20 Gemeinde Am Freitag, 7. Juli, haben sich die Jugendlichen um 19 Uhr beim Feuerwehrdepot in Dietikon getroffen. Es war der Beginn der jährlichen 24-Stunden-Übung. Schon eine halbe Stunde später kam der erste Einsatz. Es war ein Containerbrand bei einem Schulhaus. Nebst dem Löschen des Containers gab es noch Nebenarbeitsplätze zum Retten einer Person und einer Katze. Nach dem ersten Einsatz ging es dann zurück zum Abendessen und zum Bezug der Zivilschutzanlage. Um 22.30 Uhr kam der nächste Einsatz. Diesmal ein Autobrand in Geroldswil. Die Jugendlichen schlüpften in ihre Brandschutzkleider und rückten aus. Vor Ort angekommen, wurde wie gewohnt einsatzmässig gearbeitet. Es wurden Leitungen verlegt, Atemschutzgeräte angelegt, eine Beleuchtung aufgestellt und die Brandbekämpfung durchgeführt. Auch das Zusammenräumen ging speditiv vonstatten und so konnten die Jugendlichen bald wieder in die Unterkunft zurückkehren. Natürlich haben die Atemschutzträger noch ihre Geräte retablieren müssen. So sind wir für den nächsten Einsatz gerüstet. Mitten in der Nacht, genauer gesagt um 2.30 Uhr, kamen gleich zwei Einsätze rein. Die erste Kleinalarmgruppe musste eine 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Personenrettung mittels Hebekissen durchführen. Auf einem Werkhof war eine Person unter einer Mulde eingeklemmt. Die Mulde wurde angehoben und die Person gerettet. Die zweite Gruppe musste in einer Tiefgarage einen Wassereintritt bewältigen. Mit Wassersaugern musste das Wasser aus der Tiefgarage gesaugt werden. Dieser Einsatz zog sich bis nach 4 Uhr morgens in die Länge. In der Zivilschutzanlage angekommen, durften die Jugendlichen dann nochmals ein wenig schlafen. Nach dem Morgenessen begann ein Ausbildungsblock. Dieser beinhaltete verschiedene Lektionen mit Seilen und Funkgeräten. Ebenfalls standen die Motorspritzen auf dem Programm. Mit der einen wurde aus der Limmat angesaugt und mit der anderen die Druckverstärkung ab Hydrant geübt. Ein weiteres Team beschäftigte sich mit dem Ablauf einer Ölsperre auf der Limmat. Dazu wurde auch das Boot eingesetzt. Nach dem wohlverdienten Mittagessen merkte man, dass die Energie langsam schwand. Kaum aber kam der nächste Einsatz rein, war die Müdigkeit vergessen. Es ging von Geroldswil aus nach Uitikon, wo ein Brandmelder einen Alarm ausgelöst hatte. Vor Ort stellten die Jugendlichen dann fest, dass es ein Fehlalarm war. Nach der Kontrolle und Rückstellung gab es aber wenigstens eine Glace für alle. 3 1 2
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