10 Gemeinde Schulhausfest Oberstufe Weiningen 151 Jahre Oberstufe Weiningen! Das gilt es zu feiern. Allerdings: Warum nicht 150 Jahre, was doch eher einem üblichen Jubiläum entspricht? Grund ist natürlich, dass jetzt der Neubau eingeweiht werden konnte. Vor einem Jahr hätten die Gäste, die nun zum Fest strömten, im besten Fall eine grosse Baustelle durch den Absperrzaun bestaunen können. Wenig spannend also. Jetzt aber konnten die Gäste die neuen Zimmer im Rebbergtrakt betreten, den die Schüler vor wenigen Wochen erst bezogen hatten. Viele äusserten sich anerkennend über die hellen, grosszügig dimensionierten Räume und Korridore. Eine gute Mischung aus Beton und viel Holz sei es, hörte man allgemein. Am Freitag, 23. Mai, um 17 Uhr begann also das Fest. Die ersten Gäste trafen ein und besorgten sich an den vier Kassen Bons für allerhand Verpflegung und Attraktionen, die man auf dem Areal den Gästen bot. Von einer Tombola über Bilderrätsel, Schatzsuche, Fallbrett-Abenteuer, Tanzdarbietungen, um hier eine kleine Auswahl zu nennen, gab es wirklich eine Menge an Unterhaltung. Um vor allem jugendliche Gäste anzuspornen, testeten einige Mutige – Samanta gegen Michael Ammann und Mirka Voser, zwei Lehrkräfte – das Fallbrett in einem ersten Kampf aus. Ein ungleicher Kampf, in dem die Schülerin trotz aller Tapferkeit unterliegen musste. Alle Rufe wie «Du schaffst das. Glaub an dich!», die ihr drei Mitschülerinnen zuwarfen, nützten nichts. Doch auch die beiden Lehrkräfte blieben nicht lange ungeschoren oben sitzen. Runter auf die Matte mussten sie. Das Rennen war eröffnet. Noch viele flogen in den nächsten drei Stunden auf die Matte. Beim Bilderrätsel der A3c war Beobachtungsgabe gefragt. Wer weiss, welche Ringe oder welche Turnschuhe zu welcher Lehrperson passen. Hui, das war gar nicht so einfach. Wenigstens gab es kaum Fehler, als es darum ging, die abgebildeten orangefarbenen Haare einer bestimmten Person zuzuordnen. Fehlerquote gegen null Prozent tendierend. Auf jeden Fall gab’s bei der Teilnahme – wie auch bei acht anderen Angeboten – einen Stempel auf eine Karte, die dann wiederum zur Teilnahme an der grossen Verlosung berechtigte. Beim Bull Riding scheint der Bulle mit den Kandidaten offenbar meist kurzen Prozess gemacht zu haben. Eine kurze, heftige Drehung des hornbewehrten Plastik-Viehs und – schwupp – schon
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