48 Die diesjährige Turnreise führte uns ins schöne Wallis, und zwar aus gutem Grund! Unsere langjährige ehemalige Präsidentin und TurnreiseOrganisatorin Edith Bächtold zügelte nach Saas Grund. Darum organisierte sie unsere Reise natürlich ins Saastal. Am 26. August 2023 früh um 6.15 Uhr starteten wir am Bahnhof Dietikon Richtung Baden. Eine illustre Gruppe von 15 Frauen fuhren via Baden, Olten nach Visp. Dort wartete schon ein Postauto und fuhr uns zügig nach Saas Grund. Unser Ehrenmitglied Edith erwartete uns alle vor ihrem neuen Zuhause, einem altehrwürdigen Walliser Holzhaus umgeben von bunten, prachtvoll blühenden Gärten. Mit einem bodenständigen Walliser Apéro begrüsste uns die Auswanderin sehr herzlich. Im Saastal erhält man mit einer Übernachtung die Gelegenheit, alle Bergbahnen gratis benutzen zu dürfen. Von diesem Angebot machten wir natürlich gerne Gebrauch, zumal das Wetter nicht wie bis anhin lauter Sonnenschein versprach. Mit dem Postauto fuhren wir hinauf nach Saas Fee. Dort gab’s zuerst ein Gruppenfoto vor der leider bewölkten Bergkulisse. Garstiges Wetter Anschliessend liefen wir durchs Dorf zur Bahnstation, wo uns die Gondel auf den Spielboden beförderte. Bei schönem Wetter könnte man dort Murmeli beobachten oder füttern, aber denen war das Wetter zu garstig und sie blieben lieber in ihren Höhlen. Darum ging’s sofort weiter per Gondel auf die Längfluh auf 2879 mü.M. Da bekamen wir den Wetterwechsel zu spüren, minus 2 Grad erwarteten uns. Nahe am Feegletscher, welcher auch vom Rückzug stark betroffen ist, sah man auf einen grau und schmutzig wirkenden Gletscher. Natürlich das pure Gegenteil als an einem strahlenden Wintertag. Schon bald fuhren wir wieder zurück ins Tal. Unsere ortskundige Reiseleiterin führte uns noch auf einem wunderschönen Rundweg vorbei am tosenden Bergbach zu einer uralten, schön restaurierten Mühle mit Wasserrad. Weil jetzt Nieselregen einsetzte, waren wir froh, unter dem Turnwanderung auf den Urnerboden Mühlendach unser Picknick einnehmen zu können. Weiter ging’s Richtung Dorf, da vernahmen wir die Pfiffe von vielen Munggen, welche vollgefressen vor ihren Höhlen lauerten, aber keine Angst vor uns «Grüezener» hatten. Zurück im Dorf führte uns Edith noch zu Patrizia’s Laden. Was gibt es Besseres für 16 Frauen, als bei Regen ein Kleidergeschäft zu plündern und sich mit Jacken, Pullis usw. einzudecken! Nach einem Kaffeehalt begaben wir uns teils zu Fuss oder per Bus nach Saas Almagell in die Pension Waldegg. Mit einem Vereine
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