Geroldswil Gemeindenachrichten 2/26

Gemeindenachrichten Littering ist allgegenwärtig | Seite 13 Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern | Seite 19 Schweizer Vorlesetag | Seite 31 Alt-Gemeindepräsident Theo Quinter verstorben | ab Seite 58 Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen 55. Jahrgang | Ausgabe Nr. 2 | Mai 2026 | www.geroldswil.ch

2 Gemeinde Ein prägendes Kapitel geht zu Ende. Unser Gemeindeschreiber Karl Suter geht per 31. Mai 2026 in den wohlverdienten Ruhestand. Wohlverdient – und doch kaum im Stillstand, denn wer ihn kennt, weiss: Karl Suter bleibt aktiv und gestaltend unterwegs. Im Oktober 2013 stiess er zum Verwaltungsteam der Gemeinde Geroldswil und übernahm die Leitung der Abteilung Soziales. Gemeinsam mit seinem Team formte er innert kurzer Zeit eine fachlich starke und gut eingespielte Einheit. Dank seiner hohen Fachkompetenz und organisatorischen Stärke entwickelte sich dieser Bereich zu einem regional anerkannten Kompetenzzentrum, dem bis heute mehrere Bezirksgemeinden komplexe Mandate anvertrauen. Am 1. Dezember 2022 erreichte seine Laufbahn einen weiteren Höhepunkt mit der Wahl zum Gemeindeschreiber. Damit würdigte der Gemeinderat seine Leistungen als Gemeindeschreiber-Stellvertreter a.i. sowie das grosse Vertrauen, das er innerhalb der Verwaltung geniesst. Die Zusammenarbeit war stets geprägt von Respekt, Verlässlichkeit und konstruktivem Austausch. Auch in anspruchsvollen Situationen fanden wir gemeinsam gute Lösungen im Sinne der Gemeinde. Seine offene und hilfsbereite Art, sein feiner Humor und sein grosses Engagement machten ihn zu einem geschätzten und vertrauensvollen Ansprechpartner für Mitarbeitende, Behörden und Bevölkerung. Ganz verabschieden müssen wir uns erfreulicherweise noch nicht: Im Juni 2026 begleitet Karl Suter seine Nachfolgerin während einer Übergangsphase und gibt sein umfangreiches Wissen weiter. Ab dem 1. Juni 2026 übernimmt Alexandra Bischof die Funktion als Gemeindeschreiberin. Wir heissen sie herzlich willkommen und wünschen ihr einen erfolgreichen Start sowie viel Freude in ihrer neuen Aufgabe. Lieber Karl, mein Wunsch für dich lässt sich gut mit einem Zitat von Pablo Picasso ausdrücken: «Lebe jeden Tag deines Ruhestands so, als wäre er dein Meisterwerk.» Theo Quinter – in dankbarer Erinnerung. Mit Trauer haben wir vom Tod unseres Ehrenbürgers Theo Quinter Kenntnis genommen. Als langjähriger Gemeindepräsident hat er die Entwicklung unserer Gemeinde in einer prägenden Zeit entscheidend mitgestaltet und wichtige Grundlagen für das heutige Geroldswil gelegt. Sein Wirken bleibt unvergessen. Ein Nachruf in dieser Ausgabe würdigt sein Lebenswerk. Wenn kein Wasser mehr aus dem Hahn fliesst – Notfallübung in der Gemeinde. Am 12. September 2026 findet eine umfassende Wassernotfallübung statt. Wir laden Sie ein, sich aktiv zu beteiligen und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit unserer Gemeinde zu leisten. Details dazu finden Sie im Beitrag von Brunnenmeister Beat Amsler. Finanzlage im Fokus. Auch die finanzielle Situation unserer Gemeinde bleibt anspruchsvoll. Nach den Entscheiden zum Budget 2026 hat der Gemeinderat Massnahmen eingeleitet, um Ausgaben zu überprüfen, Prioritäten zu setzen und Mittel gezielt einzusetzen. Ziel ist es, das strukturelle Defizit zu reduzieren und die Handlungsfähigkeit langfristig zu sichern. Über das Sparpaket erfahren Sie mehr in dieser Ausgabe. Erfreuliches aus dem Vereinsleben. Die Vereine prägen das gesellschaftliche Leben unserer Gemeinde wesentlich mit. Der Tennisclub Geroldswil feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen – eine gute Gelegenheit, um zurückzublicken und zugleich zuversichtlich in die Zukunft zu schauen. Ich freue mich, wenn Sie mit Ihren Anliegen, Rückmeldungen oder Fragen auf mich zukommen. Ihre Meinung ist mir wichtig und ich nehme mir gerne Zeit für den Austausch mit Ihnen. Bis dahin wünsche ich mir: Bleiben oder werden Sie bitte gesund. Für den Gemeinderat und das Verwaltungsteam. Ihr Gemeindepräsident Michael Deplazes «Du bist nie zu alt, um dir ein neues Ziel zu setzen oder einen neuen Traum zu träumen» Quelle: C. S. Lewis (1898–1963), britischer Literaturwissenschaftler, Schriftsteller

Inhaltsverzeichnis 3 Gemeinde Gemeinde Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen 4 Jubiläumsfeier 75 Jahre Gruppenwasserversorgung GOW 7 Massnahmen Finanzen 8 Pensionierung Karl Suter 12 Littering ist allgegenwärtig 13 Vorstellung neuer Raumpatin 16 Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern 19 Feuerwehr 20 Gratulationen 23 Interne Berufsmesse an der Oberstufe 25 Sommeröffnungszeiten Gemeindeverwaltung 26 und Bibliothek Die Präventionsplattform www.feel-ok.ch 26 Neuer Auftritt: Magazin «stark» 29 Bibliothek Schweizer Vorlesetag 31 Büchervorstellung mit Manuela Hofstätter 32 Grosser Bücherflohmi 32 Good News 33 Agenda 35 Vereine OTVG 36 TC Geroldswil 41 Spielbühne99 45 Senioren Spitex Sturzprophylaxe und Kinaestetics 46 Seniorenrat 47 Kirche Chrabbel-Kafi 48 Fiire mit de Chliine 49 Café Treffpunkt – für alle! 49 Gospel-Chorprojekt 50 Regio-Anlass: Schnupperkurs «Move to Brain» 51 Veranstaltungen der ref. Kirchgemeinde 53 Veranstaltungen der kath. Pfarrei St. Johannes 57 Parteien Alt-Gemeindepräsident Theo Quinter verstorben 58 Gewerbe GWGO – Wo finde ich was? 60 Informationen Wichtige Telefonnummern von Behörden und Institutionen 62 Mediadaten Gemeindenachrichten 63

