel Situationen, in denen die normale Versorgung über die häusliche Infrastruktur (Wasserrohre) mit Trinkwasser erheblich gefährdet, erheblich eingeschränkt oder verunmöglicht ist. Dies trifft insbesondere bei Naturereignissen, Störfällen, Sabotagen oder kriegerischen Handlungen zu.
6 Gemeinde Geroldswil-Oetwil a.d.L., der Polizei rechtes Limmattal sowie Ihnen als Einwohnerinnen und Einwohner von Geroldswil die grosse und sehr wichtige Notfallübung in Geroldswil durchführen. Die Bevölkerung aller drei Gemeinden der Wasserversorgung GOW wird eingeladen, eine NotfallWasserabgabestelle in Betrieb zu erleben und Trinkwasser ab Tankwagen zu beziehen. Kluger Rat – Notvorrat! Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung BWL kümmert sich zusammen mit der Wirtschaft darum, dass unser Land in Krisen mit allem Lebensnotwendigen versorgt wird. Es kann aber jede und jeder Einzelne unerwartet in eine Notlage geraten. In solchen Fällen bildet ein individuell zusammengestellter Notvorrat ein beruhigendes Reservepolster. Notvorrat – wozu? Eine unerwartete Krise ist jederzeit möglich. Die Covid-19-Pandemie oder auch Extremwetterereignisse in verschiedenen Teilen der Schweiz haben das eindrücklich gezeigt. Der Notvorrat ist eine einfache Vorbereitungsmassnahme für den Krisenfall. Damit kann jeder Haushalt die eigene Versorgung mit lebenswichtigen Gütern für einige Tage sicherstellen. Der Notvorrat ist ein Beitrag, den jede Person leisten kann, um eine Krise zu bewältigen und Notlagen zu überbrücken. Gleichzeitig suchen die Wirtschaft und die zuständigen staatlichen Stellen Lösungen, um die Versorgung so rasch wie möglich wieder sicherzustellen. Mit dem Notvorrat soll nicht eine längere Krise überstanden werden, sondern er dient zur Überbrückung eines vorübergehenden Versorgungsengpasses. Selbst lokale Störungen können Kettenreaktionen auslösen, die unsere Versorgung vorübergehend beeinträchtigen. Was sollte unbedingt im Haus sein? • Getränke: 9 Liter Wasser (1 Sixpack) pro Person, weitere Getränke • Lebensmittel für rund 1 Woche: zum Beispiel Reis, Teigwaren, Öl, Fertiggerichte, Salz, Zucker, Kaffee, Tee, Dörrfrüchte, Müesli, Zwieback, Schokolade, UHT-Milch, Hartkäse, Trockenfleisch, Konserven • Verbrauchsgüter: batteriebetriebenes Radio, Taschenlampe, Ersatzbatterien, Kerzen, Streichhölzer/Feuerzeug, Gaskocher • Und ausserdem: 50 Hygienemasken pro Person, Desinfektionsmittel, persönliche Medikamente und regelmässig benötigte Hygieneartikel, etwas Bargeld, Futter für Haustiere usw. • Unbedingt: Wasserbehälter für den Bezug von Frischwasser ab dem 4. Tag Wasser ist besonders wichtig! In der Schweiz verfügen wir über eine sehr gute Versorgung mit Trinkwasser. Doch schon ein Unwetter kann eine Wasserleitung beschädigen oder das Trinkwasser verunreinigen. Dann ist eine eigene Reserve wichtig, bis die Versorgung wieder sichergestellt ist. Mindestens neun Liter Wasser pro Person – ein Sixpack mit 1,5-Liter-Flaschen – ist die Mindestempfehlung. Der Transport ist einfach und das Wasser mehrere Monate haltbar. Diese Menge sollte im Notfall zum Trinken und Kochen für drei Tage ausreichen. Nicht berücksichtigt ist dabei jedoch das Brauchwasser für die Körperhygiene, Toilettenspülung usw. Daher sind die Wasserversorger verpflichtet, die Bevölkerung ab dem vierten Tag eines Unterbruchs
Gemeinde 7 Weitere Infos: https://www.bwl.admin.ch/de/klugerrat-notvorrat www.notfalltreffpunkt.ch wieder mit einer minimalen Menge an Trinkwasser zu versorgen. Der Notfalltreffpunkt! Während Ereignissen, bei denen das Stromnetz ausfällt, das Internet nicht zur Verfügung steht und das Telefonieren nicht mehr möglich ist, besteht in jeder Gemeinde eine Anlaufstelle: der Notfalltreffpunkt. Ihre Anlaufstelle im Ereignisfall Benötigen Sie im Ereignisfall Unterstützung oder wünschen Sie Informationen wie beispielswiese über die Dauer eines lange andauernden Stromausfalls, ist der Notfalltreffpunkt der Gemeinde Ihre erste Anlaufstelle. Hier erhalten Sie Hilfe und Informationen. Die Notfalltreffpunkte der Gemeinden dienen bei einem Kommunikationsausfall, bei dem Sie die Blaulichtorganisationen (Polizei, Feuerwehr, Sanität) nicht mehr mit dem Telefon alarmieren können, als erste Kontaktstelle, um Notrufe abzusetzen. In der Regel werden diese Notfalltreffpunkte von der kommunalen Feuerwehr betreut. Auch für den Fall, dass die Gemeinde (teil-) evakuiert werden muss und Sie keine Fahrgelegenheit haben, begeben Sie sich zum nächstgelegenen Notfalltreffpunkt. Von dort aus werden Sie – wenn nötig – so rasch wie möglich aus dem gefährdeten Gebiet gebracht. Ihren Notfalltreffpunkt finden Sie hier: Der Notfalltreffpunkt auf dem Dorfplatz in Geroldswil wird auch bei der Wassernotfallübung vom 12. September 2026 in Betrieb genommen. Kluger Rat – Notvorrat Notvorrats-Rechner TREFFPUNKT
