Geroldswil Gemeindenachrichten 1/17

Liebe Gemeinde Am 24. Januar durften die drei Kirchenpfle- gen Schlieren, Dietikon und Weiningen Herrn Brändli zum neuen Kirchgemeinde- schreiber wählen. Heissen wir ihn herz- lichwillkommen und lassenwir ihn gleich selber zu Wort kommen! Simon Plüer, Präsident der Kirchenpflege «Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.» Dieses Zitat des französischen Schriftstel- lers Antoine de Saint-Exupéry leitete mich in vielen Arbeiten, ob nun in meiner jetzi- gen Stelle, ob als Mitglied der Klotener Kir- chenpflege oder ob als Mitglied des Ge- meinderates in Kloten. Natürlich muss versucht werden, die Zukunft vorauszuse- hen, Trends herauszuspüren und Mass- nahmen zu planen. Mindestens gleich wichtig ist aber, die Zukunft möglich zu machen, umzusetzen und zum Leben zu bringen. Und genau auf diesen letzteren Punkt freue ich mich ganz besonders! Zusammen mit ei- nem tollen Team in den Kirchgemeinden Schlieren, Dietikon und Weiningen die Zu- kunft unserer Kirche möglich zu machen. Diese Aufgabe ist eine grosse Herausforde- rung. Sie zu meistern erfordert Respekt, Durchhaltewillen, einen starken Glauben, Vi- sionen, aber auch Mut und Freude zu Neuem. Als Betriebsdisponent SBB durfte ich eine gute und fundierte Ausbildung geniessen. Und dabei vor vielen Jahren auch schon die Gemeinden Dietikon und Schlieren mit mei- ner Tätigkeit am dortigen Bahnhof sowie Geroldswil als WG-Wohnort kennenlernen. Verschiedene Weiterbildungen und im zweiten Bildungsweg ein Studium als Öko- nom gaben mir das weitere Rüstzeug in meinem beruflichenWerdegang. Noch bei den SBB begleitete oder leitete ich viele Projekte, ob nun Bahnhofumbauten, die Fahrgastinformation oder später das Out- sourcen der Bodensee-Schifffahrt in eine Aktiengesellschaft. In rund 15 Jahren Selbständigkeit habe ich nun viele Firmen und Gemeinden in ver- schiedenen Bereichen beraten und einige tolle Projekte verwirklicht. Mit der Arbeit in der Kirche bin ich durch meine Tätigkeit als Kirchenpfleger in Kloten vertraut. Dazu sind in den letzten beiden Jahren Tätig­ keiten im Projekt KirchgemeindePlus ge- kommen. Als Projektleiter leitete ich in der ersten Phase das Projekt der Hardwald- Kirchgemeinden. Ebenso haben wir diver- se Nutzungsstudien für kirchliche Gebäu- de im In- und Ausland erstellt und deren Umsetzung begleitet. Auch hier galt es, die Zukunft zu spüren, sie aber mindestens im gleichen Mass auch möglich zu machen. Nun bin ich 54 Jahre alt (oder jung). Rund 25 Jahre davon durfte ich bereits mit mei- ner Frau verbringen. Wir sind dankbar für zwei tolle Kinder, welche mit 19 und 21 Jahren schon auf dem Sprung ins eigene Leben sind. Nebst Beruf und Familie haben mich aber immer auch ehrenamtliche Ar- beiten begleitet. So war und bin ich noch immer im Eishockeysport tätig, engagiere mich für die Freiwilligenarbeit in Kloten sowie für diverse Kunstprojekte. Politisch bin ich als EVP-Gemeinderat in der Legislative der Stadt Kloten tätig. Zu den rund sechs Gemeinderatssitzungen im Jahr kommen dann noch ein paar als Mit- glieder der Geschäfts- und Rechnungsprü- fungskommission dazu. Allerdings werde ich mich hier auf die sicher herausfordern- de Arbeit im Limmattal konzentrieren und daher die politischen Arbeiten künftig ver- mindern müssen. Ich freue mich auf viele spannende Momente mit Menschen in den drei Limmattaler Kirchgemeinden. Und ich freue mich, das Projekt «Limmattalplus» zusammen mit tollen Kolleginnen und Kol- legen möglich zu machen. Sehr gerne stehe ich Ihnen, liebe Leserin- nen und Leser, auch persönlich bei Fragen und Anliegen zur Verfügung. Ihr Heiri Brändli Der regionale Kirchgemeindeschreiber stellt sich vor 58 Kirche Über die Wahl des neuen Kirchgemeindeschreibers freuen sich (von links) Hansjörg Gloor, Kirchenpflegepräsident Dietikon, Heiri Brändli, neuer Kirchgemeindeschreiber, Ursula Gütlin- Plüer, Kirchenpflegepräsidentin Schlieren, Simon Plüer, Kirchenpflegepräsident Weiningen

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