4 Gemeinde Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen Versorgungssicherheit Trinkwasser In der letzten Ausgabe der Gemeindenachrichten haben wir Sie über die Bedeutung des Trinkwassers, den empfohlenen privaten Notvorrat sowie den Notfalltreffpunkt informiert. Aufbauend auf diesen Informationen, möchten wir Sie nun vertieft über das Thema Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen, über die NotTrinkwasser-Abgabestellen in der Gemeinde Geroldswil sowie über eine grosse gemeinsame Notfallübung im September 2026 informieren. Die Trinkwasserversorgung im Limmattal Die Trinkwasserversorgung der Gemeinden Geroldswil, Oetwil an der Limmat und Weiningen erfolgt gemeinsam über die Gruppenwasserversorgung GOW. Diese stellt nun seit bald 75 Jahren die Wasserbeschaffung für das gesamte Verbandsgebiet sicher. Zu ihren Anlagen gehören unter anderem: • das Grundwasserpumpwerk Schanzen • die beiden Reservoire Moos (Geroldswil) und Guldiberg (Weiningen) • die grosskalibrigen Transportleitungen zwischen den Anlagen. Die Feinverteilung des Trinkwassers an die Bevölkerung erfolgt anschliessend über die jeweiligen gemeindeeigenen Verteilnetze der drei autonomen Wasserversorgungen. Jährlich werden für rund 13 000 Einwohnerinnen und Einwohner etwa 1,2 Millionen Kubikmeter Trinkwasser benötigt. Rund 90 Prozent dieses Trinkwassers stammen aus Grundwasser in Ufernähe der Limmat. Etwa die Hälfte wird durch das gruppeneigene Grundwasserpumpwerk Schanzen gefördert, die andere Hälfte durch das Pumpwerk Schönenwerd, welches zum Wasserwirtschaftsverband Limmattal (WVL) gehört. Die restlichen rund 10 Prozent werden durch Quellwassereinspeisungen der Gemeinden Oetwil a.d.L. und Weiningen gedeckt. Gemeinsames Notfall-Konzept statt Einzellösungen Grundsätzlich müsste jede Wasserversorgung über ein eigenes Konzept zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen verfügen. Aufgrund der engen technischen Vernetzung der drei gemeindeeigenen Wasserversorgungen und der zentralen Wasserbeschaffung über die GOW ist es jedoch kaum vorstellbar, dass nur eine einzelne Gemeinde von einer schweren Mangellage betroffen wäre. Aus diesem Grund wurde die Verantwortung für die Trinkwasserversorgung in schweren Mangellagen der Gruppenwasserversorgung GOW übertragen. Gemeinsam wurde ein umfassendes, über 200 Seiten starkes Notfallkonzept erarbeitet und von allen Verbandsgemeinden genehmigt. Dieses Konzept behandelt eine Vielzahl denkbarer Szenarien, von technischen Störungen über Naturereignisse bis hin zu ausserordentlichen Lagen wie Sabotage oder anderen sicherheitsrelevanten Ereignissen. Unter einer schweren Mangellage versteht man eine Situation, in der die normale Versorgung mit Trinkwasser erheblich gefährdet, stark eingeschränkt oder gar verunmöglicht ist. Was passiert bei einer schweren Störung? Kommt es zu einer grösseren Störung oder zu einem längeren Unterbruch der Trinkwasserversorgung, beispielsweise infolge eines starken Erdbebens, tritt die Gemeindeführungsorganisation (GFO) in Aktion. Die Umsetzung des umfassenden Notfallkonzepts benötigt jedoch Zeit. Deshalb gilt ein zentraler Grundsatz: In den ersten drei Tagen ist die Bevölkerung selbst verantwortlich. In dieser Phase kommt der empfohlene private Notvorrat zum Einsatz. Pro Person werden mindestens 9 Liter Trinkwasser empfohlen. Dieses Wasser dient in erster Linie dem Trinken und der notwendigsten Nahrungszubereitung. Sobald absehbar ist, dass die Trinkwasserversorgung länger als drei Tage unterbrochen bleibt, werden zusätzlich die Notfalltreffpunkte aktiviert. Dort erhalten Sie aktuelle Informationen zur Lage, konkrete Handlungsempfehlungen sowie Antworten auf Fragen aus der Bevölkerung. Not-Trinkwasser-Abgabe ab dem vierten Tag Ab dem vierten Tag nach Ausfall der regulären Versorgung richtet die Gruppenwasserversorgung GOW in Zusammenarbeit mit den GFO Not-Trinkwasser-Abgabestellen ein. An diesen Stellen kann die Bevölkerung vier Liter Trinkwasser pro Person und Tag beziehen (sogenanntes Holprinzip). Damit dieser Bezug reibungslos funktioniert, ist es wichtig, dass jede Person über geeignete, saubere Gefässe für den Transport und die Lagerung von Trinkwasser verfügt. Um eine gleichmässige Verteilung zu gewährleisten und lange Wartezeiten zu vermeiden, wurden im gesamten Verbandsgebiet acht Abgabestellen definiert. Die

Gemeinde 5 bestehende Hydranten. Ist dies nicht mehr möglich, kommen Lebensmittel-Tanklastwagen zum Einsatz. Für solche Situationen verfügt die GOW über entsprechende Vorhalteverträge mit Tanklastwagen, welche die Abgabestellen regelmässig anfahren und mit Trinkwasser versorgen. Die Bevölkerung wird im Ereignisfall per Flugblatt informiert, an welcher Abgabestelle und zu welchen Zeiten Trinkwasser bezogen werden kann. Notfallübung vom 12. September 2026 «Papier nimmt vieles an» – ein umfangreiches Notfallkonzept ist wichtig, doch erst die praktische Anwendung zeigt, ob Abläufe funktionieren. Aus diesem Grund wird am Samstag, 12. September 2026, eine grossangelegte Wassernotfallübung durchgeführt. Übungsszenario Für die Übung wird angenommen, dass ein starkes Erdbeben das Grundwasserpumpwerk Schanzen sowie grosse Teile der Transport- und Verteilinfrastruktur beschädigt hat. Eine reguläre Trinkwasserversorgung ist nicht mehr möglich, sodass die Bevölkerung ausschliesslich über Tanklastwagen mit Trinkwasser versorgt werden muss. Ziele der Übung Mit der Übung sollen insbesondere folgende Punkte überprüft werden: • Berechnete Wassermengen pro Einwohnerin und Einwohner • Organisation und Aufbau der Abgabestellen • Anzahl Zapfstellen und Abfertigungskapazität • Kommunikation zwischen GFO, Feuerwehr, Zivilschutz, Kanton und Bevölkerung • Aufschluss über allfällige Optimierungen im Notfallkonzept. Übungsorganisation Die Projektleitung liegt bei Brunnenmeister Beat Amsler. Im Projektteam wirken Sicherheitsvorstand Christoph Müller, Abteilungsleiter Bau und Infrastruktur Marco Kühn sowie Gemeindeschreiber Karl Suter mit. Unterstützt wird die Übung durch den Zivilschutz, die Feuerwehr, die Bevölkerung wird im Notfall gebeten, möglichst die dem Wohnort nächstgelegene Abgabestelle zu nutzen. Not-Trinkwasser-Abgabestellen in Geroldswil Für die Gemeinde Geroldswil stehen folgende Abgabestellen zur Verfügung: • GER 1: Vorplatz Huebegg, Gemeindehausstrasse • GER 2: Sammelstelle Giessacker, Werdstrasse • FAR 1: Quartierzentrum Föhrewäldli, Brunaustrasse Wasserabgabe – verschiedene technische Möglichkeiten Je nach Ausmass der Störung wird das Trinkwasser an den Abgabestellen unterschiedlich bereitgestellt. Kann ein Teil des Leitungsnetzes weiterhin betrieben werden, erfolgt die Einspeisung direkt über Abgabestellenplan der Gemeinden im Gebiet der GOW Zisternenfahrzeug des Vertragspartners

6 Gemeinde Kantonspolizei Zürich, die Polizei rechtes Limmattal sowie das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL). Die Bevölkerung ist eingeladen, mitzumachen. Die Übung besteht aus einem internen Kommando- und einem öffentlichen Teil. Im zweiten Teil sind Sie als Bevölkerung ausdrücklich eingeladen, mitzuwirken. Samstag, 12. September 2026, 10.00–14.00 Uhr. Kommen Sie mit der Familie, Nachbarn oder Bekannten vorbei – bitte mit einem eigenen Gefäss für den Wasserbezug. Stellen Sie sich an, beziehen Sie Trinkwasser und helfen Sie mit, wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall zu gewinnen. Und sollte das Anstehen zu lange dauern, finden gleichzeitig eine Ausstellung und Materialshow des Zivilschutzes, ein Feuerwehr-Kindertag, Informationen zum Notfall-Treffpunkt usw. statt. Dieses Rahmenprogramm wird mit einem Dankeschön garniert: Die Feuerwehr sorgt für die Verpflegung. Jede Person, die Wasser bezieht, erhält einen Gutschein für den Verpflegungsstand. Wasserabgabebatterien