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Gemeinde 9 Jubiläumsfeier 75 Jahre Gruppenwasserversorgung GOW Die Gruppenwasserversorgung GOW blickt im Jahr 2026 auf ihr 75-jähriges Bestehen zurück. Seit ihrer Gründung im Jahr 1951 stellt sie die zuverlässige Trinkwasserbeschaffung für die Verbandsgemeinden Geroldswil, Oetwil an der Limmat und Weiningen sicher und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in der Region. Zur Gruppenwasserversorgung GOW gehören mehrere zentrale Anlagen: das Grundwasserpumpwerk Schanzen, die beiden Reservoire Moos in Geroldswil und Guldiberg in Weiningen sowie die grosskalibrigen Transportleitungen. Die einzelnen Gemeinden werden über das entsprechende gemeindeeigene Verteilnetz der drei autonomen Wasserversorgungen versorgt. Für die rund 12 000 Einwohnerinnen und Einwohner der drei Verbandsgemeinden werden jährlich etwa 1,2 Millionen Kubikmeter Trinkwasser benötigt. Rund 90 Prozent dieser Wassermenge stammen aus Grundwasser, das in Ufernähe der Limmat gewonnen wird. Etwa die Hälfte davon wird durch das gruppeneigene Grundwasserpumpwerk Schanzen gefördert und in die hochgelegenen Reservoire gepumpt. Die andere Hälfte wird durch das Grundwasserpumpwerk Schönenwerd bereitgestellt. Diese Anlage gehört zum Wasserwirtschaftsverband Limmattal (WVL), dem neben den Wasserversorgungen Dietikon und Schlieren auch die drei Wasserversorgungen der GOW einzeln angehören. Die verbleibenden rund zehn Prozent der benötigten Wassermenge werden durch Quellwassereinspeisungen der Gemeinden Oetwil an der Limmat und Weiningen abgedeckt. Anlässlich des 75-jährigen Bestehens lädt die Gruppenwasserversorgung GOW am Sonntag, 31. Mai 2026, von 10 bis 14 Uhr beim Reservoir der Freizeitanlage Moos Geroldswil zur Jubiläumsfeier ein. Es besteht die Möglichkeit einer Reservoir- sowie Quellbrunnenstubenbesichtigung. Ebenfalls werden weitere Informationen über die Wasserversorgung vermittelt sowie allfällige Fragen durch den Brunnenmeister der GOW beantwortet. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Bitte beachten: Die Anzahl der Parkplätze vor Ort ist beschränkt. Parkmöglichkeiten stehen beim Wiesentäli-Parkplatz sowie im Zentrum Geroldswil zur Verfügung. Die Gruppenwasserversorgung freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.
10 Gemeinde Begrüssung neuer Raumpaten Raumpatinnen und Raumpaten leisten einen wichtigen Beitrag zur Sauberkeit unserer Gemeinde. Sie kümmern sich eigenverantwortlich um ein festgelegtes Gebiet und sammeln dort regelmässig den achtlos liegengelassenen Abfall ein. Dabei wäre ein solches Engagement oft gar nicht nötig, wenn Abfälle konsequent und korrekt entsorgt würden. Leider ist das Gegenteil der Fall: Littering nimmt weiter zu und stellt unseren Betriebsunterhalt vor immer grössere Herausforderungen. Unter Littering versteht man nicht die illegale Entsorgung von Abfällen aus Haushalten, Gewerbe oder Industrie zur Umgehung von Entsorgungskosten. Gemeint ist vielmehr das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum, obwohl geeignete Entsorgungsmöglichkeiten vorhanden wären. Umso mehr freut es uns, in dieser Ausgabe der Gemeindenachrichten eine neue Raumpatin vorstellen und begrüssen zu dürfen. Frau Brugger engagiert sich seit Frühling 2025 in dieser Funktion und wurde im Rahmen eines persönlichen Austauschs auf der Gemeindeverwaltung bereits herzlich willkommen geheissen. Auch Herr und Frau Schellenberg sind nun schon seit September 2024 im Kampf gegen Littering aktiv unterwegs. Auch ihnen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Gerne stellt sich Frau Brugger kurz vor Mein Name ist Christina Brugger und ich bin mit meiner Familie im Frühjahr 2024 von Regensdorf nach Fahrweid gezogen, ganz in die Nähe der Wertstoffsammelstelle. Zu meiner Arbeit pendle ich mit dem ÖV nach Zürich. Ich bin viel zu Fuss oder mit dem Trotti in Fahrweid und Geroldswil unterwegs, wo mein Sohn Leo die Schule und den Schulhort besucht und in der F-Jugend des FCOG spielt. Wie wurden Sie auf die Raumpatenschaft aufmerksam? Über das Plakat am Entsorgungsplatz. In welchem Turnus säubern Sie das zugeteilte Gebiet? Im Regelfall zweimal die Woche; einmal unter der Woche und einmal am Wochenende. Wie störend/wie schlimm empfinden Sie das Littering in der Gemeinde Geroldswil? Je nach Areal ist es sehr unterschiedlich. Beim Kreisel Geroldswil Grindlen beispielsweise werfen Autofahrer den Müll aus ihren Fahrzeugen auf die Strasse. Was war das Verrückteste, das Sie bis jetzt gefunden haben? Eine komplette Abdeckung eines E-Rollers und einen AirTag. Wo entsorgen Sie jeweils den gesammelten Abfall? Ich sortiere direkt, wenn ich auf der Sammelrunde bin, und habe hierfür immer zwei Behälter dabei. PET bringe ich zur CoopTankstelle, Alu und Glas zur Wertstoffsammelstelle, den Restmüll gebe ich beim Werkhof ab. Es ist nicht selbstverständlich, dass Sie freiwillig ein gewisses Gebiet säubern. Warum nehmen Sie diese Arbeit auf sich? Ich habe auf dem Weg zur Bushaltestelle ohnehin immer den Müll in den Eimer geworfen und beim Spazierengehen am Feldrand Müll aufgenommen, damit dieser nicht im Tierfutter landet. Mit der Raumpatenschaft tue ich dies einfach in einem verbindlicheren Rahmen. Wie reagiert Ihr Umfeld auf die Raumpatenschaft? Sehr positiv. Auch mein Sohn ist meistens hochmotiviert mit der Müllzange dabei. Frau Brugger mit Sohn Leo. Die Feuerwerkskörper, die im Bild sichtbar sind, lagen am Neujahrstag vor dem Entsorgungsplatz verstreut Herr und Frau Schellenberg
