26 Gemeinde Auch dieses Jahr fand wieder die 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr statt. Die Einsätze und Übungen fanden in verschiedenen Gemeinden im Bezirk Dietikon statt. Für die Übernachtung durften wir die Gastfreundschaft von Schlieren annehmen. Das Antreten fand am Freitag, 20. Juni 2025, um 19 Uhr beim Feuerwehrdepot Schlieren statt. Die Verabschiedung war dann am Samstag, 21. Juni 2025, um 19 Uhr beim Feuerwehrdepot in Geroldswil. Freitag, 21 Uhr: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person Nachdem die Jugendlichen ihre Unterkunft bezogen hatten, gab es ein gemeinsames Abendessen. Kurz nach dem Dessert kam der erste Einsatz. An der Uitikonerstrasse im «Schliere-Wald» war ein Fahrzeuglenker von der Strasse abgekommen und in einen Baum gefahren. Der Lenker wurde dabei im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Jugendfeuerwehr befreit werden. Bevor aber die Arbeiten am Fahrzeug anfangen konnten, musste noch eine Fahrspur gesperrt werden, damit die Jugendfeuerwehr auch gefahrlos arbeiten konnte. Eine wechselseitige Verkehrsregelung wurde aufgezogen. Unterstützt durch die erfahrenen AdF (Angehörige der Feuerwehr), haben die Jugendlichen den Verkehr geregelt. Das verunfallte Fahrzeug wurde mit dem PIF (Pionierfahrzeug) und diversem Material, welches dieses Fahrzeug mitführt, gesichert. Danach wurde die Fahrertür mit schwerem Gerät entfernt. Anschliessend konnte der Fahrer mit dem Rettungsbrett aus dem Fahrzeug gerettet werden. Parallel dazu hat ein weiteres Team einen Sichtschutz aufgebaut, damit Gaffer und Onlinereporter keine Chance haben, Bilder zu machen. Allerdings haben wir in dieser Übung die Sichtschutzwand nach dem Aufbau auf die Seite geschoben, denn es waren zahlreiche Eltern gekommen, die ihre Jugendlichen im Einsatz sehen wollten. Freitag, 23 Uhr: Brand im Gewerbegebäude Kaum zurück und noch nicht einmal richtig Energie getankt, folgte schon der nächste Einsatz. Ein Fahrzeug hatte in einer Werkstatt Feuer gefangen. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung im ganzen Garagenbetrieb. Vor Ort stellte sich heraus, 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr 2025 1 dass sich noch Personen im Gebäude befinden. Nun galt es, schnell zu handeln und die Rettung einzuleiten. Also wurden die ersten Druckleitungen aufgebaut, Atemschutz angezogen und zur Personenrettung vorgerückt. Ein weiteres Team kümmerte sich um die Brandbekämpfung. Damit die Hitze aus der Werkstatt entweichen konnte, wurde mit der ADL (Autodrehleiter) noch eine Dachöffnung erstellt. So konnte nebst der Hitze auch der Rauch entweichen. Ein kräftezehrender Einsatz mit vielen Rettungen und Leitungen, aber auch mit diversen Herausforderungen. Nachdem der Einsatz bewältigt war, mussten, getreu dem Motto, «Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz», alle Schläuche wieder aufgerollt und die Atemschutzgeräte gereinigt werden. Sobald die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt war, konnten sich die Jugendlichen in ihre Schlafsäcke zurückziehen. Obwohl es schon zwei Uhr war, versuchten einige noch, wach zu bleiben, um beim nächsten Einsatz schnell bereit zu sein. Der nächste Einsatz war dann erst um sieben Uhr. Eine Brandmeldeanlage löste Alarm aus. Der ausgelöste Melder befindet sich im elften Stock. Nachdem der erste Trupp jedoch einen Fehlalarm festgestellt hatte, war klar, dass nicht noch weitere Personen hochlaufen mussten. Samstag, 9.45 Uhr: Übungsbetrieb Nach dem gemeinsamen Frühstück im Feuerwehrdepot Schlieren ist die Jugendfeuerwehr nach Uitikon aufgebrochen. Dort gab es drei Ausbildungsposten. Einmal für Pioniere, für die Öl-/Chemiewehr und fürs Retten über Leitern. Die beiden Posten Öl-/Chemiewehr und Retten über Leitern waren als Vorbereitung für den Kantonalen
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