Reservoir / Freizeitanlage Moos Geroldswil Einladung zum 75 Jahre jubiläum sonntag, 31. mai 2026, 10:00 – 14:00 UHR Kommen Sie vorbei und erfahren Sie, wo unser Trinkwasser herkommt. ENTDECKEN & ERLEBEN Besichtigung Reservoir, Ausstellung Wasserversorgung, Einblick in eine QuellBrunnstube, Verpflegung, Offizielle Ansprache um 11:00 Uhr GUT ZU WISSEN Die Anzahl der Parkplätze vor Ort ist beschränkt. Parkmöglichkeiten stehen beim Wiesentäli-Parkplatz sowie im Zentrum Geroldswil zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. www.geroldswil.ch

8 Gemeinde Strukturieren – Planen – Entscheiden: Massnahmen Finanzen Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2025 Der Stimmbürger hat immer recht! Diesem Prinzip folgend, hat der Gemeinderat nach der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2025 den Auftrag aufgenommen, die ausgewiesenen Kosten im Budget 2026 zu bewirtschaften. Diese denkwürdige Gemeindeversammlung zählte 357 Stimmberechtigte aus der Gemeinde Geroldswil. Der grosse Geroldswiler Saal war zu klein, also mussten sämtliche Gäste aus dem Saal gewiesen werden. Der Gemeindepräsident fragte die versammelten Stimmbürgerinnen und Stimmbürger um deren Einverständnis, die Gemeindeversammlung trotz überhöhter Belegung durchzuführen, was stillschweigend befürwortet wurde. Denn der Entscheid der Rechnungsprüfungskommission (RPK) der Politischen Gemeinde Geroldswil auf Ablehnung des Budgets 2026 sowie auf Ablehnung der Steuerfusserhöhung löste hitzige Diskussionen im Vorfeld, aber auch besonders während der Gemeindeversammlung aus. Voten mit zum Teil stossenden Aussagen erreichten den Gemeinderat bei einer insgesamt gereizten Stimmung. So wurden in der Folge die Erhöhung des Steuerfusses um fünf Prozent mit übergrossem Mehr abgelehnt, dem Budget 2026 mit 195 JaStimmen gegen 135 Nein-Stimmen dennoch zugestimmt. Damit konnte zumindest das drohende «Notbudget» verhindert werden. Seit dem Jahr 2020 zeigen sich Kostentreiber in den Bereichen «Gesundheit» mit den Ausgaben für die Pflegefinanzierung und in der «Wirtschaftlichen Sozialhilfe» mit den Ausgaben im Asylwesen sowie bei den Verwaltungskosten. Die Erhöhungen in diesen Bereichen zeigen den im Budget 2026 dargestellten Abfluss an liquiden Mitteln (Liquidität). Die beantragte Steuererhöhung hätte einen Teil dieses Liquiditätsabflusses auffangen sollen. In ihren Ausführungen bemängelte die RPK, dass im Budget 2026 ein kostenbewusster Umgang mit den vorhandenen Mitteln nicht ersichtlich sei. Die Kosten steigen weiter. Beispielsweise hat der Gesamtaufwand um 1,7 Prozent zugenommen, wobei allein der Personalaufwand eine Erhöhung von 6,5 Prozent ausweist. Auch erachtet die RPK die Einlage in den Liegenschaftenfonds als zu hoch und fordert eine Reduktion um etwa 23 Prozent. Strukturieren – Auftrag Kostenanalyse Der Gemeinderat hat den Auftrag der Gemeindeversammlung aufgenommen und sich in der Folge ernsthaft damit befasst. In einer ersten Analyse zeigt die Funktion «9 Finanzen und Steuern» über 11 Prozent beziehungsweise CHF 1 702 100.00 geringere Einnahmen. Dies konnte aufgrund der Ablehnung der Steuerfusserhöhung nicht mit neuen Einnahmen ausgeglichen werden. Der Gemeinderat hat sich nun mit den Ausgaben wie auch übrigen Einnahmen sehr detailliert befasst. In einem ersten Schritt wurden Sofortmassnahmen definiert wie ein Einstellungsstopp, der Stellenplan wurde analysiert, die Personalverordnung angepasst und die Kompetenz für Engagements von Springern erweitert. Gleichzeitig wurden die Ressortvorstände aufgefordert, ihre Ressortbudgets nach Einsparmöglichkeiten zu durchforsten, Effizienzsteigerungen zu erörtern und Einnahmequellen zu optimieren. Ebenfalls mussten die Investitionen auf ihre Prioritäten geprüft werden. Bei der Analyse in den einzelnen Ressorts mussten sowohl Schmerzgrenzen wie auch Tabus ausgesetzt werden. Jede Idee von möglichen Optimierungen war aufzulisten. Selbst schwierige, also gebundene Kosten wie die Pflegefinanzierung mussten betrachtet werden. Quelle: Präsentation Gemeindeversammlung 8. Dezember 2025

Gemeinde 9 83 Prozent, wovon auch die Personalkosten betroffen sind. Dies führte der Gemeinderat in seiner Antwort im Rahmen der Anfrage gemäss § 17 Gemeindegesetz anlässlich der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2025 zur Frage 4 betreffend Steuerfuss aus. In den Personalkosten (Funktion 30) der Jahresrechnung 2024 von CHF 5 980 308.00 sind CHF 646 174.00 an Personalkosten der Berufsbeistandschaft enthalten. Davon werden 83 Prozent von den Anschlussgemeinden rückfinanziert, was CHF 536 324.00 entspricht. Dieser Betrag wird aber nicht unter «Funktion 30» verbucht. Diese Buchungstechnik entspricht zwar HRM2, trägt aber nicht zu unserer Kostenklarheit bei. Entscheiden – Nachhaltig optimieren Seit dem 1. April 2026 werden 105 Massnahmen umgesetzt. Dabei konzentriert sich der Gemeinderat auf Quick Wins wie auch In mehreren Sitzungen, auch ausserordentlichen, kam ein Pool von über 156 Optimierungsideen zusammen. Alle wurden auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Der Gemeinderat entschied schliesslich, 105 Massnahmen zur Umsetzung freizugeben, welche per Anfang April 2026 begonnen wurde. Planen – Umsetzung planen Seit dem 1. April 2026 werden die geplanten Massnahmen umgesetzt, was in den verschiedenen Ressorts in unterschiedlichem Tempo geschieht. Im Bereich «Personalaufwand» konnten bereits erste Effizienzsteigerungen erzielt werden. Beantragte Stellenplanaufstockungen wurden damit sogar obsolet. Springer, welche Vakanzen deckten, konnten mit Festanstellungen abgelöst werden. Momentan bestehen in der Belegschaft der Gemeindeverwaltung Geroldswil keine Vakanzen. Es wurde festgelegt, dass allfällig auftretende neue Vakanzen mit bestehenden Mitarbeitenden aufgefangen werden sollen, allenfalls auch durch befristete Anstellungen. Damit werden die Mehrkosten bei Springereinsätzen vermieden. Bezüglich der Arbeitsbelastung der Mitarbeitenden bestehen Belastungsberechnungstools in beinahe allen Bereichen der Gemeindeverwaltung. Überbelastungen werden früh erkannt, was zu kostenoptimierten Entscheiden führt. In der Planung der Massnahmen werden Rückfinanzierungen bei den Personalkosten berücksichtigt. Beispielsweise besteht in der Berufsbeistandschaft eine Rückfinanzierung der Vollkosten von etwa