Gemeinde 11 Wie reagieren fremde Personen auf Ihre Einsätze? Ich wurde einmal gefragt, ob ich Sozialstunden leisten müsse. Es gibt wenig Reaktionen, zum Glück aber auch kaum Provokationen wie absichtliches Müllwegwerfen in meiner Nähe. Denken Sie, dass Sie durch Ihren Einsatz auch andere Raumpaten motivieren können? Ich hoffe es, dass wir Ehrenamtliche helfen, die Wahrnehmung zu verändern. Ich erlebe immer wieder, dass Strassenreinigung als etwas Selbstverständliches angesehen wird, für das man ja Steuern zahlt. Noch wichtiger als erwachsene Raumpaten finde ich das Engagement der PSOG. Mit den Kindern kümmert sich der Schulhort um ein Gebiet und leistet so echte Grundlagenarbeit. Haben wir nun auch Ihr Interesse an einer Raumpatenschaft geweckt? Wenn Sie Ihren Beitrag zu einem sauberen Geroldswil leisten möchten, dürfen Sie sich gerne direkt bei der IGSU unter www.igsu.ch – Raumpaten anmelden. Für weitere Auskünfte oder ein persönliches Vorgespräch steht Ihnen die Abteilung Bau und Infrastruktur unter Tel. 044 749 32 35 oder per E-Mail unter bau_infrastruktur@geroldswil.ch gerne zur Verfügung. HIT Holdener Immobilien-Treuhand Dorfstrasse 78, 8954 Geroldswil E-Mail: nicole-holdener@holdener-immobilien.ch, Phone: +41 79 561 73 93 www.holdener-immobilien.ch Für einen Klienten suchen wir in der Region Würenlos/Oetwil a.d.L./Geroldswil/Weiningen oder Unterengstringen • eine freistehende Villa an bester Hanglage mit ca. 250 m² Wohnfläche und mindestens 5,5 Zimmern und 2 grosszügigen Garagen • idealerweise mit Garten/Parkgrundstück und Swimmingpool Die Zufriedenheit aller Beteiligten ist unser höchster Anspruch. Bei der Vermittlung dieser exklusiven Liegenschaft setzen wir auf Diskretion, Harmonie und eine Abwicklung, die den Werten unserer Klienten vollumfänglich entspricht. Repräsentative Villa mit Sanierungsbedarf gesucht – Schweizer Familie prüft gerne jedes Angebot Nicole Holdener freut sich auf Ihr Angebot.
12 Raumpatenschaft Wir suchen Dich! Was ist Raumpatenschaft? Ein Götti/Gotti ist zuständig für ein bestimmtes Gebiet, wo er/sie immer wieder aufräumt Das Gebiet kann jeder selbst bestimmen Keine Sitzungen oder andere Verpflichtungen Regelmässiger Rundgang durch das ausgewählte Gebiet Interesse geweckt? Gemeindeverwaltung Geroldswil, Bau und Infrastruktur, Telefon: 044 749 32 35 oder per Mail: bau_infrastruktur@geroldswil.ch Götti / Gotti gesucht Hilf mit! Kurzer Besuch bei uns auf der Gemeindeverwaltung Fassen der Utensilien wie Weste, Zange und Abfallsäcke Noch Fragen? Melde Dich bei uns. Anmeldung unter: www.igsu.ch/Raumpatenschaft
Gemeinde 13 Anpassung der Zusatzleistungsverordnung Seit dem 1. Januar 2025 sind die neuen Anpassungen der Zusatzleistungsverordnung in Kraft. Mit diesen Anpassungen können Personen mit Zusatzleistungen, die Unterstützungs- und Betreuungsleistungen zu Hause benötigen, diese Kosten von der Zusatzleistung rückvergütet erhalten. Dies geschieht im Rahmen der Krankheits- und Behinderungskosten, die mit einem jährlichen Kostendach geregelt sind. Mit diesen Anpassungen soll einerseits die Selbstbestimmung und Autonomie älterer Menschen mit Zusatzleistungen gestärkt werden. Andererseits wird der Verbleib im gewohnten Umfeld möglichst lange angestrebt und ein Heimeintritt soll verzögert werden. Seit April 2025 setzt die Gemeinde Geroldswil diese Anpassungen ebenfalls um. Wenn Sie zu Hause bereits auf Betreuung angewiesen sind und diese erweitern wollen oder wenn sich die Notwendigkeit für Unterstützung abzeichnet, können Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Wir übernehmen für die Gemeinde Geroldswil die notwendige Bedarfsabklärung. Die Zusatzleistungs-Durchführungsstelle behält die bereits vergüteten Krankheits- und Gesundheitskosten im Blick und stellt die Kostenübernahme ein, wenn der Maximalbetrag erreicht ist. Für eine Einzelperson sind das 25 000 Franken pro Jahr und für ein Ehepaar 50 000 Franken pro Jahr. Die Fachmitarbeitenden der Anlaufstelle Gesundheit und Alter werden in regelmässigen Abständen mit den Beziehenden die Situation besprechen. Die Anlaufstelle Gesundheit und Alter berät Sie gerne bei diesem und vielen weiteren Themen. Weitere Informationen und Tipps finden Sie auf unserer Website: www.gesundheit-limmattal.ch Kontakt: Telefon 043 455 10 17 Montag 8–12 Uhr, Dienstag 8–12 Uhr, Mittwoch und Donnerstag ganztags oder: j.saladin@gesundheit-limmattal.ch June Saladin Fachmitarbeiterin Fachmitarbeitende beurteilt den Unterstützungsbedarf Die Rechnung wird vom ZL-Beziehenden bezahlt und von ihm an die ZL-Durchführungsstelle eingereicht Fachmitarbeitende stellt eine schriftliche Bescheinigung zu Handen der Zusatzleistungs-Stelle aus Die ZL-Durchführungsstelle vergütet die Kosten den ZL- Beziehenden zurück. 1. Fachmitarbeitende kommt zu einem persönlichen Gespräch zu Ihnen nach Hause Ablauf von der Bedarfsabklärung bis zum Leistungsbezug 2. Der/die ZL-Beziehnde wählt die Leistungen und den Leistungserbringer aus
14 Gemeinde MOJUGA: Jahresrückblick Limmattal die Jugendlichen mit jugendtypischen Problemen belastet sind. Schliesslich wurde der Jugendkeller in Oetwil ab Mitte Jahr um ein regelmässiges Angebot erweitert. Alle drei Wochen findet hier am Donnerstag ein Mittelstufentreff mit Spielen und Zvieri statt. Da das Angebot nicht wie erhofft erfolgreich anlief, entschied sich die Jugendarbeit, dieses auf den Vorabend am Freitag zu verschieben und in einem Zwei-Wochen-Rhythmus anzubieten. Vermitteln im öffentlichen Raum Neben den räumlichen Angeboten setzt die Offene Jugendarbeit mit der aufsuchenden Arbeit einen weiteren Schwerpunkt. Zu Fuss in allen vier Gemeinden unterwegs, begegnen die Jugendarbeitenden den Jugendlichen an beliebten Treffpunkten, kommen oder bleiben mit ihnen in Kontakt, auch wenn sie das Jugi nicht besuchen. Sie treffen unterschiedlichste, zum Teil auch grössere Gruppierungen an, die sich meist aus Jugendlichen verschiedener Gemeinden zusammensetzen. «Jugendliche sind auf den