Previous Page  19 / 40 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 19 / 40 Next Page
Page Background

19

Gemeindehaushalt und Steuerfuss

Die jüngste Vergangenheit hat gezeigt,

dass das Erreichen einer ausgegliche-

nen Erfolgsrechnung beim Gemein-

dehaushalt schwierig ist. Einerseits

ist das Sparpotenzial grösstenteils

ausgereizt, andererseits steigen die

Ausgaben ständig an bzw. es entste-

hen neue Ausgaben. Es ist und bleibt

ungewiss, wie sich der ordentliche

Finanzhaushalt mittel- bis langfristig

entwickeln wird. Unaufhörliche und

unbeeinflussbare Kostensteigerun-

gen im Gesundheitsbereich und in der

sozialen Wohlfahrt, die Entwicklung

der Gemeindesteuern (z.B. Unterneh-

menssteuerreform) und die Werterhal-

tung der Infrastrukturanlagen sind nur

schwer abschätzbar.

Aus heutiger Sicht ist eine künftige

Steuerfusserhöhung deshalb nicht

auszuschliessen. Dank dem Netto-

mietertrag in der Grössenordnung

einer halben Million Franken aus

dem Baufeld Ost, der erfolgswirksam

in den allgemeinen Finanzhaushalt

fliesst, führt dies zu einer finanziellen

Entlastung. Die zusätzlichen Liegen-

schaftenerträge können somit dazu

beitragen, dass der Steuerfuss später

nur moderat oder gar nicht angeho-

ben werden muss.

Die Gründe, die Vorlage

zu unterstützen, sind vielfältig

und zukunftsweisend