12 Gemeinde Vorfreude erlaubt – der Kreiselschmuck ist auf dem Weg Seit der Abstimmung zur Kreiselgestaltung ist einige Zeit vergangen. Gerne möchten wir die Einwohnerinnen und Einwohner von Geroldswil über den aktuellen Stand zum Projekt «Kreiselgestaltung Zentrum» informieren. Nach der Verkündung des Resultats wurde durch die Abteilung Bau und Infrastruktur ein detailliertes Projekt basierend auf der Siegeridee ausgearbeitet und dem Tiefbauamt des Kantons Zürich zur Prüfung eingereicht. Damit eine Bewilligung erteilt werden kann, müssen die Vorgaben der VSS-Norm 40 263 sowie jene des Tiefbauamts eingehalten werden. Diese sehen unter anderem vor, dass sich das Objekt nicht bewegt und keine direkte Beleuchtung aufweist. Zudem ist sicherzustellen, dass eine allfällige indirekte Beleuchtung die Verkehrsteilnehmenden nicht blendet. Ebenso dürfen keine Elemente verwendet werden, welche bei direkter Sonneneinstrahlung eine Beeinträchtigung für die Verkehrsteilnehmenden darstellen. Weiter ist zu gewährleisten, dass die Elemente im Falle eines Aufpralls nicht in gefährliche Teile zerfallen. Diese Anforderungen wurden im eingereichten Projekt berücksichtigt. Am 28. Januar 2025 erhielt die Gemeinde Geroldswil die Bewilligung des Tiefbauamts. Im Anschluss wurden die Kosten für die geplanten Arbeiten ermittelt und dem Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegt. Der Gemeinderat bewilligte für die Kreiselgestaltung einen Kredit und erteilte der Abteilung Bau und Infrastruktur die Ermächtigung, die Arbeiten in Absprache mit dem Tiefbau- und Werkvorstand zu vergeben und das Projekt zu begleiten. Die Recycle-Art GmbH mit Sitz in Hermetschwil-Staffeln wurde mit der Erstellung der Skulptur beauftragt. Das Unternehmen ist auf die Anfertigung von Skulpturen aus Altmetall – wie Schrauben, Zahnrädern, Getriebe- und Motorenteilen – spezialisiert. Entsprechend wird der neue Kreiselschmuck aus solchen Materialien bestehen. Die Anfertigung einer solchen Skulptur ist sehr zeitintensiv, weshalb die Auslieferung für Mitte/Ende Oktober 2025 vorgesehen ist. Trotz dem langen Herstellungsprozess entschied sich der Gemeinderat, die Skulptur aus Recyclingmaterialien anfertigen zu lassen. Dies mit dem Gedanken, ein Zeichen der Nachhaltigkeit und Wiederverwendbarkeit zu setzen. Ganz im Sinne von: Aus Alt mach Neu. Damit dieser Gedanke auch im Sinne der Ideengeberin, Frau Anastasia Calia, ist, wurde sie um ihr Feedback zur geplanten Materialwahl gebeten. Frau Calia stimmte der Umsetzung ihres Siegervorschlags aus Recyclingmaterialien begeistert zu. Auch das Thema der nächtlichen Beleuchtung wurde im Gemeinderat behandelt. Auf eine solche wird bewusst verzichtet, da sich der Kreisel bereits in einer gut ausgeleuchteten Umgebung befindet. Zudem soll eine zusätzliche Lichtverschmutzung vermieden werden. Konstruktionsplan 1:50
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