öffentlichen Raum als Lern- und Entwicklungsfeld angewiesen», erklärt Christian Hofmann. «In diesem Lernprozess übertreten sie auch mal Grenzen und geraten in Konflikte.» Die Jugendarbeit sieht es deshalb als eine ihrer Kernaufgaben, zwischen den Generationen zu Den Jugendlichen im rechten Limmattal stehen seit vergangenem Jahr deutlich mehr Räume zur Verfügung. Nicht zuletzt deshalb, weil sich mit Unterengstringen eine weitere Gemeinde dem Verbund angeschlossen hat, der die MOJUGA Stiftung mit der Offenen Jugendarbeit beauftragt. Jugendräume sind für die Offene Jugendarbeit ein wichtiges Arbeitsinstrument, denn sie ermöglichen, die drei Grundprinzipien der Offenen Jugendarbeit – Offenheit, Freiwilligkeit und Partizipation – gleichwertig zu gewichten. Das bedeutet: Treffs sind für alle Jugendlichen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Weltanschauung und Interessen offen, es bestehen keinerlei Verpflichtungen für die Teilnahme an Angeboten, und die Jugendlichen gestalten Räumlichkeiten und Aktivitäten selbst. Auf diese Weise übernehmen sie Verantwortung für ihre Bedürfnisse und ihre Umgebung. So geschehen ist das zunächst im Jugendpavillon Weiningen, den die Schulgemeinde der Offenen Jugendarbeit bereits im Vorjahr zur Verfügung gestellt hatte. Die Jugendlichen richteten den Raum zusammen mit den Jugendarbeitenden nach ihren Wünschen ein und nutzen ihn seither intensiv – zum Mittelstufentreff kommen jeweils bis zu zwanzig Kinder, der Oberstufentreff verzeichnet sogar bis zu fünfzig Besuchende aus allen vier Gemeinden pro Abend. Zusätzliche Räume «Wir stiessen bald an die Kapazitätsgrenzen», blickt der regionale Jugendbeauftragte Christian Hofmann zurück. «Deshalb waren wir erfreut, als uns auch Geroldswil ab Mai einen grösseren, zentral gelegenen Raum für den Freitagabend zur Verfügung stellte.» Nutzten anfänglich fast nur Jungs den Treff, erreicht die Jugendarbeit dank Ausweitung des Angebots nach Geroldswil inzwischen auch zunehmend Mädchen. Am Dorffest entdeckten zudem viele weitere Jugendliche den neuen Raum und fingen an, ihn fortan regelmässig zu besuchen. Heute frequentieren bis zu 80 Besuchende aus allen vier Gemeinden pro Abend das Jugi. Schliesslich stellte auch die Gemeinde Unterengstringen einen Raum zur Verfügung, der vor allem von Mittelstufenkindern am Mittwoch gut genutzt wird. Mit regelmässigen Aktionen wie Disco, Kochen oder Kreativwerkstatt schafft die Offene Jugendarbeit Anreize für Besuche. «Es ist uns wichtig, die Kinder bereits kennenzulernen, bevor sie mitten in der Pubertät stecken», erklärt Christian Hofmann. In diesem Alter seien sie empfänglicher für Angebote von Erwachsenen. Zudem erreichen die Beziehungen eine vertrauensvolle Tiefe, bevor
Gemeinde 15 vermitteln – im vergangenen Jahr zum Beispiel beim Coop Geroldswil, wo viele Gespräche rund um das Verhalten der Jugendlichen im öffentlichen Raum stattfanden. Auch in Unterengstringen erhöhten die Jugendarbeitenden ihre Präsenz, nachdem es vermehrt zu Störungen und Beschädigungen bis hin zu Brandstiftung gekommen war. «Es ging nicht darum, die Jugendlichen auszuspionieren, sondern Beziehungen mit ihnen aufzubauen, Gespräche rund um rechtliche Konsequenzen zu führen und sie für die Bedürfnisse anderer Menschen zu sensibilisieren», erklärt der Jugendbeauftragte. Ein besonders wichtiger Aspekt der aufsuchenden Arbeit ist jedoch, den Jugendlichen den Puls zu fühlen, zu erfahren, wie es ihnen geht und was sie bewegt. «Ihre Themen reichen von Schulstress über Beziehungsfragen bis hin zu Familienproblemen», berichtet Christian Hofmann. Die Jugendarbeit ihrerseits suchte mit Jugendlichen Gespräche über deren Konsumverhalten. Projekte und Aktionen Das dritte grosse Handlungsfeld der Offenen Jugendarbeit sind Projekte und Aktionen. Der Anlass «Offene Turnhalle», welcher im Winter monatlich stattfindet und der freies Spiel, Sport und Spass bietet, fand so grossen Anklang, dass die Jugendarbeit die Halle für die Mittelstufe früher öffnete, um die bis zu 70 Teilnehmenden zeitlich zu verteilen. Dieses Angebot, ebenso wie das Mitwirken am Sporttag der Schule, ermöglichte der Jugendarbeit, mit vielen neuen Jugendlichen in Kontakt zu kommen. Auch geplante Aktionen wie Bingo- oder Disconachmittage, Mocktail-Mixen und Cornhole-Turniere kommen bei den Jugendlichen sehr gut an. In manchen Fällen plant die Jugendarbeit Projekte auch im Sinne einer Intervention. Im Sommer wurde die Rückwand des Jugendpavillons in Weiningen mit Hakenkreuzen und anderen anstössigen Symbolen beschmiert. Im Auftrag der Jugendkommission Weiningen nahm die Jugendarbeit den Vorfall zum Anlass, mit Jugendlichen Spraynachmittage durchzuführen. «Die Jugendlichen hatten sichtlich Freude daran, die wüsten Symbole mit schöneren Motiven zu verdecken», erzählt Christian Hofmann. «Die Jugendarbeitenden nutzten die Gelegenheit auch, um über Gesundheitsschutz und die rechtlichen Konsequenzen für illegales Sprayen zu sprechen.» Kontakt und Informationen: Christian Hofmann Regionaler Jugendbeauftragter christian.hofmann@mojuga.ch www.jugendarbeit-rechteslimmattal.ch Für mehr Informationen QR-Code scannen. Online-Schalter Nutzen Sie den Online-Schalter der Gemeinde Geroldswil: Ob Bestellungen, Anmeldungen oder Formulare, viele Anliegen lassen sich bequem digital erledigen. Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von unkomplizierten, schnellen und zeitgemässen Services direkt von zuhause aus.
