10 Gemeinde Begrüssung neuer Raumpaten Raumpatinnen und Raumpaten leisten einen wichtigen Beitrag zur Sauberkeit unserer Gemeinde. Sie kümmern sich eigenverantwortlich um ein festgelegtes Gebiet und sammeln dort regelmässig den achtlos liegengelassenen Abfall ein. Dabei wäre ein solches Engagement oft gar nicht nötig, wenn Abfälle konsequent und korrekt entsorgt würden. Leider ist das Gegenteil der Fall: Littering nimmt weiter zu und stellt unseren Betriebsunterhalt vor immer grössere Herausforderungen. Unter Littering versteht man nicht die illegale Entsorgung von Abfällen aus Haushalten, Gewerbe oder Industrie zur Umgehung von Entsorgungskosten. Gemeint ist vielmehr das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen im öffentlichen Raum, obwohl geeignete Entsorgungsmöglichkeiten vorhanden wären. Umso mehr freut es uns, in dieser Ausgabe der Gemeindenachrichten eine neue Raumpatin vorstellen und begrüssen zu dürfen. Frau Brugger engagiert sich seit Frühling 2025 in dieser Funktion und wurde im Rahmen eines persönlichen Austauschs auf der Gemeindeverwaltung bereits herzlich willkommen geheissen. Auch Herr und Frau Schellenberg sind nun schon seit September 2024 im Kampf gegen Littering aktiv unterwegs. Auch ihnen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Gerne stellt sich Frau Brugger kurz vor Mein Name ist Christina Brugger und ich bin mit meiner Familie im Frühjahr 2024 von Regensdorf nach Fahrweid gezogen, ganz in die Nähe der Wertstoffsammelstelle. Zu meiner Arbeit pendle ich mit dem ÖV nach Zürich. Ich bin viel zu Fuss oder mit dem Trotti in Fahrweid und Geroldswil unterwegs, wo mein Sohn Leo die Schule und den Schulhort besucht und in der F-Jugend des FCOG spielt. Wie wurden Sie auf die Raumpatenschaft aufmerksam? Über das Plakat am Entsorgungsplatz. In welchem Turnus säubern Sie das zugeteilte Gebiet? Im Regelfall zweimal die Woche; einmal unter der Woche und einmal am Wochenende. Wie störend/wie schlimm empfinden Sie das Littering in der Gemeinde Geroldswil? Je nach Areal ist es sehr unterschiedlich. Beim Kreisel Geroldswil Grindlen beispielsweise werfen Autofahrer den Müll aus ihren Fahrzeugen auf die Strasse. Was war das Verrückteste, das Sie bis jetzt gefunden haben? Eine komplette Abdeckung eines E-Rollers und einen AirTag. Wo entsorgen Sie jeweils den gesammelten Abfall? Ich sortiere direkt, wenn ich auf der Sammelrunde bin, und habe hierfür immer zwei Behälter dabei. PET bringe ich zur CoopTankstelle, Alu und Glas zur Wertstoffsammelstelle, den Restmüll gebe ich beim Werkhof ab. Es ist nicht selbstverständlich, dass Sie freiwillig ein gewisses Gebiet säubern. Warum nehmen Sie diese Arbeit auf sich? Ich habe auf dem Weg zur Bushaltestelle ohnehin immer den Müll in den Eimer geworfen und beim Spazierengehen am Feldrand Müll aufgenommen, damit dieser nicht im Tierfutter landet. Mit der Raumpatenschaft tue ich dies einfach in einem verbindlicheren Rahmen. Wie reagiert Ihr Umfeld auf die Raumpatenschaft? Sehr positiv. Auch mein Sohn ist meistens hochmotiviert mit der Müllzange dabei. Frau Brugger mit Sohn Leo. Die Feuerwerkskörper, die im Bild sichtbar sind, lagen am Neujahrstag vor dem Entsorgungsplatz verstreut Herr und Frau Schellenberg
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