10 Gemeinde auf nachhaltige Optimierungen. Die Quick Wins werden bereits im Rechnungsjahr 2026 im Vergleich zum Budget 2026 spürbar. In seiner Sitzung vom 16. März 2026 ging der Gemeinderat im besten Fall von eingesparten CHF 856 850.00 aus. Sowohl bei den Quick Wins wie auch bei den nachhaltigen Optimierungen, wel- che in den Folgejahren jeweils gegen CHF 1 309 480.00 ergeben sollen, werden sämtliche Gruppen ihren Teil beitragen müssen: Senioren, Junioren/Jugendliche, Kinder, Familien, Vereine und Organisationen, Behörden und Anschluss-/Mitgliedgemeinden usw. Beispiele der 105 Massnahmen sind: • Aufgrund der Reduktion des Gemeinderats von 7 auf 6 Ressortvorstände wird auf die Entschädigung des wegfallenden Ressortvorstandes verzichtet. • Der Gemeinderat verzichtet auf die ordentliche Abschlussreise in der Legislatur. • Auf die Verteilung von Geschenken anlässlich der Dezember-Gemeindeversammlung wird verzichtet und die Kosten für die jeweiligen Apéros an den Gemeindeversammlungen werden stark reduziert. • Kostenbeteiligungen von Dritten wie beispielsweise der Primarschule Oetwil a.d.L.-Geroldswil (PSOG) an die Gemeindebibliothek werden an die effektiven Kennzahlen angepasst, was für die Gemeinde zu Mehreinnahmen führen soll. • Verzicht auf den Christchindlimärt • Reduktion der Anzahl Ausgaben der Gemeindenachrichten • Reduktion des Beitrags an die Seniorenausflüge • Reduktion des Beitrags an die Jugendförderung • Reduktion der Familienergänzenden Betreuungsbeiträgen • Ersatzanschaffung erst dann, wenn defekt (Gemeindestrassen, Unterhalt usw.) • Kostendeckende Gebühren bei der Vermietung von gemeindeeigenen Räumen wie diejenigen in der Hoschti, des Grillplatzes Moos • Vermehrte Rechnungstellungen bei überhöhtem Aufwand bei Prüfungen von unvollständigen Gesuchen, Anträgen usw. • Einführung von flächendeckenden Parkplatzgebühren (wie bei so genannten «Laternengaragen») Bei diesen Entscheiden des Gemeinderats handelt es sich um Massnahmen, welche positive Auswirkungen auf die Liquidität haben. Wie bereits an der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2025 ausführlich erklärt, besteht wegen des strukturellen Defizits die Problematik besonders in der ungenügenden Liquidität. Das strukturelle Defizit muss mit neuen Schulden finanziert werden, was bei fortschreitender Dauer zu weiteren finanzrechtlichen Problemen führen wird. Dennoch hat der Gemeinderat auch bei den nicht liquiditätswirksamen Massnahmen Entscheide getroffen: • Die jährlichen Rückstellungen für ein weiteres Dorffest in zirka vier bis fünf Jahren werden ausgesetzt. • Die Äufnung der Liegenschaftenfonds Huebegg und Hoschti werden nicht zuletzt auf Drängen der RPK auf momentan CHF 500 000.00 beschränkt. Damit sollen beispielsweise mögliche Unterdeckungen beim Nettovermögen vermieden oder zumindest hinausgezögert werden. Finanzpolitische Ziele Die Umsetzung der Massnahmen wird ständig überwacht. Dazu besteht ein Arbeitstool für die Ressortvorstände, welches als ständiges Traktandum in den Gemeinderatssitzungen aufgeführt ist. Nebst den vorangehend beschriebenen Finanzmassnahmen musste sich der Gemeinderat über die finanzpolitischen Ziele beraten. Die bisherigen finanzpolitischen Ziele können ohne Steuererhöhung nicht erreicht werden. Folglich mussten diese Ziele neu definiert werden. Der Gemeinderat einigte sich auf vier Zielsetzungen: • Mittelfristiger Rechnungsausgleich, wobei die Konsumaufwendungen durch jährlich wiederkehrende Erträge finanziert werden

Gemeinde 11 Fazit Die Massnahmen wirken nur, wenn weder neue Kosten aufgenommen noch Kostensteigerungen übernommen werden müssen. Bekanntlich ist der überwiegend grosse Teil der Aufwände, man geht von über 80 Prozent aller Ausgaben aus, gebunden. Dies bedeutet, dass der Gemeinderat auf deren Kostenentwicklung keinen Einfluss hat. Doch sie wirken sich in der Jahresrechnung direkt negativ aus. Eine Neutralisierung dieser Mehrausgaben durch Reduktion bei den nicht gebundenen Aufwänden wird künftig nicht mehr möglich sein. Der Gemeinderat ist jedoch optimistisch, einen guten Teil des strukturellen Defizits bereinigen zu können. Dies, indem auf Verschiedenes verzichtet wird und Ausgaben in der gesamten Gemeinde-Gemeinschaft eingegrenzt werden. • Mittelfristiger Haushaltsausgleich innerhalb der acht Planjahre • Positives Nettovermögen • Schuldenabbau An den kommenden Gemeindeversammlungen wird im Rahmen der Rechnungslegung oder des Budgets jeweils auf diese finanzpolitischen Ziele und deren Erreichungsstand eingegangen.

12 Gemeinde Vom Gemeindeschreiber zum Geniesser Nach vielen Jahren engagierten Wirkens im Dienst unserer Gemeinde tritt Gemeindeschreiber Karl Suter per 31. Mai 2026 in den wohlverdienten Ruhestand. Karl Suter hat die Verwaltung und die Entwicklung unserer Gemeinde über lange Zeit entscheidend mitgeprägt. Mit seiner offenen, hilfsbereiten Art, seinem feinen Humor und seinem grossen Engagement war er für Mitarbeitende, Behörden und Bevölkerung gleichermassen ein geschätzter und vertrauensvoller Ansprechpartner. Ganz verabschieden müssen wir uns jedoch noch nicht: Im Juni 2026 wird Karl Suter seine Nachfolgerin begleiten und sein umfangreiches Wissen weitergeben. Ab dem 1. Juni 2026 wird Alexandra Bischof die Funktion als Gemeindeschreiberin übernehmen. Wir danken Karl Suter herzlich für seinen langjährigen und wertvollen Einsatz und wünschen ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute, beste Gesundheit und viele schöne Momente. Der Familienbetrieb! Vater und Sohn für sie im Einsatz. Wir sind stark in Reparaturen und Neumontagen von: • Sonnenstoren • Lamellenstoren • Rollladen • Insektenschutzgitter Wir arbeiten ausschliesslich mit Schweizer Firmen zusammen. Melden Sie sich bei uns, wir beraten sie gerne für ihr nächstes Projekt. Soltech Sonnen- und Wetterschutz Christoph Zeller Wibergstrasse 1a 8954 Geroldswil 076 574 13 13 info@storen-soltech.ch www.storen-soltech.ch Danke für Ihre Treue! 20 Jahre Soltech Sonnen- und Wetterschutz

Gemeinde 13 Littering ist allgegenwärtig Ein sauberes Ortsbild trägt wesentlich zur Lebensqualität in unserer Gemeinde bei. Dennoch stellt Littering, das achtlose Wegwerfen von Abfällen im öffentlichen Raum, eine zunehmende Herausforderung dar. Zusammen mit dem allgemeinen Abfallaufkommen belastet es Umwelt, Infrastruktur und Gemeindefinanzen. Was ist Littering? Unter Littering versteht man Abfälle, die ausserhalb der vorgesehenen Abfallbehälter entsorgt werden, wie Verpackungen, Getränkedosen, Zigarettenstummel oder Einwegartikel. Diese Form der Verschmutzung tritt im Alltag häufig auf und beeinträchtigt das Erscheinungsbild öffentlicher Räume. Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft Littering schadet der Umwelt, da viele Abfälle nur sehr langsam abgebaut werden und Böden sowie Gewässer belasten. Tiere können sich an Abfällen verletzen oder diese aufnehmen. Zudem entstehen der Gemeinde erhebliche Kosten für Reinigung und Unterhalt. Vermüllte Plätze und Wege mindern die Attraktivität und das Wohlbefinden. Tiefgarage Zentrum Grillplatz Moos Treppe vor dem Gemeindehaus