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Gemeinde 17 Mittwoch, Pavillon Weiningen, 16.30–19 Uhr Freitag, Jugi Geroldswil, 19–22 Uhr Die MOJUGA Stiftung leistet im Auftrag der Gemeinden des rechten Limmattals die Offene Jugendarbeit. Gazmend, 079 385 06 98 Jasmin, 079 618 76 42 Marin, 079 941 34 55 Oberstufentreff Ihre regionale Bäckerei-Konditorei. Täglich sind wir an der Poststrasse 4, Geroldswil für Sie da baeckerei-frei.ch
18 Gemeinde 78 Einsätze im Jahr 2025 Die Feuerwehr wurde im letzten Jahr zu 78 Einsätzen gerufen. Als Vergleich: Im Jahr 2024 waren es 69 Einsätze. Aufgrund einer Aufteilung in verschiedene Alarmgruppen werden nicht jedes Mal alle 57 Angehörige der Feuerwehr aufgeboten. Es kommt auf die Alarmmeldung, Tages- oder Nachtverfügbarkeit und die Dringlichkeit an. Diese 78 Einsätze setzen sich wie folgt zusammen: • 7× Brandbekämpfung • 5× Elementarereignisse • 38× Technische Hilfeleistungen • 8× Ölwehr • 1× Chemiewehr • 2× Brandmeldeanlage • 17× Verschiedene Einsätze Bei den Brandbekämpfungen waren kleinere, aber auch ein grösserer Brand dabei. Der grössere Brand hat mit einem Grillbrand angefangen. Durch die Hitzeentwicklung ist das Fenster geborsten und der Brand hätte sich in die Wohnung ausweiten können. Dank dem schnellen Eingreifen konnte das Feuer rasch eingedämmt und so der Übergriff in die Wohnung verhindert werden. Allerdings entstand ein erheblicher Russschaden. Aus Sicht der Elementarereignisse war es eher ein ruhiges Jahr. Der eine Sturm im Juni hatte es aber in sich. Starke Windböen hatten Äste abgebrochen und einen Baum zu Fall gebracht. Nebst den Schäden an den Bäumen hat sich noch ein Zelt, inklusive der verschraubten Gartenplatten, von einer Terrasse gelöst und wurde in ein Gebüsch geweht. Bei einer der technischen Hilfeleistungen sind wir zu einem grösseren Wasserrohrbruch im Gewerbegebiet von Geroldswil ausgerückt. Es kam so viel Wasser, dass sogar eine Türe aufgedrückt wurde. Dadurch ist das Wasser in das Gebäude eingedrungen. Nachdem wir das Wasser abgestellt hatten, musste noch in diversen Keller- und Lagerräumen das Wasser abgesaugt werden. Ebenfalls in die Kategorie der «Technischen Hilfeleistung» zählt das Entfernen von Wespennestern. Die Wespensaison hat eher ruhig angefangen, aber gegen Ende des Sommers mussten wir doch einige Male ausrücken und verschiedene Wespennester bekämpfen. Brand im Mehrfamilienhaus
Gemeinde 19 Wegen eines Autounfalls musste die Verkehrsgruppe den Hüttikerpass sperren. So konnte das Forensische Institut der Kantonspolizei ungestört die Spuren sichern. Dies geschah koordiniert mit der Feuerwehr Unteres Furttal. Diese bauten die Signalisationen auf der anderen Seite des Hüttikerpasses auf. Zu den «Verschiedenen Einsätzen» zählt auch die Unterstützung des Rettungsdienstes, wenn aufgrund des Patientenzustands oder der Bauweise der Gebäude die Rettungssanitäter Hilfe beim Tragen einer Person benötigen. Aufgrund dieser Alarmmeldung sind wir letztes Jahr sechs Mal ausgerückt. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt von der Vielfältigkeit unserer Einsätze. FEUERWEHR ZWECKVERBAND Möchtest du auch einen Beitrag an diese vielfältigen Einsätze leisten? Dann melde dich beim Kommandanten Michal Felt. Tel. 079 513 51 99 oder fw.geroldswil-oetwil@gmx.ch Sperrung des Hüttikerpasses Wasserrohrbruch mit Eindringen von Wasser in Gebäude Einsatz nach einem Elementarereignis
20 Nicht vergessen! Häckselservice Nur auf Voranmeldung unter: Tel. 044'749'32'35 oder bau_infrastruktur@geroldswil.ch (bis spätestens am Freitag davor) Mittwoch, 11. März 2026 Mittwoch, 6. Mai 2026 Mittwoch, 16. September 2026 Mittwoch, 18. November 2026
