Gemeinde 29 Als die Marschtruppe in Birmensdorf ankam, war es dann definitiv Nacht. Die Dunkelheit hat so ihre Vorteile: Man kann nun die Mädchen leichter erschrecken. Nach einem weiteren Zwischenhalt in Birmensdorf ging’s nun an die letzte Etappe. Da setzten die Müdigkeit und die bereits zurückgelegten Kilometer dem einen oder andern doch schon etwas mehr zu. Die einen begannen ihre Knie zu spüren, andere spürten gar nichts mehr, was natürlich auch seine Vorteile hat. Leider gab’s hinter Birmensdorf nochmals einen etwas längeren Aufstieg und nach einem kurzen Abstieg gleich nochmals einen. Lästig, so etwas! Jetzt waren die Batterien von einigen wenigen doch ziemlich erschöpft und das Tempo hinten ging merklich zurück. Die vorausstürmenden Damen und Herren bekamen das kaum mit. Ihr Ziel war nun klar Dietikon, dessen Lichter man bereits sehen konnte. Einige wussten auch, dass die Reppisch, der man jetzt folgte, durch Dietikon fliesst. Etwa um halb eins konnten alle ihre Eltern informieren, dass man bald den Bahnhof Dietikon erreichen werde und abgeholt werden wolle. Mit dem Glockenschlag – Punkt eins! – der Kirche erreichten die Schnellsten den Bahnhofvorplatz. Für sie war der zweite Nachtmarsch nun bereits Geschichte, die letzten hatten noch einige Minuten mehr zu beissen. Aber auch sie erreichten das Ziel. Alle hatten es wieder einmal gepackt und niemand unterwegs schlapp gemacht. Für die Oberstufe Weiningen: Peter Nef
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