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Gemeinde 15 Die Grafik zeigt die Litteringmengen im Jahr 2025, aufgeteilt nach Monaten und den verschiedenen Standorten (farblich unterschieden). Daraus lassen sich einige klare Beobachtungen ableiten: 1. Saisonale Schwankungen Die Mengen steigen insgesamt in den wärmeren Monaten an. Besonders zwischen Frühling und Herbst (ca. April bis Oktober) sind deutlich höhere Werte zu sehen. Das deutet darauf hin, dass mit zunehmender Nutzung öffentlicher Räume auch das Littering zunimmt. 2. Spitzenwerte im Spätsommer/Herbst Einige der höchsten Werte treten in den Monaten August bis Oktober auf. Das könnte mit Ferienzeiten, Veranstaltungen oder allgemein intensiverer Nutzung der Aussenbereiche zusammenhängen. 3. U nterschiede zwischen den Standorten Die Standorte unterscheiden sich deutlich: • Huebegg (rot) zeigt durchgehend die höchsten Litteringmengen und sticht klar hervor. • Bereiche wie das Limmatufer (grün) oder die Bushaltestelle Zentrum (blau) liegen im mittleren Bereich, mit teils stärkeren Schwankungen. • Moos, Werd und die Tiefgarage Zentrum weisen eher niedrigere und stabilere Werte auf. • Der Dorfplatz (schwarz) zeigt ein typisches nutzungsabhängiges Litteringverhalten: mehr Abfall bei höherer Frequentierung (Frühling/ Sommer), weniger in ruhigeren Zeiten. 4. Relativ ruhigere Wintermonate Zu Jahresbeginn und am Jahresende sind die Mengen insgesamt geringer, was gut zu der geringeren Nutzung von Aussenräumen in den kälteren Monaten passt. Die Statistik zeigt deutlich, dass Littering stark von der Jahreszeit und der Nutzung der jeweiligen Standorte abhängt. Besonders stark frequentierte Orte weisen konstant höhere Mengen auf, während ruhigere Bereiche weniger betroffen sind. Abfall richtig entsorgen Ein bewusster Umgang mit Abfall ist entscheidend. Dazu gehören Abfallvermeidung, die Nutzung von Abfall- und Recyclingstellen sowie die korrekte Trennung von Wertstoffen. Jeder Beitrag im Alltag hilft, die Umweltbelastung zu reduzieren. Gemeinsam gegen Littering Neben Reinigungsmassnahmen sind Sensibilisierung, ausreichend Abfallbehälter und die gemeinsame Verantwortung aller wichtig. Nur durch das Engagement von Gemeinde und Bevölkerung kann ein sauberes und lebenswertes Umfeld erhalten werden. Unsere Raumpaten gehen hier mit einem guten Vorbild voran und setzen sich regelmässig gegen Littering ein. Fazit: Littering betrifft uns alle. Mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Abfall leistet jede Person einen Beitrag zu einer sauberen und attraktiven Gemeinde.

16 Gemeinde Im Zusammenhang mit dem vorangehenden Artikel über Littering nutzen wir die Gelegenheit und stellen eine weitere Raumpatin vor. Frau Grimm setzt sich bereits seit Ende 2024 für unsere Gemeinde als Raumpatin ein und befreit regelmässig die Wege und Wiesen von achtlos weggeworfenem Abfall. Frau Grimm, stellen Sie sich kurz vor. Seit 43 Jahren lebe ich in Geroldswil. Ich habe drei erwachsene Kinder und eine grosse Schar von Enkelkindern. Trotz einer intensiven und oft hektischen Arbeit im Pflegeberuf sowie meiner Mitarbeit in der allgemeinmedizinischen Praxis meines Mannes blieb immer auch Raum für die Familie. Gemeinsam mit meinem Mann, unserer grossen Familie und Freunden durfte ich viele bereichernde Momente erleben – mit Musik, in der Natur der Berge sowie beim Segeln auf Seen und auf dem Meer. Diese wertvollen Erfahrungen geben mir bis heute Kraft und begleiten mich auf meinem weiteren Weg als Witwe. Die Gemeindetätigkeit war und ist mir ein Anliegen, auch für die Jugend und ihre Zukunft. Ich engagiere mich in der Musik und spiele in Orchestern. Darüber hinaus interessieren mich Theater, Kunst und Literatur sehr. Das Segeln sowie Aufenthalte in den Bergen bieten mir weiterhin einen wohltuenden Ausgleich. Wie wurden Sie auf die Möglichkeit der Raumpatenschaft aufmerksam? Ich habe von der Raumpatenschaft durch die Gemeindenachrichten erfahren. Da dies meines Erachtens eine wichtige Gemeindeinitiative ist, für die ich mich engagieren kann, habe ich mich gemeldet. In welchem Turnus säubern Sie das Gebiet? Bei Bedarf. Es ist für mich selbstverständlich, umweltbelastenden Abfall aufzulesen und zu entsorgen. Als «Patin» für saubere Geroldswiler Räume möchte ich für möglichst viele Bewohner ein Vorbild sein und sie dafür gewinnen, selber anzupacken und sich nicht zu schade zu sein, auch mal beim Vorbeilaufen Abfall zusammenzunehmen. Als wie störend empfinden Sie das Littering in der Gemeinde Geroldswil? Es ist sehr bedauerlich, zu erleben, wie achtlos viele Menschen ihren Müll wegwerfen. Besonders Zigarettenstummel, Snackverpackungen und Getränkeflaschen fallen mir häufig auf. Vorstellung neuer Raumpatin Gaby Grimm beim Segeln, einem ihrer Hobbys