Gemeinde 21 Feiern auch Sie den 80., 85., 90. usw. Geburtstag oder eine Goldene, Diamantene oder Eiserne Hochzeit und wünschen keine Gratulation durch die Gemeinde? Bitte teilen Sie dies der Präsidialabteilung mit: 044 749 32 30 oder E-Mail an info@geroldswil.ch. Jubilare 2026 Gratulationen Der Gemeinderat wünscht allen Jubilaren alles Gute und beste Gesundheit! Den 80. Geburtstag feierten: 23. November 2025 Bernd Queisser-Enz 13. Dezember 2025 Regula Kunz-Illi 25. Dezember 2025 Brigitte Appenzeller-Kern 30. Dezember 2025 Andreas Köpfer-Lakkinen 30. Dezember 2025 Lotti Eichenberger-Gut 07. Januar 2026 Urs Lippuner 06. Februar 2026 Hedwig Schmid 17. Februar 2026 Fridolin Etter 21. Februar 2026 Martha Füglister 21. Februar 2026 Rudolf Stäger 22. Februar 2026 Verena Stäger Den 85. Geburtstag feierten: 05. Dezember 2025 René Wilhelm-Kreuz 19. Dezember 2025 Rosa Maier-Walker 10. Januar 2026 Hans Baumann 11. Januar 2026 Christa Rickert 30. Januar 2026 Willy Enz 10. Februar 2026 Dagmar Hänggi 24. Februar 2026 Alice Schär Den 90. Geburtstag feierten: 06. Dezember 2025 Marlene Kaderli 03. Februar 2026 Theodor Bürge 04. Februar 2026 Siegfried Brändle Den 95. Geburtstag feierte: 26. Dezember 2025 Josef Wietlisbach-Wertli Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten: 14. Januar 2026 Hans-Gert und Renate Kahle
Generalagentur Limmattal Stephan Egli Kirchplatz, 8953 Dietikon T 044 744 70 77 limmattal@mobiliar.ch mobiliar.ch Gianni Cocco, Versicherungs- und Vorsorgeberater T 044 744 70 59, gianni.cocco@mobiliar.ch Ich bin für Sie da in Geroldswil. 2044405 document2991667548295084226.indd 1 8/27/2025 3:23:03 PM Ihr kompetenter Elektriker im Limmattal → → → → → → Seit 1990 für Sie im Einsatz, unsere Leistungen: Gratis Beratung vor Ort Elektroinstallationen aller Art Sicherheitskontrollen & Mängelbehebungen Termingerecht & zuverlässig Unterhalt Umbau/Neubau DELAG Elektro AG Steinhaldenstrasse 5 8954 Geroldswil Telefon 044 303 03 03 info@delag.ch, www.delag.ch Prod_DELAG_Elektro_AG_Inserat_Gemeindenachrichten_Geroldswil_177x134mm_V1_251029.indd 1 29.10.25 08:52
Gemeinde 23 Die Delegiertenversammlung gibt Neubau frei Am 20. Januar 2026 haben die Delegierten des Zweckverbands Seniorenzentrum Im Morgen, Weiningen, einstimmig beschlossen, den Neubau des Seniorenzentrums freizugeben. Dem Beschluss vorangegangen waren die Submissionen von gut 80 Prozent der Bau- und Handwerkerarbeiten. Somit konnte die Baukommission einen relativ genauen Kostenvoranschlag (+/– 10%) erstellen. Es ist das erklärte Ziel der Baukommission und des Fachvorstands, den Baukredit von 67,7 Millionen Franken einzuhalten. Dieser wurde vom Stimmvolk der fünf Verbandsgemeinden Oberengstringen, Unterengstringen, Weiningen, Geroldswil und Oetwil a.d.L. mit überwältigendem Mehr genehmigt. Im aktualisierten Kostenvoranschlag geht man davon aus, dass aufgrund der offerierten Gewerke Baukosten von gut 62,4 Millionen Franken entstehen werden. Dadurch ergibt sich zum heutigen Zeitpunkt eine Reserve von 5,3 Millionen Franken. Die Freigabe des Neubaus durch die Delegiertenversammlung erfolgte natürlich unter dem Vorbehalt, dass die Baubewilligung erteilt und diese rechtskräftig wird. Die Baukommission erwartet diese im April 2026. Der Spatenstich ist anschliessend für den Mai vorgesehen. Sollte der Bau nun reibungslos durchgeführt werden können, ist mit einem Bezug von rund 100 Einzelzimmern, die in der ersten Bauphase erstellt werden, im Jahr 2029 zu rechnen. Dann werden die Bewohner des jetzigen Seniorenzentrums zügeln können. Im Anschluss daran wird der Altbau zurückgebaut und werden in der zweiten Phase 40 Zimmer gebaut. Zum Schluss wird noch die Umgebung erstellt und 2030 soll das neue Seniorenzentrum voll bezugsbereit sein. Die Finanzierung des Neubaus ist durch die Zürcher Kantonalbank gesichert. Der Fachvorstand konnte mit der ZKB einen Rahmenkreditvertrag über die gesamte Bausumme abschliessen. Dieser Vorgang wurde in der Delegiertenversammlung als nicht selbstverständlich vermerkt und mit Befriedigung zur Kenntnis genommen. Thomas Lüssi Sekretär Zweckverband nnn PLANUNG INSTALLATION SERVICE WÄRMEBAU AG Grossächerstrasse 23 8104 Weiningen Fon 044 750 08 70 info@waermebau.ch www.waermebau.ch nnnnn Heizung Warmwasser Badezimmer Unterhalt & Reparaturen Gesamtplanung & Umbauten 0 5 25 75 95 10 WBAG_InsGN_Geroldswil_3.0
