Gemeinde 11 lag der Kandidat unten. Doch keine Angst! Weiche Matten machten auch hier den Sturz zu einer recht erträglichen Angelegenheit. Gelächter gab’s gratis dazu. Lukullische Köstlichkeiten Es ist klar: Wer so hart kämpft, wer von einem Zimmer zum nächsten wechselt, viele Treppen rauf- und wieder runtersteigt, wer sein Gehirn quält, um herauszufinden, welcher Lehrer seinen Pulli oft über die Schulter hängt, wer sich in kniffligen Kahoots mit andern misst, Bildchen malt und der Schülerband intensiv zuhört, kriegt irgendwann Hunger, und das nicht zu knapp. Dem konnte rasch und ergiebig abgeholfen werden. Der Duft von Pommes Frites, von Bratwürsten mit Brot und von Hot Dogs stieg Hungrigen, egal wo sie waren, bald einmal ordentlich in die Nase. Leider wurden viele gleichzeitig hungrig und so musste man sich bei den Pommes etwas in Geduld üben, bevor man diese zwischen die Zähne bekam. Der Anblick des Dessertbuffets war die reinste Freude. Man kann es nicht oft und laut genug sagen. Viele Eltern der Schülerinnen und Schüler hatten zu Hause Kuchen und andere Süssigkeiten gebacken. Die Erinnerung daran lässt einem jetzt noch das Wasser im Munde zusammenlaufen. So ging garantiert niemand hungrig von diesem Fest nach Hause. Vier Stunden nach der ersten heftigen Schlacht auf dem Fallbrett ging das Fest allmählich zu Ende. Verletzte hatte es keine gegeben, einige gingen mit Preisen nach Hause, etliche noch sehr junge Schülerinnen und Schüler wissen nun, in welch schönes Schulhaus sie in ein paar Jahren gehen werden. Eigentlich hatten alle an diesem Fest ihren Spass gehabt – diejenigen, die bei der Verlosung am Schluss Glück hatten, erst recht. Besonders hell strahlte das Gesicht von Razan, A3b, die sich bei der Verlosung den Hauptpreis, ein iPad, sichern konnte. Nebst einem E-Roller können sich Jugendliche kaum ein noch schöneres Geschenk vorstellen als eben ein iPad. Doch Razan hatte sich den Preis redlich verdient, denn sie hatte bei der anfangs erwähnten heftigen Schlacht auf dem Fallbrett ihre Klassenkameradin lautstark unterstützt und ihr nach der Niederlage viel Trost gespendet. Dank Federführend bei der Organisation des Fests war zum einen die Schulleitung, der schon mal ein grosser Stein vom Herzen fiel, als die Wetterprognose nach zwei Tagen intensivem Regen exakt für den Freitag wieder gutes, sicheres Wetter versprach. Zum Glück hielt sich das Wetter – wie die Fotos beweisen – an das Versprechen der Meteorologen. Dann hatte sich auch ein Komitee aus Schulpflege und Elternrat an die Arbeit gemacht, um dieses Fest auf die Beine zu stellen. Dritter im Bunde war die AG Attraktive Schule, aus vier Lehrkräften bestehend, welche die grosse Arbeit der Klassen und Lehrkräfte koordinierte. Und nicht zu vergessen sind all die Schülerinnen und Schüler, die mit ihren Klassen- und Fachlehrkräften und viel Engagement zum Gelingen beisteuerten. Für die Oberstufe Weiningen Peter Nef
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