Gemeinde 17 Was ist das Verrückteste, das Sie bis jetzt gefunden haben? Lassen Sie mich das wie folgt ausdrücken: In meinem Gebiet finde ich am häufigsten Zigarettenstummel, das ist schon verrückt genug. Zigarettenstummel sind extrem langlebig und benötigen bis zu 15 Jahre, um sich in der Natur vollständig zu zersetzen. Laut Experten verseucht jeder achtlos weggeworfene Stummel bis zu 40 Liter Wasser, da er viele schädliche Chemikalien enthält. Dies führt zu einer erheblichen Umweltbelastung für die Gewässer und deren Lebewesen. Wo entsorgen Sie jeweils den gesammelten Abfall? Den gesammelten Abfall bringe ich entweder zum Werkhof oder zur Wertstoffsammelstelle, wo ich ihn den Mitarbeitenden übergebe. Es ist nicht selbstverständlich, dass Sie freiwillig ein gewisses Gebiet säubern. Was motiviert Sie dazu? Ich bin seit Jahren als Volontärin auf einem Segelschiff im Mittelmeer von der Schweizer Organisation KYMA unter der Leitung von Dr. Silvia Frey (www.kyma-sea.org) tätig. Diese Organisation setzt sich für den Schutz des Lebens in den Ozeanen ein. Neben den positiven Tierbeobachtungen und -bestimmungen ist der schwimmende Abfall ein schmerzliches Thema. Wir sammeln Mikroplastik-Proben und zählen die verschiedenen Plastikpartikel. Diese verletzen Tiere. Diese fressen auch beispielsweise Plastiktüten und verhungern, weil ihre Mägen mit unverdaulichen Stoffen gefüllt sind. Oft hinterlassen Touristen an den Stränden ihren Müll. Ich bin immer wieder entsetzt, zu sehen, was Menschen einfach so zurücklassen. Diese Rücksichtslosigkeit macht mich betroffen und motiviert mich, in meinem Umfeld aktiv zu sein, um die Gesundheit und die Schönheit der Natur für meine Kinder und Enkelkinder zu bewahren. Als pensionierte Pflegefachfrau liegt mir die Gesundheit sehr am Herzen. Ich liebe die Natur, die Berge, unsere Gewässer und das Meer, und es ist wichtig, dass wir unser Verhalten überdenken, bevor es zu spät ist. Wie reagiert Ihr Umfeld auf die Raumpatenschaft? Mein Umfeld unterstützt mich dabei. Meine Enkelkinder zeigen grosses Interesse und helfen mir, wenn sie bei mir sind und ich eine Tour mache. Wie reagieren fremde Personen auf Ihren Einsatz? Passanten sprechen mich häufig an und zeigen Wertschätzung für mein Engagement. Einige erzählen mir, dass sie ebenfalls Müll aufsammeln, was zu interessanten Gesprächen führt. Manche bedanken sich, während andere mich skeptisch ansehen und davonlaufen. Denken Sie, dass Sie durch Ihren Einsatz auch andere Raumpaten motivieren können? Das ist eine schwierige Frage. Dass die Gemeinde mir die Aufgabe als Raumpatin überträgt, freut mich sehr. Ich werde versuchen, weitere engagierte Bewohner-/innen von Geroldswil zu motivieren. Es erfordert Überwindung und Stärke, den Müll anderer Menschen aufzusammeln, zu zweit oder noch besser in Gruppen. Möchten auch Sie aktiv zur Sauberkeit unserer Gemeinde beitragen? Wir freuen uns jederzeit über neue Raumpaten, die sich eines bestimmten Gebiets annehmen und mithelfen, Littering zu bekämpfen. Haben wir Ihr Interesse an einer Raumpatenschaft geweckt? Wollen Sie einen Beitrag zu einem sauberen Geroldswil leisten, dann dürfen Sie sich gerne direkt bei der IGSU unter www.igsu.ch – Raumpaten anmelden. Für weitere Auskünfte oder ein persönliches Vorgespräch steht Ihnen die Abteilung Bau und Infrastruktur unter Tel. 044 749 32 35 oder per E-Mail bau_infrastruktur@geroldswil.ch gerne zur Verfügung. Abfall an einem Strand des Mittelmeers

Raumpatenschaft Wir suchen Dich! Was ist Raumpatenschaft?  Ein Götti/Gotti ist zuständig für ein bestimmtes Gebiet, wo er/sie immer wieder aufräumt  Das Gebiet kann jeder selbst bestimmen  Keine Sitzungen oder andere Verpflichtungen  Regelmässiger Rundgang durch das ausgewählte Gebiet Interesse geweckt? Gemeindeverwaltung Geroldswil, Bau und Infrastruktur, Telefon: 044 749 32 35 oder per Mail: bau_infrastruktur@geroldswil.ch Götti / Gotti gesucht Hilf mit!  Kurzer Besuch bei uns auf der Gemeindeverwaltung  Fassen der Utensilien wie Weste, Zange und Abfallsäcke  Noch Fragen? Melde Dich bei uns.  Anmeldung unter: www.igsu.ch/Raumpatenschaft

Gemeinde 19 Für mehr Informationen QR-Code scannen. Online-Schalter Nutzen Sie den Online-Schalter der Gemeinde Geroldswil: Ob Bestellungen, Anmeldungen oder Formulare, viele Anliegen lassen sich bequem digital erledigen. Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von unkomplizierten, schnellen und zeitgemässen Services direkt von zuhause aus. Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Grundeigentümer, Hauswartungen und Liegenschaftsverwaltungen sind gemäss § 20 sowie Anhang 3 und 5 der Verkehrserschliessungsverordnung und § 23 der Polizeiverordnung verpflichtet, Bäume, Sträucher und Hecken, welche in den Strassen- bzw. Wegraum hinausragen, zurückzuschneiden. Diese Vorschrift muss ganzjährlich eingehalten werden. Der Gemeinderat fordert die Eigentümer von Grundstücken entlang öffentlicher Strassen, Fusswegen und Plätzen auf, die Bepflanzungen auf die gesetzlich vorgeschriebenen Masse bis spätestens 3. Juni 2026 zurückzuschneiden. Dabei sind folgende Vorschriften zu beachten: • Bepflanzungen dürfen nicht über die Strassengrenze ins Strassengebiet/den Gehweg ragen. • Über Strassen muss das Lichtraumprofil bis auf eine Höhe von mindestens 4,50 m dauerhaft freigehalten werden. • Über Fusswegen und Trottoirs muss die lichte Höhe mindestens 2,65 m betragen. • Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln und Strassennamensschilder dürfen nicht überwachsen sein. • Bei Strasseneinmündungen, Strassenkreuzungen und Ausfahrten auf die Strasse müssen Sichtzonen eingehalten werden. In den Sichtzonen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 80 cm und einer solchen von 3 m gewährleistet sein. • Gehweg- und Strassenabschlüsse müssen sichtbar sein und freigehalten werden. • Die Bedienung der Hydranten muss allseitig gewährleistet sein. Wir bitten Sie um Kenntnisnahme und danken Ihnen für Ihren Beitrag an die Verkehrssicherheit. Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Grundeigentümer, Hauswartungen und Liegenschaftsverwaltungen sind gemäss § 20 sowie Anhang 3 und 5 der Verkehrserschliessungsverordnung und § 23 der Polizeiverordnung verpflichtet, Bäume, Sträucher, Hecken, welche in den Strassen- bzw. Wegraum hinausragen, zurückzuschneiden. Diese Vorschrift muss ganzjährlich eingehalten werden. Der Gemeinderat fordert die Eigentümer von Grundstücken entlang öffentlicher Strassen, Fusswegen und Plätzen auf, die Bepflanzungen auf die gesetzlich vorgeschriebenen Masse bis spätestens 15. September 2025 zurückzuschneiden. Wir bitten Sie um Kenntnisnahme und danken Ihnen für Ihren Beitrag an die Verkehrssicherheit. Dabei sind folgende Vorschriften zu beachten: • Bepflanzungen dürfen nicht über die Strassengrenze ins Strassengebiet/Gehweg ragen. • Über Strassen muss das Lichtraumprofil bis auf eine Höhe von mindestens 4,50m dauerhaft freigehalten werden. • Über Fusswegen und Trottoirs muss die lichte Höhe mindestens 2,65m betragen. • Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln und Strassennamensschilder dürfen nicht überwachsen sein. • Bei Strasseneinmündungen, Strassenkreuzungen und Ausfahrten auf die Strassen müssen Sichtzonen eingehalten werden. In den Sichtzonen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 80cm und einer solchen von 3m gewährleistet sein. • Gehweg- und Strassenabschlüsse müssen sichtbar sein und freigehalten werden. • Die Bedienung der Hydranten muss allseitig gewährleistet sein.