24 Für mehr Informationen QR-Code scannen. Newsletter Nichts verpassen: Mit dem Newsletter der Gemeinde Geroldswil sind Sie stets auf dem Laufenden. Erhalten Sie wichtige Informationen, News und Termine direkt per E-Mail. Einfach abonnieren und bequem informiert bleiben, wann immer es Neuigkeiten aus Ihrer Gemeinde gibt. Generalagentur Beat Weilenmann Neumattstrasse 7, 8953 Dietikon allianz.ch/beat.weilenmann Mut HeISST Machen WIR MACHEN MIT MIT PASSENDEN VERSICHERUNGSLÖSUNGEN AUS EINER HAND. Wir kümmern uns persönlich um Sie und unterstützen Sie bei Fragen rund um Versicherung, Vorsorge und Vermögen. Damit Sie weiterhin mit Mut durchs Leben gehen können. Kontaktieren Sie uns für einen persönlichen Beratungstermin. Ihr Berater: Luigi Voci Tel. 058 357 28 25 Mobile 079 788 33 24 luigi.voci@allianz.ch Inserat_Berater_GA_Weilenmann_Luigi_Voci_210x148mm.indd 1 28.08.19 15:26
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26 Gemeinde Öffnungszeiten 2026 2026 Gemeindeverwaltung Wertstoffsammelstelle Giessacker, betreuter Innenbereich Bibliothek Hallenbad Gründonnerstag 2. April 2026 08.30–11.30 Uhr 09.00–13.00 Uhr* 14.00–16.00 Uhr normal geöffnet Karfreitag 3. April 2026 geschlossen geschlossen geschlossen 10.00–18.00 Uhr Ostersamstag 4. April 2026 geschlossen normal geöffnet geschlossen 10.00–18.00 Uhr Ostersonntag 5. April 2026 geschlossen geschlossen geschlossen 10.00–18.00 Uhr Ostermontag 6. April 2026 geschlossen geschlossen geschlossen 10.00–18.00 Uhr Sechseläuten 20. April 2026 08.30–11.30 Uhr 09.00–13.00 Uhr* geschlossen normal geöffnet Tag der Arbeit 1. Mai 2026 geschlossen geschlossen geschlossen 10.00–18.00 Uhr Samstag, 2. Mai 2026 geschlossen normal geöffnet geschlossen normal geöffnet Tag vor Auffahrt 13. Mai 2026 08.30–11.30 Uhr 09.00–13.00 Uhr* 14.00–16.00 Uhr normal geöffnet Auffahrt 14. Mai 2026 geschlossen geschlossen geschlossen 10.00–18.00 Uhr Freitag nach Auffahrt 15. Mai 2026 geschlossen normal geöffnet geschlossen normal geöffnet Samstag nach Auffahrt 16. Mai 2026 geschlossen normal geöffnet geschlossen normal geöffnet Pfingstsonntag 24. Mai 2026 geschlossen geschlossen geschlossen 10.00–18.00 Uhr Pfingstmontag 25. Mai 2026 geschlossen geschlossen geschlossen 10.00–18.00 Uhr Bundesfeier 1. August 2026 geschlossen geschlossen geschlossen geschlossen Knabenschiessen 14. September 2026 08.30–11.30 Uhr 09.00–13.00 Uhr* geschlossen normal geöffnet *Es gelten die Samstags-Öffnungszeiten
Gemeinde 27 Sommeröffnungszeiten Gemeindeverwaltung Ab Montag, 13. Juli 2026, bis und mit Freitag, 14. August 2026, hat die Gemeindeverwaltung Geroldswil wie folgt geöffnet: Montag: 08.30–11.30 Uhr/14.00–18.30 Uhr Dienstag: 08.30–11.30 Uhr Mittwoch: 08.30–11.30 Uhr Donnerstag: 07.30–11.30 Uhr Freitag: 08.30–13.00 Uhr Für die Anmeldung von Todesfällen bitten wir Sie, das Bestattungsamt Weiningen zu kontaktieren. Der Telefonbeantworter unter 044 752 25 25 gibt Auskunft über den Pikettdienst. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Sommeröffnungszeiten Bibliothek Die Bibliothek ist vom 13. Juli bis zum 15. August 2026 jeweils an folgenden Tagen offen: Montag, 13. Juli 2026 14.00–17.00 Uhr Montag, 10. August 2026 14.00–17.00 Uhr In der 2., 3. und 4. Woche bleibt die Bibliothek durchgehend geschlossen. Ab Montag, 17. August 2026, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten. Open Library Unbedienter Betrieb (ohne Personal) Montag–Sonntag 05.00–23.00 Uhr
28 Vom Brettspiel bis zum digitalen Gaming: Entdecken Sie verschiedene Spiele und probieren Sie an unterschiedlichen Stationen aus, was Ihnen gefällt. Bei Kaffee, Kuchen, Hotdogs und Getränken lässt es sich gemütlich verweilen und gemeinsam mit Familie und Freunden die Bibliothek spielerisch erleben. Samstag, 28. März 2026 10.00 –13.00 Uhr www.biblioweekend.ch studio-ko-ch Spiel & Spass für Gross und Klein Im Rahmen des Biblioweekends lädt die Bibliothek herzlich zu einem Spielmorgen ein. Die Bibliothek wird zum Spielplatz!