20 Gemeinde Regionale Kaderübung 2026 Im März fand die regionale Kaderübung für die Unteroffiziere statt. An dieser Übung nahmen alle Feuerwehren des Bezirks Dietikon teil. Ebenfalls kamen einige Unteroffiziere von der Betriebsfeuerwehr Universitätsspital Zürich und Betriebsfeuerwehr Sika dazu. Diese sind ebenfalls im Feuerwehr Bezirksverband Zürich und Dietikon angeschlossen. Diese Veranstaltung wird vom Verband finanziert und findet einmal jährlich bei einer lokalen Feuerwehr im Bezirk statt. Dieses Jahr wurde der Hauptfokus auf Rettungen gelegt. Zusätzlich fand noch eine Ausbildungssequenz im Zusammenhang mit der Lektionsgestaltung statt. Die 68 Teilnehmer waren auf acht Gruppen aufgeteilt und es gab vier Themen. Zwei von diesen wurden doppelt geführt, damit die Gruppen nicht zu gross wurden und somit alle profitieren konnten. Grosstierrettung Beim Posten «Grosstierrettung» wurde die Gruppe aufgeteilt. Eine Hälfte der Gruppe durfte von den Kollegen vom Grosstierrettungsdienst Informationen rund um die Grosstierrettung erhalten. Dazu gehörte auch die Besichtigung des Rettungswagens (LKW) und dessen Funktionen. Ebenfalls haben wir erfahren, wie der Grosstierrettungsdienst aufgestellt ist und was wir bei einem Einsatz von ihm erwarten können. Die andere Hälfte erhielt bei der Pferdepension Haug Informationen über das Verhalten von Pferden und wie man diese am besten retten kann. Hier durften einige von uns den Pferden das Halfter anlegen und diese im gesicherten Bereich auch herumführen. Dies war eine sehr spannende Erfahrung, welche auch den Pferden Spass gemacht hat, da diese jeweils «geknuddelt» wurden und ein Leckerli bekommen haben. Tiefenrettung mit Schleifkorbtrage Bei diesem Posten kamen einige ins Schwitzen. Es ging darum, abgestürzte Personen an einem Steilhang mit einer Schleifkorbtrage zu retten. Natürlich musste für die Angehörigen der Feuerwehr (AdF), welche die Rettung durchführen, zuerst eine Sicherung aufgebaut werden. Diese mussten mit der Schleifkorbtrage gesichert zum Patienten vordringen. Sobald der Patient auf der Schleifkorbtrage lag, musste diese mit Muskelkraft hochgezogen werden. Dies ist auch mit Rollen und Lastverteilung eine schweisstreibende Angelegenheit. Personenrettung mit der ADL Im Gegensatz zur Tiefenrettung war diese Lektion weniger anstrengend. Mit der Autodrehleiter (ADL) musste eine Person, welche ebenfalls in einer Schleifkorbtrage war, gerettet werden. Diese Rettungsart kommt meistens bei Tiefenrettungen oder Rettungen auf Baustellen zum Einsatz. Nicht jede Feuerwehr hat eine ADL. Darum ist es wichtig, dass die Feuerwehren, welche keine haben, die Einsatzmöglichkeiten der ADL kennen. So können sie bereits vor Umgang mit Pferden Personenrettung mit der ADL

Gemeinde 21 der Ankunft der ADL Vorbereitungen treffen. Ebenfalls geht es darum, Grundkenntnisse zu erlangen, was man von einer ADL erwarten kann und wie die Crew zu unterstützen ist. So konnten die AdF ohne Drehleiter die Patienten bei der Rettung begleiten und ebenfalls Höhenluft schnuppern. Gestalten einer Lektion Das Zielpublikum der regionalen Kaderübung waren Unteroffiziere und Anwärter. Somit ist jedem klar, wie eine Lektion aufgebaut ist und auch erfolgreich durchgeführt werden kann. Es ging hauptsächlich um Repetition, aber auch um den Austausch im Bezirk. Auch wenn jede Feuerwehr das gleiche Ziel verfolgt, ist die Gestaltung einer Lektion doch überall anders. Jeder Teilnehmer hat ein Programm seiner Feuerwehr mitgebracht. So konnte innerhalb der Gruppe ein Austausch stattfinden. Ebenfalls tauschten sich die Teilnehmenden untereinander über die Schwierigkeiten aus und besprachen sie. Regionaler Austausch Nebst dem Austausch von Ideen in der Lektiongestaltung stand auch ein genereller Austausch untereinander im Vordergrund. Die Gruppen wurden so gemischt, dass die Teilnehmer der jeweiligen Feuerwehr wenn möglich nicht in derselben Gruppe waren. So war dieser Samstagvormittag auch eine Plattform, um sich kennen zu lernen und zusammenzuarbeiten, was bei einem zukünftigen gemeinsamen Einsatz oder Kurs ein Vorteil ist. Eine einfache Art und Weise, neue Kontakte zu knüpfen oder bestehende zu pflegen. FEUERWEHR ZWECKVERBAND Möchtest du auch zu der Feuerwehrfamilie gehören? Dann melde dich beim Kommandanten Michal Felt. Tel. 079 513 51 99 oder fw.geroldswil-oetwil@gmx.ch Hochziehen der Schleifkorbtrage Gestaltung einer Lektion

22 Nicht vergessen! Häckselservice Nur auf Voranmeldung unter: Tel. 044'749'32'35 oder bau_infrastruktur@geroldswil.ch (bis spätestens am Freitag davor) Mittwoch, 16. September 2026 Mittwoch, 18. November 2026

Gemeinde 23 Feiern auch Sie den 80., 85., 90. usw. Geburtstag oder eine Goldene, Diamantene oder Eiserne Hochzeit und wünschen keine Gratulation durch die Gemeinde? Bitte teilen Sie dies der Präsidialabteilung mit: 044 749 32 30 oder E-Mail an info@geroldswil.ch. Jubilare 2026 Gratulationen Der Gemeinderat wünscht allen Jubilaren alles Gute und beste Gesundheit! Den 80. Geburtstag feierten: 14. März 2026 Ursula Hezel 06. April 2026 Verena Schelbli 10. April 2026 Monika Köchli 14. April 2026 Borka Lang 23. April 2026 Anton Strub 24. April 2026 Rolf Baumann 26. April 2026 Verena Sollberger 27. April 2026 Francesca Musso 08. Mai 2026 Felix Schaffhauser Den 85. Geburtstag feierten: 01. Mai 2026 Josef Zimmermann 17. Mai 2026 Gisela Hess 18. Mai 2026 Sonja Milisavljevic 19. Mai 2026 Roberto Pasqualini Den 90. Geburtstag feierten: 26. Februar 2026 Erich Grätzer 17. März 2026 Ruth Leiser 19. April 2026 Wolfgang Honold 23. April 2026 Ilse-Dore Borghesi Den 95. Geburtstag feierten: 19. März 2026 Charlotte Meister 10. April 2026 Paul Güdel Das Fest der Eisernen Hochzeit feierten: 06. Mai 2026 Theodor und Rosmarie Bürge

24 Ihr kompetenter Elektriker im Limmattal → → → → → → Seit 1990 für Sie im Einsatz, unsere Leistungen: Gratis Beratung vor Ort Elektroinstallationen aller Art Sicherheitskontrollen & Mängelbehebungen Termingerecht & zuverlässig Unterhalt Umbau/Neubau DELAG Elektro AG Steinhaldenstrasse 5 8954 Geroldswil Telefon 044 303 03 03 info@delag.ch, www.delag.ch Prod_DELAG_Elektro_AG_Inserat_Gemeindenachrichten_Geroldswil_177x134mm_V1_251029.indd 1 29.10.25 08:52 Für mehr Informationen QR-Code scannen. Newsletter Nichts verpassen: Mit dem Newsletter der Gemeinde Geroldswil sind Sie stets auf dem Laufenden. Erhalten Sie wichtige Informationen, News und Termine direkt per E-Mail. Einfach abonnieren und bequem informiert bleiben, wann immer es Neuigkeiten aus Ihrer Gemeinde gibt.

Gemeinde 25 Interne Berufsmesse an der Oberstufe Auch diesen März bot die Oberstufe als besonderes Ereignis im Schuljahr eine Berufsmesse mit zwanzig Firmen aus der Region. Dabei können insbesondere die Zweitklässler, bei dringendem Bedarf auch vereinzelt Drittklässler, zu 35 verschiedenen Berufen Interviews an den einzelnen Ständen durchführen. Ein Organisationskomitee aus Mitgliedern des Elternrats oder der Schule zugewandten Eltern bereitet den Grossanlass jeweils bereits während vieler Monate im Voraus vor. Das wichtigste Ziel ist die Erweiterung des Horizonts im Berufswahlprozess für die Schülerinnen und Schüler und das Einüben von professionellen Kontaktgesprächen. Ihnen obliegt es, so ernsthaft wie möglich nach den Berufsbildern und den Ausbildungsbedingungen zu fragen. Die Stimmung ist wie stets sehr konzentriert und die leichte Nervosität der Schülerinnen und Schüler ist spürbar, sollen sie doch bei den Interviews auch selbst einen möglichst guten Eindruck hinterlassen. Die Vertreter der Firmen geben ihnen nach den Gesprächen eine Rückmeldung. Nicht selten führen die Begegnungen zu weiteren Verabredungen oder gar zu Vorstellungsgesprächen. Der Anlass findet jeweils im Saal der Oberstufenschule statt. Im Foyer davor wird am Ende ein Apéro für alle Beteiligten angeboten. Der Dank an die Organisatoren kommt stets von ganzem Herzen und die Oberstufenschule ist ohne Frage stolz auf diesen Event, der einen Höhepunkt in der Berufswahl der Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse darstellt und eine bereichernde Plattform für die zukünftigen Lernenden ist. Dasselbe gilt für die Ausbildner, deren Motivation gut spürbar ist. Luzius Rohner

26 Gemeinde Sommeröffnungszeiten Gemeindeverwaltung und Bibliothek Sommeröffnungszeiten Gemeindeverwaltung Ab Montag, 13. Juli 2026, bis und mit Freitag, 14. August 2026, hat die Gemeindeverwaltung Geroldswil wie folgt geöffnet: Montag: 08.30–11.30 Uhr/14.00–18.30 Uhr Dienstag: 08.30–11.30 Uhr Mittwoch: 08.30–11.30 Uhr Donnerstag: 07.30–11.30 Uhr Freitag: 08.30–13.00 Uhr Für die Anmeldung von Todesfällen bitten wir Sie, das Bestattungsamt Weiningen zu kontaktieren. Der Telefonbeantworter unter 044 752 25 25 gibt Auskunft über den Pikettdienst. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Sommeröffnungszeiten Bibliothek Die Bibliothek ist vom 13. Juli bis zum 15. August 2026 jeweils an folgenden Tagen offen: Montag, 13. Juli 2026 14.00–17.00 Uhr Montag, 10. August 2026 14.00–17.00 Uhr In der 2., 3. und 4. Ferienwoche bleibt die Bibliothek durchgehend geschlossen. Ab Montag, 17. August 2026, gelten wieder die regulären Öffnungszeiten. Open Library Unbedienter Betrieb (ohne Personal) Montag–Sonntag 05.00–23.00 Uhr Immer an deiner Seite: in schweren und in guten Zeiten. TWERT SEXUALITÄT MEDIKAMENTE PES VORURTEILE WEBPROFI ffe ich es, elbst hätzen? igartig mit rken und chen. tiger onsum: los? sucht, d Umweltden. « Tatsache? Vorurteil? Kann ich sie unterscheiden? » Vorurteile zu verstehen hilft, mit ihnen umzugehen. « Surfst du wie die Profis oder wirst du manipuliert? » Zu verstehen, was im Netz vor sich geht, macht dich stark. « Ich habe Fragen zu Sex, Körper und Beziehung. » Liebe, erogene Zonen, Verhütung, Krankheiten... « Medikamente können Leben retten. » Falsch eingenommen bergen sie jedoch grosse Risiken. Seit 26 Jahren online. Feuer und Flamme für deine Gesundheit SPORT STRESS ZIGARETTEN YOUNG CARERS « Ich betreue eine Person, die mir nahe steht. » Auch deine Bedürfnisse zählen: Vergiss sie nicht. « Sport ist meine Superkraft. Welche Sportart passt zu mir? » Mit dem Kompass zum Sport, der dich begeistert. « Ich bin stärker als die Sucht. Wie befreie ich mich? » Motivation, Planung, Handeln, aus der Erfahrung lernen... « Gestresst? Gelangweilt? Schlecht gelaunt? » Jugendliche und Profis erklären, wie sie Stress meistern.

Gemeinde 27 Die Präventionsplattform www.feel-ok.ch Wenn sich Jugendliche heute über Themen wie Gefühle, Stress, Sucht oder Medien informieren möchten, stossen sie im Internet auf viele unterschiedliche Informationen. Doch welchen Seiten kann man wirklich vertrauen? Soll man ChatGPT oder Google fragen, ob Vapes gefährlich sind, oder lieber auf TikTok schauen, was der Lieblings-Influencer empfiehlt? Hier kommt «feel-ok» ins Spiel. Die Plattform bietet Jugendlichen seit 26 Jahren verlässliche, evidenzbasierte Inhalte aus fundierten Quellen zu vielen Jugendthemen, die laufend aktualisiert werden. Auf der Themenseite «Nikotin» erfahren sie beispielsweise, welche Auswirkungen Nikotin auf den Körper hat. Ergänzend gibt es Quiz, Tests, Videos und kleine Challenges, die Anregungen geben, über den eigenen Umgang mit Nikotin nachzudenken. Wer konkrete Fragen hat, kann den sicheren KI-Chatbot FLOKI befragen. «feel-ok» ist kostenlos, benötigt kein Login und sammelt keine persönlichen Daten. Die Plattform richtet sich an Jugendliche ab 12 Jahren, bietet aber auch Eltern, Lehrpersonen und Fachpersonen hilfreiche Tipps. Wer neugierig ist, kann die Plattform einfach entdecken und sich digital durch die Welt der Jugendthemen begleiten lassen. CANNABIS ERNÄHRUNG FREIZEIT GELD GLÜCKSSPIEL QUEER PSYCHISCHE STÖRUNGEN HÄUSLICHE GEWALT « Was braucht mein Körper, um fit zu sein? » Gesund und stark mit den richtigen Nährstoffen. « Wo finde ich gute Ideen für meine freie Zeit? » Jugendtreff, Pfadi..., soziales Engagement, Auszeit... « Wie habe ich mein Budget im Griff? » Einnahmen und Ausgaben planen, Schulden vermeiden. « Wie hoch st meine Chance zu gewinnen? » Sehr gering. Sicher ist nur, dass du bezahlst. « Wie wirkt annabis? Machen Joints süchtig? » Cannabis-Check, Safer-Use, Faktenwissen. « Ich bin cis, trans, homo, bi, pan, hetero, inter*... » Und das ist ok so. Ich bin ok, so wie ich bin. feel-ok.ch ist ein Angebot der Schweizerischen Gesundheitsstiftung RADIX mit 20 Kantonen, Gesundheitsförderung Schweiz, dem Tabakpräventionsfonds, dem Bund und Stiftungen. « Was ist eine psychische Störung? » Depression und andere Störungen einfach erklärt. « Warum schreien sich meine Eltern an? » Du trägst keine Verantwortung. Adressen, die helfen. Welcher Beruf passt zu dir? Welche Sportart begeistert dich? Wie gehst du mit Stress und mit dir selbst um? Wer bietet dir Hilfe an, wenn es nicht rundläuft? Auf feel-ok.ch findest du Tests, Tools, Tipps und Hilfsadressen zu Themen, die dich betreffen: Alles auf einer Seite für dich zusammengestellt. Schau rein! Unser KI-Chatbot FLOKI hilft dir bei all deinen Fragen rund um Gesundheit und Wohlbefinden – diskret, verständlich und immer für dich da. feel-ok.ch/cool feel-ok.ch/floki

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