29 Der neue Schweizer Podcast über Bibliotheken Der neue Reportage-Podcast «Lieblingsort Bibliothek» erzählt, warum Bibliotheken heute so viel mehr sind als Orte voller Bücher. Die Audio-Journalistin Laura Bachmann reist durch die ganze Schweiz und besucht in jeder Folge eine andere Bibliothek. Sie hören spannende Geschichten, erleben berührende Momente und entdecken, wie vielfältig Bibliotheken und die Menschen dahinter sind. Unter anderem erfahren Sie, welche Wünsche Pedro Lenz an Bibliotheken hat und weshalb Bundesrätin Elisabeth BaumeSchneider den öffentlichen Bibliotheken eine zentrale Rolle zuschreibt. Die Geschichten sind auf sämtlichen Podcast-Plattformen verfügbar. Hören Sie jetzt rein! Bibliothek open library 365 tage offen Zutritt ab 18 Jahren mit gültiger Bibliothekskarte. Täglich, 5:00 – 23:00 Uhr QR-Code scannen und mehr darüber erfahren. geroldswil.ch/ bibliothek
30 Bibliothek Ein Ort zum Eintauchen, Entdecken und zur Begegnung. Die Bibliothek Geroldswil blickt auf ein lebendiges Jahr 2025 zurück. Mit einem vielseitigen Programm für alle Generationen festigte sie ihre Rolle als kultureller Treffpunkt im Dorf – offen, einladend und nah an den Menschen. Die regelmässigen Rahmenveranstaltungen bildeten das stabile Fundament des Jahresprogramms: Buchstart mit Lotta, Märlistunden, Café Littéraire, Strick- und Häkeltreff sowie die beliebten GamingNachmittage. Die Angebote waren gut besucht und sind fest im Bibliotheksalltag verankert. Ergänzend dazu sorgten im Verlauf des Jahres mehrere Einzel- und Sonderanlässe für besondere Momente. Den Auftakt machte eine «Märchenveranstaltung für Erwachsene» mit Maria Richner, die das Publikum mit ihren Geschichten in andere Welten entführte, musikalisch begleitet von Esther Böhringer auf der Blockflöte. Am BiblioWeekend unter dem Motto «Worte verbinden Welten» begeisterte der renommiere Bühnenpoet Simon Lipsig am Freitagabend, während am Samstag ein familienfreundliches Programm zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Ein besonderes Highlight für Kinder war dabei der Poetomat, ein witziger Gedichte-Automat der KinderLiteraturStadt. Für den Schweizer Vorlesetag war Bilderbuchautorin Rita Lerch zu Gast und begeisterte mit ihren Geschichten. Der Bücherflohmarkt ergänzte das Jahresprogramm unkompliziert und passend zur Ferienzeit. Ein weiterer Höhepunkt war die humorvolle Lesung mit Bestsellerautor Marcel Huwyler, der mit viel Wortwitz und pointierten Geschichten für zahlreiche Lacher sorgte und grossen Anklang fand. Direkt danach folgte die Schweizer Erzählnacht mit der KinderLiteraturStadt, welche die Bibliothek nochmals als stimmungsvollen Wo Geschichten lebendig werden: Jahresrückblick 2025 der Bibliothek
31 Bibliothek Bibliothek Geroldswil Poststr. 5, 8954 Geroldswil Telefon 044 748 26 24 bibliothek@geroldswil.ch www.geroldswil.ch/bibliothek Öffnungszeiten Mo–Do 14.00–17.00 Uhr Sa 10.00–12.00 Uhr Open Library (Selbstbedienung) Täglich 05.00–23.00 Uhr Bleib informiert und folge uns: Website Instagram Facebook Digitale Bibliothek jederzeit – 24/7 Onleihe Filmfriend Freegalmusic Ort des gemeinsamen Zuhörens und Erzählens erlebbar machte. Auch die Adventszeit wurde in der Bibliothek stimmungsvoll gestaltet. Die Geschichtenzeit am Christchindlimärt, das von der Klasse 3d Huebwies gestaltete Adventsfenster, gemeinsames Adventsmalen sowie die Aktion «Verzauberte Bücher» luden Gross und Klein zum Mitmachen ein. Ein besonderer Meilenstein war die Einführung der Open Library, die in festlichem Rahmen des Dorffestes eröffnet wurde. Sie ermöglicht den selbständigen Zugang zur Bibliothek Geroldswil auch ausserhalb der bedienten Öffnungszeiten. Damit entwickelt sich die Bibliothek Geroldswil kontinuierlich weiter – als offener, zeitgemässer und zugänglicher Ort. Highlights 2025 auf einen Blick • 79 Veranstaltungen • 1763 Teilnehmende • Vielfältige Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene • Open Library: selbständiger Zugang ausserhalb der bedienten Öffnungszeiten
JBP Treuhand AG | Obere Hönggerstrasse 1 | 8103 Unterengstringen Fon 043 222 58 77 | info@jbp-treuhand.ch | www.jbp-treuhand.ch Wir lösen Ihre Steuerfragen! Wir sind Spezialisten für: – Buchhaltung – Steuererklärung – Finanzplanung + Vermögensberatung – Firmengründung – Immobilienverwaltung Prod_JBP_Inserat_Gemeindenachrichten_Geroldswil_Sujet_Steuerfragen_177x134mm_V1_260128.indd 1 28.01.26 09:01
33 Bibliothek Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Agenda März Dienstag 03. März 2026 14–16 Uhr Strick- und Häkel-Treff Mittwoch 04. März 2026 09.00 Uhr Café Littéraire Samstag 07. März 2026 10.30 Uhr Märli* Dienstag 17. März 2026 10.00 Uhr Buchstart mit Lotta* Samstag 28. März 2026 10–14 Uhr BiblioWeekend 2026* April 03. April–06. April 2026 Karfreitag bis Ostermontag geschlossen Dienstag 07. April 2026 14–16 Uhr Strick- und Häkel-Treff Montag 13. April 2026 16.30 Uhr Märli* Dienstag 14. April 2026 10.00 Uhr Buchstart mit Lotta* 20. April–02. Mai 2026 Frühlingsferien Mai Dienstag 05. Mai 2026 14–16 Uhr Strick- und Häkel-Treff Mittwoch 06. Mai 2026 09.00 Uhr Café Littéraire Samstag 09. Mai 2026 10.30 Uhr Märli* Dienstag 19. Mai 2026 10.00 Uhr Buchstart mit Lotta* Mittwoch 27. Mai 2926 15.00 Uhr Schweizer Vorlesetag* Juni Dienstag 02. Juni 2026 14–16 Uhr Strick- und Häkel-Treff Donnerstag 04. Juni 2026 19.00 Uhr Lesefieber mit Manuela Hofstätter Dienstag 09. Juni 2026 10.00 Uhr Buchstart mit Lotta* Montag 22. Juni 2026 16.30 Uhr Märli* 29. Juni–13. Juli 2026 Grosser Bücherflohmi Juli 13. Juli–15. August 2026 Sommerferien Änderungen sind möglich. Bitte prüfen Sie kurz vor dem Anlass die Agenda unserer Website www.bibliotheken-zh.ch/geroldswil. * Kinderanlass
35 Vereine Erfolgreiche D-Junioren in Urdorf Nach der letztjährigen «Zwangspause» aufgrund der Hallensanierung im Oberstufenschulhaus Weiningen konnte der FC Oetwil-Geroldswil diesen Winter wieder an zwei Wochenenden Hallenturniere durchführen. Am letzten Novemberwochenende bestritten insgesamt 32 Mannschaften in den Kategorien D und E ihre Spiele. Am Samstag fanden alle Begegnungen der D-Junioren statt. Am Vormittag ging in der zweiten Stärkeklasse der FC Buchs-Dällikon als Sieger hervor. Nachmittags triumphierte der FC Zürich-Affoltern in der ersten Stärkeklasse. Heimturnier D-Junioren 3. Rang
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